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  • 13.01.2014           36      Teilen:   |

Schmiererei durch Unbekannte

Kot-Attacke auf Kasseler Schwulenreferat

Artikelbild
Der Uni-Treff für schwule Studenten wurde von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert. (Bild: Autonomes Schwulenreferat Kassel)

Die Uni-Einrichtung wurde von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert.

Der Eingangsbereich des Schwulenreferates an der Uni Kassel ist von Unbekannten mit Fäkalien beschmiert worden. Darauf wies die Studentengruppe am Montag hin, nachdem sie am Morgen auf den Vorfall aufmerksam wurde. "Es ist offensichtlich, dass es sich um einen homophob motivierten Anschlag handelt!", so die Gruppe auf ihrer Homepage.

"Trotz der rechtlichen Gleichstellungsfortschritte und der allgemein gesellschaftlichen Öffnung zur Akzeptanz von homosexuell liebenden Menschen in den letzten Jahren wird von religiösen Institutionen, Rechtsextremen und politischen Parteien wie der CDU/CSU Vorbehalte und Hass gegen sie geschürt", heißt es in der Stellungnahme weiter. "Schmierereien wie diese sind eine bei weitem harmlose Folge, Diskriminierung und verbale bis körperliche Gewalt an Menschen, die diesen Hetzkampagnen ausgesetzt sind, werden ebenfalls stets beobachtet. Dafür sind oben genannte Gruppen verantwortlich!"

Das in dem Referatsraum stattfindende Treffen wurden für Montag und Dienstag ins Sozialreferat des AStA im Gebäude Nora-Platiel-Straße 2 verschoben. "Wir sind angewidert von diesem ekelhaften und unverschämten Angriff", sagte der Asta-Vorsitzender Eike Ortlep gegenüber der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen". Die Hochschulleitung verurteile die Tat und hat Strafanzeige gestellt, die Verschmutzungen wurden inzwischen von einer Reinigungsfirma entfernt.

Fortsetzung nach Anzeige


Auch der "Arbeitskreit Awareness der Uni" verurteilte die Tat: "Es zeigt sich, dass die in den letzten Tagen durch die Medien in Bezug auf das Coming-out des ehemaligen Fussballprofis Hitzelsperger bezeugte Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlich liebenden Menschen noch immer keine gesamtgesellschaftliche Realität ist. Solange derart homofeindliche Angriffe ausgeübt werden, kann von einer 'toleranten' Gesellschaft keine Rede sein."

Referate für schwule (und oft auch lesbische und transsexuelle) Studenten gibt es an den meisten Universitäten in Deutschland, zumeist angegliedert an den Asta. Eine Übersicht bietet die Seite Bundeskonferenz schwullesbischer Hochschulgruppen. (nb)

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Tags: kassel, schwulenreferat
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Reaktionen zu "Kot-Attacke auf Kasseler Schwulenreferat"


 36 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
13.01.2014
20:40:24


(+8, 10 Votes)

Von Cersey
Aus Wittlich (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 30.05.2012


Kranke Scheiße.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Ich bin dafür, dass die Verursacher die Scheibe wieder sauber lecken.
RTL-Mittagsprogramm darf live dabei sein.

Unfassbar.


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#2
13.01.2014
21:02:45


(+12, 14 Votes)

Von Felix


Wundert doch niemanden! Wenn Politik und Kirche uns weiterhin als Menschen zweiter Klasse hinstellen, verursachen sie das Klima für solche Taten. (Da ist es auch unerheblich, ob die Täter sich mit Politik und Religion auskennen. Es geht um das gesamtgesellschaftliche Klima.)

"Danke" SPD, dass Ihr der Union weitere 4 Jahre voller Diskriminierung und dem Schüren von Homohass ermöglicht...


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#3
13.01.2014
21:07:12


(-7, 13 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Wer Menschenrechte und Gleichheit vor dem Gesetz moralinbesoffen auf Liebende beschränkt, muss sich vielleicht fragen, ob der Scheiße-Anschlag nicht in Wirklichkeit von progressiven LGBT verübt worden ist und gar nicht aufs Homohasser-Konto geht.
Wenn ich so etwas lese, geht bei mir nämlich ebenfalls die Hutschnur hoch. " zur Akzeptanz von homosexuell liebenden Menschen...."
Alle Homos gehören akzeptiert, auch die, die gerne einfach nur vögeln, oder Bis, die eine heterosexuelle Liebesbeziehung mit einer Frau führen, aber auch gerne Homosex haben.
Was ist nur aus der Studierenden-Jugend geworden?


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#4
13.01.2014
21:07:46


(+7, 9 Votes)

Von XDAS


Das zeigt aber auch, dass endlich noch mehr schwule Fußballer und auch andere schwule Promis endlich zu ihrer Vorbildrolle stehen müssen!

Denn die haben die Möglichkeit dazu.

Dass die weniger Mumm haben als der "kleine Mann", der nicht die wirtschaftliche Sicherheit von Promis hat, und sich auch gegen Widerstände outet, wird langsam echt peinlich.

Gerade auch, weil Thomas Hitzlsperger bereits als Vorbild vorangegangen ist (und es im zivilisierten Teil der Gesellschaft nur Lob gab) und man ihm nur noch folgen müsste.


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#5
13.01.2014
21:09:11


(+4, 8 Votes)

Von Robin


Hoffentlich werden die Täter geschnappt.

Und hoffentlich gibt es auch bald in Deutschland endlich Gesetze gegen Hassverbrechen.

Denn hier geht es ja nicht nur um Fäkalien-Schmierereien, sondern das ist eindeutig ein Hassverbrechen. Wenn man solche Leute nicht stoppt, werden die immer extremer...


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#6
13.01.2014
21:28:00


(+9, 11 Votes)

Von Yannick


Da sieht man wieder mal das Niveau der Homohasser.

Da sie keine Fakten und Argumente haben, müssen sie sich auf dieses Niveau herablassen.


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#7
13.01.2014
21:40:59


(+5, 7 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Es wird immer solche Schwachmaten geben!!Denen ist es auch egal wen wir ihnen als schwules Vorbild vor die Nase setzen!
Die sind eben zu blöd um irgendwas zu kapieren!


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#8
13.01.2014
21:46:42


(+6, 8 Votes)

Von Joonas
Antwort zu Kommentar #5 von Robin


Volle Zustimmung!

Da es sich um eine hass-motivierte Straftat handelt, müssen Polizei und Justiz auch intensiver ermitteln als bei "gewöhnlichen" Schmierereien wie Graffitis, etc.

Z.B. muss die Beweissicherung auch DNA-Proben umfassen, so dass man das verwenden kann, wenn mal jemand bei sowas erwischt wird, auch weitere Taten zuordnen zu können.


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#9
13.01.2014
23:04:56


(+6, 10 Votes)

Von Wen wundert das


Alle lassen sich von den paar Tagen Pseudo-Toleranz-Getue unter völliger Ausblendung der gesellschaftlichen und politischen Realitäten blenden,

und die heterosexistische Dauerbeschallung in denselben Massenmedien (mit denselben Geschäftsmodellen), die da mal eben ihre verlogene Show abziehen, geht ungemindert weiter.

Wann gibt es endlich einen echten Aufschrei gegen die Alltagssexismen, die schon Kinder und Jugendliche immer brutaler auf heterogenormte Geschlechterzwangsjacken trimmen?


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#10
13.01.2014
23:12:25


(+5, 9 Votes)

Von Business 21
Antwort zu Kommentar #1 von Cersey


"RTL-Mittagsprogramm darf live dabei sein. "

Du meinst diejenigen, die - ebenso wie das "öffentlich-rechtliche" Fernsehen - rund um die Uhr gerade jüngeren Zuschauern eintrichtern, wie "Mann" und "Frau" sich heterokonform zu verhalten haben?

Wo bis heute nicht ein einziger schwuler Teenager in irgendeiner längerfristig angelegten, regelmäßigen Hauptrolle sichtbar werden darf?

Link zu www.queer.de


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