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Nadine Angerer (Bild: Rikard Fröberg / flickr / by 2.0)

Die Torhüterin der Deutschen Nationalmannschaft wurde in Zürich ausgezeichnet – wie auch ihre Teamchefin Silvia Neid als beste Trainerin.

Bei der Gala Ballon d'Or der Fifa am Montag ist die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer als beste Fußballerin der Welt 2013 ausgezeichnet worden. Die 35-Jährige, die ab April für den US-Meister Portland Thorns spielen wird, hatte sich vor allem durch eine ausgezeichnete Leistung bei der EM im letzten Jahr für die Auszeichnung empfohlen.

Bereits im letzten September war Angerer zur europäischen Fußballerin des Jahres gewählt worden (queer.de berichtete), in der ersten Auszeichnung ihrer Art durch Journalisten. Der Preis wurde ihr von UEFA-Präsident Michel Platini im schweizerischen Nyon überreicht.

Angerer hatte mit ihrem Team kurz zuvor die Europameisterschaft in Schweden gewonnen. Im Finale gegen Norwegen trug die Torfrau mit zwei gehaltenen Elfmetern maßgeblich zum 1:0-Sieg der deutschen Auswahl bei. Bereits im Jahr 2010 hatte sich Angerer als bisexuell geoutet (queer.de berichtete). Sie ist eine von mehreren Spielerinnen, die ihre sexuelle Orientierung publik gemacht haben.

Als beste Trainerin wurde zudem Silvia Neid ausgezeichnet, die Trainerin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Bei den Männern gingen die Preise an Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Jupp Heynckes (Bayern München). (cw)



#1 LokiAnonym
  • 13.01.2014, 22:07h
  • Glückwunsch!

    Schade, dass es bei den Männern kein Homo- oder Bisexueller wurde.
    ...aber wer weiß...
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#2 Einer LesbeAnonym
  • 13.01.2014, 22:49h
  • wäre das nicht passiert!

    Die sexistischen Geschäftsmodelle im Frauensport brauchen heterosexuelle Anteile!
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#3 ErstauntAnonym
  • 13.01.2014, 23:37h
  • "Sie ist eine von mehreren Spielerinnen, die ihre sexuelle Orientierung publik gemacht haben." - naja von der aktuellen DFB-Auswahl haben sich sonst nur Heterosexuelle "bekannt". Wenn es intern & privat bei den Damen offener zugeht, findet sich doch bis dato aus der aktuellen Elf keine lässige Erwähnung einer Freundin, Lebensgefährtin gegenüber den Medien; da gibt es Freunde, Ehemänner ... Dennoch liest man überall, bei den Frauen wäre es völlig entspannt. Lasse mich aber gern aufklären, sollte ich da was übersehen haben
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#4 GeschäftsmodellAnonym
  • 13.01.2014, 23:51h
  • Antwort auf #3 von Erstaunt
  • Die Inszenierungen im Frauensport, angefangen bei der Kleiderordnung (die im krassen Gegensatz zu derjenigen bei Männern steht) sind Sexismus pur.

    Wer davon profitieren und seinen bzw. ihren Markt- und Markenwert nicht beschädigen will, muss auch dort hetero sein.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 LesenAnonym