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Los Angeles Ein TV-Spot von der Gesundheitsbehörde Los Angeles County ist von vielen Fernsehstationen abgelehnt worden. Der Spot, der auf die Gefahren von Syphilis aufmerksam machen soll, wurde von den lokalen TV-Stationen als unpassend eingestuft, so die Los Angeles Times. Dies vor allem, weil sich der Spot an die Syphilis-Risikogruppe der schwulen Männer richtet. Hauptfigur des 30-Sekunden-Spots ist "Phil the Sore" - eine rote Comicfigur. Phil folgt zwei Männern, die zusammen nach Hause gehen. Als der eine nach dem Sex gehen will, sagt der andere: "Lass es uns irgendwann wieder tun." Phil ruft daraufhin seine Familie herbei, die beschriftete Kisten trägt: "Hirnschaden", "Hautausschlag" und "Blindheit" - die Folgeschäden von Syphilis. Der Sprecher von KCBS-TV Channel 2, Mike Nelson, findet, dass der Spot in einer zu unbeschwerten Weise mit dem ernsten Thema Geschlechtskrankheiten umgeht. "Es ist erschreckend zu hören, dass wichtige Gesundheitsbotschaften nicht verbreitet werden", kontert dagegen Jonathan Fielding, Direktor der Gesundheitsbehörde. Ziel der Kampagne sei es, das vermehrte Aufkommen von Geschlechtskrankheiten zu bekämpfen. Diese hätten nach 2000 dramatisch zugenommen - vor allem bei homosexuellen Männern. Bei dieser Risikogruppe ist die Zahl der Syphilisfälle in der Zeit von 2000 bis 2003 von 93 auf 364 Erkrankungen angestiegen, so die Behörde. Dieses Jahr habe es schon 254 Fälle gegeben. (pte)



#1 JuliaAnonym
  • 05.12.2004, 00:36h
  • Naja, die USA wieder.

    Es wundert mich überhaupt nicht mehr was da für Neues herkommt. Nur die Konzentrationslager fehlen noch, aber sonst ist alles vorhanden.

    Grüße, Julia.
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#2 pütz gilbertAnonym
#3 Pro Freie RedeAnonym
  • 06.12.2004, 13:59h
  • Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können.

    (Johann Nestroy)
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