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  • 15.01.2014           9      Teilen:   |

Chris Pine

"Captain Kirk" kritisiert homophobes Gesetz in Russland

Artikelbild
Als Sternenflotten-Kapitän hat er es eher mit Vernichtungsfantasien von Romulanern zu tun, im wirklichen Leben findet Chris Pine die Politik Russlands schrecklich (Bild: Paramount Pictures)

Der amerikanische Schauspieler Chris Pine bezeichnet das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" als "Nonsens".

"Captain Kirk"-Darsteller Chris Pine hat in Promo-Interviews für seinen neuen Film die Homophobie in Russland scharf kritisiert und die amerikanische Regierung aufgefordert, im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi mehr gegen die Homosexuellenfeindlichkeit Moskaus zu unternehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Das Gesetz gegen Homo-"Propaganda", das im Juni vergangenes Jahres in Russland in Kraft getreten ist, bezeichnete der 33-Jährige als "schrecklichen, archaischen, feindseligen Nonsens".

"Ich denke, wir sollten mehr tun als einfach nur olympische Sportler dort hinzuschicken", so Pine. "Was dort in Bezug auf schwul-lesbische Rechte geschieht oder nicht geschieht, ist einfach unglaublich und furchtbar".

Die US-Regierung hat bereits vor wenigen Wochen auf die homophobe Politik Russlands reagiert und schickt als Reaktion zum ersten Mal seit 2000 keinen hochrangigen Vertreter aus der Politik zu den Olympischen Spielen nach Sotschi (queer.de berichtete). Stattdessen wird eine Delegation aus ehemaligen Sportlern die USA bei der Eröffnungs- und Schlussfeier vertreten, darunter mit der Tennislegende Billie Jean King, der Eishockeyspielerin Caitlin Cahow und dem Eiskunstläufer Brian Boitano auch drei homosexuelle Athleten. Der 50-jährige Boitano hat sich erst nach Bekanntgabe seiner Teilnahme als schwul geoutet (queer.de berichtete).

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Pine hat in den beiden "Raumschiff Enterprise"-Filmen "Star Trek" und "Star Trek Into Darkness" die Rolle des Captain Kirk von seinem Vorgänger William Shatner übernommen. Ab Freitag wird der aus Kalifornien stammende Schauspieler aber zunächst in den US-Kinos als Hauptdarsteller des neuen Actionfilmes "Jack Ryan: Shadow Recruit" gegen russische Terroristen kämpfen. Der Film basiert auf der Romanserie des konservativen amerikanischen Autors Tom Clancy. Vor Pine stellten bereits die Hollywoodstars Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck die Figur des Agenten Jack Ryan dar. In Deutschland soll der Film am 27. Februar anlaufen. (dk)

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Tags: star trek, russland, homo-propaganda, chris pine
Schwerpunkte:
 Star Trek
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Reaktionen zu ""Captain Kirk" kritisiert homophobes Gesetz in Russland"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
15.01.2014
18:57:43


(+7, 9 Votes)

Von Sabelmann
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Finde ich toll!
Hier die Reaktion einer Person von der ich es nie gedacht hätte:

Maier: "Homosexualität sollte ganz normal sein"

"Hermann Maier wird sich bei den Olympischen Spielen in Sotschi nicht blicken lassen. Wie er am Dienstag am Rande des Nachtslaloms in Flachau erklärte, stößt sich der "Herminator" an diversen politischen Rahmenbedingungen in Russland.

"Es gibt politisch einiges zu überdenken", sagte er ins ORF- Mikrofon. Vor allem der Umgang mit Homosexualität stößt Maier sauer auf. "In der heutigen Zeit sollte Homosexualität ganz normal sein". Dass in Russland "Propaganda" für mehr Toleranz in Sachen Sexualität unter Strafe steht, will der Doppel- Olympiasieger nicht einsehen und bleibt Sotschi daher fern."


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#2
15.01.2014
19:45:23


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #1 von Sabelmann


Das bestätigt eigentlich sehr schön die alte Erfahrung daß Heteros umso gelassener und sachlicher mit dem Thema Homosexualität umgehen je selbstbewußter und mit ihrer eigenen Sexualität "im Reinen" sie sind. Und wenn ich recht informiert bin leidet der Herminator nicht wirklich einen Mangel an Selbstbewußtsein. Oder an Charakter.

Bemerkenswert auch weil er ja durchaus geldwerte Nachteile in Kauf nimmt.


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#3
15.01.2014
20:26:05


(+7, 9 Votes)

Von Sabelmann
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Antwort zu Kommentar #2 von Smiley


Und er nennt die Dinge beim Namen warum er nicht fährt...nicht dieses Wischiwaschi von Politikern


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#4
15.01.2014
20:31:25


(+4, 6 Votes)

Von Stephen
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Antwort zu Kommentar #2 von Smiley


Na super, dann kann ich ja wieder getrost in den nächsten Star Trek Film gehen.

Übrigens ist sein Vorgänger, Bill Shatner, an sich....irgendwie.... derselben Meinung. Aber irgendwie ist er wohl der Ehe an sich nicht unbedingt wohlwollend gegenüber eingestellt. Liegt wohl an seinen schlechten Erfahrungen. Hier versucht er das in seiner üblichen selbstdarstellerischen Art zu vermitteln:

Link:
twistededge.org/Death_By_Cinema/Shit_Shat/Gay_Marr
iage/


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#5
15.01.2014
21:03:18
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
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Chris Pine ein Mann mit Charakter der super gut aussieht.

Wahre Schönheit kommt eben immer noch von innen.

Hoffentlich fliegt die Enterprise aber mal endlich auf einen schwulen Planeten. Darauf warte ich seit ich 14 bin.

Und auch heute noch würde ich sofort da mitfliegen wollen. Mit diesem Captain Kirk sowieso.


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#6
15.01.2014
23:20:28


(+6, 6 Votes)

Von Felix


Bravo!

Wir brauchen mehr Leute, die offen ihre Meinung sagen, statt schweigend wegzusehen...


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#7
16.01.2014
10:29:53


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wahre Worte, Mr. Pine!


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#8
16.01.2014
19:15:07


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User Robby


Super!


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#9
22.02.2014
11:10:16


(0, 0 Vote)

Von BellaDonna
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Der Mann den Durchblick - seine Beschreibung hat es ziemlich genau auf den Punkt gebracht, was diese widerlichen Gesetze sind: menschenverachtend und bösartig


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