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Bei den "Peanuts" gehört der Valentinstag zu den größten Festen des Jahres. Seinem Hund braucht man aber in der Regel nichts zu schenken...

'Für viele (frisch-)verliebte Paare ist der 14. Februar ein Pflichttermin – kleine Aufmerksamkeiten gelten als Liebesbeweis.

In angelsächsischen Ländern ist der Valentinstag fest in der Gesellschaft verankert: Wenn ein Partner am Tag der Liebenden keine Diamanten, Pralinen oder zumindest ein Candle-Light-Dinner springen lässt, ist das noch viel schlimmer, als hätte er Hochzeits- und Geburtstag vergessen. Auch in Deutschland wird das Fest immer populärer: Laut dem Statistik-Portal schenken nur zwölf Prozent am Valentistag nichts an ihre Partnerin oder ihren Partner, die Hälfte gibt für Valentinstags-Geschenke bis zu 25 Euro aus. Über 50 Euro macht nur jeder Zehnte locker.

Dabei müssen die Geschenke nicht so spießig sein wie in den Charlie-Brown-Fernsehfilmen. Insbesondere im Internet lassen sich witzige Ideen sehr leicht finden. Warum als Schwuler nicht den Liebsten einen sexy Kuchen in Form eines Traummannes zum Frühstück überreichen? Oder doch lieber traditionell eine vergoldete Rose überreichen? Oder den Partner mit einem Tandem-Sprung inklusive Heiratsantrag überraschen? Viele Vorschläge lassen sich auf Websites wie geschenkidee-sofort.de/anlass/Valentinstag, die ein eigenes Angebotssortiment für den Tag der Liebe haben.

Ein Geschenk sollte immer persönlich sein


Warum nicht etwas mit dem Partner naschen?

Wichtig fürs Schenken: Lerne deinen Partner kennen und langweile ihn nicht mit Geschenken, die man aus Hollywood schon bis zum Erbrechen kennt. Heutzutage sind Männer ja recht verspielt, und bei einem schwulen Paar gibt es den Vorteil, dass beide damit spielen können. In den meisten lesbischen Beziehungen ist das genauso. Wichtig ist dabei die Kreativität: Falls der Partner kein Hobby hat, für das er unbedingt Nachschub braucht, sollte man auf den hundertsten Geschenkgutschein für den Buchladen nebenan verzichten. Ein Geschenk sollte ja persönlich und keine Finanzierungshilfe für das nächste Kochbuch oder den nächsten Heimwerkratgeber sein.

Der Valentinstag ist übrigens keine Erfindung der Geschenkeshops, sondern geht auf das dritte Jahrhundert zurück – natürlich gibt es dazu eine martialische Geschichte: Der Sage nach soll damals Bischof Valentin, ein begeisterter Gärtner, verliebten jungen Menschen beim Vorbeigehen Blumen geschenkt haben. Weil er sie dann auch noch vermählte, kam er mit der Obrigkeit in Konflikt: Denn Kaiser Claudius brauchte damals Krieger und keine Ehemänner – also ließ er Valentin den Kopf abhacken. So ganz sicher ist diese Story aber nicht: Gefeiert wird der Tag der Liebenden aber auf jeden Fall seit dem 13. Jahrhundert in England: Minnesänger haben damals den Tag zum Anlass genommen, richtig romantisch zu trällern. Seither sind die Verliebten in der Pflicht, sich am 14. Februar Jahr für Jahr wieder etwas Neues einfallen zu lassen. (cw)



#1 Gay Love SpiritAnonym
  • 18.01.2014, 20:52h

  • Uns gefällt der christliche Hintergrund dieses Tages ganz und gar nicht. Doch dann haben wir uns gesagt diesen Tag als schwules Paar ganz bewusst zu feiern.

    Rote Rosen, erotische Wäsche, Sexspielzeuge, Reisen, Konzerttickets, einen Baum, einen symbolischen Stern, eine gemeinsame erotische Massage durch einen Stripper etc. Alles haben wir uns schon geschenkt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Wichtig ist, das haben wir UNS geschenkt, also auch SICH SELBST, nicht nur dem Partner.

    Schliesslich ist das kein Geburtstag sondern ein Feiertag an dem man seine Liebe feiert.

    Wenn man nicht gerade krank ist, darf Sex an diesem Tag auf keinen Fall fehlen!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Koechli
  • 21.01.2014, 23:44h
  • Mein Partner und ich verzichten darauf uns nur weil es im Kalender steht auch noch an Valentinstag etwas zu schenken.
    Wir brauchen keinen besonderen Anlass um uns zu zeigen wie sehr wir uns lieben und zeigen uns das an jedem anderen Tag im Jahr.
    Zudem gibt für Geschenke schon Weihnachten, Geburtstag.
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