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Der Protest dauerte nur wenige Sekunden

Pawel Lebedew nutzte den Fackellauf in Woronesch, um eine Regenbogenflagge vor der Flamme auszubreiten.

Rund drei Wochen vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat es am Samstag in Russland einen Mini-Protest gegen die homophobe Politik des Landes gegeben. Der LGBT-Aktivist Pawel Lebedew nutzte eine Station des olympischen Fackellaufs in Woronesch im Südwesten des Landes, um eine Regenbogenflagge zu enthüllen.

Binnen Sekunden wurde er von Sicherheitspersonal des Fackellaufs von dem Protest abgehalten, dann festgehalten und der Polizei übergeben. Derzeit wird er von den Beamten auf einer Wache verhört. In der Regel werden Personen nach einer Festnahme bei einem Protest nach wenigen Stunden wieder freigelassen. Lebedew könnte allerdings zusätzlich ein Bußgeld drohen.

Bereits im Oktober hatten zwei LGBT-Aktivisten den Fackellauf in St. Petersburg für einen Protest genutzt, zuvor hatten griechische LGBT-Aktivisten am Rande der Übergabe der Flamme in Athen protestiert (queer.de berichtete).


Wird es zu den Winterspielen weitere Bilder der Art geben?

Fast alle russische Medien berichteten am Samstag über den olympischen Mini-Protest in Woronesch. Sie erinnerten dabei auch daran, dass es in der Stadt mit rund 890.000 Einwohnern vor ziemlich genau einem Jahr zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen einen Protest von Schwulen und Lesben gekommen war. Rund 500 gewalttätige Nationalisten hatten auf die LGBT-Aktivisten eingeschlagen und eingetreten. Es war Pawel Lebedew, der dabei verletzt worden war (queer.de berichtete).

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Freitag erneut bekräftigt, dass das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" keine Auswirkungen auf Spieler, Offizielle und Besucher der Olympischen Spiele in Sotschi haben werde. Zugleich betonte er, dass Homosexuelle sich "entspannen" könnten – wenn sie denn "die Kinder in Ruhe" lassen (queer.de berichtete). (nb)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 18.01.2014, 16:48h
  • Der Todesmut des russischen Revolutionärs hebt sich seit jeher strahlend von der obskurantistischen Hintergrundfolie der russischen Wirklichkeit ab.

    Oder so.Antworten » | Direktlink »
#2 Sven89Anonym
#3 eiltAnonym
#4 queer_norbert (Admin)Profil
#5 myysteryAnonym
  • 18.01.2014, 17:16h
  • Das ist ehrlich gesagt der erst Staatsmann, dem ich eine aufrechte Ablehnung der Homopoltik in Russland abnehme...
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#6 mammuthProfil
  • 18.01.2014, 17:19hspeyer
  • der Mut ist bemerkenswert in so einer aussichtslosen Situation, wo man besser auswandern würde
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 PanoramaKompassAnonym
#9 alexander
  • 18.01.2014, 20:55h
  • seltsam, mir ist nur bekannt, dass die politik mit den olympischen spielen nichts zu tun hat???
    was hat also unser "SPORTMINISTER" dort zu suchen???
    es ist doch eh nur das IOC-ROULETT!!!
    WER HAT DIE MEISTE KOHLE ABGEGRIFFEN????? und dieser wettbewerb ist doch "intern"!!!
    putin, klar ist das LETZTE!!! aber schlimmer noch sind die IOC-BONZEN, denen sollte man das fell verprügeln und sie die sprungschanze runterrutschen lassen!!!
    letztlich missbrauchen sie eine ehemals tolle idee und die sportler gleich mit, allein für ihr SCHMIERENTHEATER DER ABZOCKEREI!!!
    weg damit !!! haut sie aus den socken und ihren baumwollschlüppern mit SCHLEIFSPUREN, die fettgefressenen säcke!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil