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Gemein: Weltweit sollen nach dem Willen des Churer Bischofs nur noch in erster Ehe verheiratete Heteros, die keine Verhütungsmittel nehmen, eine Hostie bekommen

Der Churer Bischof Vitus Huonder hat dem Papst vorgeschlagen, dass Homosexuelle und Geschiedene mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie nur einen Segen erhalten sollen.

Vitus Huonder hat wieder zugeschlagen. Der erzkonservative Bischof von Chur hat Papst Franziskus Anfang Januar einen "Kompromiss-Vorschlag" unterbreitet, wie die Katholische Kirche künftig weltweit mit Menschen in einer "irregulären Situation" umgehen soll.

Lesben und Schwule, aber auch Heteros, die geschieden sind, in "wilder Ehe" zusammenleben oder Verhütungsmittel nehmen, dürften demnach beim Kommuniongang ebenfalls vor der Priester treten. Allerdings sollen sie dabei die Arme verschränken und dadurch signalisieren, dass sie keine Kommunion empfangen dürfen. Vom Priester würden sie dann zwar gesegnet, aber keine Hostie bekommen.

Eine solche Praxis habe sich bereits in vielen Ländern und am Weltjugendtag bewährt, heißt es in Huonders Antwort auf den Fragebogen des Papstes zu "pastoralen Voraussetzungen der Familie im Kontext der Evangelisierung". Zur Vorbereitung der außerordentlichen Bischofssynode in diesem Jahr wollte der Vatikan von den weltweit rund 4.700 Bischöfen wissen, was die Gläubigen vor Ort über Geschiedene, heterosexuelle Heiratsverächter, interreligiöse Ehen, Polygamie, arrangierte Ehen und auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften denken (queer.de berichtete).

Bei homosexuellen Gläubigen "wirkt das Sakrament nicht"


Der homophobste Bischof der Schweiz: Vitus Huonder (Bild: Bistum Chor)

Dass Personen in "irregulären Situationen" die Kommunion nicht bekommen können, dürfe nach Angaben von Bistumssprecher Giuseppe Garcia dabei nicht als Verbot der Kirche gesehen werden: "Die Aussage ist vielmehr die: Das Sakrament wirkt dann gar nicht."

Im Bistum Chur, zu dem die Zentralschweizer Kantone Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden gehören, erregte Huonders Idee bereits Widerstand. Der vorgeschlagene Segen verdiene diesen Namen nicht, weil er als eine Art Trostpreis zu verstehen sei, heißt es einem Gegenappell, den bereits über 2.700 Katholiken unterschrieben haben. Es sei demütigend und anmaßend, Menschen, die sich liebten und es etwa nach einer gescheiteren Beziehung nochmals versuchten, von der Gemeinschaft auszuschliessen, die miteinander das Brot teile.

Vitus Huonder ist seit 2007 Bischof von Chur. Er hat bereits in der Vergangenheit wiederholt Homosexuelle als Hauptfeinde der Katholischen Kirche ausgemacht. Im vergangenen Jahr warnte er etwa in einem Hirtenbrief zum Tag der Menschenrechte vor "psychischen Störungen" bei Kindern, sollte die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet werden (queer.de berichtete). 2011 sprach er Christen außerdem ein "Widerstandsrecht" gegen den Staat zu, wenn dieser in Schulen versuche, Kinder aufzuklären oder über HIV-Prävention zu informieren (queer.de berichtete).



#1 Aus Bad HomburgAnonym
  • 18.01.2014, 17:05h
  • Worte, die die Autorität eines Bischofs nur beschädigen. Will etwa der Bischof von Chur den Sinn des Glaubens auf die Verbote und Ängste jeglicher Art reduzieren ? Somit tut er aber den anderen Gläubigen und vor allem sich selbst nur das Unrecht.
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#2 myysteryAnonym
#3 mammuthProfil
  • 18.01.2014, 17:13hspeyer
  • eher ein Widerstandsrecht gegen die Kirche und ihre Vertreter, wenn diese weiterhin gegen Minderheiten hetzen...
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#4 m123Anonym
  • 18.01.2014, 17:29h
  • Die Kirche mit ihren Sektenritualen ist einfach nur eklig.

    Und dann tragen die Bischöfe auch noch mehr pink als jedes Teenie-Mädchen, diese schrillen Frauenröcke, gehäkelten weißen Deckchen mit pinker Oberbekleidung und pinke Mützen und als Krönung der Absurdität noch mit pinkem Bommel auf der Mütze.

    extras.inyork.com/yorkblog/faith/bishop%20waltersheid%20port
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    www.diocesefwsb.org/Data/Resources/5a817cbea151a5b3696afb2fd
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    In Priesterseminaren gibt es schwule Sexorgien. Neue Priesteranwärter werden unter den Etablierten als "Frischlinge" und "Bückstücke" bezeichnet und von den Etablierten gerne auch mal am Hintern und im Schritt begrapscht. Frauen sind ausgeschlossen. Drei Mal dürft ihr raten warum. Doch obwohl sie im Geheimen schwule Sexorgien hinter verschlossenen Türen machen, schreien sie ihren Selbsthass öffentlich laut heraus und verdammen Homosexualität als schwere Sünde, obwohl sie genau diese "Sünde" selbst mit vollem Eifer begehen. Mehr Heuchelei geht nicht. Und dann ist die Kirche nicht nur Auffangbecken für Schwule, die ihre eigene Homosexualität hassen, sondern auch für Pädophile. Warum wird Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche vertuscht? Weil die Kirche selbst voller pädophiler Männer ist. Die Kirche predigt Nächstenliebe, aber schlägt und misshandelt Kinder in Heimen. Der Glaube wird den Gläubigen, die darauf reinfallen, als "Wahrheit" verkauft. Und diese werden dann wie Marionetten benutzt um wie eine gesellschaftliche "Armee" den ganzen Hass der "Geistlichen" auf ihre eigene Sexualität in die Gesellschaft zu tragen. Sexualität wird verdammt, weil die "Geistlichen" ihre eigene Sexualität hassen. Sie erlegen sich selbst öffentlich nach außen den Zölibat auf, aber im Geheimen feiern sie Sexorgien. Die Kirche ist eine einzige Heuchelei und viele Mitglieder sind psychisch gestört. Die Sekte Kirche nutzt schamlos aus, Menschen, die sich gerade in einer sehr schwierigen Lebensphase befinden, in die Fänge ihrer Sekte zu reißen. Sie versprechen Barmherzigkeit, Vergebung aller "Sünden", Seelenheil und ein Leben nach dem Tod. Aber selbstverständlich gibt es genau zwei Orte für das Leben nach dem Tod. Den Himmel und die Hölle. Und selbstverständlich ist der Himmel für diejenigen reserviert, die der Kirche gehorchen, und die Hölle ist für all diejenigen reserviert, die der Kirche nicht gehorchen. Wer also einmal in den Strudel des Glaubens gerät, und wirklich an Himmel und Hölle glaubt, den plagen Gewissensbisse, wenn er der Kirche nicht gehorcht, denn es droht ja die Hölle nach dem Tod. Und so entschließen sich viele Menschen, die sich in die Fänge dieser Sekte haben reißen lassen, der Kirche zu gehorchen, und sähen Hass, Vorurteile und Leid in die Gesellschaft.

    www.youtube.com/watch?v=HzscL5PPkPY
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#5 HostieAnonym
  • 18.01.2014, 17:46h
  • Nachrichten aus der Anstalt:
    "Der Churer Bischof Vitus Huonder hat dem Papst vorgeschlagen, dass Homosexuelle und Geschiedene mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie nur einen Segen erhalten sollen."

    Ach übrigens, in den Jahren 2011 und 2012 hat der Vorgänger-Papst etwa 400 katholische Priester wegen des sexuellen Mißbrauchs von Kindern entlassen.

    Und der gegenwärtige Papst sagte kürzlich: "Die Römisch-Katholische Kirche habe sich bereits zum Gespött der Gesellschaft gemacht"

    Ach wenn's nur DAS wäre, aber es ist ja noch viel schlimmer!
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#6 DignitasAnonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 AleXAnonym
#10 timpa354Ehemaliges Profil
  • 18.01.2014, 18:04h
  • Danke lieber Bischof, Vorschläge wie diese treiben ihnen garantiert die dummen Schafe reihenweise in die Kirche. Ich freu mich ja immer über jeden absurden Vorschlag, da nur diese in der Lage sind die Verschrobenheit der Vertreter der katholischen Kirche zu zeigen.
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