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Schlag gegen Anführer der Selbstjustizgruppen

Russischer Neonazi in Kuba verhaftet


Maxim Martsinkewisch (r.) und seine Mitstreiter und Nachahmer quälten vor allem schwule Männer

Maxim Martsinkewisch, Gründer der russischen "Occupy Pedophilia"-Bewegung, könnte nun in Russland der Prozess gemacht werden.

Der russische Neonazi Maxim Martsinkewisch, der seit Wochen auf der Flucht vor russischen Behörden war, ist am Freitag von der kubanischen Polizei in einem Hotel in Havanna festgenommen worden. Der 29-Jährige war per internationalem Haftbefehl gesucht worden.

Die russischen Behörden bestätigten die Festnahme, über der sie per Interpol informiert worden seien, am Samstag gegenüber russischen Medien. Im Dezember hatte ein Gericht Untersuchungshaft für Martsinkewisch angeordnet (queer.de berichtete); nach seiner Auslieferung an Russland wird gegen ihn wegen mehrerer gewalttätiger Videos und der Anstiftung zum Rassenhass der Prozess gemacht, ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.


Razinsky (l.) und Martsinkewisch führten die Bewegung an

Der frühere Leiter der rechtsextremen Kampfgruppe Format 18, der 2007 bereits wegen der Anstiftung zu Hass für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis musste, hatte sich in den letzten Jahren als Jäger auf vermeintliche Pädophile einen Namen gemacht. Nach dem Vorbild der von ihm gegründeten Gruppe "Occupy Pedophilia" hatten sich in ganz Russland und zuletzt in weiteren Ex-Ostblockstaaten weitere Gruppen gebildet, die vor allem einfach schwule Männer zu einem Date lockten, um diese dann per Videoaufnahme öffentlich bloßzustellen (queer.de berichtete).

Einige regionale Gruppen gingen dabei besonders gewalttätig vor und sorgten durch internationale Medienberichte über die Folterungen weltweit für Empörung, andere Gruppen wie vor allem "Occupy Gerontophilia" unter dem erst 16-jährigen Radikalen Philip Razinsky suchten sich vor allem minderjährige Tortur-Opfer. Ende Dezember hatte die Moskauer Polizei eine Razzia in der Wohnung von Razinsky durchgeführt und ihn verhört, auch er soll angeklagt werden (queer.de berichtete). (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 18.01.2014, 18:13h
  • Da Russland ein lupenreiner Rechtsstaat ist wird diesen Arschlöchern nichts passieren, gar nichts. Der westlichen Presse wird eine kleine Show vorgegaukelt, das war´s.
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#4 KinderschutzAnonym
  • 18.01.2014, 19:36h
  • "suchten sich vor allem minderjährige Tortur-Opfer."

    Soso.

    Wer soll laut Putin nochmal "Kinder in Ruhe lassen"??
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#5 MeineFresseAnonym
  • 18.01.2014, 19:45h
  • Antwort auf #3 von tesak
  • Einen guten arsch hat er ja.
    Damit lässt sich im Knast bestimmt Geld machen.

    @timpa

    Da wäre ich nicht so sicher. Es geht dabei wohl nicht oder nicht direkt um "schwule" Sachen, Die meisten anderen Videodreher sind ja nicht belangt worden obwohl sie deutlich sichtbar waren, sondern um diplomatische/Rassen-Themen.
    Er hat auch Personen anderer Nationalität in seinen Videos gefoltert, einen Südafrikanischen Austauschstudenten,einen Iraker und einen ukrainischen Halb-Promi.
    Das fanden die entsprechenden Länder, zumindest einige, wohl nicht ganz so toll, daher auch der Haftbefehl. Ein bisschen aufs Image achten will Putin scheinbar doch.
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#6 timpa354Ehemaliges Profil
#7 MeineFresseAnonym
#8 timpa354Ehemaliges Profil
#9 miroAnonym
#10 KognitionAnonym