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Kommentare zu:
Der naive CSD-Veranstalter


#74 tobyAnonym
  • 09.04.2014, 11:21h
  • Die anbiedernde, defensive Haltung Christoph Michels geht in Stuttgart schon seit geraumer Zeit vielen auf die Nerven und ist ein Problem für den hiesigen CSD. Wir brauchen keine Profilierungsveranstaltung für den Stuttgarter CDU-Vorsitzenden sondern kompromisslosen Kampf für unsere Interessen
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#73 wanderer LEAnonym
  • 14.03.2014, 01:36h
  • Habe nicht alle Kommentare hier gelesen. Der CSD e.V. ist nicht mit Pädo-Forderungen angetreten, braucht sich deswegen nicht zu distanzieren von irgendwem, z.B. von Pädos, der ihn unterstützen wollen, denn die tun das nur auf eigne Kappe.

    Warum wann wo wie Pädos und Schwule im Westen vereint gegen Unterdrückung marschiert sind, dazu gibt es genug Literatur. Wie im Osten, dazu muß man sich extra kümmern, jedenfalls bis mindestens Anfang der 90er Jahre, ich mit.

    Bewegung gibt es noch. Zumindest eine geistige.
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#72 TorstenEhemaliges Profil
  • 26.02.2014, 11:38h
  • Nein, Dummheit und Hinterwäldlertum darf man nicht tolerieren. Dieser Christoph Michl hat sich schon damals disqualifiziert, als er den unsäglichen OB Schuster zum Schirmherrn des CSD machte. Aber wahrscheinlich hat das Schwabenkäffle eben den CSD-Veranstalter, den es verdient.
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#71 santoAnonym
  • 06.02.2014, 21:08h
  • Lieber Micha Schulze,

    dies ist ein sehr kluger und zu 100% gerechtfertigter Artikel, der einige mir bisher unbekannte Fakten schildert. Es ist ein absolutes Unding, eine "Demutshaltung" vor den reaktionären Homophoben zu propagieren, und es schockiert mich, dass ein - angeblich die Interessen der Schwulen und Lesben vertretender - CSD-Organisator solch einen Stuss verbreitet!

    Kann nicht jemand anderes den CSD organisieren, der wirklich für unsere Interessen eintritt?

    Schockierte Grüße
    Thomas
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#70 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 23:53h
  • Antwort auf #65 von Mataina
  • >"Die Ablehnung derer, die die Petition unterschrieben haben basiert meiner Meinung nach auf Angst. Diese Menschen haben entweder keine Ahnung, worum es wirklich geht oder sie haben ein Problem mit sich selbst."

    ich glaube, dass du das richtig beschreibst.

    das ist in meinen augen aber ein hervorragendes argument, um diesen menschen KEIN besonderes mitspracherecht in aktuellen politischen fragen einzuräumen und ihre meinungen zumindest in diesem bereich auch nicht wirklich allzu ernst zu nehmen. wer sich generell gerne um mitmenschen kümmert, die psychische probleme haben, der_die kann und soll ja herzlich gerne mit ihnen reden. und sicher hast du recht: das bringt auch langfristig die gesellschaft weiter.

    aber es kann doch nicht angehen, sich in aktuellen politischen (!) fragen freiwillig und wissentlich ausgerechnet an denen besonders stark zu orientieren, die irrationale ängste haben - und die auch (das sollten wir dabei nicht vergessen) solche ängste bei anderen SCHÜREN.
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#69 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 22:33hHannover
  • Antwort auf #65 von Mataina
  • Was für kluge Sätze..

    Bloß leider wenden die sich alle gegen die falschen Objekte..

    ""Was ich will, ist gegenseitiges Verständnis und Respekt.""..

    Ja..
    Von beiden Seiten..deshalb ja gegenseitig..
    Der ist von der anderen Seite bloß gar nicht vorhanden..

    ""Die Ablehnung derer, die die Petition unterschrieben haben basiert meiner Meinung nach auf Angst.""..

    Ja, die Angst der Unterzeichner besteht darin die DEUTUNGSHOHEIT über das was falsch und was richtig sein soll zu verlieren, und deshalb wollen sie mit der Petition erreichen in den Schulen LGBT´s weiterhin einerseits TOT-schweigen zu dürfen, sie andererseits als UNNATÜRLICH zu bezeichnen, und sie damit weiterhin zu unterdrücken und zu diskriminieren..

    ""Diese Menschen haben entweder keine Ahnung, worum es wirklich geht oder sie haben ein Problem mit sich selbst.""..

    Stimmt..
    Diese Leute haben KEINE AHNUNG was LGBT´s sind, und wollen dieses UNWISSEN ungefiltert an ihre Kinder weiter vermitteln, und sie zusätzlich mit falschem Wissen füttern und mit Vorurteilen so beladen, das es Jahre braucht diese Vorurteile aus den Kindern wieder raus zu kriegen..

    ""Die brauchen Hilfe und eine Hilfe könnte der Dialog sein.""..

    EIN Dialog..
    Ein Dialog mit einem Psychotherapeuten der ihnen erklärt das ihre Ängste und ihre Vorurteile allesamt mit ihrer Sozialisation zusammen hängen, und diese signifikant mit ihrer Religion zusammenhängt..

    Aber ich führe keinen Dialog mit Menschen über die Möglichkiet ob Mann LGBT´s weiterhin verschweigt, oder ob alle Möglichkeiten der menschlichen Sexualität innerhalb des Unterrichtes fächerübergreifend VORKOMMEN und OHNE Vorurteile angesprochen werden..

    Es gibt keine Alternative zu einer vorurteilsfreien Sexualaufklärung für Kinder und Jugendliche, die nicht nur Homophobie und Rassismus bekämpft, sondern diese Kinder und Jugendliche auch noch vor sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen in der Familie und dem familiärem Umfeld schützt, dem jedes Jahr mehr als 350.000 Kinder und Jugendliche zum Opfer fallen..

    Und Danke, nein, aber ich übernehme meinen Part lieber selber, denn den kannst Du gar nicht leisten !
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#68 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 22:11hHannover
  • Antwort auf #62 von PolitiInkorrekt
  • Dir ist aber schon aufgefallen das Hr.Stängle die Petition initiiert hat weil er Homosexualität für eine "Weltanschauung" hält, die seiner persönlichen Weltanschauung zuwider läuft, und er darin fordert eine christliche Sicht der Dinge zu lehren, in der alle vom Heterosexuellem Familienbild abweichenden Lebenswirklichkeiten nicht vorkommen sollen, weil, so eine der Begründungen, "die Beschäftigung mit der Themaitk die Schüler Schwul machen würde, denn die Vorstellungen seien sehr attraktiv" (oder so ähnlich hat er den Schwachsinn formuliert)..

    Grundsätzlich behauptet er dabei ziemlich verschwurbelt, die Landesregierung würde Homopropaganda machen..

    Ich frage mich gerade wie Mann nun auf die Idee kommt im Bildungsplan sei die Forderung enthalten, nur Mädchen dürften mit Puppen und nur Jungen mit Auto´s spielen ?
    Diese Schwachsinnigkeiten finden doch selbst in kirchlichen Kindergärten nicht mehr statt..

    Also..
    Wie kommt Mann nun darauf dass das "gelehrt" werden soll, und was bitte hat die Gender-Mainstreaming-Diskussion jetzt mit der Petition zu tun ?
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#67 Ferrante
#66 Ferrante
#65 MatainaAnonym
  • 24.01.2014, 20:20h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • Im Gegensatz zu dir sehe ich ALLE Menschen als meine Brüder und Schwestern an und nicht nur die, die meine Meinung oder Sexualität teilen. Mir ist nicht daran gelegen, anderen meine Sicht der Dinge aufzudrängen. Was ich will, ist gegenseitiges Verständnis und Respekt.
    Die Ablehnung derer, die die Petition unterschrieben haben basiert meiner Meinung nach auf Angst. Diese Menschen haben entweder keine Ahnung, worum es wirklich geht oder sie haben ein Problem mit sich selbst. Wenn dir das egal ist - bitte! Mir ist es nicht egal. Ein nicht zu unterschätzender Teil derer, die sich lauthals gegen Schwule, Lesben und Transgender aussprechen sind selbst so veranlagt und zutiefst verunsichert. Die brauchen Hilfe und eine Hilfe könnte der Dialog sein.
    Wenn dir das zu blöd ist, dann übernehm ich gerne deinen Part.
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#64 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 20:14h
  • Antwort auf #62 von PolitiInkorrekt
  • >"innerhalb einer einseitigen und nicht reflektierenden Homo-Lobby"

    ich finde, dass wir hier ziemlich reflektiert diskutieren. für das bildungsziel toleranz stehen übrigens nicht nur lgb_tiq-organisationen ein, sondern z.b. auch elternorganisationen, lehrer_innen und schüler_innen. dieses ziel hat eine breite basis.

    >"Der Bildungsplan unterscheidet nämlich wohlgemerkt zwischen biologischem Geschlecht und sozialem Geschlecht."

    ja und? das ist ja schließlich auch sinnvoll, wenn man nicht wissenschaftlich veralteten biologistischen geschlechtsrollenbildern hinterherlaufen will. die idee, dass zumindest ein großer teil der geschlechtsrollenbilder sozial konstruiert ist, hat sich seit jahrzehnten in wissenschaft, gesellschaft und politik durchgesetzt. sie ist eine binsenweisheit geworden.

    wollen Sie das rad der sozialwissenschaft zurückdrehen?

    >"Viele radikale Gender-Ideologen halten es daher auch für skandalös und reformbedürftig, daß man Mädchen mit Puppen und Jungs mit Autos spielen läßt. Diese irre Ideologie soll jetzt in Baden-Württemberg vermittelt werden."

    das ist unsinn. weder will irgendein "gender-ideologe" es irgendwem verbieten, mit was auch immer zu spielen, noch soll das teil des bildungsplans sein.

    Sie wollen eine sachliche debatte ohne ideologie und ohne lügen? prima, dann nennen Sie die passage im bildungsplan-entwurf, der Ihre behauptung belegt oder hören Sie auf, unwahrheiten weiterzuverbreiten.
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#63 David77Anonym
  • 24.01.2014, 19:24h
  • Antwort auf #62 von PolitiInkorrekt
  • "Weil manche Eltern das nicht so toll finden, werden sie jetzt in den politisch korrekten Medien als schwulenhassende Volldeppen und christliche Fundamentalisten dargestellt.
    "

    Aha. Wenn ich mir die Pro-Kommentare anschaue, dann sind die oben genannten Bezeichnungen noch viel zu freundlich ausgedrückt.
    Da werden 100 Jahre alte, längst widerlegte "einseitige" Kommentare zum x-ten mal ausgepackt, und dass selbst im Petitionstext.
    Was gibt es da zu diskutieren? Was sind denn daran nicht "ideologische Scheuklappen"?

    Die Verführer-Theorie, angeblich erheblich verkürzte Lebenserwartung, die polemische, verhöhnende Aussage, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen Diskriminierung und Suizidgefahr, sondern dies auch noch als Folge eines selbstverschuldende "Lebensstil" verschreien? Soll der Petitionsersteller das doch bitte mal ins Gesicht des Vaters eines bis in den Suizid gemobbten schwulen Schülers sagen.
    Ach nee, das passiert ja heute abend.
    Alles aus christlicher Nächstenliebe. Wie mitfühlend!!

    Als Homosexueller muss ich mich heute weder verstecken noch diskriminieren lassen und wehre mich selbstverständlich gegen dämliche, polemische, zynische, beleidigende Äusserungen und entlarve die Kommentare als dümmlich und hasserfüllt, von dümmlichen und hasserfüllten Leuten, die uns mit ihren rechten Propaganda-Vokabeln aus der Mottenkiste im freundlichsten Falle ins Verstecktsein zurückdrängen wollen.
    Da geht es mitnichten um die vermeintliche Toleranz, die sie auch ohne Lehrplan angeblich wahren wollen.

    Nein, solche Leute wollen das schwarz/weisse Denken mit ihrer Irren Ideologie aufrecht erhalten. Schreiben WIR denen etwa vor, wie sie zu lieben haben und werten ihren "heterosexuellen Lebensstil" ab? Mitnichten...
    Dagegen wehren wir uns als Demokraten zurecht.
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#62 PolitiInkorrektProfil
  • 24.01.2014, 18:49hMünchen
  • Der CSD-Sprecher Christoph Michl verdient Dank und Anerkennung für seinen Mut innerhalb einer einseitigen und nicht reflektierenden Homo-Lobby sich im demokratischen Sinne zu äußern und sein Recht auf Meinungsfreiheit ernst nimmt.
    Wenn man den Bildungsplan jedoch einmal genauer unter die Lupe nimmt und dabei ohne zeitgeistige ideologische Scheuklappen die Hintergründe untersucht, stellt sich die Sache anders dar. Denn bei dem Bildungsplan geht es mitnichten nur um das Werben von Toleranz; die Proteste gegen dieses Papier sind sehr verständlich. Der Bildungsplan unterscheidet nämlich wohlgemerkt zwischen biologischem Geschlecht und sozialem Geschlecht. Das sind glasklare Propagandavokabeln aus der Mottenkiste der linksradikalen Gender-Mainstreaming-Ideologie, wonach Jungen und Mädchen sich nur deshalb unterschiedlich verhielten, weil sie von der Gesellschaft in diese Rolle gedrängt würden. Viele radikale Gender-Ideologen halten es daher auch für skandalös und reformbedürftig, daß man Mädchen mit Puppen und Jungs mit Autos spielen läßt. Diese irre Ideologie soll jetzt in Baden-Württemberg vermittelt werden. Weil manche Eltern das nicht so toll finden, werden sie jetzt in den politisch korrekten Medien als schwulenhassende Volldeppen und christliche Fundamentalisten dargestellt.
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#61 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 14:08h
  • Antwort auf #58 von Mataina
  • >"Ich denke sogar, wenn nur eine Person damit ein Problem hat, sollten wir das als Community ernst nehmen und den Dialog beginnen."

    "beginnen"? dieser dialog läuft seit jahrzehnten! alle argumente liegen seit jahrzehnten auf dem tisch. neue gibt es nicht.

    konkreter dialog mit homophoben menschen? ja, wenn sich andeutet, dass etwas dabei herauskommt. dialog mit evangelikalen fundamentalist_innen? nein, weil nichts dabei herauskommen wird. wer lust drauf hat, kann das gerne tun, aber sicherlich gibt es keine pflicht unsererseits, uns mit menschen zu unterhalten, die mit "bauchgefühl", kruden mythen und lügen gegen uns hetzen.

    dialog über gesetzesinitiativen oder schulaufklärung, bis der letzte turbochrist und die letzte unionsfrau einverstanden ist? mit sicherheit nicht!

    dann sind diese gesetze und aufklärungsprojekte nämlich überflüssig!

    es geht mir auf den sack, dass hier jetzt der eindruck vermittelt wird, "wir" seien "den zweifler_innen" irgendetwas schuldig. im gegenteil: wer sich gegen die freie entfaltung von kindern und jugendlichen stemmt, gegen ihre umfassende information im unterricht und gegen das bemühen, toleranz herzustellen, der muss DER GANZEN GESELLSCHAFT GEGENÜBER begründen, weshalb er das will. und wie gesagt: so lange da nichts als irrationaler quatsch kommt, muss sich eine gesellschaft, die insgesamt aufgeklärt sein will, nicht aufhalten lassen.
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#60 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 13:45hHannover
  • Antwort auf #58 von Mataina
  • Wie chic..

    Du kannst jetzt sicher noch darlegen wie ein "Kompromiss" eines solchen "ergebnisoffenen Dialoges" mit den Unterzeichner der Petition aussehen könnte..

    Zusammengefasst geht es im Bildungsplan um die Sichtbarkeit ALLER Menschen und all ihrer verschiedener Sexualitäten innerhalb des Unterrichtes, Fächerübergreifend..

    Die Gegener wollen dieses nicht, bieten aber weder eine vernunfbegabte Gegenposition an, noch eine Alternative die die vorherschende Situation in den Schulen verändern würde..

    Wie genau sähe Deiner Meinung nach nun ein "Kompromiss" aus ?

    Ein bisschen reden über Homosexualität, aber kein Wort über Transidentische Menschen ?
    Ein bisschen reden über Lesben, aber kein Wort über Intersexuelle Menschen ?
    Ein bisschen reden über schwule Pädosexuelle, aber bloß kein Wort über 350.000 Vergewaltigungen jährlich an Kindern innerhalb ihrer Familien durch angeblich Heterosexuelle Täter die ja alle nur "Ersatzhandlungen" vornehmen ?

    Da bin ich jetzt mal gespannt..
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#58 MatainaAnonym
  • 24.01.2014, 09:57h
  • Wenn ich mir die vielen Kommentare hier durchlese, höre ich fast überall einen aggressiven Unterton, den der Kommentar von Micha Schulze schon vorgibt. Etwas verkürzt schreibt Micha da: ¨Auch bei 150.000 Online-Unterschriften .... muss man wirklich nicht die Hand zur Diskussion reichen!¨
    Das scheint auch der Tenor der meisten Kommentare hier zu sein. Christoph Michl wird dafür kritisiert, dass er sagt: ¨Wenn 150.000 Menschen eine Ptition gegen den Bildungsplan unterzeichnen, müsse man darauf eingehen: ...Die muss man ernst nehmen....Diese Diskussion muss man führen.¨
    Ich bin da absolut seiner Meinung. Ich denke sogar, wenn nur eine Person damit ein Problem hat, sollten wir das als Community ernst nehmen und den Dialog beginnen. Denn genau das - der Austausch von Ideen und Vorstellungen, die Diskussion und das damit verbundene gegenseitige Kennenlernen - ist der Beginn von wahrer tiefgehender Veränderung. Wenn wir jetzt - bloß weil die politischen Verhältnisse das gerade zulassen - einfach unser Ding durchsetzen wollen ohne dafür um Verständnis zu werben und uns der Diskussion zu stellen, dann sind wir kein bißchen besser als diejenigen, die uns vorher jahrhundertelang ignoriert haben und uns ihre Sicht der Dinge aufgezwungen haben. Wer das als ¨naiv¨ bezeichnet, der ist nur auf einen Schlagabtausch aus und schert sich einen Dreck um die Meinung anderer. Ich denke, dass kann sich niemand leisten.
    Natürlich bedeutet Dialog viel Überzeugungsarbeit und ist mit viel persönlichem Engagement verbunden, doch ist es letztlich der einzige Weg um wahrhafte Toleranz und nicht nur per Gesetz verordnete Toleranz und Gleichberechtigung zu erlangen.
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#57 Harry1972Profil
#56 Ferrante
#54 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.01.2014, 15:18h
  • Antwort auf #47 von BlackForest
  • Zitat: '...Wenn wir nicht mehr reden, und einfach "erwarten", dass die "anderen" im 21. Jahrhundert nun endlich akzeptieren, dass LSBTTIQ eben mit Teil des "Seins" ist...'.

    Ich lebe nicht im luftleeren Raum, habe Nachbarn, Arbeitskolleginnen, Freunde, Verwandte usw. Glücklicherweise lebe ich in einem Umfeld in dem das Merkmal 'sexuelle Orientierung' eben als das wahrgenommen wird was es ist: eine Facette unter vielen, die im Ganzen das Wesen eines Menschen ausmachen - nicht mehr und nicht weniger. Mein Bekannten- und Freundeskreis besteht zum Großteil aus heterosexuellen Menschen. Zu Beginn von Freundschaften gab es gelegentlich gegenseitige Unsicherheiten, die sich aber durch das alltägliche Zusammenleben lösten. Wie ich schon in einem früheren Kommentar anmerkte, bin ich offen für Diskussionen mit Andersdenkenden. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, dass es um die Verbreitung manipulative Klischees geht (z.B. Homosexualität stellt eine Gefährdung von Ehe und Familie dar usw.) sehe ich keine Basis für einen konstruktiven Dialog. Meiner Erfahrung nach gibt es nunmal Zeitgenossen, die ein Feindbild brauchen um sich überlegen zu fühlen oder ihren Frust auszuleben; damit möchte ich mich nicht konfrontieren - das ist für mich verschwendete Lebenszeit. Der Aufbau von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen findet im alltäglichen Zusammenleben statt und nicht auf dem CSD.
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#53 sperlingAnonym
  • 23.01.2014, 14:46h
  • Antwort auf #47 von BlackForest
  • ich glaube, es geht dabei nicht so sehr um die frage, OB wir noch überzeugungsarbeit leisten sollten oder nicht, sondern eher darum, von welcher grundlage her wir diese denken und aufbauen.

    es gibt leider immer noch eine tendenz, toleranz und gleichberechtigung als etwas anzusehen, das "uns" die "heterosexuelle mehrheitsgesellschaft" doch bitte großzügigerweise endlich "zugestehen" sollte. das beinhaltet implizit die möglichkeit, diese gnadenakte auch weiterhin vorzuenthalten und sie womöglich auch irgendwann wieder rückgangig zu machen. leider bestärken wir damit eine diskussion, die nicht auf augenhöhe stattfindet, sondern auf der vorstellung beruht, toleranz geschehe von oben (den heteros) nach unten (den lgbt_iq).

    es setzt sich aber inzwischen eine tendenz durch, respekt und gleichbehandlung nicht als gnadenakt zu erbetteln, sondern darauf hinzuweisen, dass beides allen menschen rechtmäßig zusteht und auch schon immer zugestanden hätte. das bedeutet nicht, zu leugnen, dass das nicht jede_r so sieht oder mit den menschen, die das nicht begreifen, nicht mehr zu reden. es bedeutet aber, nicht mit gebeugtem rücken zu diskutieren und die fronten an der richtigen stelle zu ziehen. es geht nicht um "heteros gegen lgb_tiq", sondern um recht gegen unrecht.

    ich halte diese sichtweise für richtiger, strategisch klüger, viel nachhaltiger und für die einzige, die einer aufgeklärten demokratie würdig ist.
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#52 ClaudiaAnonym
  • 23.01.2014, 14:34h
  • KathrinausStuttgart, so wenig, wie es die Aufgabe schwarzer Menschen ist, Rassisten vom Rassismus zu heilen, so wenig muss ich oder müssen wir klerikale und andere Homophobe mit ihrem Auslöschungswillen uns gegenüber von ihrer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit abbringen und "mitnehmen". Deine tollen Ex-Lehrer und alle die ach so anständigen "Die sind wer's" sollen ihren dreckigen, faschistoiden Hass mal schön selbst ent-lernen. Ich begegne denen nicht mit Respekt oder "Dialog", für mich sind sie Gegner, die ich bekämpfe!
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#51 ACTIONAnonym
  • 23.01.2014, 13:52h
  • Ich kann auch jedem hier nur empfehlen, mal die Liste der "Unterstützer" der faschistoiden Hetzschrift ("Petition") an eurem Wohnort durchzugehen.

    Da sind u. a. Ärzte (denen man für ihre "Unterstützung" der menschenverachtenden, antiwissenschaftlichen, expliziten und impliziten Aussagen zu Homosexualität umgehend ihre Zulassung entziehen sollte),

    "Rechts"anwälte und andere Dienstleister vertreten, von denen ihr und eure Freunde wissen sollten, dass sie Hetzschriften und Mobilisierungen im Geiste faschistischer Auslöschungsdiskurse und -praxen unterstützen!

    Die mit widerlichsten Verdrehungen der gesellschaftlichen Realität und mit aller Gewalt dafür sorgen wollen, dass schwule und lesbische Jugendliche weiterhin nicht als gleichwertig und -berechtigt behandelt werden.
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#50 Paradox AgiAnonym
  • 23.01.2014, 13:24h
  • "[...] auch im Unterricht zu zeigen, dass es mehr Lebensmodelle gibt als die heterosexuelle Kleinfamilie [...]"

    DAS ist mal ein Eigentor. Damit unterstützt du ja tatsächlich die Argumentation der 'christlichen Fundamentalisten' und 'ewig gestrigen' und dem 'rechten Rand'. Die sagen ja alle, Homosexualität sei nix als Lifestyle und darauf begründet sich deren Angst, Phobie, Homophobie, dass eben die Kinder schwul gemacht werden könnten und das ganze Überhand nimmt. Nebenbei ist Homophobie auch in der breiten Masse recht gut vertreten... 'Schwul' ist unter 'Heten' eher noch ein Schimpfwort als eine inhaltliche Aussage...
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#49 Open Fascism DEAnonym
#48 Harry1972Profil
  • 23.01.2014, 12:14hBad Oeynhausen
  • Jau...sowas ist das Ergebnis, wenn Schwule im Anpassungswahn ihr Gehirn ausschalten.
    Das kommt aus derselben Richtung wie die tausend Beiträge schwuler Foristen, die sich über Fummeltanten auf dem CSDs beklagen und die schwule Biedermann-Familie propagieren.

    Ich verhandele nicht mit Terroristen, denn was die Gegner des Bildungsplans fordern, ist die Fortsetzung des Heteroterrorismus an den Schulen, dem jedes Jahr etliche Jugendliche zum Opfer fallen, weil sie sich in Ermangelung vernünftiger Aufklärung und ständigem Mobbings entweder direkt das Leben nehmen oder derart in ihrer Entwicklung beschädigt werden, daß ihnen ein glückliches Leben versagt bleibt.
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#47 BlackForestProfil
  • 23.01.2014, 11:02hVillingen-Schwenningen
  • Antwort auf #45 von Monster_Baby
  • Schwul sein hab ich mir auch nicht ausgesucht und ich habe auch gelernt damit zu zu leben. Im Gegensatz zu vielen LSBTTIQ lebe ich offen schwul, kommunizier' das auch nach aussen und wer damit nicht zurecht kommt, muss meist auf meine "Gesellschaft" verzichten.

    Aber wenn wir so denken wie Du
    Zitat:
    "...habe ich es satt mich ständig für etwas rechtfertigen zu müssen worauf ich keinen Einfluß habe. Homosexualität kann man nicht wegdiskutieren, sie ist nicht ansteckend und man kann auch nicht dazu 'verführt' werden. Was soll also das Gerede von Toleranz gegenüber Leuten, die nicht akzeptieren wollen, dass auch Schwule/Lesben/Trans existieren. EdZ"

    dann frag ich mich:

    Wozu dann CSD's?
    Warum dann Bildungsplan 2015?

    Wir - oder eben viele LSBTTIQ und auch Grün/Rot in BW - haben verstanden, dass Jahrhunderte der Falscherziehung der Gottesfürchtigen nicht einfach umzudrehen sind. Dass es Dialoge braucht, um das Meinungsbild zu ändern und Einstellungen zu verändern.
    Dafür haben bisher Millionen von uns gekämpft, sind aufgestanden, aus der Versenkung aufgetaucht.

    Wenn wir nicht mehr reden, und einfach "erwarten", dass die "anderen" im 21. Jahrhundert nun endlich akzeptieren, dass LSBTTIQ eben mit Teil des "Seins" ist, dann landen wir bei Vorgehensweisen, wie in Russland unter Putin.

    Dann geben wir eben genau diesen Extremisten und Ewig-Gestrigen den Antrieb, in ihren Denk- und Handlungsweisen weiter zu machen.

    Ich will nicht, dass die "anderen" mich dulden, sondern ich will sein was ich bin. Und das hab ich in der Vergangenheit auch bei sehr feindlich gesinnten Menschen durch den Dialog geschafft, dass es normal ist, wie ich bin.
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#46 RobinAnonym
  • 23.01.2014, 10:28h
  • Das Problem ist, dass Homohasser keinen Austausch von Argumenten, keine Diskussion und keine Kompromisse wollen!

    Die wollen ihre Meinung zu 100% und ohne die kleinsten Abstriche durchsetzen!

    Deshalb haben Diskussionen und Entgegenkommen überhaupt keinen Sinn und machen die Homohasser nur noch stärker...

    Im übrigen:
    es geht bei dem Thema um Bildung an den Schulen. Wahrheit und Fakten kann man nicht relativieren oder abändern, nur weil sie manchen Leuten nicht passen...
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#45 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 23.01.2014, 10:09h
  • Antwort auf #39 von BlackForest
  • Zitat: '...Selbst sind wir aber gegenüber Meinungen anderer, die nicht so "schwul" denken, intolerant, selbstgefällig, herablassend, allwissend und grosskotzig....'.

    Homosexualität ist weder eine Ideologie noch eine politische Gesinnung noch ein 'Lifestyle'. Wieso sollte ich also das Gespräch mit Menschen suchen, die mein Existenzrecht in Frage stellen. Ich habe mir meine sexuelle Orientierung nicht ausgesucht aber ich habe gelernt gut damit zu leben. Nach unzähligen Diskussionen über meine sexuelle Orientierung habe ich es satt mich ständig für etwas rechtfertigen zu müssen worauf ich keinen Einfluß habe. Homosexualität kann man nicht wegdiskutieren, sie ist nicht ansteckend und man kann auch nicht dazu 'verführt' werden. Was soll also das Gerede von Toleranz gegenüber Leuten, die nicht akzeptieren wollen, dass auch Schwule/Lesben/Trans existieren. Jungen LGBT*s wird es nach wie vor schwer gemacht ihre sexuelle Orientierung als gleichwertig und natürlich zu erleben weil ihnen ihr Umfeld suggeriert, dass sie nicht 'normal' sind. Viele junge LGBT*s sind deswegen unglücklich und schämen sich für sich selbst. Wenn sie in der Schule erfahren würden, dass sie genauso wichtig für die Gesellschaft sind wie jede/r andere auch, würde das viel Leid verhindern. Wieso also darüber diskutieren. Es gibt Lesben/Schwule/Trans, kommt endlich damit klar.
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#44 NaivlingAnonym
  • 23.01.2014, 02:13h
  • Antwort auf #27 von KathrinAusStuttgart
  • "(Nachbarschaft, ich habe sogar Lehrer früherer Schulen gefunden). Offensichtlich sind es also nicht nur Nazis und Vollpfosten sondern Menschen, die unter und mit uns leben."

    Wer sagt denn, dass Nachbarn, Lehrer oder andere "Intelektuelle" nicht auch verkappte Nazis oder auch nur ganz einfach "Vollpfosten" sein koennen?!?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#43 alexander
  • 23.01.2014, 01:12h
  • ich hoffe für dich, dass du irgendwann so richtig probleme bekommst, ob deines schwulseins, damit du überhaupt endlich begreifst, warum sich schwule menschen hier ereifern und engagieren???
    unsere situation ist doch im moment derartig beschissen, dass man nur noch. wenn man engagiert ist, noch HILFE schreien kann!
    immerhin kämpfen wir seit 50jahren um unsere "WAHRNEHMUNG"!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#42 alexander
#41 alexander
#40 ZeitfensterAnonym
#39 BlackForestProfil
  • 22.01.2014, 23:50hVillingen-Schwenningen
  • Also ich kann mich für die Community nur schämen.

    Ich hätte sowohl gern vom Schreiber des "Schreibens" als auch von den Kommentatoren mal gern gewusst, wer denn beim CSD-Neujahrsempfang des IG CSD Stuttgart e. V. dabei war.

    Wer dort war, weiss, was er gesagt hat und wenn man vergleicht, was er bei der dpa gesagt hat, ist das nichts anderes. Er hat trifft zwar manchmal nicht jedergay's Meinung und Ansicht - aber wir bedenken dabei doch
    "Jedem Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann".

    Und in vielen Punkten liegt er gut dabei:
    -Dialog statt Monolog
    -Das Anerkennen der Bedenken der Meinung anderer

    Wir wollen Toleranz, Akzeptanz, Respekt, gleiche Rechte und Pflichten, Ehe statt eingetragene Partnerschaft, volles Adoptionsrecht, Rente, Erbschaft, Gesundheit - ach und was weiss ich nicht alles...

    Selbst sind wir aber gegenüber Meinungen anderer, die nicht so "schwul" denken, intolerant, selbstgefällig, herablassend, allwissend und grosskotzig.

    Wenn Christoph sich zwar einerseits freut, dass die Regenbogenfahne gehisst wird, andererseits die Zurschaustellung des Ausnahmefalls kritisiert, hat er doch recht.

    Solange wir uns als "Ausnahmefall" schmücken müssen, um gesehen zu werden, sind wir noch lange nicht am Ziel von Respekt, Anerkennung und gleiche Rechte und Pflichten.

    Solange sind wir auch zum Dialog mit denen angehalten, die die LSBTTIQ-Gemeinschaft eher kritisch und/oder argwöhnisch oder gar "homophob" betrachten und behandeln. Jeder für sich im Kleinen und wir alle im Grossen.

    Doch wir hocken uns lieber an den PC, hauen auf einen drauf, der vielleicht die letzten vielen Jahre für die LSBTTIQ mehr getan hat, als viele hier.

    Ohne nachzudenken oder mal zu reflektieren, dass es nicht immer einfach ist, alles in absolut perfektem ausgeklügeltem Wortgeflecht eineindeutig zu formulieren, so dass es keinen Raum gibt für Interpretationen.

    Aber gut, ich für meinen Teil mach mir gern immer wieder die Mühe, mir mehr als nur eine Meinung oder Position einzuholen, bevor ich mir MEINE eigene Meinung bilde.

    Über das hier allerdings hab ich mir meine Meinung schon gebildet.
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#38 Ferrante
  • 22.01.2014, 23:46h
  • Antwort auf #37 von Smiley
  • Danke, jetzt weiß ich auch, wie du aussiehst ggg.

    Schule ist doch generell oft eine Hölle, was an dem maßlos (menschlich) inkompentem Lehrpersonal hauptsächlich liegt in meiner Erfahrung. Bzw an der doch oft intimen Zwangsgemeinschaft der Schulklasse. (Ein schulisches CO halte ich deshalb immer noch für potentielle Selbstverletzung, auch aus meiner eigenen Erfahrung.) Und was da als "Bildung" gerne mal vermittelt wird, ist nicht nur beim Thema (Homo)Sexualität öfters mal haarsträubend oder schlichtweg belanglos. Aber an dem verkrusteten System etwas zu ändern, ist generell extrem schwer, nicht nur, was Sexualaufklärung betrifft.

    Und selbst wenn Homosexualität mehr thematisiert werden würde, was ist, wenn der Lehrer einfach Glööckner als Parade-Schwulen präsentiert oder "Traumschiff Surprise" in den DVD-Player einlegt, überspitzt gedacht?

    Der neue Bildungsplan wäre sicher ein gutes Signal, aber auch kein Allheilmittel, aber auch nicht die Porno-Fantasie, die anscheinend so manche "Gegner" davon haben.
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#36 KathrinAusStuttgartAnonym
  • 22.01.2014, 23:02h

  • Aber was mir wichtig ist: ich steh voll und ganz hinter dem neuen Bildungsplan!! Nur so schaffen wir langfristig ein Klima der Toleranz und vor allem Alzeptanz. Nur offensichtlich (das ist für mich die Quintessenz), sind wir davon noch ein Stückchen weiter entfernt als gedacht.
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#35 KathrinAusStuttgartAnonym
  • 22.01.2014, 22:55h

  • Ja, ich bin wütend, weil ich Lehrer als Kind genossen habe (bzw. Lehrerinnen), die ich damals als Vorbild gesehen habe und von denen ich das (obwohl ich gar nicht weiß ob sie von meiner Lebensweise wissen und ob sie das überhaupt interessieren würde) niemals gedacht hätte. Aber das sind intelligente Menschen, mit denen ein Dialog vielleicht nicht vollends zufriedenstellend wäre für mich oder euch (im Sinne von "oh, was hab ich da nur für Vorurteile gehabt, ich behaupte ab sofort das Gegenteil"), aber ich wette, sie würden darüber nachdenken. Und das ist doch genau das, was nach und nach zur Einsicht führt und Angst nimmt. Irgendwo liegt ja der springende Punkt. Und klar, es gibt genügend Deppen, die niemals einsichtig sind und niemals verstehen können, aber ich bin mir sicher, dass einige auch gar nicht wirklich verstanden haben um was es wirklich geht.

    Mal davon angesehen, dass wir es ja nicht mal innerhalb der Community schaffen uns zu akzeptieren. Wie hier offen zu lesen ist.

    Wir erwarten, dass wir akzeptiert werden (mit vollen Rechten und Pflichten!!!) und das werden wir durchsetzen!!. Aber die Angst steckt nun mal (ob wir die Augen verschließen oder nicht) nicht nur in verkappten Nazis sondern auch in dem ein oder anderem "normalem" Menschen, der neben uns lebt. Diese Menschen können wir ignorieren (wie sie es mit uns meist machen) oder mitnehmen. Ich finde es erschreckend, dass so viele offen diese Petition unterschrieben haben. Keine Frage! Aber die haben vorher auch schon ein komisches Gefühl gehabt nur einfach nichts gesagt!
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#34 milieustudieAnonym
#33 goddamn liberalAnonym
  • 22.01.2014, 22:01h
  • Antwort auf #27 von KathrinAusStuttgart
  • "Nachbarschaft, ich habe sogar Lehrer früherer Schulen gefunden"

    Na dann. Das sind ja schwäbische Honoratioren, vor denen man buckeln muss, oder?

    Ich hätte mich auch nicht gewundert, wenn vor 20 Jahren da Lehrer meiner Schule aufgetaucht wären. Diejenigen wildgewordenen Reaktionäre, die meine Schule in die homophobe Hölle verwandelt haben, die die Landesregierung von BW gerade abschaffen will.

    Und solchen solidarischen Menschen fällt dieser selbsternannte Sprecher illoyal in den Rücken.

    PS Ich bin seinerzeit ungeoutet und nach Außen glänzend der Schul-Hölle entstiegen. Andere nicht. Diese Demütigung möchte ich jungen Leuten heute gerne ersparen.
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#32 Ferrante
#31 TheDadProfil
  • 22.01.2014, 21:56hHannover
  • Antwort auf #27 von KathrinAusStuttgart
  • ""Vielleicht war es etwas unglücklich ausgedrückt, vielleicht auch unglücklich interpretiert, in jedem Fall aber nicht ganz falsch""..

    Äh ? Was ?
    Die Petition ?
    Die kann Mann nachlesen..

    Hat der Herr Michl offenbar nicht, oder nicht verstanden was diese Leute wollen, anders kann ich mir ein Dialog-Angebot nicht erklären..

    Die Frage lautet aber :
    Dialog ÜBER WAS ?
    Über den Bildungsplan, oder über die unbeweisbaren Behauptungen die die Gegner in ihrer Petition aufstellen, und die nichts anderes sind als alte, verklausulierte Vorurteile des Spießbürgertumes, der weiterhin unbeirrt behaupten will LGBT´s sind in dieser Gesellschaft abartige Freaks die nicht der Norm entsprechen ?

    ""da stehen mehr bekannte Namen als gedacht (Nachbarschaft, ich habe sogar Lehrer früherer Schulen gefunden).""..

    Ach ?
    Und das beeindruckt Dich ?
    Es sollte Dir Angst machen das dort solche Leute unterzeichnen..
    Es sollte Wut in Dir auslösen das es Lehrer gibt die den politischen Dilletantismus nachlaufen, und sich von Evangelikalen Lehrinhalte vorschreiben lassen wollen, die letztlich darin endet die Darwin´sche Evolutionstheorie aus dem Lehrplan zu streichen, weil die Erkenntnisse daraus die Heterosexuelle Ehe bedrohen !

    ""Hier ist ein Dialog angebracht""..

    Ein Dialog mit wem ?

    Mit einem Evangelikalem Lehrer der die Stirn hat mit jungen Berufschülern ein KZ zu besuchen, und die danach einen Bericht verfassen in dem sie nach Spuren suchen wie Widerständler flüchtige Häftlinge vor dem Regime versteckt haben, und dabei ihr eigenes Leben und ihre Freiheit riskiert haben, der dabei aber offensichtlich den Jugendlichen verschwiegen hat, das in diesem KZ auch SCHWULE saßen, und Sozialdemokraten, und Kommunisten, und nicht nur Juden ?
    Das dort Sinti und Roma ermordet wurden die keinen Unterschlupf fanden bei den Widerständlern ?
    Über was soll Mann mit einem Mann in einen Dialog treten der nicht in der Lage ist seinen Schülern NICHT SELEKTIVES Wissen zu vermitteln, und der jetzt angetreten ist die Aufklärung seiner Schüler über die faktische Zusammensetzung der Bevölkerung zu verhindern ?

    ""Und ja, diese Menschen muss man mitnehmen""..

    Wohin ?

    Zurück in die Vergangenheit, oder in die Zukunft, in einen von ihm ersonnenen Gottesstaat, wo Menschen mit einem anderem Lebensentwurf nicht stattfinden, wo sie schon sprachlich in der Schule ausgelöscht werden, weil sie nicht vorkommen ?

    In einen Dialog tritt Mann mit Leuten die einen anderen Vorschlag zu unterbreiten haben, die Argumente liefern, und die vielleicht sogar einen besseren Entwurf einbringen..

    Aber mit solchen Leuten dialogisert Mann nicht..
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#30 Ferrante
#29 goddamn liberalAnonym
  • 22.01.2014, 21:33h
  • Antwort auf #4 von timpa354
  • Die amerikanischen LGTB-Verbände haben auch alle mitgenommen, die mitzunehmen waren - unabhängig von Partei, Rasse, Klasse oder Religion.

    Und sie haben die zurückgelassen, die einfach hassen wollen.

    Soviel Konsequenz verträgt sich allerdings nicht mit deutschem Biedersinn. Der sich im Ländle dann ins Montröse auswächst.

    Und letztlich zum schäbigen Verrat an solidarischen progressiven Menschen aus der Hetero-Mehrheit führt.

    Da ist Fremdschämen angesagt. Wie so oft bei hochnotpeinlichen öffentlichen Figuren aus der sogenannten 'Community'.
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#28 Anti-VernebelungAnonym
  • 22.01.2014, 21:10h
  • Antwort auf #27 von KathrinAusStuttgart
  • Hörst du dir eigentlich selbst zu?

    Mit Unterstützern von Auslöschungsforderungen und -agenden, und nichts anderes ist die Forderung nach fortgesetzter Unsichtbarmachung, nach TOTschweigen von Homosexualität und schwulen Identifikationsfiguren gerade im schulischen Bereich sowie die Praxis, homosexuell empfindende Jugendliche als nicht existent zu behandeln, gibt es nichts zu "diskutieren".

    Das wäre dasselbe, als würde man mit Rassisten und Antisemiten und deren teils auch sehr "mittiger" Basis von Unterstützern (man werfe z. B. nur einmal einen Blick auf die Unterstützer aktueller Hetzschriften gegen Flüchtlingsunterkünfte) darüber "diskutieren", ob im Unterricht auch über Schwarze oder Juden gesprochen werden darf!

    Und dass dem Faschismus, in dessen Tradition die Forderungen und Praxen glasklar stehen, die hier als "Petition" verpackt werden, sowohl historisch als auch aktuell erst durch eine breitere Allianz mit Konservativen (und auch Kirchen) als Steigbügelhaltern der Weg bereitet wurde und wird, muss sich jeder sehr deutlich vor Augen führen.

    Die angeblich so besorgten CDU- und FDP-Politiker und ihre Anhänger betreiben seit Jahrzehnten eine Politik und auch eine Sprache, die Schwule und Lesben immer wieder zu Minderwertigen, zu Untermenschen machen und indoktrinieren bereits Kinder und Jugendliche mit ihrer Herrenmenschenideologie. Da brauchen NPD & Co. die zugehörigen Parolen und "Rechtfertigungen", wie z. B. bei der Hetze gegen Migranten oder gegen Südeuropäer im Rahmen der kapitalistischen Krise, nur ganz banal aufzugreifen, um ihre faschistischen Positionen unters "Volk" zu bringen.
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#27 KathrinAusStuttgartAnonym
  • 22.01.2014, 20:38h

  • Yeah, wir jagen eine Sau durchs Dorf. Hallo? Hört ihr euch hier eigentlich selber zu? Auch innerhalb der Community sollten wir diskutieren können und auch verschiedene Ansichten akzeptieren. Vielleicht war es etwas unglücklich ausgedrückt, vielleicht auch unglücklich interpretiert, in jedem Fall aber nicht ganz falsch. Wenn man sich die Unterstützerliste im Detail anschaut und hier aus der Ecke kommt: da stehen mehr bekannte Namen als gedacht (Nachbarschaft, ich habe sogar Lehrer früherer Schulen gefunden). Offensichtlich sind es also nicht nur Nazis und Vollpfosten sondern Menschen, die unter und mit uns leben. Hier ist ein Dialog angebracht!! Und ja, diese Menschen muss man mitnehmen. Ich persönlich finde die Gegenpetition wichtig und nützlich, auch den neuen Bildungsplan! Aber genauso wie ich es von "Gegnern" (die manchmal vielleicht gar nicht verstanden haben mit wem sie sich auf eine Stufe stellen) erwarte, dass sie mich ernst nehmen, kann ich das auch zurückgeben. Hier hilft oft der Dialog!!
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#26 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.01.2014, 19:27h
  • Mit wem spricht man nicht?

    Ich spreche mit jedem der bereit ist mit mir zu sprechen. Gespräch, wohlgemerkt. Zivilisierter Austausch. Unabhängig von irgendwelchen anderen Randbedingungen.

    Von mir aus mit Schwulenhassern. Warum denn nicht?

    So jemandem allerdings grundlos und ungezwungen auch nur einen Millimeter entgegenkommen? Positionen die niemals kompromittiert werden dürfen einfach aufgeben? Positionen die man gar nicht das Recht hat aufzugeben? Wenn man Stellung bezieht muß man auch bereit sein diese Stellung zu halten. Besonders wenn es die bessere ist.

    Wenn man kämpft kann man verlieren, wenn man nicht kämpft hat man schon verloren - aber wenn man dem verbissen und wutschäumend kämpfenden blutgierigen Feind das eigene Pulver und Blei schenkt, was ist man dann?
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#25 kribblnProfil
#24 Martin28a
  • 22.01.2014, 18:16h

  • Man kann das so oder sehen, immerhin gibt es auch eine Gegenpetition mit fast 100.000 Unterschriften die es auch zu berücksichtigen gilt
    Jedenfalls bin ich immer für Dialog man muss den Rechten den Wind aus den Segeln nehmen und unentschlossene Bürger den Sinn der Homosexualität in der Welt und in Deutschland einmal nahebringen
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#22 Ferrante
  • 22.01.2014, 17:55h
  • Eher ist diese Message naiv. Dieser Hr. Mindl scheint mal ein intelligenter und integrer Aktivist zu sein mit guten Aussagen.
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#21 KMBonnProfil
  • 22.01.2014, 17:49hBonn
  • Muß man evangelikale Hetzer ernst nehmen, die nach kruden, längst veralteten Texten handeln? Warum dann auch nicht die Taliban oder islamische Tugendwächter aus Saudi-Arabien oder dem Iran!
    So ein Baukran mit baumelnden Schwulen hat ja auch was Dekoratives fürs Stadtbild.
    Ja, die muß man auch mitnehmen.

    Gehts noch? Was für naiver Gutmensch muß man denn sein, um mit allen reden zu müssen?

    Es gibt Menschenrechte und das Recht auf sexuelle Identität und Orientierung gehört dazu. Darüber gibt es kein Verhandeln, da muß man niemanden mitnehmen. Das hat man zu akzeptieren, das ist unser Grundgesetz mit seiner klaren Aussage über Gleichheit.

    Michl sollte schleunigst den Hut nehmen und als Sprecher bei der Evangelikalen Allianz anheuern.
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#20 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 22.01.2014, 17:22h
  • Grundsätzlich bin ich auch dafür, faire Diskussionen mit Andersdenkenden zu suchen; allerdings sollte die Chance auf einen fairen und offenen Austausch von Argumenten bestehen. Das ist m.A.n. bei der Initiative, die Front gegen den grün-roten Bildungsplan macht, nicht gegeben. Es ist naiv zu glauben, dass die fanatischen Selbstgerechten für Argumente zugänglich sind. Alleine die Kommentare, die auf der Petitionsseite abgegeben wurden, machen eine faire Diskussion unmöglich - hier geht es schlichtweg um Stimmungsmache und um die Verbreitung destruktiver Vorurteile. Rücksicht auf die Befindlichkeit der z.T. fanatischen Rückwärtsgewandten schadet nicht nur den Bemühungen für einen sinnvollen Bildungsplan sondern vertieft auch den Graben innerhalb der LGBT*-Gemeinde. Ein Eigentor allererster Güte.
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#19 FoXXXynessEhemaliges Profil
#18 wjassmusAnonym
#17 gefundenAnonym
#16 flashbackAnonym
  • 22.01.2014, 16:32h
  • Vor ca. zwei Jahrzehnten hatte ich erstmals so einen Micha-Schulze-Moment: Fassungslosigkeit.

    Damals konnte ich die Leiter städtischer Jugendzentren kleinerer Städte rund um Ludwigshafen, in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg gut einschätzen und schätzen.

    Sie begriffen sich durchweg als undurchlässiges listiges Bollwerk gegen Konservative aus Verwaltungen und Parteien. Und natürlich immer als stille Kraft des Terraingewinns für Aktion und Aufklärung.

    Bis mir dann der erste "Michl" begegnete. Zitate an jenem Abend mit Freunden und Bekannten aus der politischen Jugendarbeit: "Steht dem der Arsch offen?", "Ist das der Anfang, kommt da noch mehr nach?", usw.. Die Vermutungen gingen damals allerdings eher in Richtung objektiv rechte Naivität, weniger in Richtung bewußt rechter Agent.
    Aber weitere Michls sollten folgen. Der Erst-Michl war dann übrigens nach keinem ganzen Jahr abserviert (von oben). Das Jugendzentrum, das er leitete, nach einem weiteren halben Jahr dicht.
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#15 kribblnProfil
  • 22.01.2014, 16:28h Berlin

  • Diese Petition ist kein Erfolg! Wie schon im Artikel vermutet, ist davon auszugehen, dass dort alles an klerikal-faschistischen-Komplex aktiviert wurde, was eben möglich war.
    Ins Verhältnis gesetzt ist das also nur der braune Schiss, der zwar extrem stinkt, aber nicht besonders groß ist.
    Ich möchte mit dieser Ansammlung nicht diskutieren. Niemand soll sich über mich lustig machen, weil ich voll in die Scheisse gegriffen habe.
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#14 TheDadProfil
#13 daVinci6667
  • 22.01.2014, 16:07h

  • 150.000 Unterschriften sollten uns nicht gleich alle entmannen!

    Verschiedene Medien die uns bisher eher wohlgesonnen schienen zeigen plötzlich auch Verständnis für die angeblichen Sorgen. So schnell dreht der Wind, nur wegen ein paar Unterschriften! Das sollte uns eine Warnung sein.

    Das ein CSD-Sprecher sich davon derart ins Boxhorn jagen lässt ist arg bedenklich.

    Weiss jemand welcher Partei der nahesteht? CDU? FDP?
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#12 Michael KühlerAnonym
#11 LucaAnonym
  • 22.01.2014, 15:35h

  • Man diskutiert nicht mit Faschisten.

    Denn die haben keine Ängste, sondern schüren diese nur ganz bewusst um Menschen gegen uns aufzubringen.

    Wer Bildung verhindern will ist nicht ängstlich, sondern schlichtweg dumm.
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#10 lesMam
  • 22.01.2014, 15:24h
  • @Micha Schulze

    Sehr zutreffend geschrieben. Besser hätte ich es auch nicht gemacht .

    An den, sich anbiedernden Herrn Michel:

    MIT LEUTEN, DIE MIR UND ALLEN ANDEREN LESBEN & SCHWULEN AM LIEBSTEN DEN SCHÄDEL EINSCHLAGEN WÜRDEN, DISKUTIERE ICH NICHT !!!
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#9 splitter IIAnonym
#8 splitterAnonym
  • 22.01.2014, 15:03h
  • "Hinzu komme, dass viele in Russland die westliche Kritik kaum nachvollziehen können sofern sie sie überhaupt mitbekommen.

    In Russland fehle es an sexueller Aufklärung, sagte die Journalistin Ina Ruck jüngst bei Beckmann."

    ______________________________

    Vor kurzem war ein russischer LGBT-Aktivist in einem Jugendzentrum in Mannheim, um über die
    Lage der LGBTs in Russland zu berichten und den Boden (Unwissenheit)auf dem Homophobie gedeihen kann.

    _____________________________

    Worum geht es denn bitte? Der überfällige grün-rote Bildungsplan sieht doch lediglich vor, in der Schule das wahre Leben abzubilden, nämlich auch im Unterricht zu zeigen, dass es mehr Lebensmodelle gibt als die heterosexuelle Kleinfamilie und keines dieser Modelle besser oder schlechter ist als das andere.
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#7 Hohn und SpottAnonym
  • 22.01.2014, 15:01h
  • Faschistoide Auslöschungforderungen und -diskurse unter dem Deckmantel einer "Petition", die von der altbekannten Allianz aus Konservativen, Kirchen und Faschisten ausgeschlachtet werden, verharmlosen und sogar verteidigen?

    Und zugleich etwas von "Wir machen Aufruhr" faseln?

    Wann werden CSDs endlich (wieder?) zu Kristallisationspunkten einer echten politischen Debatte und letztlich einer klaren politischen Positionierung der Community, sowohl vor Ort als auch mit nationaler und internationaler Koordination der politischen Forderungen, der Programme, sowie der Aktivitäten und Schritte der Organisation zu deren Durchsetzung, im Gegensatz zu kommerziellen Selbstinszenierungen sich anbiedernder Opportunisten und Karrieristen?
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#6 Provinz-ZoraAnonym
#5 sperlingAnonym
  • 22.01.2014, 14:43h
  • dieser logik folgend, müssten migrant_innenvereine neonazis "ernst nehmen" und das gespräch mit rassistischen hetzgruppen suchen, wenn die irgendwo eine erfogreiche petition starteten (der unterschied: eine offen rassistische petition würde vermutlich kaum so selbstverständlich überhaupt zugelassen werden).

    ich werde das csd-team stuttgart nie mehr so kritiklos bejubeln, wie ich es hier manchmal tat.

    bin auf die entgegnung gespannt.
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#4 timpa354Ehemaliges Profil
  • 22.01.2014, 14:36h
  • Bravo, absolut auf den Punkt getroffen, hätte nie gedacht, dass ausgerchnet ein CSD Sprecher so naiv herum tapst. Christoph Michl sei gesagt, wer nichts will, kriegt auch nichts.Hätten die amerikanischen LGBT Verbände so verzagt reagiert wie er nach all den christlichen Unverschämtheiten und Beleidigungen, hätte kein einziger Staat die Ehegleichstellung ,oder schärfere Strafen für Hassverbrechen.
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#3 ZeitfensterAnonym
#2 LorenProfil
  • 22.01.2014, 14:21hGreifswald
  • Ob es um das Hissen der Regenbogenfahne oder den Bildungsplan geht: Die dämlichen Verlautbarungen des Herrn Michl führen zu einer geschichtsvergessenen Appeasement-Politik, die die homosexuellenfeindlichen Kräfte bestärkt und deren "Aufruhr" frischen Wind gibt. Erst denken, dann reden und Eigentore dieser Art in Zukunft bitte vermeiden.
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#1 Vor OrtAnonym
  • 22.01.2014, 14:20h
  • Naivität?

    Oder wiederholte Parteinahme - gegen die Community?

    Wer machte 2011 den CDU-Oberbürgermeister Schuster zum Schirmherrn des CSD Stuttgart?
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