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Kommentare zu:
Der naive CSD-Veranstalter


#21 KMBonnProfil
  • 22.01.2014, 17:49hBonn
  • Muß man evangelikale Hetzer ernst nehmen, die nach kruden, längst veralteten Texten handeln? Warum dann auch nicht die Taliban oder islamische Tugendwächter aus Saudi-Arabien oder dem Iran!
    So ein Baukran mit baumelnden Schwulen hat ja auch was Dekoratives fürs Stadtbild.
    Ja, die muß man auch mitnehmen.

    Gehts noch? Was für naiver Gutmensch muß man denn sein, um mit allen reden zu müssen?

    Es gibt Menschenrechte und das Recht auf sexuelle Identität und Orientierung gehört dazu. Darüber gibt es kein Verhandeln, da muß man niemanden mitnehmen. Das hat man zu akzeptieren, das ist unser Grundgesetz mit seiner klaren Aussage über Gleichheit.

    Michl sollte schleunigst den Hut nehmen und als Sprecher bei der Evangelikalen Allianz anheuern.
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#22 Ferrante
  • 22.01.2014, 17:55h
  • Eher ist diese Message naiv. Dieser Hr. Mindl scheint mal ein intelligenter und integrer Aktivist zu sein mit guten Aussagen.
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#24 Martin28a
  • 22.01.2014, 18:16h

  • Man kann das so oder sehen, immerhin gibt es auch eine Gegenpetition mit fast 100.000 Unterschriften die es auch zu berücksichtigen gilt
    Jedenfalls bin ich immer für Dialog man muss den Rechten den Wind aus den Segeln nehmen und unentschlossene Bürger den Sinn der Homosexualität in der Welt und in Deutschland einmal nahebringen
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#25 kribblnProfil
#26 SmileyEhemaliges Profil
  • 22.01.2014, 19:27h
  • Mit wem spricht man nicht?

    Ich spreche mit jedem der bereit ist mit mir zu sprechen. Gespräch, wohlgemerkt. Zivilisierter Austausch. Unabhängig von irgendwelchen anderen Randbedingungen.

    Von mir aus mit Schwulenhassern. Warum denn nicht?

    So jemandem allerdings grundlos und ungezwungen auch nur einen Millimeter entgegenkommen? Positionen die niemals kompromittiert werden dürfen einfach aufgeben? Positionen die man gar nicht das Recht hat aufzugeben? Wenn man Stellung bezieht muß man auch bereit sein diese Stellung zu halten. Besonders wenn es die bessere ist.

    Wenn man kämpft kann man verlieren, wenn man nicht kämpft hat man schon verloren - aber wenn man dem verbissen und wutschäumend kämpfenden blutgierigen Feind das eigene Pulver und Blei schenkt, was ist man dann?
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#27 KathrinAusStuttgartAnonym
  • 22.01.2014, 20:38h

  • Yeah, wir jagen eine Sau durchs Dorf. Hallo? Hört ihr euch hier eigentlich selber zu? Auch innerhalb der Community sollten wir diskutieren können und auch verschiedene Ansichten akzeptieren. Vielleicht war es etwas unglücklich ausgedrückt, vielleicht auch unglücklich interpretiert, in jedem Fall aber nicht ganz falsch. Wenn man sich die Unterstützerliste im Detail anschaut und hier aus der Ecke kommt: da stehen mehr bekannte Namen als gedacht (Nachbarschaft, ich habe sogar Lehrer früherer Schulen gefunden). Offensichtlich sind es also nicht nur Nazis und Vollpfosten sondern Menschen, die unter und mit uns leben. Hier ist ein Dialog angebracht!! Und ja, diese Menschen muss man mitnehmen. Ich persönlich finde die Gegenpetition wichtig und nützlich, auch den neuen Bildungsplan! Aber genauso wie ich es von "Gegnern" (die manchmal vielleicht gar nicht verstanden haben mit wem sie sich auf eine Stufe stellen) erwarte, dass sie mich ernst nehmen, kann ich das auch zurückgeben. Hier hilft oft der Dialog!!
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#28 Anti-VernebelungAnonym
  • 22.01.2014, 21:10h
  • Antwort auf #27 von KathrinAusStuttgart
  • Hörst du dir eigentlich selbst zu?

    Mit Unterstützern von Auslöschungsforderungen und -agenden, und nichts anderes ist die Forderung nach fortgesetzter Unsichtbarmachung, nach TOTschweigen von Homosexualität und schwulen Identifikationsfiguren gerade im schulischen Bereich sowie die Praxis, homosexuell empfindende Jugendliche als nicht existent zu behandeln, gibt es nichts zu "diskutieren".

    Das wäre dasselbe, als würde man mit Rassisten und Antisemiten und deren teils auch sehr "mittiger" Basis von Unterstützern (man werfe z. B. nur einmal einen Blick auf die Unterstützer aktueller Hetzschriften gegen Flüchtlingsunterkünfte) darüber "diskutieren", ob im Unterricht auch über Schwarze oder Juden gesprochen werden darf!

    Und dass dem Faschismus, in dessen Tradition die Forderungen und Praxen glasklar stehen, die hier als "Petition" verpackt werden, sowohl historisch als auch aktuell erst durch eine breitere Allianz mit Konservativen (und auch Kirchen) als Steigbügelhaltern der Weg bereitet wurde und wird, muss sich jeder sehr deutlich vor Augen führen.

    Die angeblich so besorgten CDU- und FDP-Politiker und ihre Anhänger betreiben seit Jahrzehnten eine Politik und auch eine Sprache, die Schwule und Lesben immer wieder zu Minderwertigen, zu Untermenschen machen und indoktrinieren bereits Kinder und Jugendliche mit ihrer Herrenmenschenideologie. Da brauchen NPD & Co. die zugehörigen Parolen und "Rechtfertigungen", wie z. B. bei der Hetze gegen Migranten oder gegen Südeuropäer im Rahmen der kapitalistischen Krise, nur ganz banal aufzugreifen, um ihre faschistischen Positionen unters "Volk" zu bringen.
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#29 goddamn liberalAnonym
  • 22.01.2014, 21:33h
  • Antwort auf #4 von timpa354
  • Die amerikanischen LGTB-Verbände haben auch alle mitgenommen, die mitzunehmen waren - unabhängig von Partei, Rasse, Klasse oder Religion.

    Und sie haben die zurückgelassen, die einfach hassen wollen.

    Soviel Konsequenz verträgt sich allerdings nicht mit deutschem Biedersinn. Der sich im Ländle dann ins Montröse auswächst.

    Und letztlich zum schäbigen Verrat an solidarischen progressiven Menschen aus der Hetero-Mehrheit führt.

    Da ist Fremdschämen angesagt. Wie so oft bei hochnotpeinlichen öffentlichen Figuren aus der sogenannten 'Community'.
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#30 Ferrante

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