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Kommentare zu:
Auch Thüringen debattiert LGBT-Schulaufklärung


#69 ManuelTAnonym
  • 27.01.2014, 23:37h
  • Die ganze Sache wird hier nicht nur verkürzt, sondern auch falsch dargestellt. Der Vergleich "dummes Schwein - du Schwuler" wurde nicht von Frau Hitzing gebraucht!

    Dies kann man sehr gut überprüfen. Unter nachfolgendem Link, kann man sich nicht nur ihre Rede, sondern auch die der anderen Abgeordneten zu Gemüte führen:

    plenumonline.fem.tu-ilmenau.de/thueringen/flvplayer.aspx?vid
    eotop=12&videonumber=1


    Dabei dürfte jedem auffallen, dass der o. g. Vergleich von einem SPD-Abgeordneten geäußert wurde. Ich kann an Frau Hitzings Rede nichts verwerfliches finden. Das ist für mich nachvollziehbar. Den Quatsch, den die Grünen fordern, ist nicht hilfreich.

    Hier werden absichtlich Falschinformationen gestreut! Das ist der eigentliche Skandal!
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#68 David77Anonym
  • 26.01.2014, 12:45h
  • Antwort auf #67 von Robby
  • Der ist doch offensichtlich ein Troll von PI, der sich als vermeintlich schwul ausgibt um zu sagen, dies sei ja für ihn als (angeblichen) Schwulen nichts schlimmes...
    Zeitglich hat sich nämlich ein User "P..I..." angemeldet, der ganz sicher derselbe ist.

    Oder aber um @TheDad anzuknüpfen eine verstörte Klemmschwester, wie sie neuerdings auch auf GR zu finden sind...

    Da suchen User nur "heterolike, keine SChwuchteln", "nur Männer die Männer suchen die wissen wie es sich gehört (mit einer Frau)... ich bin ja auch tolerant und erwarte es..."
    oder bezeichnen sich als "Hetero" im Usernamen,
    schimpfen dann darauf, das Männer sich ficken und dies ja ekelig und pervers sei, das sie nur ungeoutete treffen, weil die geouteten alle unmännlich seien, etc...
    Und das in einer SCHWULEN Seite!
    Wer weiß, vielleicht gehört die Mini-Stange ja auch dazu..
    Da hört meine Toleranz aber ganz schnell auf...

    Aus einem Chat:

    "Weil die ungeouteten (! das war wohl ein Vertipper, meine Anmerkung) Männer Szenengänger sind und Szenengänger sehr pervers sind und tuntig....

    Oft werde ich wegen dieser Aussage geblockt..Ich hasse Schwule Männer, da sie alle mit ihrer Art provozieren. Ich mag derzeit männer und ich muss nicht an den grossen Glocken hängen..."



    Sowas seh ich in letzter Zeit öfter...
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#67 RobbyEhemaliges Profil
#66 LorenProfil
  • 25.01.2014, 00:28hGreifswald
  • Antwort auf #61 von TheDad
  • Wer mit Kindern und Jugendlichen Umgang hat, weiß, dass sie in jedem Alter Fragen stellen, die auch das Thema Homosexualität betreffen. Und sie haben ein Recht darauf, angemessene und vorurteilsfreie Antworten zu erhalten, damit sie die Welt, in die sie hereinwachsen, verstehen können. Daher haben staatliche Bildungseinrichtungen vom Kindergarten an die Pflicht, auch über sexuelle Vielfalt altersangemessen zu informieren. Und da es nicht nur um Sex geht, ist dies als eine Querschnittsaufgabe zu vestehen, die -was die Schule angeht- fächerübergreifend zu erfüllen ist.
    Davon können die Kinder/Schüler wie die Gesellschaft profitieren (also auch der gemeine "Homo Sapiens").
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#65 alexander
  • 24.01.2014, 23:41h
  • Antwort auf #59 von Homo Sapiens
  • [Nicht normal sein ist auch schön.]
    hier stimme ich ausnahmsweise zu!!!
    aber von der norm abweichen, hat nichts mit stuss babbeln zu tun???
    gerade die jetzige situation, dass kinder schon in einem alter den begriff SCHWUL gebrauchen, nur wegen hörensagen, weil sie garnicht wissen, was er bedeutet, sagt das doch alles !!!
    in der 9. klasse ist doch bereits hopfen und malz verloren, wie kann man nur so weltfremd sein , wenn man noch unter 105jahren ist???
    vor 40 jahren schon, schrieen die plagen, mit 8 jahren, in strandbädern über den den zaun zum FKK bereich:
    MAN HAT DIE TITTEN??? der schwanz ist geil!!!
    gerade im kindesalter, muss die aufklärung, natürlich altersgerecht anfangen, damit die kinder noch frei von vorurteilen und indoktrination unterrichtet werden können!!!
    kinder sind leicht manipulierbar, was verantwortungsvolle, unverklemmte lehrer vorraussetzt, klar! allein daran mangelt es!!!
    man kann ja nicht von sogenannten MENSCHEN, im lehrberuf erwarten, dass sie frei und unvoreingenommen über sexualität sprechen und unterrichten können, wenn sie selbst verklemmte kirchenmäuse sind???
    das würde ja zumindest RELIGIONSLEHRERINNEN, WIE DESIREE NICK voraussetzen!
    will sagen, es ist absolut unnötig, eine mittelalterliche diskussion zu entfachen, nur weil die jetzige generation, um 40j. sich derartig verklemmt gibt und wie unsere vorväter wieder lieber zu nuttens rennt, als mit der "ach so tollen mutter ihrer kinder zu reden, geschweige die alte mal zum orgasmus zu bringen"!!!
    ICH DACHTE EIGENTLICH MAL, WIR WOLLEN FREIE UNVERKLEMMTE MENSCHEN ERZIEHEN???
    nach der antiautoritären phase, ist das ja wohl ziemlich in die hose gegangen???
    aber letztlich ist diese gesamte thema nur lächerlich und bedient die GUTMENSCHLICHEN KRITIKER, die glauben sie haben den darm vor der wurst erfunden???
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#64 daVinci6667
  • 24.01.2014, 22:52h

  • @Homo Sapiens

    Falls du tatsächlich schwul sein solltest, dann lies bitte #6
    und sage uns WIE du dieses entsetzliche Mobbing stoppen willst. Mir hätte es beinahe das Leben gekostet und ich bin bloss einer von vielen.

    Mein grösster Wunsch ist, dass endlich kein/e LGBTI-Jugendliche/r mehr durch diese grausame Hölle an der Schule gehen muss, die viele von uns auslöscht. Immer und immer wieder.

    It gets better darf doch kein leeres Versprechen sein. Es müssen dringend Taten folgen!

    Ich denke nur ein Bündel von intelligenten Massnahmen wie umfassende immer wiederkehrende altersgerechte Aufklärung, juristische Gleichstellung, umfassender Diskriminierungsschutz und wenn nötig beherztes Einschreiten von geschultem Lehrpersonal kann daran was ändern.

    Wer bis zum 9. Schuljahr wartet, hat bereits einige Selbstmorde und Versuche mitzuverantworten.
  • Antworten » | Direktlink »
#63 antos
  • 24.01.2014, 22:15h
  • Antwort auf #48 von Homo Sapiens
  • "Die Schüler sollen eben zuerst lernen, was normal ist. Auch wenn es vielen hier nicht passt:
    Der normale Fall ist Heterosexualität und keine Randgruppenthemen wie Homosexualität."

    Erstaunlich, was Du hier für einen Stuss verbreitest - Du hast offensichtlich noch nicht mal die grundlegende Funktion von Schule und Bildung verstanden, was entweder ein Armutszeugnis für deine früheren Lehrer ist oder auf deine Verstocktheit schließen lässt.

    Was ein Kind in seinem jeweiligen Umfeld als normal anzunehmen hat lernt es von Geburt an. Schulung hat seit je zum Ziel, diesen immer begrenzten Horizont der Normalität zu erweitern. Schule ist insofern immer auch eine Gegeninstitution zum Elternhaus.

    Was Du meinst, wenn Du von "sollen lernen" sprichst, ist nicht Bildung, sondern moralische Unterweisung.
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#62 rheinländerAnonym
  • 24.01.2014, 22:06h
  • Es ist zwar der Regelfall, dass bürgerliche Kräfte hier nicht gut wegkommen. Sicherlich auch tlw. selbstverschuldet.

    Aber einem derart die Worte im Mund umzudrehen ist schon eine Frechheit und hat mit seriösen Journalismus nichts mehr zu tun.

    Vielleicht hätte sich der Autor erstmal die Rede von Frau Hitzing anhören, bevor er darüber schreibt. Wenn sie - und der SPD-Fraktionschef [das wird aber nicht erwähnt], dass heute "schwul" als Schimpfwort auf dem Schulhof verwendet wird und das man auch in Zukunft damit rechnen muss, dass sich Kinder mobben, dann hat sie/haben sie damit leider Recht. Eine Verharmlosung, wie dies der Artikel suggeriert, kommt in der Rede nicht vor.

    Auch hat sie nicht behauptet, dass Kinder vor Transsexualität geschützt werden müssen. Sie hat - zu Recht - kritisiert, dass man 13/14-jährige nicht zu einem Outing drängen/zwingen solle. Zuvor hatte sie explizit ausgeführt, dass es einen Unterschied mache, ob man mit einem 7, 14 oder 18jährigen Kind über Sexualität spreche, diese Differenzierung bemängelte sie im Antrag der Grünen. In einigen Punkten hielt sie ihn allerdings auch für nicht weitreichend genug.

    Beim nächsten Mal wäre etwas Sorgfalt nicht schlecht. Man muss die Meinung anderer nicht teilen, aber sie korrekt darzustellen zeichnet einen guten Journalisten aus. Kritisieren kann man die Meinung hinterher immer noch, aber bitte nur das, was auch wirklich gesagt wurde.
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#61 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 21:54hHannover
  • Antwort auf #58 von Homo Sapiens
  • ""Ich möchte nicht, dass den Kindern zu früh Homosexualität eingeredet wird.""..

    Ganz dringend empfohlen :

    www.psychotherapiesuche.de/

    Niemand hat die Absicht Kindern etwas einzureden !

    Außer den Religionen..

    ""Wann denn sollte die "Homo-Aufklärung" schon stattfinden. Etwa schon in der Grundschule""..

    Nein, im Kindergarten !

    ""Ja, ich weiche von der Norm ab, bin also nicht normal und stehe auch dazu.""..

    Nein..
    Denn alles was von Natur aus vorkommt ist NATÜRLICHER Bestandteil der Menschheit und der Gesellschaften die sie bilden..

    A pro pos bilden..
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#60 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 21:44h
  • Antwort auf #58 von Homo Sapiens
  • >"Ich möchte nicht, dass den Kindern zu früh Homosexualität eingeredet wird."

    man kann niemandem "homosexualität einreden". wollen Sie ernsthaft die schulpolitik von heute auf dem wissenschaftlichen stand des 19. jahrhunderts diskutieren? wollen Sie schulpolitik auf irrationalen ängste basieren lassen statt auf der realität?

    >"Wann denn sollte die "Homo-Aufklärung" schon stattfinden. Etwa schon in der Grundschule ? So weit kommt es noch."

    Sie offenbaren gerade, dass Sie nicht begriffen haben, worum es geht und dass Sie auch die beiträge hier nicht richtig lesen.

    niemand will kinder in der grundschule sexuell "aufklären". aber kinder dürfen und sollen auch schon in der grundschule z.b. erfahren, dass sich auch männer in männer und frauen in frauen verlieben können. das ist nun einmal realität. und es wird später die realität einiger dieser kinder sein.

    bitte bringen Sie sich doch erst einmal auf den stand der diskussion (und den stand der heutigen wissenschaft), bevor Sie hier weiter mit falschannahmen und irrationelen ängsten argumentieren.
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#59 Homo SapiensAnonym
#58 Homo SapiensAnonym
  • 24.01.2014, 21:20h
  • Antwort auf #55 von sperling
  • " Ihre argumentation wirkt zudem ein wenig unglaubhaft, da Sie gerade noch gar nicht damit einverstanden schienen, homosexualität zu erwähnen. plötzlich soll man das jetzt doch tun"

    Das habe ich so nicht gesagt.
    Ich wollte die Aufklärung über alternative Lebensweisen nur auf die 9. Klasse verschieben, aber auf jeden Fall im Unterricht behandeln.
    Ich möchte nicht, dass den Kindern zu früh Homosexualität eingeredet wird.

    Wann denn sollte die "Homo-Aufklärung" schon stattfinden. Etwa schon in der Grundschule ? So weit kommt es noch.
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#57 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 21:16hHannover
  • Antwort auf #52 von Homo Sapiens
  • Aha..

    Der Herr hält sich selbst für UNNORMAL..

    Wo bitte steht denn der Schrank Herr Homo Sapiens, oder welchen Nick Du sonst noch missbrauchst um hier als U-Boot zu stressen ?

    Komm wieder wenn Du etwas diskussionswürdiges beizutragen hast, ansonsten mach die Tür von innen zu !
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#56 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 21:06hHannover
  • Antwort auf #42 von Homo Sapiens
  • ""Was hat Sexualität in Fächern wie Geschichte und Mathematik verloren ?""..

    SCHWULE OPFER IM KZ !

    ""Es reicht vollkommen aus, wenn man die Jugendlichen in der 9. Klasse ausschließlich im Biologie-Unterricht über homosexuelle Lebensweisen aufklärt.""

    Der erste Sexualkundeunterricht findet zumeist in der 5/6. Klasse statt..

    Warum sollte Mann dies jetzt nach hinten verschieben ?

    Im übrigem soll darüber nicht diskutiert sondern INFORMIERT werden, und somit ist die umfassende Infomation über alle Formen menchlicher Sexualität immer noch INFORMATION GEGEN VORURTEILE UND HALBWISSEN und keine Grün/Rote Indoktrination !

    Indoktrination ist das was die Petition nach den Vorgaben der Evangelikalen fordert..

    Hast Du überhaupt mal durchgelesen was Du da unterschrieben hast ?

    Offensichtlich nicht..
    Genausowenig wie den Bildungsplan..
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#55 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 20:26h
  • Antwort auf #52 von Homo Sapiens
  • ach ja, das beliebte "es gibt noch andere probleme"-ablenkungsmanöver...

    ja klar, es wird gibt immer noch themen geben, die man auch ergänzen könnte. spricht das etwa dagegen, mit einem schritt in der richtigen richtung anzufangen?

    ich finde, angesichts der akuten homophobie an deutschen schulen und der erhöhten suizidrate unter schwulen und lesbischen jugendlichen kann man mit gutem grund argumentieren, dass dieses thema jetzt besonders dringlich ist. über andere themen kann man gern auch noch reden.

    Ihre argumentation wirkt zudem ein wenig unglaubhaft, da Sie gerade noch gar nicht damit einverstanden schienen, homosexualität zu erwähnen. plötzlich soll man das jetzt doch tun und dazu noch alles mögliche andere?

    vielleicht entscheiden Sie sich erst einmal, ob der neue bildungsplan jetzt "zuviel des guten" oder "zuwenig des guten" ist. dann können wir hier konstruktiver über Ihre meinung diskutieren, einverstanden?
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#54 David77Anonym
  • 24.01.2014, 20:15h
  • Antwort auf #48 von Homo Sapiens
  • Ach, jetzt fällt mir das auf:

    "Das hat NICHTS mit Intoleranz zu tun, WEIL ICH JA SELBST SCHWUL bin."

    etwas später:

    "Die Schüler sollen eben zuerst lernen, was normal ist.
    Auch wenn es vielen hier nicht passt:
    Der normale Fall ist Heterosexualität und keine Randgruppenthemen wie Homosexualität."

    Womit erstere Aussage widerlegt ist. Wie ich es mir schon dachte...
    Es sei denn, du bezeichnest dich selber gerne als "nicht normal" und "Randgruppenthema". Das halte ICH jedenfalls für NICHT normal und für ein Rand-randgruppenthema.
    Ich glaube kaum, dass sich Linkshänder oder Dunkelhäutige in Deutschland als "nicht normal" bezeichnen. Es sei denn, sie leiden unter dem Stockholm-Syndrom...

    Im Übrigen kommt JEDER in die Pubertät, in der er sich mit sich selbst auseinandersetzt. Da ist die sexuelle Orientierung, das man Männer, Frauen oder beides liebt ein großer Teil davon,
    ergo ist das definitiv KEIN Randgruppenthema.

    Ne homo sapiens quidem es, sed stultissimus et mendax es.
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#53 David77Anonym
  • 24.01.2014, 20:00h
  • Antwort auf #48 von Homo Sapiens
  • Prima, sollen die Schüler auch zuerst lernen, das weiß mit weiß normal ist und weiß mit schwarz nur eine Randgruppe??
    Warum nicht gleich katholisch nur mit katholisch?

    Normal ist es wenn man mit dem Menschen zusammen ist den man liebt. PUNKT!
    Man kann auch das gemeinsame betonen...
    Wenn es ein Randgruppenthema ist, warum legt man dann soviel wert drauf es ausdrücklich auszunehmen? Warum steckt man dann soviel Energie rein es unsichtbar zu lassen?

    "Das schafft man nicht, indem man den Schülern befiehlt, was sie gefälligst zu denken haben."

    Ach nee? Offenbar befiehlt man ihnen, dass sie gefälligst zu denken haben, dass NUR Mann und Frau normal ist...
    Das ganze wird noch mir religiösen Dogmen gewürzt...Wieso DARF man das denn nicht wissen??

    Wenn man dass erst in der 9. Klasse anspricht, ist es doch erst recht umso komischer...
    Am besten führen wir noch die Rassentrennung wieder ein, getrennter Schulen nach Hautfarben, erst in der 9. Klasse gibt es ein miteinander.

    Kinder sind in der Regel vorurteilsfrei und tun sich später umso schwerer mit anderen Dingen
    schwer, weil sie die nicht kennen. Da werden in der 9. Klasse erst recht Witze über andere gemacht, homosexuelle Schüler tun sich dann umso schwerer in der Pubertät, wenn sie dann feststellen, dass sie anders sind, als sie bis dahin glaubten. Das ist zu spät! In der Pubertät dreht es sich um nichts anderes, und fehlende Identifikation zerrt an den Ressourcen. Es darf doch nicht sein, dass man deshalb in der SChule extrem nachlässt, weil man nicht weiß was mit einem los ist, weil man ja "gefälligst zu lernen habe man sei NICHT normal".
    Aber das ist ja so gewollt. Dann kann man in der 9.-12. Klasse das Thema anschneiden um zu korrigieren was bis dato gewollt falsch lief.

    "Die blutigen Christenverfolgungen in den islamischen Ländern werden auch allesamt totgeschwiegen, weil der Islam hierzulande aus unerfindlichen Gründen eine heilige Kuh ist, die nicht kritisiert werden darf."

    Das war ja klar, dass das noch kommt um abzulenken. Was sollen wir uns denn um den Balken vor unserer Stirn kümmern, wenn wir lieber den Splitter im Auge des anderen sehen?
    Ist das etwa ein Grund den 175er auch zu verschweigen (wer hat sich denn für den stark gemacht??)? Homosexuelle wurden nicht nur nicht als Opfer, sondern überhaupt nicht thematisiert!!!!! Quasi nicht-Existent!!!!!!
    Werden Christen etwa auch als nicht-existent in der SChule behandelt?? Komisch, die Passionsgeschichte wurde jedes Jahr bis zum gehtnichtmehr thematisiert...

    Wo passiert denn die blutige Christenverfolgung bei uns in Europa?
    Die jahrhundertelange blutige Verfolgung und Zerstörung seitens der Christen ganzer Kulturen wird genauso verschwiegen.
    Und noch vor 20 Jahren gab es blutige Massker an Moslems bei uns in EUROPA. Das lief bei mir damals noch unter Politik, wurde aber auch nicht behandelt...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#52 Homo SapiensAnonym
  • 24.01.2014, 19:37h
  • Antwort auf #45 von sperling
  • Sie beschweren sich darüber, dass die Schicksale vieler homosexueller Menschen in der Geschichte totgeschwiegen werden ?

    Die blutigen Christenverfolgungen in den islamischen Ländern werden auch allesamt totgeschwiegen, weil der Islam hierzulande aus unerfindlichen Gründen eine heilige Kuh ist, die nicht kritisiert werden darf.

    Man könnte also durchaus bestimmte homosexuelle Schicksale in den Geschichtsunterricht nehmen.

    Dann aber auch bitte folgende Themen gleich mit:
    Antichristlicher Rassismus in den islamischen Ländern
    Deutschenhass und Migrantengewalt
    Fremdenfeindlichkeit
    Opfer linker und rechter Gewalt

    Wir brauchen für den Geschichtsunterricht dann absolut neue Richtlinien.
    In diesem Punkt stimme ich Ihnen also zu.

    Wir leben eben in einer bunten vielfältigen Gesellschaft, in der es auch Missstände gibt.

    Genau die muss man ansprechen und zwar ohne Ausnahmen etwa wegen der bescheuerten Political Correctness.

    Probleme, die nicht angesprochen werden dürfen und daher auch nie gelöst werden können, werden uns irgendwann um die Ohren fliegen.
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#51 KathiGr
#50 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.01.2014, 19:28h
  • Wir brauchen eindeutig MEHR Aufklärung über Homosexualität, Bisexualität, Transsexualiät und Intersexualität in der Schule und nicht WENIGER. Nur SO kann sich in der Gesellschaft wirklich was zum Besseren verändern. Aber genau DAS wollen diese Ewiggestrigen und Erzkonservativen - zu denen leider ja auch viele von der CDU, CSU und FDP gehören - ja nicht, denn nur wenn sie ihre perverse Ideologie von den Heteros als 'Herrenmenschen' und uns restlichen als 'Untermenschen' weiter propagieren können, können sie uns diskriminieren. Wenn die heranwachsenen Jungs und Mädchen nämlich mitbekommen würden, dass wir genauso viel wert sind wie die Heten, dann würden die den Blödsinn nicht mehr mitmachen, weil sie ja auch als Heteros nichts besseres sind.
    Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass momentan wieder genauso eine Scheiße verbreitet wird wie im Dritten Reich. - Mit genau den gleichen, durchgeknallten Pseudo-Argumenten, die sie damals schon zusammenphantasiert haben.
    Wir können bloß hoffen, dass es trotzdem noch genügend Politiker gibt, denen unsere Rechte WIRKLICH am Herzen liegen und die sich für uns und unsere Rechte einsetzen und auch durchsetzen.
    Sonst werden wir hier in Deutschland genauso enden, wie die LGBTIs in Russland. -
    Deshalb meine Aufforderung an alle: Macht den Mund auf und setzt euch für unsere Rechte ein - anstatt den drohenden Rollback kleinzureden! Wir SELBST müssen für unsere Rechte kämpfen - denn es sind UNSERE Grundrechte!
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#49 KathiGr
  • 24.01.2014, 19:27h
  • Antwort auf #46 von David77
  • 100% Zustimmung.

    "Ich habe erst im Coming Out vom 175er gehört und wusste NICHTS von der Schwulenverfolgung im 3. Reich, obwohl ich das Thema 3. Reich gleich 3x in Geschichte hatte"

    -> Wow! Das ist krass. Bei mir war das glücklicherweise anders. Die Judenverfoglung stand zwar im Mittelpunkt, aber die Verfolgung der ganzen anderen Gruppen ist auch mal drangekommen. Im Übrigen wird die Judenverfolgung ja auch fächerübergreifend unterricht. Bei mir z.B. nicht nur in Geschichte, sondern auch im Deutschunterricht ("Das Tagebuch der Anne Frank") und im Religionsunterricht. Auf die gleiche Weise sollte man die historische und jetzige Diskriminierung von Homosexuellen im Unterricht unterbringen. Das wäre auch viel wichtiger, da sie ja noch aktuell ist.
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#48 Homo SapiensAnonym
  • 24.01.2014, 19:24h
  • Antwort auf #43 von David7sapientior
  • Die Schüler sollen eben zuerst lernen, was normal ist.
    Auch wenn es vielen hier nicht passt:
    Der normale Fall ist Heterosexualität und keine Randgruppenthemen wie Homosexualität.

    In der 9. Klasse kann man mit den Schülern Homosexualität diskutieren.
    Dabei geht es nicht um irgendwelche Pros und Contras, sondern darum sich über das Thema offen ohne Denkverbote auszutauschen.

    Nur so kann man irgendwelche Vorbehalte gegen Schwule seitens von Schülern begegnen und ausräumen.
    Das schafft man nicht, indem man den Schülern befiehlt, was sie gefälligst zu denken haben.
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#47 KathiGr
  • 24.01.2014, 19:14h
  • Antwort auf #42 von Homo Sapiens
  • "Was bitte soll der Schwachsinn, dass Homosexualität fächerübergreifend Unterrichtsthema werden soll ?"

    -> Das ist falsch formuliert. Unterschiedliche Lebensweisen sollen fächerübergreifend dargestellt werden. (Das schließt natürlich verschiedengeschlechtliche Paare mit ein.) Beispielsweise wurde zu meiner Schulzeit erwähnt, dass Goethe mit einer Frau verheiratet war. Auf die gleiche Weise könnte und sollte erwähnt werden, wenn ein Schriftsteller einen Partner bzw. eine Schriftstellerin eine Partnerin hatte. Da ist doch nun wirklich nichts dabei. So eine kurze Bemerkung nebenbei kostet auch nicht viel Zeit. Entgegen der Behauptung meiner ehemaligen Lehrerin Franka Hitzing muss also KEIN anderer Unterrichtsstoff gekürzt werden.

    100% Zustimmung zu Sperlings Kommentar.
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#46 David77Anonym
  • 24.01.2014, 19:01h
  • Was hat Ehefrau von König XY mit Geschichte zu tun? Das frage ich mich auch, was Heterosexualität mit Geschichte zu tun hat...
    Und was hat die Ehe vom Autor XY im Deutschunterricht zu suchen, wenn die HOmosexualität von Oscars Wilde, den Manns oder Tschaikowsky in der Lebensbiographie AUSDRÜCKLICH verheimlicht wird?

    Was hat der §175 mit Geschichte zu tun? SEHR VIEL!
    Ich habe erst im Coming Out vom 175er gehört und wusste NICHTS von der Schwulenverfolgung im 3. Reich, obwohl ich das Thema 3. Reich gleich 3x in Geschichte hatte...Beim 4. mal in Geschichte kam das Thema gaaanz kurz wenigstens in der Brandt-Ära dran, aber selbst da wusste mein Einser Geschichtslehrer nicht, dass der 175er nicht 1969 sondern erst 1994 abgeschafft worden war.
    Ich war ziemlich entsetzt aber auch ziemlich empört darüber, dass die Tatsache VORSÄTZLICH und BEWUSST im Geschichtsunterricht ausgeklammert wurde! Wie armselig!

    Und was hat Heterosexualität in Mathe zu suchen?
    "Ehepaar X hat 5 Kinder"... Komisch, da spielt heteroSEXUALITÄT eine verrdammt große Rolle, obwohl es doch nichts mit Mathe zu tun hat?
    Dann soll man jegliches Anzeichen einer sexuellen Orientierung komplett verbannen und alle Personen bitte asexuell abbilden. AM besten nach der "don't ask don't tell" Methode.
    Kein Familienstand, keine Ehepartner angeben, im Deutschunttericht keine Liebesgedichte, usw...
    Ist das lächerlich? Warum? Bei Homosexualität macht man das auch nicht anders.
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#45 sperlingAnonym
  • 24.01.2014, 17:39h
  • Antwort auf #42 von Homo Sapiens
  • >"Was hat Sexualität in Fächern wie Geschichte und Mathematik verloren ?"

    1. homosexualität ist nicht nur sexualität. vielleicht haben Sie's noch nicht bemerkt, aber auch schwule und lesben führen partnerschaften, die genau das selbe recht auf sichtbarkeit haben wie andere partnerschaften auch.

    2. im fach geschichte muss ja nicht, wie bisher, verschwiegen werden, dass die philosophen, von denen man redet, teils junge geliebte hatten. oder dass vom mittelalter bis in die neuzeit hinein auch homosexuelle hingerichtet wurden. oder dass der künstler x, die wissenschaftlerin y, der politiker z nicht heterosexuell waren. es geht nicht darum, homosexualität überall besonders herauszuheben, sondern nur darum, das bisherige krampfhafte verschweigen auch dort, wo sie eben sinnvollerweise erwähnt werden könnte, zu beenden.

    3. auch mathematik und fremdsprachen finden gern anhand von alltagsbeispielen statt. welchen grund sollte es haben, dort - wie bisher üblich - ausschließlich heterosexuellen alltag abzubilden und alles andere unsichtbar zu machen?

    >" Das hat NICHTS mit Intoleranz zu tun, weil ich ja selbst schwul bin."

    vielleicht denken Sie darüber ja noch einmal genauer nach, nachdem Sie sich mit den Gegenargumenten auseinandergesetzt haben?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 So WhatAnonym
  • 24.01.2014, 17:17h
  • Antwort auf #42 von Homo Sapiens

  • Ich gerate immer ein bisschen ins Zweifeln, wenn man ausschließlich den Biologieunterricht dafür zuständig erklären will. Das klingt schon wieder ein bisschen so, als würde man das Ganze wieder auf die sexuelle Komponente reduzieren, und schwups wird es wieder zur Privatsache, über die man nicht spricht.
    M.E. ist es ein Thema, was in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern vorkommen muss. Mindestens.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#43 David7sapientiorAnonym
  • 24.01.2014, 17:09h
  • Antwort auf #42 von Homo Sapiens
  • Das glaube ich mitnichten, denn sonst hättest du eine Ahnung wie wichtig es für die Selbstfindung ist Identifikationsfiguren zu haben.

    "Es reicht vollkommen aus, wenn man die Jugendlichen in der 9. Klasse ausschließlich im Biologie-Unterricht über homosexuelle Lebensweisen aufklärt."

    Aha. Und vorher darf man nicht wissen, dass es auch andere Lebensweisen gibt?

    "Dann sind sie auch in dem Alter, wo sie schon einigermaßen diskussionsfähig sind."

    Was soll denn da diskutiert werden? Pros und Contras?!?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#42 Homo SapiensAnonym
  • 24.01.2014, 16:37h
  • Also ich habe selbstverständlich die Petition gegen den grünroten Bildungsplan unterschrieben (also NICHT die Gegenpetition) und bleibe auch dabei.

    Das hat NICHTS mit Intoleranz zu tun, weil ich ja selbst schwul bin.

    Ich bin einfach der Meinung, dass man mit dem umstrittenen Bildungsplan einfach zuviel des Guten tut.
    Das ist keine Aufklärung der Kinder mehr, sondern grünrote Indoktrination.

    Was bitte soll der Schwachsinn, dass Homosexualität "fächerübergreifend" Unterrichtsthema werden soll ?
    Was hat Sexualität in Fächern wie Geschichte und Mathematik verloren ?

    Es reicht vollkommen aus, wenn man die Jugendlichen in der 9. Klasse ausschließlich im Biologie-Unterricht über homosexuelle Lebensweisen aufklärt.
    Dann sind sie auch in dem Alter, wo sie schon einigermaßen diskussionsfähig sind.
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#41 sperlingAnonym
#40 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 12:43hHannover
  • Antwort auf #37 von David77
  • ""Na, da siehst du doch mal, was du dem Aufwachsen in einem atheistischen Elternhaus verdankst""..

    Na, da haste jetz aba wat angerichtet..

    Das wird er Dir noch wortreich um die Ohren hauen..

    Nee, nee..
    Das war kein atheistisches Elternhaus..

    Der Penz war angepaßt bis zur verbogenen Wirbelsäule, früh-katholisiert und ein Muster-Schrank, wie er bei Möbel-Unger in der Ausstellung stand..

    ""weil ich mein Coming Out erst zu Beginn meiner Studentenzeit an der Uni hatte""..

    Nachdem er im Priesterseminar auch andere Schwuppen kennengelernt hatte, weit, weit, weg von zu Hause..

    ""Das habe ich damals sehr bewusst so entschieden, damit zu warten, bis ich mein Abitur "in der Tasche" hatte.""..

    Heißt übersetzt nichts anderes als, ich hatte nicht den Mumm mich zu outen, sonst hätte ich nicht mehr den Streber geben können..

    Ich könnt fast drumm wetten das er in der Schule schon weiße Hemden mit einem gelbem Genscher-Pullover trug..
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#39 porokusiAnonym
#38 RealitätAnonym
  • 24.01.2014, 11:28h
  • Antwort auf #34 von FoXXXyness
  • Du kannst es einfach nicht ertragen, dass Deine heißgeliebte FDP sich ein ums andere Mal homophob verhält.

    Das ist auch normal, dass man, wenn man auf eine Partei (oder auch eine Person) reingefallen ist und die in Wahrheit ganz anders ist als sie sich gibt, eine Weile braucht, um sich das einzugestehen. Und vielleicht versucht man dann auch, sich das schönzurede und alle Kritiker sind dann eine Gefahr fürs eigene Ego.

    Aber irgendwann musst doch selbst Du Dir mal eingestehen, dass die FDP nicht die Partei ist, als die sie sich gerne darstellt. Sieh es endlich mal ein: die FDP hat Dich (und auch viele andere von uns) nach Strich und Faden verarscht und ausgenutzt. Das ist eine ganze andere Partei als ihr tolerantes Image.

    Je früher Du Dir das eingestehst, desto besser. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es ist nicht schlimm, auf eine hochmanipulative Partei wie die FDP reingefallen zu sein. Es ist nur schlimm, sich das niemals einzugestehen.
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#37 David77Anonym
  • 24.01.2014, 10:16h
  • Antwort auf #31 von Timm Johannes
  • "@daVinci6667 Wie ging's denn dir damals an der Schule?" --> Gut, war ein Musterschüler, und habe ein Abi mit einer 1, .. gemacht und danach ein abgeschlossenes Hochschulstudium hingelegt. [smile ] -----------"

    Na, da siehst du doch mal, was du dem Aufwachsen in einem atheistischen Elternhaus verdankst.

    Ich war erst ein einser Musterschüler viele Jahre NACH meinem Coming out und nach der innerlichen Trennung vom Glauben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#36 TherapieAnonym
#35 Tobi CologneAnonym
  • 24.01.2014, 09:38h
  • "die FDP hat sogar Angst um die Kinder, wenn diese zu viel über Toleranz lernen."

    Die FDP von Westerwelle, Rösler und Co war ja schon nicht gerade homofreundlich. Aber unter Christian Lindner marschiert die FDP jetzt stramm nach rechts...

    Die sehen halt bei der AfD, wie erfolgreich man mit Rechtspopulismus ist und wollen das jetzt halt, wo sie kurz vor dem Untergang stehen, auch probieren.
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#34 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.01.2014, 09:35h
  • Man(n) packe die FDP-Hetzer in einen Sack und haut fest drauf. Es erwischt immer den Richtigen!
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#33 Simon HAnonym
  • 24.01.2014, 09:27h

  • Wenn Union und FDP Schwule und Lesben rechtlich nicht gleichstellen wollen ist das schon schlimm genug.

    Dass die aber sogar Aufklärung über Homosexualität verhindern wollen und in dem Bereich Bildung ablehnen, zeigt wie tief der Hass bei Union und FDP sitzen muss.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 ChristineAnonym
  • 24.01.2014, 09:03h
  • Antwort auf #31 von Timm Johannes
  • Lieber Timm Johannes, die Nebenkriegsschauplätze, die du selbst künstlich eröffnest, sind nicht zielführend. Du bist sehr belesen und interessiert. Bring doch lieber dein Fachwissen ein, als zu versuchen, alle Diskussionsteilnehmer und dazu die ganze Medienwelt nach deinen persönlichen Kriterien in rechts oder links einzuteilen und dann draufzuschlagen. Glaub mir, es bringt -für die Leser- nichts und schadet nur der Sache, um die es uns allen hier geht.
    Und nochwas: Die ganze Schule (Lehrer wie Schüler) wusste, dass mein jüngster Sohn schwul ist - nur die Familie hats nicht wahrgenommen. Er war im Alter von 14 bis 16 Klassensprecher und später auf der Abifeier, bei der er seinen Partner offiziell als Begleitung präsentierte, hat ihn ein (hetero)-Lehrer während einer x-beliebigen Auszeichnung als einzigen Schüler vor versammeltem Publikum umarmt und mit sehr netten Worten "unseren" X.Y. verabschiedet. Der Saal hat geklatscht und gejohlt und ich war unheimlich stolz. Heutzutage können junge queere Leute zeigen, wer sie sind, wenn sie den Mut dazu haben, zu sich zu stehen und die Gesellschaft das akzeptiert. Die Gesellschaft sind wir alle. Daher ist es wichtig, dass Kindergarten und Schule, die ALLE Kinder erreichen, hier verantwortungsvoll arbeiten. Leute, die sich gegen Aufklärung und Toleranz an Schulen engagieren, halte ich für verantwortungslos und asozial.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#31 Timm JohannesAnonym
  • 24.01.2014, 03:59h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • @daVinci6667

    Wie ging's denn dir damals an der Schule?"

    --> Gut, war ein Musterschüler, und habe ein Abi mit einer 1, .. gemacht und danach ein abgeschlossenes Hochschulstudium hingelegt.

    --------------------------
    "Wurdest du in die Eier getreten? Immer wieder? Wurdest du zusammengeschlagen, erpresst und als Schwüppel, schwule Sau und perverses Arschloch beschimpft? "

    ---> Nee wurde ich nicht, weil ich mein Coming Out erst zu Beginn meiner Studentenzeit an der Uni hatte. Das habe ich damals sehr bewusst so entschieden, damit zu warten, bis ich mein Abitur "in der Tasche" hatte. Ich würde sowieso jedem schwulen jungen Mann raten, erst das Coming Out zu machen, wenn er von der Schule runter ist und seinen Schulabschluss hat.

    Da erspart man sich viel Stress an der Schule und hinzukommt, dass das eigene Selbstbewusstsein oftmals noch nicht stark genug in jener Altersstufe ist. Es ist besser damit zu warten, bis das Schulende erreicht wurde.

    ---------------------------

    "Es ist eine absolut notwendige Massnahme die Situation an unseren Schulen zu verbessern. Das rettet Leben."

    ---> Bezweifel ich auch in keiner Weise und finde es gut, wenn die Lehrpläne reformiert werden und Homosexualität altersgerecht und fächerübergreifend gelehrt wird. Im übrigen habe ich diesen Reformanstoss in den Schulen im LSVD bei der Jahresversammlung vor paar Jahren mit befürwortet und dafür gestimmt.

    --------------------------

    Das mehr Sachlichkeit und weniger Medienhype seitens der Journalisten gefragt ist, bleibt aber schlichtweg Tatsache.

    Sowohl konservative Medien wie die FAZ aber auch linke Medien im LGBT-Sektor, wozu ich die Queer als Propagandawebseite im Internet betrachte, bauschen das Thema auf.

    Weniger Journalistenartikel und dafür mehr sachorientiertes Handeln in der Kultusministerkonferenz und bei den Bildungsministerien der Länder ist gefragt. Dieser Hysterie der Medien ist eher schädlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#30 der_FDP-HasserAnonym
  • 24.01.2014, 00:58h
  • Nachtrag:

    "Die Schule solle sich nicht so sehr mit Transsexualität beschäftigen, sie habe sich "um jedes Kind zu kümmern""

    Wie soll man denn das jetzt verstehen? "Andersfuehlende" sind keine Kinder? Bzw. die Probleme von LGBT... koennen hintenanstehen, sind nicht so dringlich? Weil ja aufgrund der "Errungenschaften der freiheitlichen Gesellschaft" Homosexualitaet "weitgehend" ihr Stigma verloren hat? Hat die "gute" Frau als Lehrerin (schrieb ja hier wohl jemand, dass sie Lehrerin war) eigentlich waehrend ihrer Taetigkeit, die Augen und Ohren komplett dicht gehabt? Oder hat sie die "ueblichen" Sprueche der Schueler ueber "Schwuchteln" wirklich nicht mitbekommen?
    Und dann auch noch ihr strunzdummer Vergleich der Schimpfwoerter "dumme Schweine" und "du Schwuler" Merkt die eigentlich nicht, dass sie selbst alleine durch diesen Vergleich, die "Errungenschaften der freiheitlichen Gesellschaft" mit dem Vorschlaghammer wieder zerlegt?
    "Ja, was verlangen Sie von unseren jungen Leuten?" Das könne man "Kindern nicht zumuten".
    Genau, wo kaemen wir hin, wenn man Schuelern die Vielfalt im (nicht nur) menschlichen Leben vermittelt? Da besteht doch glatt das Risiko, dass man bei den Schuelern Toleranz und Mitgefuehl wecken koennte; und DAS ist ja nun glatt das Gegenteil von dem, was man im Kapitalismus haben moechte!
  • Antworten » | Direktlink »
#29 LorenProfil
  • 24.01.2014, 00:56hGreifswald
  • " (...) Die Schule fördert den Entwicklungsprozess der Schüler zur Ausbildung ihrer Individualität, zu Selbstvertrauen und eigenverantwortlichem Handeln (...)" § 2 (1)

    "Die Schulen sind im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags zur individuellen Förderung der Schüler als durchgängiges Prinzip des Lehrens und Lernens verpflichtet." § 2 (2)

    aus: Thüringer Schulgesetz (ThürSchulG)
    in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. April 2003

    landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=Sc
    hulG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true


    Vor diesem gesetzlichen Hintergrund ist die umfassende Erziehung und Bildung der Schüler in Thüringen auch im Hinblick auf das Thema "Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt" geboten.

    Dass der CDU-Abgeordndete Emde dies als Nischenthema in Projektarbeiten abdrängen will, wird zwar dem Thema in seiner gesellschaftlichen Dimension nicht gerecht, verwundert aber nicht in Kenntnis der ressentimentgeladenen Diskriminierungspolitik, die die CDU bundesweit betreibt.

    Die FDP scheint eine neue Rolle zu suchen zwischen den emanzipationsbejahenden Grünen und der gesellschaftspolitisch reaktionären AfD. Die realitätsfernen Einlassungen ihrer Abgeordneten Hitzing sind bestenfalls Stoff für "Neues aus der Anstalt", ihr Schwadronieren über die Zumutbarkeitsgrenzen von Schülern erinnert an ähnliche Einlassungen entgrenzter Homohasser in den Kommentaren zur Stängle-Petition. Für eine Partei, die angeblich eine offene und liberale Gesellschaft gestalten will, ist dieser Debattenbeitrag selbst eine Zumutung.

    Die Melange aus Emanzipationsbestrebungen nicht heterosexueller Menschen und ihrer Verbündeten einerseits und der Bildungspolitik andererseits ergibt ein politisches Spannnungsfeld, auf dem die Offenheit und Toleranz dieser Gesellschaft als Ganzes wie ihrer Bürger exemplarisch geprüft werden kann. Wer eine humane, offene und gerechte Gesellschaft befördern will, wird sich einem Schulsystem nicht verweigern, in dem die Werte einer solchen Gesllschaft vermittelt und gelebt werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 00:50hHannover
  • Antwort auf #15 von Smiley
  • Ein kleines bisschen Off Topic, aber das muß jetzt mal hier rein :

    Beim durchstöbern der Unterstützer-Liste der "Stängle-Petition" fielen mir Zwei Namen sofort in´s Auge :

    Steffen Seibert Plz 10000..

    Ich glaube, das ist eine PLZ eines Postfaches des Bundestages, und damit handelt es sich wohl um den Bundes-Verbalisierer der Mutti..

    (Vielleicht könnte die Redaktion da mal nachforschen und anfragen wieso er das unterstützt)..

    Der andere :
    Prof.Dr.Gerhard Amendt..

    Sein Bruder war dieser Mann hier, und der rotiert ob der Fehlleistung seines Bruders wahscheinlich vor Wut gerade wie ein Ventilatur im Grabe :

    de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Amendt
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#27 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 00:33hHannover
  • Antwort auf #9 von Freier Denker
  • Was soll diese dumme Forderung nach ""Homo-Aufklärung."" ?

    Es geht um Sexualaufklärung und die damit verbundene Forderung Schüler über ALLE Formem der menschlichen Sexualität aufzuklären..

    Und warum bitte sollte diese in Moscheen stattfinden, wo sie doch in Kirchen und Synagogen auch nicht stattfindet, und vor allem wegen der herschenden Sexualmoral der jeweiligen Religionen, dort auch gar nichts zu suchen hat, denn diese Sexualmoral der einzelnen Religionen hat zu der vorherschenden Situation geführt..

    Btw.. :
    ""Na, die meisten abwertenden Äußerungen wie "Schwuchtel" kommen wohl von unseren bestens integrierten friedlichen toleranten vorbildlichen muslimischen Mitschülern.""

    ..die überwiegend hier in dieser Gesellschaft, in diesen Kindergärten, in diesen Schulen, in diesen Vereinen, auf diesen Straßen sozialisiert wurden und werden..
    Damit die Problematik auf die Herkunftsländer zu verlagern, hier die Hände in den Schoß zu legen, und damit gleichzeitig das Thema INTEGRATION ad acta zu legen, ist ganz sicher nicht Zielführend..

    Äußerungen wie :
    Franka Hitzing (FDP) :
    ""Man muss manche Dinge einfach nicht so breit erörtern""
    ""Ja, was verlangen Sie von unseren jungen Leuten?""
    ""Das könne man "Kindern nicht zumuten""
    Volker Emde (CDU) :
    ""dirigistischer Eingriff""
    und ganz besonders :
    ""Ich wende mich prinzipiell dagegen, die Schule als Reparaturbetrieb für alles und jedes zu missbrauchen""

    sind Schuld daran, das sich Kinder und Jugendliche immer noch so "fehlentwickeln" wie es zu beobachten und zu bemängeln ist..

    Schule MUSS ein "Reparaturbetrieb" für "verpasste" Erziehung in Familien sein,
    Schule MUSS Defizite in der Soazialisation ausgleichen,
    Schule MUSS WISSEN vermitteln wo aus den Familien und dem häuslichem Umfeld Vorurteile und falsche Informaton vorherschen, und
    Schule MUSS umfassend und nicht-selektiv bilden..

    Das ergibt sich nicht zuletzt auch aus dem GG in dem es im Artikel 6 Satz 2 auch heißt :

    ""(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.""..

    Recht der Eltern UND ihre Pflicht !

    Und dort wo Eltern versagen MUSS der Staat korrigierend eingreifen, denn er hat sich selbst zur "überwachung" des Erziehungs-ERGEBNISSES verpflichtet, und damit auch zur "Reparatur-Werkstatt" erklärt !
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#26 ein_FDP-HasserAnonym
  • 24.01.2014, 00:32h
  • Zur FDP:

    Heute stand in der WAZ als Randnotiz, dass sich Cem Özdemir fuer seine Aeusserung "der Schandfleck FDP gehoere entfernt" (kein genaues Zitat, sinngemaess, nicht woertlich) entschuldigt hat, weil es ein Versprecher war und er die NPD meinte.
    Also ich finde, dass es schon eine Zumutung ist, die NPD mit der FDP zu verwechseln, das hat die NPD nun wirklich nicht verdient ;-)
    Scherz beiseite: Schandflecken sind BEIDE Parteien fuer die menschliche Gesellschaft, vor allem die FDP, die ihren kaltherzigen, kapitalorientierten "Neoliberalismus" mit vielen warmen Worten umkleidet und vor allem durch die Bedienung von Lobbyistenwuenschen hervorsticht.
    Warum geht diese Franke Hitzing eigentlich nicht nach Russland? Da ist sie mit ihrer Einstellung "nicht so viel darueber reden" doch wunderbar aufgehoben!
  • Antworten » | Direktlink »
#25 KathiGr
  • 24.01.2014, 00:04h
  • An Frau Hitzing: Wenn mir meine damalige Religionslehrerin nicht von Bisexualität und der Kinsey-Skala erzählt hätte, dann würde ich heute vielleicht immer noch nicht wissen, was eigentlich mit mir los ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 KathiGr
#23 KathiGr
  • 23.01.2014, 23:34h
  • Antwort auf #19 von off topic
  • Oh, da hatte ich doch glatt das "nicht" am Ende völlig überlesen und einen kleinen Schock bekommen.
    Frage zum Link: Wenn so eine große "Kluft zwischen Lehre und Leben" existiert, was macht die Katholiken denn dann noch zu Katholiken? Da kann man den Katholizismus doch gleich komplett abschaffen. Damit wäre jedem geholfen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 Miguel53deProfil
  • 23.01.2014, 22:58hOttawa
  • Antwort auf #11 von goddamn liberal
  • Das ist ein ebenso interessanter, wie erschuetternder Link. Da wird man daran erinnert, dass die FDP in der Tat gern am rechten Rand fischt und sich nur dieses liberale Maentelchen umgehaengt hatte. Das "Freiheitliche", das Freiheit nur fuer diejenigen meint, denen sie dient.
    Man muss der Gerechtigkeithalber aber auch erwaehnen, dass die FDP in der Zeit Scheels und Baums und Hirschs durchaus eine liberale und freiheitliche Politik betrieb. Nicht zuletzt sei Frau Hamm- Bruecher genannt.
    Erst der alte, leider nicht weise Genscher und sein umtriebiger und nicht so gesetzestreue Graf brachten diese Partei wieder auf den "rechten" Weg. Und Westerwelle verwandelte sie in eine "Laermpartei", deren Lautstaerke, obwohl doch immer ohne Substanz, von den Medien hochgejubelt und als grosse Rethorik verkauft wurde. Das habe ich ohnehin nie verstanden.
    Und was ist davon uebrig geblieben? Nichts als die heisse Luft, die sie schon immer war. Stattdessen zeigt diese "Kaempferin" fuer die Rechte von Homosexuellen Menschen jetzt ihr wahres Gesicht. Und das bringt den kleinen Timm schon ganz schoen aus der Fassung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#21 goddamn liberalAnonym
#20 Miguel53deProfil
#19 off topicAnonym
#18 deutschem MichlAnonym
  • 23.01.2014, 22:24h
  • (schwules Modell)

    Wir müssen uns mit den Rassisten und Faschisten und ihren Förderern und Wegbereitern an einen runden Tisch setzen und Gemeinsamkeiten ausloten!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 SebiAnonym
#16 jASONAnonym
#15 SmileyEhemaliges Profil
  • 23.01.2014, 22:02h
  • Antwort auf #9 von Freier Denker
  • »meisten abwertenden Äußerungen [..] kommen wohl von [..] muslimischen Mitschülern«

    Nö, kommen sie nicht.

    Auch und gerne von einigen Muslimen. Weil die Muslime grosso modo genauso mäßige Mitmenschen sind wie die Christen, die Juden oder die Buddhisten.

    Vor allem wenn sie so vorbildlich in diese vorbildliche Mehrheitsgesellschaft integriert sind.

    Was natürlich rein gar nichts mit deren christlichen Wurzeln und einem entsprechenden menschenhassenden Menschenvorbild zu tun hat ..
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#14 KathiGr
  • 23.01.2014, 21:42h
  • "Die Forderung: Homo-, Bi- und Transsexualität sollten fächerübergreifend als gleichwertig mit Heterosexualität dargestellt werden."

    -> Das finde ich ein bisschen komisch formuliert. Hier wird der falsche Eindruck erweckt, dass Transsexualität eine sexuelle Orientierung ist. Außerdem: Was ist eigentlich mit Intersexualität? Die wird anscheinend völlig ignoriert.
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#13 Foxie
#12 KathiGr
  • 23.01.2014, 21:31h
  • Franka Hitzing war mal meine Klassenlehrerin. Schon damals hat sie immer von ihrer FDP geschwärmt. Seit ich wusste, dass sie FDP-Mitglied ist, konnte ich sie nicht mehr leiden. Einmal gab es in unserer Klasse eine Diskussion über Sexualität. Da hat man erst gemerkt, wie konservativ sie wirklich ist. Das sieht man ihr ansonsten nämlich gar nicht an. Sie kommt eigentlich ziemlich cool rüber.
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#11 goddamn liberalAnonym
#10 WolfgangProfil
  • 23.01.2014, 21:06hBielefeld
  • Liebe Leute,
    es war doch zu erwarten, daß

    TIMM JOHANNES

    irgendwann die Seiten wechseln würde. Neben seiner gesäßlangweiligen Dauerwerbung für die FDP und seine evangelischen Landeskirchen hat er doch vor allem eines immer zum Ausdruck gebracht:
    er nimmt sich das Recht heraus, genauso spießig, lernresistent und kleinkariert zu sein wie die Mehrheit der Heterosexuellen in diesem Land. Er braucht das Sofakissen mit dem Knick, den Übertopf für die Begonien auf der Fensterbank und seine tägliche Portion Bildzeitung. Nur dann kann er glauben, daß er genauso normal ist wie die Heterosexuellen, denen er durch Demutsgesten zeigt, wie lieb und brav er ist.
    Die Petition in BA-Wü und auch die Landtagsdebatte in Erfurt zeigen aber, daß das "normale Volksempfinden" jetzt wieder Ruhe haben will - die Schwulen haben doch ihre Bonbons gekriegt und jetzt sollen sie mal wieder still sein. Und überhaupt, vielleicht ist ja doch etwas daran, daß Schwule auf kleine Jungs scharf sind und sie schon in der Schule rekrutieren wollen. Und das Elternrecht, seinen Söhnen auf die Finger und etwas tiefer zu klopfen, wenn sie schwule Tendenzen haben, das wollen wir doch nicht anzweifeln...
    Und da Herr Timm Johannes ums Verrecken assimiliert sein will bei den Normal- und Mustermann- Durchschnittsbürgern, schwätzt er ihnen jetzt auch noch nach dem Munde. Er ist ja nicht der einzige; es gibt genug andere, die auch meinen, man sollte sich jetzt doch wieder zurückhalten mit Forderungen und Ansprüchen...
    Anpassung hat noch nie zur Freiheit geführt, Duckmäusertum nie zur Demokratie.
    Tschä - leder ist es so, die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.
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#9 Freier DenkerAnonym
  • 23.01.2014, 20:49h
  • Na, die meisten abwertenden Äußerungen wie "Schwuchtel" kommen wohl von unseren bestens integrierten friedlichen toleranten vorbildlichen muslimischen Mitschülern.

    Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun, weil der Islam überall in der Welt die Menschenrechte achtet und friedlich und tolerant ist.

    Ich habe ja nichts gegen Homo-Aufklärung.
    Aber die sollte besser mal in den Moscheen durchgeführt werden, anstatt in der Schule.
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#8 RobinAnonym
#7 MarekAnonym
  • 23.01.2014, 20:35h
  • "Die CDU tut sich schwer damit, die FDP hat sogar Angst um die Kinder, wenn diese zu viel über Toleranz lernen."

    Und wieder mal zeigt die FDP ihr wahres Gesicht...
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#6 daVinci6667
  • 23.01.2014, 20:18h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes

  • Wie ging's denn dir damals an der Schule?

    Wurdest du in die Eier getreten? Immer wieder? Wurdest du zusammengeschlagen, erpresst und als Schwüppel, schwule Sau und perverses Arschloch beschimpft?

    Kannst du dir vorstellen wie es ist, wenn du bemerkst dass der Lehrer das alles hört aber nicht einschreitet und dich alleine und im Stich lässt?

    Willst du mir unterstellen, ich würde auch nur aufbauschen?

    Es ist eine absolut notwendige Massnahme die Situation an unseren Schulen zu verbessern. Das rettet Leben.
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#5 TheoAnonym
  • 23.01.2014, 20:15h
  • Nur Erziehung und kulturelle Prägung stünden ihrem Wunsch nach wechselnden Partnern im Weg.
    Schon jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass Frauen auf eine für sie neue Art ihre Lust ausleben. Sie ähnelt erstaunlich dem Verhalten von Männern. Tausende Mädchen und junge Frauen folgen inzwischen dem Pornodarsteller James Deen auf Twitter. Sicher nicht, um sich emanzipiert zu fühlen. Sie wollen einfach Fotos sehen. Je eindeutiger, desto besser.

    www.welt.de/icon/article124030369/Von-wegen-Monogamie-was-Fr
    auen-wirklich-wollen.html


    Es ist erstaunlich was kulturelle Einflüsse machen und wie wenig unterschiedlich Menschen ticken wenn man traditionelle Rollen minimiert und Menschen primär als Mensch sieht und erst sekundär als Schwulen, Hetero, Lesbe, Mann, Frau, etc...
    Die gemachten Geschlechterstereotype scheinen größer zu sein als die tatsächlich gegebenen. Ich bin beeindruckt.
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#4 small
#3 David77Anonym
  • 23.01.2014, 19:53h
  • Antwort auf #1 von Timm Johannes
  • Ach nee... sonst wird von gewissen Usern immer wieder aufgebauscht welche Partei wen verraten habe und User als linke Socken, nee, ähm "Kleinhirne" verschrien, selbst wenn sie nicht die Linke oder überhaupt nicht wählen.

    "Mehr Sachlichkeit würde dem Thema helfen"

    Ja, das meine ich auch.

    Wer hat uns (nicht nur 1982) verraten?
    Soz... ähmm FREIE DEMOKRATEN!

    Fast Drei Prozent!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#2 Eva BrunneAnonym
#1 Timm JohannesAnonym
  • 23.01.2014, 19:37h
  • Mitterlweile wird das Thema aufgebauscht; auch hier im Artikel von Dennis Klein.

    Mehr Sachlichkeit würde dem Thema helfen, anstatt das es von Journalisten "hochgejubelt" wird.
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