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Kommentare zu:
Auch Thüringen debattiert LGBT-Schulaufklärung


#21 goddamn liberalAnonym
#22 Miguel53deProfil
  • 23.01.2014, 22:58hOttawa
  • Antwort auf #11 von goddamn liberal
  • Das ist ein ebenso interessanter, wie erschuetternder Link. Da wird man daran erinnert, dass die FDP in der Tat gern am rechten Rand fischt und sich nur dieses liberale Maentelchen umgehaengt hatte. Das "Freiheitliche", das Freiheit nur fuer diejenigen meint, denen sie dient.
    Man muss der Gerechtigkeithalber aber auch erwaehnen, dass die FDP in der Zeit Scheels und Baums und Hirschs durchaus eine liberale und freiheitliche Politik betrieb. Nicht zuletzt sei Frau Hamm- Bruecher genannt.
    Erst der alte, leider nicht weise Genscher und sein umtriebiger und nicht so gesetzestreue Graf brachten diese Partei wieder auf den "rechten" Weg. Und Westerwelle verwandelte sie in eine "Laermpartei", deren Lautstaerke, obwohl doch immer ohne Substanz, von den Medien hochgejubelt und als grosse Rethorik verkauft wurde. Das habe ich ohnehin nie verstanden.
    Und was ist davon uebrig geblieben? Nichts als die heisse Luft, die sie schon immer war. Stattdessen zeigt diese "Kaempferin" fuer die Rechte von Homosexuellen Menschen jetzt ihr wahres Gesicht. Und das bringt den kleinen Timm schon ganz schoen aus der Fassung.
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#23 KathiGr
  • 23.01.2014, 23:34h
  • Antwort auf #19 von off topic
  • Oh, da hatte ich doch glatt das "nicht" am Ende völlig überlesen und einen kleinen Schock bekommen.
    Frage zum Link: Wenn so eine große "Kluft zwischen Lehre und Leben" existiert, was macht die Katholiken denn dann noch zu Katholiken? Da kann man den Katholizismus doch gleich komplett abschaffen. Damit wäre jedem geholfen.
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#24 KathiGr
#25 KathiGr
  • 24.01.2014, 00:04h
  • An Frau Hitzing: Wenn mir meine damalige Religionslehrerin nicht von Bisexualität und der Kinsey-Skala erzählt hätte, dann würde ich heute vielleicht immer noch nicht wissen, was eigentlich mit mir los ist.
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#26 ein_FDP-HasserAnonym
  • 24.01.2014, 00:32h
  • Zur FDP:

    Heute stand in der WAZ als Randnotiz, dass sich Cem Özdemir fuer seine Aeusserung "der Schandfleck FDP gehoere entfernt" (kein genaues Zitat, sinngemaess, nicht woertlich) entschuldigt hat, weil es ein Versprecher war und er die NPD meinte.
    Also ich finde, dass es schon eine Zumutung ist, die NPD mit der FDP zu verwechseln, das hat die NPD nun wirklich nicht verdient ;-)
    Scherz beiseite: Schandflecken sind BEIDE Parteien fuer die menschliche Gesellschaft, vor allem die FDP, die ihren kaltherzigen, kapitalorientierten "Neoliberalismus" mit vielen warmen Worten umkleidet und vor allem durch die Bedienung von Lobbyistenwuenschen hervorsticht.
    Warum geht diese Franke Hitzing eigentlich nicht nach Russland? Da ist sie mit ihrer Einstellung "nicht so viel darueber reden" doch wunderbar aufgehoben!
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#27 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 00:33hHannover
  • Antwort auf #9 von Freier Denker
  • Was soll diese dumme Forderung nach ""Homo-Aufklärung."" ?

    Es geht um Sexualaufklärung und die damit verbundene Forderung Schüler über ALLE Formem der menschlichen Sexualität aufzuklären..

    Und warum bitte sollte diese in Moscheen stattfinden, wo sie doch in Kirchen und Synagogen auch nicht stattfindet, und vor allem wegen der herschenden Sexualmoral der jeweiligen Religionen, dort auch gar nichts zu suchen hat, denn diese Sexualmoral der einzelnen Religionen hat zu der vorherschenden Situation geführt..

    Btw.. :
    ""Na, die meisten abwertenden Äußerungen wie "Schwuchtel" kommen wohl von unseren bestens integrierten friedlichen toleranten vorbildlichen muslimischen Mitschülern.""

    ..die überwiegend hier in dieser Gesellschaft, in diesen Kindergärten, in diesen Schulen, in diesen Vereinen, auf diesen Straßen sozialisiert wurden und werden..
    Damit die Problematik auf die Herkunftsländer zu verlagern, hier die Hände in den Schoß zu legen, und damit gleichzeitig das Thema INTEGRATION ad acta zu legen, ist ganz sicher nicht Zielführend..

    Äußerungen wie :
    Franka Hitzing (FDP) :
    ""Man muss manche Dinge einfach nicht so breit erörtern""
    ""Ja, was verlangen Sie von unseren jungen Leuten?""
    ""Das könne man "Kindern nicht zumuten""
    Volker Emde (CDU) :
    ""dirigistischer Eingriff""
    und ganz besonders :
    ""Ich wende mich prinzipiell dagegen, die Schule als Reparaturbetrieb für alles und jedes zu missbrauchen""

    sind Schuld daran, das sich Kinder und Jugendliche immer noch so "fehlentwickeln" wie es zu beobachten und zu bemängeln ist..

    Schule MUSS ein "Reparaturbetrieb" für "verpasste" Erziehung in Familien sein,
    Schule MUSS Defizite in der Soazialisation ausgleichen,
    Schule MUSS WISSEN vermitteln wo aus den Familien und dem häuslichem Umfeld Vorurteile und falsche Informaton vorherschen, und
    Schule MUSS umfassend und nicht-selektiv bilden..

    Das ergibt sich nicht zuletzt auch aus dem GG in dem es im Artikel 6 Satz 2 auch heißt :

    ""(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.""..

    Recht der Eltern UND ihre Pflicht !

    Und dort wo Eltern versagen MUSS der Staat korrigierend eingreifen, denn er hat sich selbst zur "überwachung" des Erziehungs-ERGEBNISSES verpflichtet, und damit auch zur "Reparatur-Werkstatt" erklärt !
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#28 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 00:50hHannover
  • Antwort auf #15 von Smiley
  • Ein kleines bisschen Off Topic, aber das muß jetzt mal hier rein :

    Beim durchstöbern der Unterstützer-Liste der "Stängle-Petition" fielen mir Zwei Namen sofort in´s Auge :

    Steffen Seibert Plz 10000..

    Ich glaube, das ist eine PLZ eines Postfaches des Bundestages, und damit handelt es sich wohl um den Bundes-Verbalisierer der Mutti..

    (Vielleicht könnte die Redaktion da mal nachforschen und anfragen wieso er das unterstützt)..

    Der andere :
    Prof.Dr.Gerhard Amendt..

    Sein Bruder war dieser Mann hier, und der rotiert ob der Fehlleistung seines Bruders wahscheinlich vor Wut gerade wie ein Ventilatur im Grabe :

    de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Amendt
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#29 LorenProfil
  • 24.01.2014, 00:56hGreifswald
  • " (...) Die Schule fördert den Entwicklungsprozess der Schüler zur Ausbildung ihrer Individualität, zu Selbstvertrauen und eigenverantwortlichem Handeln (...)" § 2 (1)

    "Die Schulen sind im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags zur individuellen Förderung der Schüler als durchgängiges Prinzip des Lehrens und Lernens verpflichtet." § 2 (2)

    aus: Thüringer Schulgesetz (ThürSchulG)
    in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. April 2003

    landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=Sc
    hulG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true


    Vor diesem gesetzlichen Hintergrund ist die umfassende Erziehung und Bildung der Schüler in Thüringen auch im Hinblick auf das Thema "Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt" geboten.

    Dass der CDU-Abgeordndete Emde dies als Nischenthema in Projektarbeiten abdrängen will, wird zwar dem Thema in seiner gesellschaftlichen Dimension nicht gerecht, verwundert aber nicht in Kenntnis der ressentimentgeladenen Diskriminierungspolitik, die die CDU bundesweit betreibt.

    Die FDP scheint eine neue Rolle zu suchen zwischen den emanzipationsbejahenden Grünen und der gesellschaftspolitisch reaktionären AfD. Die realitätsfernen Einlassungen ihrer Abgeordneten Hitzing sind bestenfalls Stoff für "Neues aus der Anstalt", ihr Schwadronieren über die Zumutbarkeitsgrenzen von Schülern erinnert an ähnliche Einlassungen entgrenzter Homohasser in den Kommentaren zur Stängle-Petition. Für eine Partei, die angeblich eine offene und liberale Gesellschaft gestalten will, ist dieser Debattenbeitrag selbst eine Zumutung.

    Die Melange aus Emanzipationsbestrebungen nicht heterosexueller Menschen und ihrer Verbündeten einerseits und der Bildungspolitik andererseits ergibt ein politisches Spannnungsfeld, auf dem die Offenheit und Toleranz dieser Gesellschaft als Ganzes wie ihrer Bürger exemplarisch geprüft werden kann. Wer eine humane, offene und gerechte Gesellschaft befördern will, wird sich einem Schulsystem nicht verweigern, in dem die Werte einer solchen Gesllschaft vermittelt und gelebt werden.
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#30 der_FDP-HasserAnonym
  • 24.01.2014, 00:58h
  • Nachtrag:

    "Die Schule solle sich nicht so sehr mit Transsexualität beschäftigen, sie habe sich "um jedes Kind zu kümmern""

    Wie soll man denn das jetzt verstehen? "Andersfuehlende" sind keine Kinder? Bzw. die Probleme von LGBT... koennen hintenanstehen, sind nicht so dringlich? Weil ja aufgrund der "Errungenschaften der freiheitlichen Gesellschaft" Homosexualitaet "weitgehend" ihr Stigma verloren hat? Hat die "gute" Frau als Lehrerin (schrieb ja hier wohl jemand, dass sie Lehrerin war) eigentlich waehrend ihrer Taetigkeit, die Augen und Ohren komplett dicht gehabt? Oder hat sie die "ueblichen" Sprueche der Schueler ueber "Schwuchteln" wirklich nicht mitbekommen?
    Und dann auch noch ihr strunzdummer Vergleich der Schimpfwoerter "dumme Schweine" und "du Schwuler" Merkt die eigentlich nicht, dass sie selbst alleine durch diesen Vergleich, die "Errungenschaften der freiheitlichen Gesellschaft" mit dem Vorschlaghammer wieder zerlegt?
    "Ja, was verlangen Sie von unseren jungen Leuten?" Das könne man "Kindern nicht zumuten".
    Genau, wo kaemen wir hin, wenn man Schuelern die Vielfalt im (nicht nur) menschlichen Leben vermittelt? Da besteht doch glatt das Risiko, dass man bei den Schuelern Toleranz und Mitgefuehl wecken koennte; und DAS ist ja nun glatt das Gegenteil von dem, was man im Kapitalismus haben moechte!
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