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Kommentare zu:
Auch Thüringen debattiert LGBT-Schulaufklärung


#31 Timm JohannesAnonym
  • 24.01.2014, 03:59h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • @daVinci6667

    Wie ging's denn dir damals an der Schule?"

    --> Gut, war ein Musterschüler, und habe ein Abi mit einer 1, .. gemacht und danach ein abgeschlossenes Hochschulstudium hingelegt.

    --------------------------
    "Wurdest du in die Eier getreten? Immer wieder? Wurdest du zusammengeschlagen, erpresst und als Schwüppel, schwule Sau und perverses Arschloch beschimpft? "

    ---> Nee wurde ich nicht, weil ich mein Coming Out erst zu Beginn meiner Studentenzeit an der Uni hatte. Das habe ich damals sehr bewusst so entschieden, damit zu warten, bis ich mein Abitur "in der Tasche" hatte. Ich würde sowieso jedem schwulen jungen Mann raten, erst das Coming Out zu machen, wenn er von der Schule runter ist und seinen Schulabschluss hat.

    Da erspart man sich viel Stress an der Schule und hinzukommt, dass das eigene Selbstbewusstsein oftmals noch nicht stark genug in jener Altersstufe ist. Es ist besser damit zu warten, bis das Schulende erreicht wurde.

    ---------------------------

    "Es ist eine absolut notwendige Massnahme die Situation an unseren Schulen zu verbessern. Das rettet Leben."

    ---> Bezweifel ich auch in keiner Weise und finde es gut, wenn die Lehrpläne reformiert werden und Homosexualität altersgerecht und fächerübergreifend gelehrt wird. Im übrigen habe ich diesen Reformanstoss in den Schulen im LSVD bei der Jahresversammlung vor paar Jahren mit befürwortet und dafür gestimmt.

    --------------------------

    Das mehr Sachlichkeit und weniger Medienhype seitens der Journalisten gefragt ist, bleibt aber schlichtweg Tatsache.

    Sowohl konservative Medien wie die FAZ aber auch linke Medien im LGBT-Sektor, wozu ich die Queer als Propagandawebseite im Internet betrachte, bauschen das Thema auf.

    Weniger Journalistenartikel und dafür mehr sachorientiertes Handeln in der Kultusministerkonferenz und bei den Bildungsministerien der Länder ist gefragt. Dieser Hysterie der Medien ist eher schädlich.
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#32 ChristineAnonym
  • 24.01.2014, 09:03h
  • Antwort auf #31 von Timm Johannes
  • Lieber Timm Johannes, die Nebenkriegsschauplätze, die du selbst künstlich eröffnest, sind nicht zielführend. Du bist sehr belesen und interessiert. Bring doch lieber dein Fachwissen ein, als zu versuchen, alle Diskussionsteilnehmer und dazu die ganze Medienwelt nach deinen persönlichen Kriterien in rechts oder links einzuteilen und dann draufzuschlagen. Glaub mir, es bringt -für die Leser- nichts und schadet nur der Sache, um die es uns allen hier geht.
    Und nochwas: Die ganze Schule (Lehrer wie Schüler) wusste, dass mein jüngster Sohn schwul ist - nur die Familie hats nicht wahrgenommen. Er war im Alter von 14 bis 16 Klassensprecher und später auf der Abifeier, bei der er seinen Partner offiziell als Begleitung präsentierte, hat ihn ein (hetero)-Lehrer während einer x-beliebigen Auszeichnung als einzigen Schüler vor versammeltem Publikum umarmt und mit sehr netten Worten "unseren" X.Y. verabschiedet. Der Saal hat geklatscht und gejohlt und ich war unheimlich stolz. Heutzutage können junge queere Leute zeigen, wer sie sind, wenn sie den Mut dazu haben, zu sich zu stehen und die Gesellschaft das akzeptiert. Die Gesellschaft sind wir alle. Daher ist es wichtig, dass Kindergarten und Schule, die ALLE Kinder erreichen, hier verantwortungsvoll arbeiten. Leute, die sich gegen Aufklärung und Toleranz an Schulen engagieren, halte ich für verantwortungslos und asozial.
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#33 Simon HAnonym
  • 24.01.2014, 09:27h

  • Wenn Union und FDP Schwule und Lesben rechtlich nicht gleichstellen wollen ist das schon schlimm genug.

    Dass die aber sogar Aufklärung über Homosexualität verhindern wollen und in dem Bereich Bildung ablehnen, zeigt wie tief der Hass bei Union und FDP sitzen muss.
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#34 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.01.2014, 09:35h
  • Man(n) packe die FDP-Hetzer in einen Sack und haut fest drauf. Es erwischt immer den Richtigen!
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#35 Tobi CologneAnonym
  • 24.01.2014, 09:38h
  • "die FDP hat sogar Angst um die Kinder, wenn diese zu viel über Toleranz lernen."

    Die FDP von Westerwelle, Rösler und Co war ja schon nicht gerade homofreundlich. Aber unter Christian Lindner marschiert die FDP jetzt stramm nach rechts...

    Die sehen halt bei der AfD, wie erfolgreich man mit Rechtspopulismus ist und wollen das jetzt halt, wo sie kurz vor dem Untergang stehen, auch probieren.
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#36 TherapieAnonym
#37 David77Anonym
  • 24.01.2014, 10:16h
  • Antwort auf #31 von Timm Johannes
  • "@daVinci6667 Wie ging's denn dir damals an der Schule?" --> Gut, war ein Musterschüler, und habe ein Abi mit einer 1, .. gemacht und danach ein abgeschlossenes Hochschulstudium hingelegt. [smile ] -----------"

    Na, da siehst du doch mal, was du dem Aufwachsen in einem atheistischen Elternhaus verdankst.

    Ich war erst ein einser Musterschüler viele Jahre NACH meinem Coming out und nach der innerlichen Trennung vom Glauben.
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#38 RealitätAnonym
  • 24.01.2014, 11:28h
  • Antwort auf #34 von FoXXXyness
  • Du kannst es einfach nicht ertragen, dass Deine heißgeliebte FDP sich ein ums andere Mal homophob verhält.

    Das ist auch normal, dass man, wenn man auf eine Partei (oder auch eine Person) reingefallen ist und die in Wahrheit ganz anders ist als sie sich gibt, eine Weile braucht, um sich das einzugestehen. Und vielleicht versucht man dann auch, sich das schönzurede und alle Kritiker sind dann eine Gefahr fürs eigene Ego.

    Aber irgendwann musst doch selbst Du Dir mal eingestehen, dass die FDP nicht die Partei ist, als die sie sich gerne darstellt. Sieh es endlich mal ein: die FDP hat Dich (und auch viele andere von uns) nach Strich und Faden verarscht und ausgenutzt. Das ist eine ganze andere Partei als ihr tolerantes Image.

    Je früher Du Dir das eingestehst, desto besser. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Es ist nicht schlimm, auf eine hochmanipulative Partei wie die FDP reingefallen zu sein. Es ist nur schlimm, sich das niemals einzugestehen.
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#39 porokusiAnonym
#40 TheDadProfil
  • 24.01.2014, 12:43hHannover
  • Antwort auf #37 von David77
  • ""Na, da siehst du doch mal, was du dem Aufwachsen in einem atheistischen Elternhaus verdankst""..

    Na, da haste jetz aba wat angerichtet..

    Das wird er Dir noch wortreich um die Ohren hauen..

    Nee, nee..
    Das war kein atheistisches Elternhaus..

    Der Penz war angepaßt bis zur verbogenen Wirbelsäule, früh-katholisiert und ein Muster-Schrank, wie er bei Möbel-Unger in der Ausstellung stand..

    ""weil ich mein Coming Out erst zu Beginn meiner Studentenzeit an der Uni hatte""..

    Nachdem er im Priesterseminar auch andere Schwuppen kennengelernt hatte, weit, weit, weg von zu Hause..

    ""Das habe ich damals sehr bewusst so entschieden, damit zu warten, bis ich mein Abitur "in der Tasche" hatte.""..

    Heißt übersetzt nichts anderes als, ich hatte nicht den Mumm mich zu outen, sonst hätte ich nicht mehr den Streber geben können..

    Ich könnt fast drumm wetten das er in der Schule schon weiße Hemden mit einem gelbem Genscher-Pullover trug..
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