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  • 24.01.2014           1      Teilen:   |

Beschluss

Aktionsplan gegen Homophobie in Bremen

Die Bremische Bürgerschaft will gegen Homosexuellenfeindlichkeit vorgehen - Quelle: Allie_Caulfield / flickr / cc by 2.0
Die Bremische Bürgerschaft will gegen Homosexuellenfeindlichkeit vorgehen (Bild: Allie_Caulfield / flickr / cc by 2.0)

Die Bremische Bürgerschaft hat am Donnerstag einstimmig beschlossen, bis zum Ende des Jahres einen Aktionsplan gegen Homophobie zu erarbeiten.

Damit soll ressortübergreifend Homosexuellenfeindlichkeit bekämpft werden. Ähnliche Pläne sind bereits von den Ländern Berlin, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein beschlossen worden. Auch die schwarz-grüne Koalition in Hessen hat die Einrichtung eines derartigen Planes in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt (queer.de berichtete).

SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe begrüßte nach Angaben des "Weser Kurier" die klare Positionierung des Parlaments: "Man entscheidet sich nicht dafür, homo- oder heterosexuell zu sein", erklärte er, "das ist keine Frage des freien Willens, sondern man ist einfach so." Die Gesellschaft lebe von ihrer Vielfalt.

Erst vor gut einer Woche hatte die CDU-Abgeordnete Sigrid Grönert für Aufregung gesorgt, weil sie die homophobe Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg unterschrieben hatte (queer.de berichtete). In der Debatte meldete sie sich nicht zu Wort, andere Abgeordnete hielten sich mit Kritik an ihr zurück. Für die Christdemokraten erklärte Thomas vom Bruch während der Debatte, das Anliegen der Petition sei durchaus diskussionswürdig, die Begründung sei jedoch nicht akzeptabel und habe Verhetzungspotenzial.

Das Rat & Tat Zentrum für Schwule und Lesben e.V. begrüßte den Beschluss: "Die uneingeschränkte Zustimmung aller Bürgerschaftsabgeordneten ist beeindruckend und ein gutes Zeichen auf dem Weg zur Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen und sexueller Identitäten. Nun ist der Senat gefordert, diesen Aktionsplan zu erstellen und umzusetzen", erklärte Vorstand Reiner Neumann. Das Medienecho zum Coming-out des ehemaligen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger habe gezeigt, wie viel Aufklärung zum Thema Homosexualität, sexueller und geschlechtlicher Identität sowie vielfältiger Lebensweisen notwendig ist. Vorurteile und Klischees seien noch weit verbreitet, deshalb sollte der Aktionsplan breit aufgestellt sein, um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen wie Gewerkschaften, Sportvereine, Arbeitgeberverbände und Religionsgemeinschaften zu erreichen und miteinzubeziehen. (dk)

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Tags: bremen, aktionsplan gegen homophobie
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Reaktionen zu "Aktionsplan gegen Homophobie in Bremen"


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#1
24.01.2014
12:40:36


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Na bitte, es geht doch!


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