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Die homophobe Petition empört LGBT-Aktiivsten im Ländle

Das Konstanzer Aktionsbündnis gegen Homo-, Bi-, Transphobie und Sexismus ruft am Samstag zu einer Demonstration gegen die homophobe Online-Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg auf.

Die Kundgebung unter dem Titel "Liebe ist Lernsache" findet ab 12.30 Uhr auf der Marktstätte statt. Außerdem wollen Aktivisten mit einem Infostand Passanten aufklären. Zu der Demo aufgerufen haben die Ortsgruppen der Linksjugend und der Jusos, der Kreisverband der Linkspartei, die CSD-Organisatoren, das Referat Lehramt des AStA der Universität Konstanz sowie die Hochschulgruppen der Grünen, Jusos und von Terre de Femmes.

"Die Online-Petition des Calwer Lehrers Gabriel Stängle bedient sich absurdester Argumentationsmuster. Sie erhebt den Vorwurf, dass der Lehrplan 'negative Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils' ausblende", erklärten die Organisatoren der Protestaktion. Sie zeigten sich auch empört darüber, dass Stängle und seine Anhänger Informationen über sexuelle Minderheiten an Schulen als Projekt zur "Umerziehung von Kindern" ansehen. "Die Vermittlung queerer Lebens- und Liebesmodelle im Unterricht ist längst überfällig. Ein selbstbestimmtes Leben heißt auch, selbstbestimmt zu lieben. Niemand wird 'umerzogen', weil er/sie informiert ist."

Stängle wird am Freitagabend seine Parolen im SWR-Fernsehen verbreiten: Ab 22 Uhr ist er als Gast der Talkshow "Nachtcafé" zu sehen (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 schwarzwaldbub
  • 24.01.2014, 15:41h
  • Bitte macht die Umleitung auf "unsere" Gegenpetition bekannt: www.gegenpetition.de (-:=
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 TimonAnonym
  • 24.01.2014, 19:06h

  • Alle, die dort in der Nähe sind oder es einrichten können, da hin zu gehen:

    bitte hingehen und Protest zeigen. Je mehr, desto besser. Wir müssen den Homohassern eine Masse entgegensetzen!

    Hier geht es um nicht weniger als die Frage, ob kommende Generationen weiterhin dumm gehalten werden und mit Hass und Vorurteilen aufwachsen oder ob sich endlich etwas ändert und Deutschland im 21. Jahrhundert ankommt.
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#4 PascalAnonym