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  • 24.01.2014           6      Teilen:   |

"Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen"

Kieler Landtag: Große Mehrheit gegen Homophobie

Der schleswig-holsteinische Landtag in Kiel - Quelle: UphoffHe
Der schleswig-holsteinische Landtag in Kiel (Bild: UphoffHe)

Mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD, Grünen und SSW sowie den Oppositionsparteien FDP und Piraten hat der Landtag von Schleswig-Holstein am Freitag den Antrag "Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen" (PDF) beschlossen.

In dem Antrag heißt es: "Der Schleswig-Holsteinische Landtag nimmt nicht hin, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenzt und diskriminiert werden". Bereits im November hatte die Landesregierung für die Erstellung eines Aktionsplans gegen Homophobie 50.000 Euro zur Verfügung gestellt (queer.de berichtete).

Das Parlament des nördlichsten deutschen Bundeslandes schlägt der Landesregierung in dem Antrag unter anderem vor, den Lesben- und Schwulenverband und andere queere Initiativen in die Erstellung des Aktionsplans gegen Homophobie einzubinden. Landes-LSVD-Sprecherin Konstanze Gerhard begrüßte den Beschluss und sicherte der Landesregierung Unterstützung zu: "Schon im letzten Jahr hat der LSVD-Landesverband begonnen, die Initiativen und Verbände in Schleswig-Holstein stärker zu vernetzen und Eckpunkte gegen Homophobie zu entwickeln", sagte Gerhard am Freitag. "Diese Arbeit werden wir fortsetzen, indem wir der Landesregierung konkrete Maßnahmen vorschlagen und gemeinsam daran arbeiten, dass Homophobie schon bald der Vergangenheit angehört".

Erst am Donnerstag hatte auch die Bremische Bürgerschaft der Erarbeitung eines Aktionsplans gegen Homophobie zugestimmt (queer.de berichtete). Ähnliche Projekte gibt es auch in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. (dk)

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Tags: aktionsplan gegen homophobie, schleswig-holstein, lsvd
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Reaktionen zu "Kieler Landtag: Große Mehrheit gegen Homophobie"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
24.01.2014
15:59:19
Via Handy


(0, 4 Votes)

Von Westen


Grundsätzlich Wessis Europas sind tolerant. Problem bilden nur Ossis Europas in sogenannten Anerkennungen sowie etwa Araber.
Allerdings ist die Stimmung in Holland oder Belgien deutlich besser, was auch Rassismusfreie Länder anbelangt. Es ist echt komisch, dass nach 25 J. dänisches Erfolges noch Hin und Her Debatten zu machen, wieso warum etc. Kinder, Eltern sind schwul, lesbisch, bi. Es gibt Ehen für alle wie in Hollandes Land usw.
Westen bildet schwul lesbische Zonen der Anerkennungen. Viele wissen maybe net, dass es Rechte gibt. Aber Angela hatte keinen Bock Gleichheit zu gestalten nach dem Motto, es Wurscht, i mog machn wos nua für hohe Eliten.


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#2
24.01.2014
17:09:33


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wo kann man das Abstimmungsergebnis nachlesen?


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#3
24.01.2014
17:45:26


(+2, 4 Votes)

Von Miro


"Der Schleswig-Holsteinische Landtag nimmt nicht hin, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenzt und diskriminiert werden"

Aha. Und in welchen Bereichen soll das so sein?


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#4
24.01.2014
18:18:53


(+2, 4 Votes)

Von Faktencheck
Antwort zu Kommentar #3 von Miro


Offenbar hast du einen Internetzugang. Nutze ihn!


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#5
24.01.2014
21:22:39


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Auch Du hast Internet..

Versuch es mal unter "Kieler Landtag"..


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#6
25.01.2014
09:59:02


(-3, 3 Votes)

Von Gayreporter


Keine Kritik an der FDP? Oha. Aber gut, ist ja auch die Kubicki-FDP, hoffe er bestimmt stärker den Kurs seiner Partei. Kenne viele Linke, die ihn mögen. Als gebürtiger Holsteiner sage ich zur Abstimmung: Wunderbar. SH ist ja auch eines der homofreundlichsten Bundesländer - nach den Stadtstaaten.


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