Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?209

Schön einfach ist die Welt des Kölner Kardinals Joachim Meisner: Auf der einen Seite gibt es gute gottfürchtige Katholiken, auf der anderen Terroristen, Drogensüchtige und Schwule. "Der europäische Mensch muss diese Gifte ausschwitzen", so der Pfaffe zu einer deutschsprachigen Gemeinde in Budapest, zu der er mit (Kirchen-)Steuergeldern gereist war.

Man solle nicht aus "Zweckmäßigkeitsberechnungen Moral erfinden", begründet der Kirchenmann seine Tiefschläge. Die von ihm gewünschte Rückkehr ins Mittelalter hätte aber doch den einen oder anderen Vorteil: Wenn die Pranger in der Kölner Innenstadt wieder aufgestellt werden würden, hätten wir gleich ein sicheres Plätzchen für ihn. Da wir aber leider Gottes doch zivilisiert sind, gibt's "nur" die Homo-Gurke für den "Ewig-Vorgestrigen". (dk)



Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.
#1 hejokoAnonym
  • 31.10.2003, 22:37h
  • der Kardinal vergisst, dass auch wir Kinder Gottes sind. Er hat kein Recht zu urteilen über Dinge, die er nciht versteht oder ncht verstehen will oder darf. Lenkt er nur ab von eigenen Sehnsüchten? Verkennt er die Situation der schwulen Priester?
    Jedenfalls grenzt er aus!
    Das ist bestimmt nicht der Weg, den Jesus gegangen wäre! Jesus hatte für jeden und alle Verständnis und Respekt. Daran sollte sich der Kardinal erinnern.
    Abgesehen vom religiösen Skandal seiner Thesen sind seine Aussagen gesellschaftspolitisch ungeheuerlich, ja man möchte meinen rechts radikal.

    Nur gut, dass Herr Meissner nicht die Kirche insgesamt repräsentiert. Er ist nur einer unter vielen, wenn auch in exponierter Stellung.
    Wir, das heißt auch die gläubigen Schwulen und Lesben repräsentieren, ja wir sind Kirche.
    Wir müssen Flagge zeigen, und zwar unsere! Und wir wissen, Gott ist mit uns! Und darum sind wir so wie wir sind und verstecken uns nicht!
    Möge der Herr ihm verzeihen, ...wir tuns auch, aber wir bleiben wachsam.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MichaAnonym
  • 03.11.2003, 09:51h
  • Es ist schon fraglich, warum sich die Katholische Kirche so in den Kampf gegen Schwule "hineinwirft". Und das meine ich nicht wegen der Vermutungen, es wären 10, 20, oder 25 % der katholischen Priester selbst schwul. Nein, die Frage ist eine ganz andere. Seit dem Tod des „Hetzers“ von Fulda, ist eine neue Phase, im Kampf gegen die Homosexualität angebrochen. So müssen wir Schwule schon ein besonderes Übel dieser Welt sein. Ob Gentechnik, soziale Verelendung, oder Irakkrieg; nirgendwo hat die Katholische Kirche sich so stark exponiert, wie im Kampf gegen die Homosexualität. Gibt es denn keine schwerwiegenderen ethischen Probleme? Es ist schon ein zweifelhafter Ruhm, den wir Schwulen von Papst, Kardinalen und Bischöfen „verliehen“ bekommen. Anscheinend wird die Welt eher an der Homosexualität zu Grunde gehen, als durch Krieg, Gentechnik, oder sozialer Verelendung. Vielleicht ist es aber einfach nur leichter gegen Schwule Propaganda zu machen, da man das bereits beherrscht. In anderen Themenbereichen, müsste man sich ja erst mal mit der Problematik vertraut machen, da ist Schwulenhetze schon einfacher. In schlechten Zeiten braucht man immer eine vermeintliche „Randgruppe“ auf der man herum hacken kann, sie zum Sündenbock abstempeln, und für den Untergang der Gesellschaft verantwortlich machen kann. Das kommt an. Da kann man das gemeine Volk bei Laune halten. So vertrauen wir darauf, dass wir in der Zwischenzeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, und uns die Mehrheit der mit Vernunft gesegneten nicht mehr als Randgruppe betrachtet. Für diejenigen von uns, die noch einen Glauben haben, wünschen wir, dass sie ihn nicht verlieren, weil die Hirten sich zu Wölfen wandeln. Die Hoffnung stirbt bekanntlich erst ganz zum Schluss.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil