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  • 27.01.2014           37      Teilen:   |

Anatoli Pachomow

Bürgermeister: In Sotschi gibt's keine Homos

Artikelbild
Bürgermeister Anatoli Pachomow weiß offenbar, dass jeder einzelne seiner 350.000 Untergebenen ein braver Heterosexueller ist

Der Bürgermeister von Sotschi macht den Ahmadinedschad: Er behauptet, dass seine Stadt schwulen- und lesbenfrei ist. Homosexuelle seien aber zu Olympia willkommen, wenn sie sich benehmen.

Anatoli Pachomow, der Bürgermeister des Olympiaaustragungsorts Sotschi, hat im britischen Fernsehen behauptet, dass in seiner Stadt kein einziger Homosexueller lebe. In einer Sendung des TV-Nachrichtenmagazins "Panorama", die am Montagabend im Hauptprogramm der BBC ausgestrahlt wird, antwortete das Mitglied der Putin-Partei "Einiges Russland" auf die Frage, ob Schwule und Lesben in Sotschi ihre sexuelle Orientierung verstecken müssten: "Nein, wir sagen einfach: Das ist nur deine Sache, es ist dein Leben. Aber es wird hier im Kaukasus nicht akzeptiert. Es gibt niemanden von ihnen in unserer Stadt".

Ähnlich hatte bereits 2007 der damalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad argumentiert, als er den Iran für schwulenfrei erklärt hatte (queer.de berichtete).

Nach mehrmaligen Nachfragen gab Pachomow zu, dass er nicht sicher sei, ob es in der Stadt nicht doch den einen oder anderem Homosexuellen gibt: "Ich weiß es nicht genau, aber ich kenne verdammt nochmal keinen".

In der BBC-Sendung machte sich der Oppositionspolitiker und frühere Vize-Ministerpräsident Boris Nemzow über die Aussagen des Bürgermeisters lustig: "So weit ich weiß, gibt es in Sotschi einige schwule Clubs. Wie überleben die? Warum sind die nicht bankrott?" fragte der Anführer der putinkritisichen Republikanischen Partei Russlands.

Der LGBT-Aktivist Nikolai Aleksejew bezeichnete die Äußerungen des Bürgermeisters in der russischen Tageszeitung "Kommersant" als "albern", weil Schwule und Lesben überall leben würden: "Sie leben in jeder Stadt, in jedem Land, in jeder Kultur und in jeder historischen Epoche".

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Pachmanow: Homos sollen keine "Angewohnheiten" aufzwingen

Pachomow sagte auch, dass Homosexuelle während der Olympischen Winterspiele in Sotschi – mit Auflagen – willkommen seien: "Wir bieten unsere Gastfreundschaft jedem an, der die Gesetze der Russischen Föderation respektiert und seine Angewohnheiten nicht anderen aufzwingt".

Seit der Einführung des Gesetzes gegen Homo-"Propaganda" hat sich die Rhetorik russischer Politiker gegenüber Homosexuellen verschärft. Sie bringen gleichgeschlechtliche Liebe immer wieder mit Kindesmissbrauch in Zusammehang: So forderte Präsident Wladimir Putin etwa vergangene Woche lesbische und schwulen Olympiabesucher auf, doch bitte Kinder in Ruhe zu lassen (queer.de berichtete). (dk)

Links zum Thema:
» Reportage des SZ-Magazins aus der Szene in Sotschi: Geschminkte Wahrheit
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Tags: sport, olympia, sotschi, anatoli pachomow
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Reaktionen zu "Bürgermeister: In Sotschi gibt's keine Homos"


 37 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
27.01.2014
12:44:07


(+17, 21 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Na bitte..

Und schon hat der erste Gauleiter dem Reichsführer seine Stadt Judenfrei gemeldet !

Wer will jetzt noch ernsthaft am Weg Zweifel anmelden auf dem sich Russland befindet ?


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#2
27.01.2014
12:50:01
Via Handy


(+10, 14 Votes)

Von Jens


Ich reise gerne und früher war mein Ziel auch mal Russland zu bereisen. Aber zurzeit ist Russland für mich als Reiseland ähnlich attraktiv wie Nordkorea.


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#3
27.01.2014
12:54:01


(+13, 15 Votes)

Von m123


Bürgermeister: "In Sotschi gibt's keine Homos"

Und der Mond ist ein großer, grüner Käsewürfel um den die Scheibe Russland kreist.


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#4
27.01.2014
13:18:49


(+12, 12 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Langsam kann ich die korrupten russischen Schnarchnasen nicht mehr sehen und erst recht nicht hören. Lächerliche Figuren. Sochi ist durch und mit jedem blödsinnigen Geschwafel umso mehr. Ich sag es nochmal, ich hätte die Russen für gebildeter gehalten, sie sind eine unglaubliche Enttäuschung, nach sovielen Jahren Sozialismus ausgerechnet diesen ungepflegten hässlichen russisch orthodoxen Predigern in die Arme zu rennen ist mehr als erbärmlich.


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#5
27.01.2014
13:24:40
Via Handy


(+12, 12 Votes)

Von jesushimself


...wie dumm sind die russen eigentlich?


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#6
27.01.2014
13:25:08


(+8, 10 Votes)

Von Norisette
Aus Nürnberg (Bayern)
Mitglied seit 26.04.2013


Nachdem Putin kleine Jungs antatscht und ihnen auch noch den Bauch küsst, wie Fotos belegen, soll er, dieser Dreckspädo und seine Polit-Kumpels das Maul halten, ihre Pädo-Angewohnheiten anderen nicht aufzwingen und sich in der Zeit benehmen. Dass es diese Pädo-Kaste auch noch wagt, andere anzugreifen, während sie öffentlich Jungs missbrauchen, ist eine absolute Frechheit!


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#7
27.01.2014
13:36:54


(+12, 12 Votes)

Von sperling


mit diesem IQ kann man bürgermeister werden?


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#8
27.01.2014
14:08:54


(+4, 6 Votes)

Von martin s


Zitat zu 4

"ungepflegten hässlichen russisch orthodoxen Predigern"

Ich finde bei dem Priesteramt in Russland sollte auch unbedingt eine Burka-Pflicht sein.

Für die Gläubigen ist es einfach kein schöner Anblick.

Was verdienen die Priester in Russland eigentlich ?


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#9
27.01.2014
14:35:35


(+5, 7 Votes)

Von Andreas aus BO


Anatoli zieht eine Fresse, als habe er lange keinen guten Sex mehr gehabt.


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#10
27.01.2014
14:41:25


(+11, 13 Votes)

Von Fred i BKK
Antwort zu Kommentar #8 von martin s


...Was verdienen die Priester in Russland eigentlich ?

...eigendlich 5 Jahre Knast und danach
Therapie in einer geschlossenen Anstalt.

oder hast Du an die Rubbel gedacht ???


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