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Es gibt bereits seit Wochen Einschüchterungsversuche von Homo-Gegnern: Schilder wie diese wurden an Privathäusern von LGBT-Aktivisten angebracht. (Bild: Alternative Côte d'Ivoire)

Nach tagelangen homophoben Protesten in der Elfenbeinküste hat ein Mob am Wochenende das Büro einer Homo-Gruppe überfallen und geplündert. Ein Wachmann wurde verletzt.

In der für afrikanische Verhältnisse als liberal geltenden Elfenbeinküste ist es zu homosexuellenfeindlichen Ausschreitungen gekommen: Ungefähr 200 Homo-Gegner haben am Samstag das Büro der schwul-lesbischen Organisation "Alternative Côte d'Ivoire" in Abidjan überfallen, berichtete die Nachrichtenagentur AP.

Nach Angaben der Homo-Aktivisten haben die Täter Computer gestohlen, Scheiben eingeworfen sowie die Büroräume mit Müll und Glassplittern verunreinigt. "Alles, was sie mitnehmen konnten, haben sie mitgenommen", sagte Claver Toure von "Alternative Côte d Ivoire". Ein Wachmann wurde bei dem Angriff verletzt. Die Demonstranten brachten außerdem Plakate an den Hauswänden an mit Aufschriften wie "Stopp den Homos" oder "Pädos, geht nach Hause".

Aktivisten warteten zwei Stunden auf die Polizei


Das Logo der Homo-Gruppe

Die Polizei kam den Homo-Aktivisten nicht zu Hilfe: Sie erschien mit sechs Vertretern von UN-Friedenseinheiten erst zwei Stunden nach dem Angriff, nachdem sich die französische Botschaft eingeschaltet hatte. Die Regierung erklärte, sie habe von dem Überfall nichts gewusst.

Der Vorfall am Samstag habe sich angekündigt, erklärte die aus Irland stammende internationale Menschenrechtsorganisation "Front Line Defenders". Die Gruppe hatte vor letzte Woche vor "koordinierten Angriffen" am Samstag gewarnt. Es gab bereits seit längeren Aktionen gegen Homosexuelle. So demonstrierten Homo-Gegner vor gut einer Woche bereits vor Toures Privathaus.

Bislang galt die Elfenbeinküste in Afrika als eines der homofreundlichsten Länder. Anders als viele andere afrikanische Staaten, in denen die Kolonialmacht Großbritannien Homosexualität untersagen ließ, hat das 23 Millionen Einwohner zählende Land als ehemalige französische Kolonie nie homosexuellenfeindliche Verbote eingeführt. Allerdings berichten LGBT-Aktivisten auch dort von schlechter werdenden Lebensbedingungen für Schwule und Lesben sowie von vermehrten Übergriffen. Als Grund wird eine generell homophobere Atmosphäre in Afrika genannt. Zuletzt hat Nigeria, das bevölkerungsreichste Land des Kontinents, die Gesetze gegen Homosexuelle verschärft. (dk)



#1 Albaboy
#2 HugoAnonym
  • 29.01.2014, 17:04h
  • Ich würde mich nicht wundern, das auch dort die verbrecherischen evangelikalen erstarken, und ihre Haßerfülltem Parollen kundtun.
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#3 FinnAnonym
#4 RobbyEhemaliges Profil
#5 HugoAnonym
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.01.2014, 08:44h
  • Entwicklungshilfe streichen und den Botschafter der Elfenbeinküste ins Auswärtige Amt zitieren, und zwar SOFORT!!!
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#7 jhgkAnonym
  • 30.01.2014, 14:39h
  • Antwort auf #6 von FoXXXyness
  • Ähm. Entwicklungshilfe streichen? Vielleicht auch für Deutschland! Schaut man sich die Wahlumfragen an , gibt es ja einen deutlichen Rechtsruck.

    Das einzigste was den LGBT's dort helfen wird, ist wenn man Asylrechte lockert in anderen Ländern oder das LGBT's endlich Ihren eigenen Staat /Terretorium,Reservat erhalten , damit man endlich auf Dauer von religiösen& rassistischen Einflüssen befreit ist.

    Die Geschichte von LGBT's war selten ungefährlich, dass lehrt die Geschichte.

    Man muss sich einfach mal an Island,Kanada,Norwegen,Niederlande wenden mit dem Thema. Island war immer für so was humanistisches offen. Ich denke, nicht dass die Idee gleich abgelehnt wird.

    LGBT's sind weltweit gewalt , stigmatisierung, diskriminierung ausgesetzt. Das verhindert in manchen LGBT's auch eine Entwicklung des Selbstbewusstseins, was zu erheblichen Schuldgefühlen, Ängsten führt. In vielen Ländern ist Homosexualität illegal , damit wird zwanghaft versucht alle Menschen in diesen Ländern gleichzuschalten (Man darf nur hetero sein, die Gruppe der Heteros sei a höherwertig, wichtiger ...) .

    Eine Gesamtinklusion von LGBT's , ist immer öfter mit ernsthaften Problemen gekennzeichnet und ein Rückwärtsrend ist in vielen Ländern wiedermals zu beobachten.

    Weiterhin wird versucht , die Traditionen am Leben zu erhalten, die zwanghaft jedem aufgezwungen wurden. Homosexualität wurde einfach geleugnet, versucht zu heilen, auszulöschen , man versuchte homosexuelle Menschen mundtot zu machen. Auch heutzutage zeigt sich wieder wie homosexuelle Menschen in den Untergrung zurück geschickt werden sollen,mundtot gemacht werden sollen oder teilweise hat sich seit vielen Jahrhunderten in manchen Regionen der Erde noch berhaupt nichts positiv bezüglich den Menschenrechten und Rechten von LGBT's verändert.

    LGBT's mit körperlicher/psysischer Behinderung tragen ebenfalls schwere Last . Das viele von Ihnen aufgrund Ihrer Behinderung ausgegrenz werden und zusätzlich aufgrund Ihrer Homosexualität/Bisexualität abgelehnt werden .

    Es muss sich grundlegend etwas ändern . Dazu sind alle Länder gefragt , die LGBT's offen gegenüber stehen. Man kann nicht alle verfolgten LGBT's in andere Länder aufnehmen . Die Vorfreude auf ein Zuhause ohne Gewalt, Verfolgung, Diskriminierung sind zu groß. Die Erwartungen an ein neues Zuhause sind sehr groß. Wie enttäuscht werden LGBT's aus Ländern , in den man verfolgt wird , ermordet wird aufgrund der Sexualität sein, wenn Sie in ein Land aufgenommen werden , in dem es nicht viel weniger Diskriminierung und üble Nachreden , Gewalt usw. gegebüber LGBT's gibt.

    Grundsätzlich konnte bisher keine Nation ein Klima schaffen , in dem LGBT's sicher leben können.

    Neue Lösungen müssen her, auch die Staatenlösung für LGBT's muss wenigstens als Notfallplan endlich angepackt werden.
    Will man sich wieder von Nazis , der Kirche, Rechtspopulisten jagen lassen oder packt man endlich eine Notfalllösung an?Notfallpläne benötigt man immer.
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#8 Victor HugoAnonym
#9 RobbyEhemaliges Profil