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Düsseldorf Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat sich gegen die von Rot-Grün beschlossene Gleichstellung von homosexuellen Paaren mit Eheleuten im Erbrecht ausgesprochen. "Ich halte es bei aller Toleranz für falsch, das Erbrecht bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften so auszugestalten wie das bei Ehepaaren", sagte Merkel am Montag beim CDU-Parteitag in Düsseldorf. Zwar respektiere die Union die Lebensentscheidungen jedes Einzelnen: "Wir anerkennen die verschiedenen Lebensformen, wir wissen um das Scheitern von Beziehungen", so Merkel. Die Prioritäten dürften aber "dennoch nicht vollständig verschoben werden". Auch im 21. Jahrhundert habe die Gründung einer Familie in den Lebensentwürfen der meisten Menschen einen herausragenden Platz. "Hier werden Treue, Verlässlichkeit, Bindung, Geborgenheit und Halt, soziale Verantwortung weitergegeben", sagte Merkel in Abgrenzung zu anderen Lebensentwürfen. Sie kündigte an, die "Familienpolitik - Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel - im umfassenden Sinne zu einem der großen Schwerpunkte des kommenden Jahres" zu machen. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) warnte daraufhin davor, gleichgeschlechtliche Partnerschaften gegen ein traditionelles Familienbild auszuspielen. "Für lesbische und schwule Paare haben Treue, Verlässlichkeit, Bindung, Geborgenheit und Halt keinen geringeren Stellenwert als für heterosexuelle", so LSVD-Sprecher Manfred Bruns. "Frau Merkel sollte sich hüten, solche Lebensmodelle mit billiger Polemik herabzusetzen." (nb)



33 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 06.12.2004, 15:32h
  • was fällt diesem frauenzimmer eigentlich ein ? sie macht nun wirklich nicht den eindruck von diesen dingen überhaupt eine ahnung zu haben. dieses machtgeile mauerblümchen beweist doch am besten, wohin ein unordentlicher hormonhaushalt führt.
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#2 OlafAnonym
#3 JockelAnonym
  • 06.12.2004, 16:10h
  • Das bringt dass Fass zu überlaufen! Was bildet sich dieses was-weiss-ich-was-die-darstellen-soll-frauenzimmer eigenlich ein!?! Mit welcher Kaltschnäuzigkeit ninmt sich Mrs. hoffentlich-nicht-nächster-Kanzler das Recht, unserer Lebensform zu degradieren? Eine völlige Gleichstellung ist unser gutes Recht und sollte jedem demokratischem Politker eine Selbstverständlichkeit sein!
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#4 lieblingsuliProfil
  • 06.12.2004, 16:10hStuttgart
  • Schön das Frau Bundesangela als Zweite Geige aus dem polemischen Orchestergraben diverse Missklänge versprühen kann, sie werden genauso verhallen wie ihr Anbiederungsversuch in Amerika oder Ihre sonstigen zu belächelnden Aktionen gegen die menschlichkeit, wir brauchen Sie einfach nicht zu wählen. Punkt. es ist an uns !
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#5 HannahAnonym
  • 06.12.2004, 16:17h
  • Diese Partei ist sowas von verlogen und bigott: einerseits reden sie von Verständnis für persönliche Lebensplanungen und wollen sich so aus rein wahltaktischen Gründen das Mäntelchen der Toleranz verpassen und im selben Atemzug bekräftigen sie, dass Homo-Paare weiterhin benachteiligt und diskriminiert werden sollten.

    Wollen die uns für dumm verkaufen?
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#6 WernerAnonym
  • 06.12.2004, 16:19h
  • O.k., nichts gegen eine künftige Bundeskanzlerin, aber mit Sicherheit nicht dieses dumme Stück Fleisch. Wenn Frau Merkel wirklich die Hetero-Familie so hypt, warum hat sie dann eigentlich keine Kinder?
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#7 wolfAnonym
  • 06.12.2004, 16:48h
  • habe immer noch die wut im bauch mich und meine familie von dieser schrippe diskriminieren lassen zu müssen.

    wenn z.b. eine frau wie gesine schwan sich politisch betätigen würde, oder gar als kanzlerin zur debatte stünde, wüsste ich wen ich wählen würde.
    da liegen doch wirklich welten zwischen schwan und moorhuhn !!!
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#8 wernermucAnonym
  • 06.12.2004, 17:21h
  • hallo Leute,

    bei Euren Kommentaren ist das Niveau so gesunken, dass man sich wirklich schaemen muss.
    Und wenn es darum geht, Frau Merkel steht nicht alleine da.
    So gesehen, setzt alleine schon das Bundesverfassungsgericht den Paragraphen mit dem Schutz der Familie falsch um. Dort steht , Schutz nicht Foerderung oder Bevorzugung.
    Und ich wuesste gerne, wo der Schutz der Familie gefaehrdet ist, wenn wie im Grundgesetz versprochen, alle die gleichen Rechte haben.
    Steht dort irgendwo, gleichgeschlechtliche Lieben duerfen diskriminiert werden ? Schon sehr merkwuerdig, wenn man alle Gruppen auffuehren muss, damit wirklich eine Gleichstellung herrscht.
    Eigentlich frage ich mich, warum in den Kommentaren alle jammern und schimpfen, hier in Muc sind die Gays nun wirklich nicht bereit, z.bsp. der Polizei die Zaehne zu zeigen,, um zu demonstrieren dass sie sich nicht mehr diskriminieren lassen, statt dessen ergreifen sie die Flucht und heissen das Verhalten auch noch gut. Wenn man was sagt, sagen die weglaufenden Schwulen, wenn es dir nicht passt, geh doch einfach wieder weg......Sorry liebe Gaykollegen, ihr koennt nicht immer alles geschenkt haben wollen...
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#9 MarkusAnonym
  • 06.12.2004, 17:26h
  • Da bleibt einem echt die Spucke weg! Diese schwarze Hängelefze streicht selbst kalt lächelnd die Erbvorzugsregeln für kinderlose Heteropaare ein, spricht Homosexuellen die Fähigkeit zu "Treue, Verlässlichkeit, Bindung, Geborgenheit und Halt, soziale(r) Verantwortung" rundweg ab und wirft ihnen dann auch noch die verbreitete Kinderlosigkeit vor - die CDU/CSU mit ihrem strikten "Nein" zu jedweder Adoptionsregelung zugleich zementieren wollen. Das ist scheinheilig, unredlich und (im charakterlichen wie moralischen Sinne) falsch. Man darf gespannt sein auf das säuselnde Bedauern in der Presseerklärung der LSU-Schizos, die uns bestimmt wieder erzählen werden, daß mit den Rechten doch eigentlich alles besser würde. Diese Partei würde Schwule und Lesben heute noch wegschließen, wenn die Geschichte sich nicht einfach über sie hinweggerollt hätte!
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#10 MarkAnonym
  • 06.12.2004, 17:38h
  • ich frage mich, was sich ole von beust, der hinter ihr auf dem podium saß, bei ihren worten gedacht hat und was sich der vorsitzende des koalitionspartners der FDP dabei denken soll???

    interessant in dem zusammenhang ist, dass sich jeder andere ausser beust vorgestellt und gesagt hat, wie altt er/sie ist, wie lange verheiratet und wie viele kinder er/sie hat
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