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  • 03.02.2014           26      Teilen:   |

Ari-Pekka Liukkonen

Finnischer Olympia-Schwimmer outet sich

Artikelbild
Der finnische Rekordhallter Ari-Pekka Liukkonen kritisiert, dass es homosexuellen Sportlern immer noch zu schwer gemacht wird

Anlässlich der Olympiade in Sotschi spricht EM-Bronzemedaillengewinner Ari-Pekka Liukkonen erstmals über seine Homosexualität.

Schwimmer Ari-Pekka Liukkonen aus Finnland hat sich als schwul geoutet. Der 24-jährige Teilnehmer der Olympischen Spiele 2012 in London erklärte in einem Interview mit dem Fernsehsender YLE, er habe diesen Schritt im Vorfeld der Olympischen Winterspiele wegen Russlands homophoben Gesetz gegen Homo-"Propaganda" getan.

Er habe sich schon lange über ein Coming-out Gedanken gemacht, so Liukkonen: "Ich möchte eine weiterführende Debatte in Verbindung mit Sotschi anstoßen, weil es traurig ist, dass die Gesetzgebung in Russland die Menschenrechte insbesondere junger Leute einschränkt", so Liukkonen. Auch in Finnland müsse mehr dafür getan werden, dass lesbischen und schwulen Sportlern ein Coming-out erleichtert wird. So sei das Thema Homosexualität im Sport während seiner aktiven Laufbahn nie diskutiert worden. Ihm seien zwar keine Steine in den Weg gelegt worden, der Prozess sei aber dennoch lange und schwierig gewesen. Für die Zukunft wünschte er sich, dass Homosexualität im Sport keine Nachricht mehr wert sein soll.

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Zuerst gegenüber Schwester geoutet

Liukkonen erklärte weiter, er habe sich zuerst vor zwei Jahren bei seiner Schwester geoutet. Im vergangenen Monat habe er zudem seine Eltern angerufen und sie ins Bild gesetzt. "Meine Familie hat die Neuigkeiten sehr positiv aufgenommen. Jeder hat mich unterstützt", so Liukkonen. "Die haben eigentlich schon vorher geahnt, dass ich so bin."

Nach Angaben von YLE ist Liukkonen der erste finnische Profisportler, der sich während seiner aktiven Laufbahn geoutet hat.

Seinen größten Erfolg feierte der Schwimmer bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2012 im französischen Chartres. Dort erreichte er mit der 4x50- Meter-Staffel die Bronzemedaille. Auf seiner Paradestrecke von 50 Metern hält er mit 22,22 Sekunden den finnischen Rekord. Er trainiert nun für die Olympischen Sommerspiele 2014 in Rio de Janeiro. (dk)

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Tags: ari-pekka liukkonen, finnland, sport, schwimmen
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Reaktionen zu "Finnischer Olympia-Schwimmer outet sich"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
03.02.2014
12:33:17


(+5, 11 Votes)
 
#2
03.02.2014
13:01:10
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Gerrit


Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt ist er endlich frei und braucht kein Versteckspiel mehr zu spielen.

Und jeder, der sich outet, ändert die Welt ein wenig und ist Vorbild für andere.


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#3
03.02.2014
13:02:39
Via Handy


(+11, 13 Votes)

Von Luca


An Leuten wie ihm und Hitzlsperger sollten sich andere schwule Sportler ein Vorbild nehmen.


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#4
03.02.2014
13:10:42


(+9, 11 Votes)

Von m123


Eigentlich sollten sich alle homosexuellen Athleten jetzt vor Sotschi outen. Sozusagen ein Massen-Coming-Out. Egal ob die Athleten an den Winterspielen teilnehmen oder nicht. D. h. auch Sommersportler sollten sich outen.

Jedes Coming Out ist ein Schlag gegen die Homophobie des IOC und Putins Propagandashow. Der IOC will, dass sich die Athleten den Gesetzen Russlands, d. h. auch dem russischen Gesetz gegen "Homo-Propaganda" utnerwerfen und schweigen. Das ist eine Unverschämtheit seitens des IOC. Deswegen sollten sich jetzt vor Sotschi alle schwulen Athleten und Profisportler outen, egal aus welcher Sportart.


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#5
03.02.2014
13:20:49


(+8, 10 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Freiheit vor Unterdrueckung - jetzt fuer alle Sportler ! und Politiker !

Die Zeit ist reif dafuer !!


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#6
03.02.2014
13:40:00


(+4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


2014 ist jetzt schon das "Coming-Out-Jahr"! Es ist an der Zeit, die Schränke zu verlassen und sich in der Öffentlichkeit zu seiner Homosexualität zu bekennen, je mehr desto besser!


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#7
03.02.2014
13:42:28


(+9, 11 Votes)

Von -hw-


"Ich möchte eine weiterführende Debatte in Verbindung mit Sotschi anstoßen, weil es traurig ist, dass die Gesetzgebung in Russland die Menschenrechte insbesondere junger Leute einschränkt", so Liukkonen.

Eine Neuntklasslerin aus dem südwestrussischen Gebiet Brjansk ist laut russischen Medien die erste Minderjährige, die nach dem umstrittenen Gesetz gegen Propaganda nicht-heterosexueller Beziehungen belangt werden soll. Die Bezirksstaatsanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet dem Mädchen drohe keinesfalls eine Strafe, hieß es.
Am Sonntag hatten Medien berichtet, in Russland sei erstmals ein Kind mit Anschuldigungen konfrontiert, selbst Schwulen-Propaganda betrieben zu haben.

Link:
de.ria.ru/society/20140203/267758109.html


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#8
03.02.2014
14:44:53


(+1, 9 Votes)

Von Wollyhood
Antwort zu Kommentar #5 von sanscapote


Wie sieht's eigentlich aus mit der Film- und Musikindustrie?

Things can go on behind closed doors but the Hollywood establishment will do everything they can to see to it that the real facts about Hollywood never become so public that they will affect the business of Hollywood.

Link zu www.fusemagazine.com.au

Nicht ohne Grund. Denn wie der Schauspieler schreibt, hat ihm sein Agent, der ebenfalls nichts von seiner Homosexualität weiß oder zumindest so tut, als wisse er von nichts, klar und deutlich gesagt, dass "Schwuchteln in dieser Stadt keine Chance haben". Der Agent fügte sogar hinzu, dass er niemals einen schwulen Schauspieler vertreten würde, da Schwule in Hollywood zu wenig Rollen buchen würden, um rentabel zu sein.

Link:
hollywoodblog.vip.de/blog/1464-Mysterioeser-Brief-
aufgetaucht-Hollywood-sucht-den-schwulen-Schauspie
ler.html


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#9
03.02.2014
15:58:07


(-5, 11 Votes)

Von Timm Johannes


Beim Super Bowl hat das Unternehmen Coca Cola übrigens eine Werbung geschaltet, bei der ein schwules Paar mit Kind zu sehen war.


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#10
03.02.2014
19:41:03


(+7, 7 Votes)

Von antos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von ****


"Ich wurde beschuldigt, schwul zu sein, bevor ich wusste, wer ich überhaupt bin", sagte er."

Das Zitat in dem von dir verlinkten Welt-Artikel [wenn nicht Übersetzungsunfug, wie so oft] demonstriert auch ein weiteres Mal, dass Homosexualität immer noch als schreckliches Stigma in Männerfantasien herumgeistert. - Solche Aussagen, noch dazu unkommentiert wie im Artikel und dramaturgisch geschickt am Ende platziert, sind natürlich Wasser auf die Mühlen der 'Familienschutz'-Guerilla.


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