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Kommentare zu:
Deutsche Katholiken kritisieren "Verbotsmoral" der Kirche


#21 Timm JohannesAnonym
  • 04.02.2014, 09:43h
  • @atheistischer SPD-Dad

    Du willst es einfach nicht wahrhaben, dass es eine Reihe liberalerer christlicher Kirchen gibt, wo homosexuelle Paare zu 100 Prozent akzeptiert werden, kirchliche Trauungen oder zumindest Segnungsgottesdienste erhalten und homosexuelle Handlungen als nicht sündhaft bewerten. Schon öfters hatte ich diese Liste hier aufgezählt. Aber du scheinst einfach diese Fakten zu ignorieren.

    -------------------------

    Was die Katholische Kirch angeht. Ja du hast Recht, dass diese Kirche eine zutiefst homophobe Vergangenheit hat und maßgeblichen Anteil an der Homophobie in der Welt hatte. Selbst der letzte Papst aus Bayern hat dies nochmal verschärft. Nicht ohne Grund bin ich von der Katholischen Kirche zu den liberaleren lutherischen, unierten und reformierten Landeskirchen der EKD gewechselt, wo es in der Mehrheit der Landeskirchen Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare gibt und homosexuelle Handlungen nicht als sündhaft bewertet werden.

    ABER wie die Umfage an der Basis unter den Katholiken in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz zeigt: die katholische Basis denkt in grossen Teilen anders als der Katechismus in Rom, wenn es um die Sexualmorallehre geht. Auch das Theologieprofessorenmemorandum von 2011 hatte dies bereits offenbart.

    Und es wird sich nunmehr zeigen, ob Franziskus weiter am homophoben Kurs der Kirchenleitung festhalten will und homosexuelle Handlungen und Paare als sündhaft bewertet, oder ob Rom hier einen anderen Kurs einschlägt.
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#22 Schon wiederAnonym
#23 FoXXXynessEhemaliges Profil
#24 TheDadProfil
  • 04.02.2014, 16:12hHannover
  • Antwort auf #21 von Timm Johannes
  • ""Du willst es einfach nicht wahrhaben, dass es eine Reihe liberalerer christlicher Kirchen gibt""..

    Nee, Du willst es einfach nicht wahrhaben das mir und vielen anderen das vollständig am Arsch vorbei geht..

    Du willst es nicht wahrhaben das diese angeblich ach so liberalen Kirchen sich seit den Anfängen eigentlich überhaupt nicht bewegt haben..

    Du willst nicht wahrhaben das es genau diese angeblich ach so liberaken Kirchen sind wie die EKHN z.B., deren Präses nun vollständig zu Unrecht mit der Kompassnadel ausgezeichnet wurde, die bis weit in die 80´er Jahre hinein, und wahrscheinlich noch viel länger, Kinder in den von ihnen geführten Schulen missbraucht, verachtet, geschlagen und geschändet haben..

    Les Dir dazu mal die persönlichen Berichte von "Alexander" und "Sanscapote" durch die die beiden hier dazu veröffentlicht haben, da kommt einem noch Heute das kalte Grausen hoch, wenn Mann lesen muß mit welcher Gewalt da über Kinder geherrscht wurde, die ihnen von den Eltern zur Bildung und Erziehung anvertraut wurden..

    Von den Skandalen in der Odenwaldschule und ähnlichen Einrichtungen will ich gar nicht erst anfangen, das kann Mann alles inzwischen ausführlich im Netz lesen..

    Es gibt keine Alternative (um mal mit der Lieblingsfloskel der Mutti zu agieren) zum vollständigen Austritt aus den Kirchen !

    Christ sein und als Christ handeln und leben kann Mann nämlich ohne die Amtskirche auch, und sehr wohl viel besser !
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#25 Katrin
  • 04.02.2014, 19:23h
  • Vor 2000 Jahren hat Paulus die Figur des Jesus als Prophet der Apokalypse erfunden und Markus hat die Figur mit ein paar Anekdoten ausgemalt. Da war noch keiner heilig oder göttlich und es gab keine Krippengeschichte oder Mutter Gottes. Alles weitere wurde im Laufe der Zeit dazu erfunden. Also alles Humbug. Gott und Jesus und all die Heiligen und das Paradies gibt es nicht. Aber es gibt die Hölle auf Erden und die Christen haben einen sehr erheblichen Anteil dran gehabt. Der Papst und seine tapferen Mannen haben die Aufgabe die liberalen Europäer, die verklemmten Asiaten, die ultrakonservativen Afrikaner und die unberechenbaren Amerikaner unter einen Hut auf die alte Lehre ein zuschwören. Hat man es in der Vergangenheit mit Ignoranz und dann wieder auch mit totaler Idiologie versucht, macht man es jetzt mit einer Umfrage. Weltweit werden die meißten Katholiban gegen Schwule und Transen sein. Gegen Verhütung und gegen eine Öffnung der Kirche. Und somit kann der Greis in Rom so weiter wurschteln wie seine Vorgänger.
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#26 HugoAnonym
  • 04.02.2014, 20:24h
  • "Die katholische Kirche weigert sich derzeit noch, die detaillierten Ergebnisse zu veröffentlichen."

    Tja, die katholische kirche war, ist und wird eine Diktatur bleiben.
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#27 userer
#28 hypathiaProfil
  • 04.02.2014, 21:57hBaden
  • Christentum in Kurzformel:

    Ich erschaffe einen Mann und eine Frau mit Ursünde. Dann schwängere ich eine Jungfrau mit mir selbst als Kind, sodass ich geboren werden kann. Dann opfere ich mich selbst für eure Ursünden, die ich euch zu Beginn auferlegt habe.



    Noch Fragen???
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#29 KommentatorAnonym
  • 04.02.2014, 22:12h
  • Hier kommt wieder das zum Tragen, was ich schon immer vertreten habe: Die Amtskirchen sind im Wesentlichen nur Brauchtumspflege. An Gott glaubt vermutlich nur ein Teil, ein Teil denkt dass es irgendwas mit "Gott" gibt ohne sich damit näher auseinanderzusetzen und der Rest ist dort, weil es schon immer so war oder weil man das eben so macht oder das regional üblich ist oder auch weil Kirchen einen großen Teil ehrenamtlicher Arbeit anbieten und Mitglieder dann nicht so allein sind oder eine Aufgabe haben. Religiöse Regeln, wie sie oftmals im Islam gibt (ich darf kein Schweinefleisch essen usw.) und dort streng befolgt werden, die es an sich im christlichen Bereich auch gibt, interessieren bis auf ein paar Spinner bei uns auch niemanden.

    Daher würde ich die Äußerungen, die manche Bischöfe so von sich geben, als Einzelmeinungen sehen, die eben in ihrer Lehre gefangen sind (ein überzeugter Vegetarier wird auch nie von Fleisch predigen).

    Die meisten (Kirchenmitglieder) verbinden mit Kirchen das verkörperte "Gute" (Nächstenliebe von Amts wegen) ohne sich näher damit zu befassen.
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#30 antosProfil
  • 05.02.2014, 07:15hBonn
  • Antwort auf #14 von Smiley
  • Es könnte allerdings auch sein - formuliere ich mal scheinheilig im Konjunktiv, glaube aber selbstredend, eine Wahrheit rauszuhauen ['Ich ist ein anderer'? Quatsch. Ich trinkt gerade den dritten Kaffee, ist Papst und wäscht anderen die Füße, um in der wohl inszenierten Selbstverkleinerung umso überzeugender von der eigenen Größe angestrahlt zu werden; für die Strahlen sorgen die bewundernden Blicke der anderen, Kleineren, aber hallo!] - dass die Mehrheit aus den in deinem Kommentar ausgeschlossenen Dritten besteht, den Mittleren: zwischen Glaube und Vernunft. Die meisten, die sich so irgendwie als gläubig bezeichnen, kennen doch weder Geschichte, Struktur, Organisationsform noch die genauen Inhalte des Kults, dem sie sich an Feiertagen, bei Gesang und dem Klingklang moralisierender Reden zugehörig fühlen. Den Unfug der vorgeschriebenen Glaubensinhalte blenden sie aus, wirklich gelesen haben sie den Scheiß eh nie, den Glamour und diese letzte Versicherung [Jesus wartet am Tor, wenn wir im letzten Stündlein durch den hellen Trichter geflutscht sind, den wir alle aus den hochkreativen, immer gleichen Nahtodschilderungen oder Kinderbibeln kennen], die nehmen sie mit. Ähnlich dem chronisch kranken Naturwissenschaftler, der sich, wenn gar nix mehr geht, homöopathisch behandeln lässt. Was wollte ich mitteilen? Ach ja: Nein, halt ein, Smiley! Es gibt auch noch eine dritte Möglichkeit.
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