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Das Gericht verurteilte die Männer wegen Mordes

Nach Ansicht des Gerichts hatten drei junge Männer den Leiter eines Regionalflughafens wegen desser Homosexualität ermordet.

Wegen der Ermordung eines schwulen Mannes sind am Montag auf der russischen Halbinsel Kamtschatka drei Männer zu Lagerhaftstrafen zwischen neun und zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden. Die Männer, heute 18, 22 und 26 Jahre alt, hatten im letzten Mai den 39-jährigen Vizedirektor eines Regionalflughafens mit Tritten und Messerstichen in Brust, Gesicht und Nacken getötet und dann ein Auto mit der Leiche angezündet, um die Tat zu verschleiern.

Ermittler nannten dabei die "nicht-traditionelle sexuelle Orientierung" als Motiv für die Tat (queer.de berichtete), was in der russischen Justizpraxis selten vorkommt. Auch der Richter sprach von diesem Motiv, verurteilte die Männer aber wegen Mordes und nicht wegen eines Hassverbrechens.

Wenige Wochen zuvor hatte bereits ein weiterer Mord die russische Szene erschüttert, als zwei junge Männer einen 23-Jährigen brutal ermordeten, nachdem er diesen ihre Homosexualität gestanden haben soll (queer.de berichtete). Auch hier sahen Ermittler Homophobie als Motiv, ein Prozess steht noch aus. Russische Aktivisten hatten die Morde auf das durch die Politik geschürte homosexuellenfeindliche Klima zurückgeführt. (nb)



#1 TimonAnonym
  • 03.02.2014, 20:09h

  • Absolut unglaubwürdig.

    Zuerst schüren sie Hass und wenn das dann die logischen Folgen hat, tun sie angesichts des Image-Schadens vor Olympia so, als würden die Täter bestraft. Man will halt solche tickenden Zeitbomben nicht bei Olympia rumlaufen haben, wo die womöglich noch Ausländer angreifen, was ein PR-GAU wäre.

    Aber nach Olympia sind die dann alle wieder auf freien Fuß und können weitermachen wie zuvor.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 FOX-NewsAnonym
  • 04.02.2014, 10:55h

  • Ich frage mich warum manche Leute so viel Hass entwickeln können. Und Putin, die orthodoxe Kirche und Co haben auch eine Teilschuld an dem Mord. Aber bei denen fehlt es genau wie bei den Haupttätern am Selbstreflexion.
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#4 daVinci6667
  • 04.02.2014, 12:37h
  • Antwort auf #3 von FOX-News

  • "Aber bei denen fehlt es genau wie bei den Haupttätern am Selbstreflexion."

    und Emphatie!

    Wer keine Gefühle und Mitgefühl für andere hat, riskiert zu einer Bestie zu mutieren.

    Emphatie kann (durch Religionen, Ideologien etc.) auch nur bestimmten Gruppen von Menschen verweigert werden. An denen kann man dann seine Wut, seinen Sadismus ausleben.

    Die Folgen sind jeweils verheerend. Für einen einzelnen Menschen oder gar Millionen von ihnen. (siehe deutsche Geschichte)
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#5 TimonAnonym
  • 04.02.2014, 12:40h
  • Antwort auf #3 von FOX-News
  • Tja, Hass entsteht aus Unkenntnis und Angst. Und aus Frust über das eigene verpfuschte Leben.

    Und bei Herrschenden wie Putin und der Orthodoxen Kirche wird Hass geschürt, weil man seine Anhänger sehr gut auf Linie bringen kann, wenn man ihnen einen gemeinsamen Feind präsentiert, der angeblich an allem Negativen schuld ist und womit man vom eigenen Handeln ablenken kann.
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#6 HugoAnonym