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  • 03.02.2014           6      Teilen:   |

Urteil

Russland: Haftstrafen für homophoben Mord

Das Gericht verurteilte die Männer wegen Mordes
Das Gericht verurteilte die Männer wegen Mordes

Nach Ansicht des Gerichts hatten drei junge Männer den Leiter eines Regionalflughafens wegen desser Homosexualität ermordet.

Wegen der Ermordung eines schwulen Mannes sind am Montag auf der russischen Halbinsel Kamtschatka drei Männer zu Lagerhaftstrafen zwischen neun und zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden. Die Männer, heute 18, 22 und 26 Jahre alt, hatten im letzten Mai den 39-jährigen Vizedirektor eines Regionalflughafens mit Tritten und Messerstichen in Brust, Gesicht und Nacken getötet und dann ein Auto mit der Leiche angezündet, um die Tat zu verschleiern.

Ermittler nannten dabei die "nicht-traditionelle sexuelle Orientierung" als Motiv für die Tat (queer.de berichtete), was in der russischen Justizpraxis selten vorkommt. Auch der Richter sprach von diesem Motiv, verurteilte die Männer aber wegen Mordes und nicht wegen eines Hassverbrechens.

Wenige Wochen zuvor hatte bereits ein weiterer Mord die russische Szene erschüttert, als zwei junge Männer einen 23-Jährigen brutal ermordeten, nachdem er diesen ihre Homosexualität gestanden haben soll (queer.de berichtete). Auch hier sahen Ermittler Homophobie als Motiv, ein Prozess steht noch aus. Russische Aktivisten hatten die Morde auf das durch die Politik geschürte homosexuellenfeindliche Klima zurückgeführt. (nb)

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Tags: russland, mord, gewalt, kamtschatka
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Reaktionen zu "Russland: Haftstrafen für homophoben Mord"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
03.02.2014
20:09:44
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von Timon


Absolut unglaubwürdig.

Zuerst schüren sie Hass und wenn das dann die logischen Folgen hat, tun sie angesichts des Image-Schadens vor Olympia so, als würden die Täter bestraft. Man will halt solche tickenden Zeitbomben nicht bei Olympia rumlaufen haben, wo die womöglich noch Ausländer angreifen, was ein PR-GAU wäre.

Aber nach Olympia sind die dann alle wieder auf freien Fuß und können weitermachen wie zuvor.


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#2
04.02.2014
09:11:55


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Richtig, die Mörder sollen im Lager verschimmeln!


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#3
04.02.2014
10:55:44
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von FOX-News


Ich frage mich warum manche Leute so viel Hass entwickeln können. Und Putin, die orthodoxe Kirche und Co haben auch eine Teilschuld an dem Mord. Aber bei denen fehlt es genau wie bei den Haupttätern am Selbstreflexion.


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#4
04.02.2014
12:37:08
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von FOX-News


"Aber bei denen fehlt es genau wie bei den Haupttätern am Selbstreflexion."

und Emphatie!

Wer keine Gefühle und Mitgefühl für andere hat, riskiert zu einer Bestie zu mutieren.

Emphatie kann (durch Religionen, Ideologien etc.) auch nur bestimmten Gruppen von Menschen verweigert werden. An denen kann man dann seine Wut, seinen Sadismus ausleben.

Die Folgen sind jeweils verheerend. Für einen einzelnen Menschen oder gar Millionen von ihnen. (siehe deutsche Geschichte)


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#5
04.02.2014
12:40:05


(+2, 4 Votes)

Von Timon
Antwort zu Kommentar #3 von FOX-News


Tja, Hass entsteht aus Unkenntnis und Angst. Und aus Frust über das eigene verpfuschte Leben.

Und bei Herrschenden wie Putin und der Orthodoxen Kirche wird Hass geschürt, weil man seine Anhänger sehr gut auf Linie bringen kann, wenn man ihnen einen gemeinsamen Feind präsentiert, der angeblich an allem Negativen schuld ist und womit man vom eigenen Handeln ablenken kann.


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#6
04.02.2014
20:20:04


(+1, 3 Votes)

Von Hugo


Das ist alles die Folge von Putins haßerfüllten, verlogenen Politik.


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