Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 04.02.2014           28      Teilen:   |

Nächstes homofeindliches Gesetz

Russland: Keine Leihmütter für Schwule

Artikelbild
Die russischen Abgeordneten haben keine ethischen Probleme mit Leihmutterschaften per se - sie wollen aber verhindern, dass Schwule den Dienst nutzen (Bild: Wiki Commons / Tim / CC-BY-SA-2.0)

Künftig sollen nur noch Hetero-Paare und Frauen Dienste von Leihmüttern in Anspruch nehmen dürfen, aber nicht mehr Homo-Paare und alleinstehende Männer.

Die russische Duma bereitet das nächste Gesetz gegen Homosexuelle vor: Wie die Tageszeitung "Rossijskaja Gaseta" am Dienstag meldete, soll es in einem neuen Entwurf Schwulen unmöglich gemacht werden, eine Familie mit Hilfe einer Leihmutter zu gründen. Darum soll das im Vergleich zu anderen Ländern sehr liberale Leihmutterschaftsrecht angepasst werden. Nur noch Frauen sowie heterosexuelle Paare – egal ob sie verheiratet sind oder nicht – sollen künftig die Dienste in Anspruch nehmen dürfen. Das Gesetz soll im Frühjahr beraten werden.

Alleinstehenden Männer – ebenso wie gleichgeschlechtlichen Paaren – soll der Auftrag für Leihmutterschaften danach generell untersagt sein. Die Autoren des Gesetzes begründeten die Novelle damit, dass es gesellschaftlich nicht akzeptabel sei, wenn ein fruchtbarer Mann das Kind "nicht auf dem normalen Weg" zur Welt bringen wolle.

Fortsetzung nach Anzeige


Milonow: Schwule haben nur Homo-Propaganda im Kopf

Der putintreue Politiker Vitali Milonow hat sich den Kreuzzug gegen Homosexuelle auf seine Fahnen geschrieben
Der putintreue Politiker Vitali Milonow hat sich den Kreuzzug gegen Homosexuelle auf seine Fahnen geschrieben

Der extrem homofeindliche St. Petersburger Stadtrat Vitali Milonow, der Autor eines der ersten Gesetze gegen Homo-"Propaganda", hat bereits seit Monaten dafür geworben, Schwulen das Recht auf Leihmutterschaft zu entziehen. So sagte er im Oktober: "Gegenwärtig gibt es eine Regelungslücke, durch denen es Mitgliedern von sexuellen Minderheiten gestattet wird, Kinder über Homosexualität zu informieren", so Milonow. "Leihmutterschaften führen dazu, dass Homosexuelle die Möglichkeit haben, Kinder über ihren Lebensstil, ihre Werte und Geschlechterrollen zu informieren". Homosexuelle würden so versuchen, Kinder in den homosexuellen "Lebensstil zu rekrutieren", indem sie ihre "Psyche brechen".

Bei Leihmutterschaften trägt eine Frau für eine andere Familie ein Kind aus. Dabei wird der Frau entweder ein Embryo eingepflanzt oder das Sperma. Die rechtliche Situation ist dabei aber unübersichtlich: In Deutschland, Österreich oder Frankreich sind Leihmutterschaften verboten – allerdings nicht nur für schwule Männer, sondern generell. Erlaubt sind sie dagegen in Großbritannien, den Niederlanden, Indien oder Teilen der USA. Viele schwule Männer nutzen die Möglichkeit, um eine Familie zu gründen, allerdings sind insbesondere in Europa und Nordamerika die Kosten weit höher. In Russland beliefen sie sich auf gut 40.000 Euro für ein Kind (queer.de berichtete). (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 28 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 35             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: russland, leihmutterschaft, vitali milonow
Schwerpunkte:
 Russland
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Russland: Keine Leihmütter für Schwule"


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
04.02.2014
11:56:51


(0, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Mal sehen, welche Schweinereien sich diese Duma noch ausdenkt!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
04.02.2014
11:57:51


(+6, 8 Votes)

Von m123


Eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts ist es, wenn alleinstehende Männer nicht, aber alleinstehende Frauen sehr wohl eine Leihmutter in Anspruch nehmen dürfen. Außerdem ergibt es keinen Sinn, wenn eine alleinstehende Frau eine Leihmutter in Anspruch nehmen darf, ein lesbisches Paar jedoch nicht, obwohl das lesbische Paar dem Kind nicht nur einen Elternteil sondern zwei Elternteile bieten kann. Diese logische Analyse zeigt die ganze Erbärmlichkeit von denen, die solche Gesetzentwürfe machen oder unterstützen.

Dass jetzt bald neue Gesetze gegen Rechte von Homosexuellen in Russland auf den Weg kommen sollen, zeigt, dass Russland nach Sochi Homosexuelle noch sehr viel härter kriminalisieren will. Das was man jetzt hört ist nur ein leichter Vorgeschmack auf das, was Homosexuellen nach den Olympischen Spielen in Russland noch bevorsteht. Mit den Juden in Deutschland fing es damals auch so an. Nach und nach wurden den Juden immer mehr Rechte weggenommen, bis es schließlich zum millionenfachen Massenmord ausuferte.

Normalerweise muss sich die Bevölkerung eines Landes gegen soetwas auflehnen. In Russland haben wir jedoch die gefährliche Situation, dass große Teile der russischen Bevölkerung extrem homophob sind, gepaart mit einem psychisch kranken Diktator Putin an der Spitze. Nur noch die Olympischen Spiele bieten einen zeitlichen Puffer zwischen der jetzigen Situation vor den Olympischen Spielen und der drastischen Verschlimmerung der Situation von Homosexuellen nach den Olympischen Spielen.

Die Gewalt und Mordrate gegenüber Homosexuellen in Russland wird umso stärker nach oben gehen, je schärfer die Gesetze gegen Homosexuelle sein werden. Homosexuelle in Russland werden um ihr Leben fürchten müssen. Dann bleibt Homosexuellen kaum mehr etwas anderes übrig als ihre Homosexualität für sich zu behalten und niemandem mehr davon zu erzählen.

Ich hoffe, dass die Olympioniken das erkennen und so massiv demonstrieren, dass die russische Bevölkerung das mitbekommt. Denn nur wenn die russische Bevölkerung sich gegen homosexuellenfeindliche Gesetze massiv auflehnt, kann das eventuell noch die Gesetze verhindern.

Leider zweifle ich doch sehr stark an dem Gewissen der Athleten, die wahrscheinlich größtenteils dort einfach nur ihren Sport abziehen werden und dann wieder nach Hause fahren.

Schade, dass man die olympischen Spiele nach Russland vergeben hat und schade, dass die olympischen Spiele nicht durch Abwesenheit der meisten großen Sportnationen boykottiert werden. Schade, dass das IOC so korrupt ist und überhaupt keine Menschlichkeit mehr zeigt, sondern nur noch vom Geld gelenkt wird.

Auch die FIFA-WM in Katar ist eine Unverschämtheit. Die sollte man auch boykottieren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
04.02.2014
12:11:32


(-7, 9 Votes)

Von Timm Johannes


Ein interessanter und informativer Artikel, wie ich finde. Ein Lob an den Autor...

Gerade das Thema "Leihmutterschaft" kommt in der Bericherattung oftmals viel zu kurz, weil immer argumentiert wird, dass betreffe halt auch heterosexuelle Ehepaare, wo die Frau kein Kind bekommen könnte. Das stimmt zwar natürlich, aber gleichwohl es ist gerade auch für schwule Paare von Bedeutung.

Hier unterscheiden sich auch schwule Paare von lesbischen Paaren. Für letztere ist das Thema Adoption, das bereits mit der erlaubten Stiefkindadoption 2006 gelöst wurde, von Bedeutung. Für schwule Paare hingegen ist das Thema Leihmutterschaft von höherer Bedeutung.

Wenn ich befreundete schwule Paar zwischen 30 und 50 zu diesem Thema befrage, von denen die allermeisten bisher keine Kinder haben, so bekomme ich dort zur Antwort:

Tendenziell würde man sich eher zu einer Leihmutterschaft statt zu einer Adoption entscheiden, weil das von der Leihmutter ausgetragene Kind halt zumindest zur Hälfte durch das Sperma des einen Lebenspartner ein leibliches Kind ist. Daher glaube ich auch, dass schwule Paare in Deutschland sich eher zu einem Kind entscheiden würden, das durch eine Leihmutter entstanden ist, als das sie ein nichtleibliches Kind adoptieren würden.

Die meisten langjährigen schwulen Paare entscheiden sich dann aber in Deutschland doch letztlich gegen ein Kind, weil der Weg es zu bekommen, so rechtlich schwierig und sehr aufwendig ist (Auslandsreise, Aufenthalt dort, hohe Kosten für das Verwaltungsverfahren, usw.)

Es wird deutschen schwulen Paaren der Weg zu einer Familie mit Kind sehr, sehr schwer gemacht. Und eigentlich sollte es doch eher genau umgekehrt sein, weil doch unsere Gesellschaft mehr Kinder haben möchte und immer von der kinderarmen Gesellschaft in Deutschland gesprochen wird.

Und der Artikel zeigt nunmehr, dass noch ein weiterer Weg zu einer Leihmutterschaft schwulen deutschen Paaren versperrt wird, indem es in Russland künfitg nicht mehr erlaubt ist.

Länder, in denen Leihmutterschaften für schwule Paare erlaub sind, sind übrigens:

* einige Bundesstaaten in den USA, (insbesondere Kalifornien zu empfehlen)
* Kanada
* Indien
* Thailand
* Ukraine
* Vereinigtes Königreich
* Georgien
* Israel
* Niederlande

In Frankreich wird das Thema derzeit parlamentarisch diskutiert.

Verboten ist es unter anderem in:

* ärtzliche Hilfe in Deutschland verboten (Embryonenschutzgesetz)
* Schweiz
* Österreich
* Liechtenstein
* Dänemark
* Schweden

Ich glaube auch in Spanien, Italien, Ungarn und Norwegen ist eine Leihmutterschaft nicht durchsetzbar, aber so genau weiß ich das nicht.

Ich bin der Meinung, dass das Verbot der ärtzlichen Hilfe bei Leihmutterschaften im Embryonenschutzgesetz viel stärker in den Forderungskatalog des LSVD und anderer deutscher LGBT-Organisationen gehört.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
04.02.2014
12:18:54


(+7, 9 Votes)

Von Marek


Wieso sollte Russland auch nicht so weitermachen? Sie bekommen doch international kaum bis keinen Widerspruch...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
04.02.2014
12:29:33


(+6, 10 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #3 von Timm Johannes


"Ich bin der Meinung, dass das Verbot der ärtzlichen Hilfe bei Leihmutterschaften im Embryonenschutzgesetz viel stärker in den Forderungskatalog des LSVD und anderer deutscher LGBT-Organisationen gehört."

Das sehe ich anders. Leihmutterschaft als Freundschaftsdienst ist ein anerkennenswertes Opfer.

Kommerzielle Leihmutterschaft (egal ob für Homos oder Heteros) kann bei den betroffenen Frauen zu erheblichen psychischen Problemen führen und ist eine Form der Ausbeutung Dritter, die mit dem emanzipatorischen Anspruch von LGTB-Organisationen nicht in Einklang steht.

Die LGTB-Bewegung kann nur erfolgreich sein, wenn sie mit anderen sozialen Minderheiten solidarisch ist.

Zu den widerlichen Zuständen in Frankreich haben auch skurrile Multimillionäre wie Pierre Berge ihren Beitrag geleistet, die Leihmutterschaft mit Fabrikarbeit verglichen haben. Der großbürgerliche Kapitalist lehnt übrigens die Ehe als angeblich bürgerliche Institution ab.

Wer's fassen kann, der fasse es.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
04.02.2014
12:37:23


(+6, 10 Votes)

Von Tobi Cologne


Kinder in schwulen und lesbischen Familien wissen, dass sie Wunschkinder sind und ihre Eltern große Anstrengungen unternommen haben und Anfeindungen entgegengetreten sind, um Kinder zu haben.

Das kann man bei Kindern in Hetero-Familien leider nicht immer sagen...

Aber Fakten und Argumente interessieren ja nicht, wo ideologische Verklärung und der Geist des Faschismus herrschen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
04.02.2014
12:57:00


(-6, 10 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


@goddamn liberal

"Kommerzielle Leihmutterschaft (egal ob für Homos oder Heteros) kann bei den betroffenen Frauen zu erheblichen psychischen Problemen führen und ist eine Form der Ausbeutung Dritter, die mit dem emanzipatorischen Anspruch von LGTB-Organisationen nicht in Einklang steht."

--> Das sehe ich nicht so.

Nicht nur bei Freundschaftsdiensten, wo wir uns einig sind, sondern auch bei kommerziellen Leihmutterschaften in Deutschland und ausserhalb Deutschlands halte ich Leihmutterschaften ethisch für akzeptabel un in Ordnung. Sichergestellt sein muss aber, dass das Geld 1:1 bei den Leihmuttern ankommt und nicht bei den Vermittlerorganisationen "hängenbleibt".

Auch eine Leihmutter, die Geld nimmt, macht es freiwillig...selbst wenn sie in armen Verhältnissen lebt. Für sie ist es ein Weg an viel Geld zu gelangen, dass sie für sich und ihre oftmals anderen Kinder verwenden kann. Dieses Geld würde sie sonst NIE bekommen, da keiner gewillt ist, es ihr einfach zu schenken.

Daher bin ich als LSVD-Mitglied auch der Meinung, dass der LSVD für eine Reform des Embyronenschutzgesetzes in Deutschland eintritt und die ärtzliche Hilfe bei Leihmutterschaften erlaubt werden soll - unabhängig davon ob es kommerziell oder nicht kommerziell geschieht.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
04.02.2014
12:59:24


(+2, 6 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #6 von Tobi Cologne


@Tobi Cologne
"Kinder in schwulen und lesbischen Familien wissen, dass sie Wunschkinder sind und ihre Eltern große Anstrengungen unternommen haben und Anfeindungen entgegengetreten sind, um Kinder zu haben. Das kann man bei Kindern in Hetero-Familien leider nicht immer sagen... "

Wie wahr, wie wahr....das hast du gut formuliert und treffend ausgedrückt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
04.02.2014
13:03:43


(+7, 7 Votes)

Von kuesschen11
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 26.08.2012


und Faschisten in Russland haben nur "Hetero-Propaganda" im Kopf.

Wie sollen denn männlich gleichgeschlechtliche Partnerschaften in diesem diktatorischen Land überhaupt über Leihmutterschaft nachdenken, wenn schon vor der Duma jede Partnerschaft von Staatswegen im Keim erstickt wird und jede Form von Aufklärung unterdrückt wird??

Dieser Milonow so wie Putin begehen Verbrechen an den Menschenrechten.

Er spricht von einer Regelungslücke, in denen es sexuellen Minderheiten gestattet wird, Kinder über Homosexualität zu informieren. Was soll das denn bitte? Es geht doch in erster Linie darum, über die verschiedenen Lebenspartnerschaften zu informieren.

Herr Milinow soll doch mal mit anderen europäischen Staaten, in denen die Homo-Ehe gleichgestellt ist, in einen Dialog treten, um auch deutlich zu erkennen, wie gut es Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften dort geht.

Russland ist in Sachen Gleichberechtigung noch im Mittelalter stehen geblieben. Das ist unerträglich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
04.02.2014
13:28:58
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


"Kommerzielle Leihmutterschaft (egal ob für Homos oder Heteros) kann bei den betroffenen Frauen zu erheblichen psychischen Problemen führen und ist eine Form der Ausbeutung Dritter, die mit dem emanzipatorischen Anspruch von LGTB-Organisationen nicht in Einklang steht."

Gefühlsmässig spüre ich das auch so.

Sie tun es zwar "freiwillig" trotzdem sobald Geld ins Spiel kommt, wird diese Freiwilligkeit fragwürdig wenn jemand Geld fürs überleben braucht.

Ich spüre dasselbe Unwohlsein wenn ich an Prostitution denke. Oder an jemandem der für Geld Sperma spendet.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt