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Kommentare zu:
"Wir müssen die Leute von uns überzeugen"


#21 RobbyEhemaliges Profil
  • 04.02.2014, 18:42h
  • Antwort auf #8 von Prava
  • Soweit wie in Russland wird es bei uns wahrscheinlich auch noch kommen, wenn wir uns nicht endlich dagegen wehren! Deshalb mein Aufruf an alle: Geht zu Protesten und Demonstrationen gegen Homophobie, nutzt die Möglichkeit, auch im Internet gegen unsere Diskriminierung aktiv zu werden, steht offen zu eurer Homosexualität und macht den Mund auf, wenn es um unsere Rechte geht! Kämpft für unsere Rechte! - Nur so können wir das schlimmste verhindern.
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#22 giliattAnonym
  • 05.02.2014, 00:34h
  • Antwort auf #21 von Robby
  • Robby, da muss ich Dir widersprechen: In Deutschland wird es nicht mehr so weit kommen, wie in Russland, denn hierzulande ist dieses Stadium bereits überwunden. Die freier Meinungsäusserung steht seit anno tacken adenauersiensis im Grundgesetz. Wir dürfen uns inzwischen verheipartnern und es ward das Amt des Diskriminierungswächters etabliert.

    Recht gebe ich Dir in Deiner Meineung, dass für unsere Rechte demonstriert werden muss. Das müssen wir selber organisierten mitsamt unserer Freunde, Befürworter und Gleichgesinnten.

    Die präkäre Sitiation der Homosexuellen in Russland ist meines Erachtens zeitgleich mit dem deutschen Mauerfall zwar nicht entstanden, aber durch Machtwechsel eskaliert. Zu UdSSR- (CCCP)- kommunistischen Zeiten waren die Schwulen zwar besser dran, als die Juden. Man verhielt sich aber so, dass man nicht auffiel. Etwa so, wie1960 noch in der teutonischen Pampa in Niederbayern oder Mecklenburg-Strelitz, was vorwendezeitlich dem Bezirk Neubrandenburg zuzuordnen war.

    Als DDR-Bürger habe ich noch 1989 das" Land Lenins" bereist, das ein Sechstel der Erde umfasste und von dem bezüglich des "Sieges des Kommunismusses" uns noch eingetrichtert wurde, dass es ein Sechstel ist, aber ein Siebtel, ja, ein Achtel oder künftig Neuntel sein wird!!!

    Lassen wir mal die mathematische Schwäche marxistisch-leninistischer Kreise bezüglich der Prozentrechnung ausser acht....

    Ich habe diesen Vielvölkerstaat, die Sowjetunion, 1989 bereist, kurz bevor Gorbi sein okay oder coglasno zur Änderung der Weltlage gab.

    Wie bereits oben erwähnt, waren die Schwulen in Russland, Tadshikistan, Usbekistan usw. sehr diskret. Sehr zurückhaltend in ihrer öffentlichen Präsentation. Dennoch schien es mir damals, dass sie zunehmend Akzeptanz bekamen, oder zumindest Duldungsstatus.

    Die Hatz gegen Schwule ist im heutigen Russland politisch bedingt und demgemäss künstlich angefacht. Putin will alle Kräfte versammeln für Traditionalismus. Obwohl kein Glaubensbruder, klinkt er sich u.a. bei der Orthodoxen Kirche ein. Allmacht ist sein Ziel. Oder - sagen wir es mal so - er will sich krönen lassen. ZAR Putin. Zar Wladimir, der Schreckliche.

    Homosexualität ist ein weltpolitischer Faktor ersten Ranges geworden.

    We hätte das gedacht?
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#23 WirklichkeitAnonym
  • 05.02.2014, 20:56h
  • "Wir müssen die Leute von uns überzeugen". Das sollte nicht nur in Rußland, sondern überall gelten. Auch hier in Deutschland. Es reicht eben nicht, ewig Mantra über "gleiche Rechte" zu wiederholen und auf die Gesetze hinzuweisen - man muß immer auch die Gesellschaft mitnehmen. Sonst droht jeder Bewegung irgendwann das Schicksal des Kommunismus: zwar schaffen die Gesetze eine gewisse gesellschaftliche Ordnung - aber niemand weder will noch kann in und mit dieser Wirklichkeit weiter leben. Weil einfach daran nicht glaubt.
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