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  • 05.02.2014           27      Teilen:   |

Anonymes Interview

WDR-Fernsehen sucht ungeouteten Homosexuellen

Für eine Primetime-Reportage sucht das WDR-Fernsehen sofort einen schwulen Mann oder eine lesbische Frau, die am Arbeitsplatz ihre sexuelle Orientierung geheim halten.

In der Sendung soll es um homosexuelle soziale Netzwerke von Unternehmen gehen. Die Redaktion möchte daher in Interviews erfahren, warum es Unternehmen nach wie vor eine so hohe Anzahl von ungeouteten Schwulen und Lesben gibt.

Das Interview soll anonym durchgeführt und die Stimme kann für die Sendung verfremdet werden. Der Gesprächspartner soll bei einer mittelständischen bis großen Firma arbeiten.

Nach aktuellen Planungen soll die Reportage bis Ende Februar im Abendprogramm ausgestrahlt werden.

Interessenten können sich bis spätestens zum Wochenende per E-Mail an Vanessa.Nolte@fm.wdr.de wenden. (dk)

Links zum Thema:
» WDR-Fernsehen
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Reaktionen zu "WDR-Fernsehen sucht ungeouteten Homosexuellen"


 27 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
05.02.2014
16:23:53


(-4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das Jahr 2014 ist das Coming-Out-Jahr und gerade deshalb wirds in den nächsten acht Monaten noch viele geben, die aus dem Schrank kommen werden!


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#2
05.02.2014
18:35:11
Via Handy


(+8, 8 Votes)

Von So Einige
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Da sollten sich hier in Kommentarspalten ja genügend finden lassen (ich verzichte jetzt mal auf die Nennung der Namen, die mir spontan einfallen...)


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#3
06.02.2014
15:39:12


(-7, 11 Votes)

Von Timm Johannes


Boah was soll denn das wieder für eine Dokumentation des WDR werden....frei nach dem Motto "Es ist ja alles immer noch so schlimm und furchtbar" in Deutschland.

Nee solche Dokus finde ich mittlerweile vollkommen daneben, weil sie nicht mehr die Gegenwart der 2000er und 2010er wiedergeben.

Solch einen Bericht des WDR hätte durchaus in den 1980er, 1990er und teilweise auch noch seine Berechtigung Anfang der 2000er haben können.

ABER wer sich heute im Berufsumfeld im Büro nicht outet und immer noch damit hinter "dem Berg hält", der ist eine Klemmschwester und repräsentiert nicht mehr den Durchschnittsschwulen in Deutschland.

Allenfalls würde ich einen solchen Bericht noch für die Managerebene an der Spitze von Konzernen gelten lassen,;das dort schwule Manager nicht bereit sind, sich zu outen, weil sie an die Spitze des Unternehmens wollen.

Aber der durchschnittliche schwule Mann als Büroangestellter oder als Verwaltungsangestellter bei einer Stadt, einem Landkreis, usw. in der mitterleren Führungsebene von Verwaltungen und Unternehmen outet sich mittlerweile am Arbeitsplatz.

Ich kenne kaum noch einen schwulen Mann über 30 Jahren, der damit noch gross Versteck am Arbeitsplatz spielt.

Zwei katholische schwule Priester kenne ich, die es nicht verraten, aber das ist ein anderes Thema.

---> Auch hier bei der WDR-Doku besteht die Gefahr, dass längst vergangene Zeiten wieder ausgegraben werden und so eine Betroffenennummer bei heraus kommt.

"Ach wie ist das alles doch so schwer".... aber die Wahrheit ist, die Lage hat sich doch echt in den vergangenen 15 Jahren weiter massiv auch am Arbeitsplatz bei schwulen Männern verändert und die meisten schwulen Männer, die ich so alle kennen, bei denen wissen die Kollegen Bescheid.


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#4
06.02.2014
16:54:23


(+6, 8 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #3 von Timm Johannes


>"Der Forscher Dominic Frohn hat festgestellt, dass über die Hälfte der Schwulen und Lesben ihre sexuelle Identität am Arbeitsplatz geheim halten. 78 Prozent stimmen zu, schon einmal diskriminiert worden zu sein, sagt Frohn."

Link zu www.derwesten.de

>"wer sich heute im Berufsumfeld im Büro nicht outet und immer noch damit hinter "dem Berg hält", der ist eine Klemmschwester"

ja. es könnte aber sein, dass er die homophobie an seinem arbeitsplatz ganz richtig einschätzt. schon vergessen, dass die rkk immer noch schwule und lesben einfach entlassen kann? andere werden das natürlich nicht so direkt merken. wenn der kollege die beförderung abgreift - wer weiß schon, ob dabei die homophobie des personalchefs eine rolle spielte? der blumenhändler, der seinen freund bei der arbeit mit kuss begrüßt - niemand wird ihm ins gesicht sagen, dass er deswegen nicht mehr bei ihm einkauft.

>"... und repräsentiert nicht mehr den Durchschnittsschwulen in Deutschland."

du scheinst ja geradezu ein phobie davor zu haben, dass irgendwo ein schwuler abgebildet werden könnte, der - huuuu! - nicht deinem durchschnitts-ideal entspricht. es ist nicht der sinn von dokumentationen, das jeweils durchschnittlichste verhalten abzubilden, sondern probleme aufzuzeigen. und vielleicht hast du es noch nicht gemerkt: andere leute haben andere probleme als du. doch, wirklich!

>"bei der WDR-Doku besteht die Gefahr, dass längst vergangene Zeiten wieder ausgegraben werden und so eine Betroffenennummer bei heraus kommt."

ob es uns gefällt oder nicht: wir SIND von diskriminierung betroffen! meinst du, das wird besser, wenn wir nicht darüber reden? probleme zu verschweigen hat noch nie dazu beigetragen, sie zu lösen.


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#5
06.02.2014
17:49:17


(+3, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Timm Johannes


""ABER wer sich heute im Berufsumfeld im Büro nicht outet und immer noch damit hinter "dem Berg hält", der ist eine Klemmschwester und repräsentiert nicht mehr den Durchschnittsschwulen in Deutschland.""..

Es ist alles schön..
Soooo schön..
Durch die Rosarote Brille..

Der Zweitgrößte Arbeitgeber nach dem Staat ist ?
Na ?

Sind die Kirchen mit ihrer Diakonie und ihrer Cariatas, den angeschlossenen Konzernen und Holdings, Beschäftigungsgesellschaften, Betreibergesellschaften von Kliniken, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kindergärten, etc, pp..

Davon sind insgesamt ca. 1,3 Millionen Angestellte betroffen, also jeder 309.te Arbeitsplatz, oder 3,23 % aller derzeit etwas über 40 Millionen Arbeitsplätze..

Und Du denkst ernsthaft, Dein Satz gilt auch dort in all den TENDENZBETRIEBEN, die von den AGG´s ausgenommen sind ?

Du bist ganz sicher Durchschnitt..
Das hat aber nichts mit einem "Durchschnittsschwulen" zu tun, der einen Querschnitt aus allen Bereichen zuläßt..

Aber ich z.B. bin kein "Durchschnittsschwuler", weil in allen meinen Beschäftigungsverhältnissen seit 1980 geoutet, zunächst mit Beziehung, aber in getrennten Wohnungen, zwischenzeitlich professioneller Single innerhalb einer Wohngemeinschaft, mit mehreren Beruflichen Qualifikationen, und, und ,und..

Wie "Sperling" schon schrieb, es gibt täglich alltägliche Diskriminierung in allen Bereichen, in allen Branchen, in allen Städten aller Bundesländer..

Und vielleicht meldet sich ja ein aktiver Bundesliga-Profi, vielleicht aus Dortmund, für die Doku..

Das wär doch was..


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#6
06.02.2014
18:27:13


(+2, 6 Votes)

Von Irreversibilität
Antwort zu Kommentar #3 von Timm Johannes


"Ich kenne kaum noch einen schwulen Mann über 30 Jahren, der damit noch gross Versteck am Arbeitsplatz spielt."

Davon gehen hier alle schon seit Jahren aus.


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#7
06.02.2014
21:08:31


(-4, 6 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #4 von sperling


@sperling
"Der Forscher Dominic Frohn hat festgestellt, dass über die Hälfte der Schwulen und Lesben ihre sexuelle Identität am Arbeitsplatz geheim halten. 78 Prozent stimmen zu, schon einmal diskriminiert worden zu sein, sagt Frohn."
"

--> Tja diese Ergebniss des Forschers Dominc Frohn halte ich für grundlegend falsch und nicht für richtig.

Und was die 78 Prozent angeht, dazu muss erstmal geklärt werden, was er unter "diskriminiert" versteht.

Ein dummer Spruch eines Kollegen, klar das kann schon sein... und dann kann man auch auf 78 Prozent kommen

Eine Strafversetzung oder regelrechtes Mobbing wegen der sexuellen Orientierung regelrecht unwahrscheinlich im Jahre 2014.

Das ist eine Definitionsfrage, was unter Diskriminierung verstanden wird, sperling.

Mir fällt auf, dass solche Forscher oftmals auf eine "Betroffenheitsnummer" aus sind und halt nicht objektiv verfahren. Die Voreinstellung des Forschers ist meistens ausschlaggebend, wie die Studie ausgeht.

MEINE Erfahrung, die natürlich nicht repräsentativ sind, fallen ganz ganz anders im Jahre 2014 aus. Fast alle meine schwulen Freunde sind am Arbeitsplatz in den verschiedensten Unternehmen und Büros geoutet.

Und was bei der WDR-Reportage herauskommt, kann man sich beim LINKSLASTIGEN WDR auch schon vorher vorstellen, ohne überhaupt die Dokumentation gesehen zu haben.

Das wird wieder eine typische effektheischende Story und alles nach dem Motto "Wie schrecklich doch alles ist".

Ich als seit mittlerweile über 20 Jahren geoutet lebender schwulder Deutscher kann nur feststellen, die Arbeitswelt ist echt nicht das Problem mehr für schwule Deutsche und nur in einigen wenigen Branchen mag dies noch ein wenig schwierig sein (Bundeswehr, Profifussball der Männer und Polizei)....bei den Wirtschaftsunternehmen ist es heutzutage kein Problem mehr.


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#8
06.02.2014
21:13:19


(-3, 5 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


@SPDDad
Sorry du hast das Thema verfehlt. Der WDR will eine Dokumentation über Wirtschaftsunternehmen machen und nicht über die Kirchen und deren Wirtschaftsunternehmen.

Es geht in der Dokumentation nicht um Tendenzbetriebe der KIrchen. DENN wenn das das Thema der WDR-Dokumentation wäre, hättest du Recht, was die katholisch kontrollierten Tendenzbetriebe angeht.

Bei den nicht kirchlich kontrollierten Unternehmen sieht es aber heute in der Tat sehr locker und rosig in Deutschland aus, wie ich an meinem ganzen schwulen Freundeskreis beobachten kann.

Nur zwei schwule katholische Priester, die ich kenne, leben ungeoutet; der Rest meiner schwulen Freunde ist alles am Arbeitsplatz unter den Kollegegen geoutet.

DAHER SPDDad, der WDR macht hier keinen Film über die Kirchen, sondern einen Film über die Unternehmen generelll in unserem Staate.


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#9
06.02.2014
22:16:32


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Timm Johannes


Die 78 % beziehen sich nicht auf das Jahr 2014, sondern auf andere Fristen..

Und auch Du gehörst zu diesen 78 %, denn Du bist wegen genau dieser beschriebenen Diskriminierung einmal Konveritert !

Aber ein kleines bisschen Vergesslichkeit gehört ebenso zu Deiner schön-gefärbten Welt, wie Deine Negation von vielen Dingen die mit Religion unzertrennlich einhergehen..


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#10
06.02.2014
22:34:32


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von Timm Johannes


Ach Bübchen..

In meiner 13-jährigen Zeit als selbständiger Transportunternehmer bin ich als Fach-Spediteur und Service-Techniker für Büro-Kommunikationssysteme und Management Dokument in Hunderten Firmen ein und ausgegangen und kenne die Wirtschaft inklusive der sozialen Kompetenzen von großen Firmen wie VW, Daimler und Ford, über Lufthansa und Airbus, bis hin zum kleinem Döner-Laden an der Ecke und dem mittelständischem Großbäcker mit Tausend Fillialen, von der Raiffeisenkasse über die Volksbanken, und die Zentralen von Deutscher Bank, Comerzbank, diversen Privat-Banken bis hin zur kleinen Hausbank von Dr.Oettker in Bielefeld, und weiß worum es da geht..

Und es würde mich stark wundern wenn in dieser Primetime-Reportage des WDR die Konzerne Kirchen, oder deren Tochtergesellschaften nicht zur Sprache kämen..


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