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Kommentare zu:
CDU-Chefin für Kinder, Küche, Kirche


#20 DavidAnonym
  • 30.12.2004, 11:19h
  • PS @ jack
    Bei der von dir angezweifelten, geforderten Gleichstellung von Homo- und Hetero-Paaren geht es vor allem um viele rechtliche Dinge, die mit dem Kinderkriegen an sich nichts zu tun haben.
    Mit dem Kinderkriegen an sich lässt sich die Ungleichbehandlung - eben in vielen rechtlichen Fragen - nicht rechtfertigen.
    Wenn es Familien schlechter geht, weil sie z.B. vom vater im Stich gelassen werden, kommt denen die Benachteiligung von Homo-Paaren auch nicht zugute.
    Das mag zwar eine passive "Förderung" der Familie sein, indem man andere aktiv benachteiligt, doch was kommt davon bei der armen Familie - aktiv - an?
    Nichts.
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#19 DavidAnonym
  • 28.12.2004, 19:45h
  • Hallo Jack,

    niemand zweifelt an der Tatsache das Familien gefördert werden müssen.
    Wie du aber selber erwähnst, bedeutet
    eine heterosexuelle Ehe keinesfalls auch mehr Nachwuchs.
    Warum soll diese dann aber besser behandelt werden, als homosexuelle Paare, wenn diese aber genauso wenig kinderlos bleibt?
    Du schreibst, das das Hetero-Paar es in der hand hat - warum aber beginnt die Förderung nicht erst, wenn die Kinder da sind.
    Warum soll das Ehepaar allein für die Tatsache behandelt werden, das sie Kinder in die Welt setzen können (es aber doch nicht tun?)
    Was ist mit Paaren, die sich bewusst durch einen Eingriff (z.B. Sterilisation) gegen Kinder entschieden haben?
    Oder eine 2. Ehe eingehen, und für die 1. Ehe nicht aufkommen? In dem Fall darf die Allgemeinheit für die Kinder zahlen, während der Vater nicht nur nicht zahlt - nein, er erhält auch noch finanzielle Vorteile in seiner 2. kinderlosen Ehe!

    Es gibt genauso alleinerziehende Elternteile, und es gibt - wenn auch verhältnismässig seltener - schwul/lesbische Paare mit Kindern, bei denen z.B. der Partner auch das Kind mitversorgt.
    Diese stehen dem (kinderlosen) Ehepaar finanziell weitaus schlechter im Vergleich.
    Die sexuelle Orientierung mag zwar über die Möglichkeit kinder in die Welt setzen zu KÖNNEN, nicht aber über die Fähigkeit
    diese zu erziehen, entscheiden.
    In solchen Fällen wird das Homo-Paar gegenüber dem Hetero-Paar schon benachteiligt.
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#18 JackAnonym
  • 28.12.2004, 18:52h
  • Mir wird häufiger geasagt, dass es zu einer modernen Demokratie dazugehöre homosexuelle Paare mit Heterosexuellen rechtlich und gesellschaftlich gleichzustellen. Nun muss man sich aber doch fragen, ob das sinnvoll ist. Nach meiner Ansicht ist es sinnvoll die Dinge, die Deutschland zu dem gemacht haben was es ist, weiter zu fördern. Unseren Wohlstand, unsere Stellung in der Welt aber auch unsere Werte und Moralvorstellungen sollten gefördert werden. Mit der Gleichberechtigung von Homosexuellen Paaren fördert man diese auch indirekt und räumt ihnen die gleichen Rechte und Pflichten ein, die auch heterosexuelle Paare besitzen. Es fällt jedoch schnell auf, dass homosexuelle Paare nicht die Pflichten übernehmen können wie heterosexuelle Paare. Zu diesen "Pflichten" gehört auch Kinder zu bekommen, sie auszubilden und finanziell zu unterstützen. Ein Kind kostet eine Familie durchschnittlich ca. 250.000 Euro von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Diese Kosten fallen homosexuellen Paaren garantiert nicht an.
    Somit sind steuerliche Vergünstigungen o.ä. für homosexuelle Paare nicht gerechtfertigt.
    Natürlich gibt es auch heterosexuelle Paare, die kinderlos sind, jedoch haben sie wenigstens die Möglichkeit Kinder zu bekommen. Im Übrigen ist das Ehe-Gesetz aus einer Zeit, in der man noch davon ausging das nahezu jedes Ehepaar auch Kinder bekommt. Leider ist selbst das heute nicht mehr der Fall und so kommt es, dass wir in Deutschland eine Geburtenrate von 1,3 (um 2,0 wäre notwendig um die Bevölkerungszahl zu halten) Kindern pro Frau haben. Das bedeutet, dass in ca. 45 Jahren die Bevölkerung um 30 Millionen oder mehr als ein Drittel abnehmen wird. Deutschland wird zum Land der "Alten" werden und weder seinen Wohlstand noch seine Position in der Welt halten können. Mit Modernität hat das doch aber gerade nichts zu tun. Modern und (finanziell) gerecht ist es, Familien zu fördern und homosexuelle Paare nicht mit heterosexuellen gleichzustellen. Das heisst nicht, das Homsexuelle diskriminiert werden sollen, sondern es ist lediglich im Sinne der Gerechtigkeit.
    Abschliessend komme ich zu dem Urteil, das auf privater Ebene jeder selbst entscheiden kann, welche Form der Parterschaft er wählt. Politisch wäre es aber sinnvoller (ähnlich wie Frau Merkel) Familien zu fördern und homosexuellen Paaren nicht dieselben Rechte wie Heterosexuellen einzuräumen.
    Mfg, Jack
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#17 Domina RuprechtAnonym
#16 Knecht RuprechtAnonym
  • 12.12.2004, 11:35h
  • wenn eine partei für menschlichkeit ist und alles was die menschlichkeit gefährdet, nicht fördert, wie z.b. pädophilie, homosexualität und sodomie, dann ist es schon erbärmlich, ein "anti-schwul" zu schreiben um für irgendwelche perversitäten die tränendrüse zu drücken.
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#15 calvinAnonym
  • 11.12.2004, 23:37h
  • feiner artikel mit köstlichem humor - haha! (s. foto)

    angie steht natürlich unter druck, nachdem der rechte wählerrand in den usa u.a. mit anti-schwulen parolen erfolgreich aktiviert werden konnte. damit wirds ihr partei-intern sicher nicht leichter, denn als frau kann sie wohl nur bei einem kampf um die mitte punkten. die kanzlerschaft wird sie einer pro-schwulen politik sicher nicht opfern, egal wie sie privat darüber denkt!

    die differenzierung der parteien über die minderheitenpolitik hat uns die homo-ehe gebracht und wird uns angesichts wenig unterschiedlicher parteiprogramme als emotions-thema wohl noch erhalten bleiben.
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#14 Markus KrajncAnonym
  • 10.12.2004, 12:48h
  • Ein wunderbarer Artikel, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist. Wird hier doch deutlich offenbart, um welch hanebüchene Witzfigur es sich bei Angela Merkel handelt. Und daß die CDU für Schwule und Lesben nicht wählbar ist, kapiert jeder der über gesunden Menschenverstand verfügt und diesen einschaltet.

    Doch fürchte ich, wird dieser Aufruf wieder einmal fruchtlos verhallen. Schwule und Lesben sind nunmal leider sehr leicht manipulierbar. Da spielt ein OB-Kandidat der CDU in Köln mal für 5 Minuten den toleranten Schirmherr auf dem CSD und das ganze schwul-lesbische Köln belohnt ihn dafür bei der nächsten Kommunalwahl mit seiner Stimme.

    Nun ja, Tunten sind bekanntlich auch hanebüchen.
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#13 Knecht RuprechtAnonym
  • 08.12.2004, 18:53h
  • also ich war schon fest entschlossen 2005 und 2006 dvu zu wählen, um cdu - spd regierugen zu schaffen. doch wenn schon merkel die homoehe abschaffen will, kann es mit einer cdu - fdp regierung auch gut gehen. die fdp schluckt nämlich genau so alles wie die grünen, solange die an der regierung sind.
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#12 JuliaAnonym
  • 08.12.2004, 11:59h
  • Eine Frau als vorsitzende ist keine Garantie dass es anders oder besser wird, das sieht man mit Frau Merkel.

    ES GIBT AUCH WEIBLICHE ARSCHLÖCHER!!!!!

    Grüße, Julia Novasety.
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#11 JuliaAnonym
#10 DavidAnonym
  • 08.12.2004, 09:17h
  • Du sagst es doch selber - die CDU ist unwählbar.
    Und wärst du etwas älter, hättest du die beim ersten mal sicher überhaupt nicht gewählt.
    Die Leute in den Mitt/End 20ern kannten vor Schröder NUR den Kohl, und in den 16 Jahren CDU hat diese so einiges verbockt, was nicht gerade schwul/Lesben-Freundlich war.
    Was die Regierung, bzw. die Verbände jetzt rausgeboxt haben, ist nur eine Antwort auf den Stillstand oder gar Rückschritt in Sachen schwul/lesbischer Politik.

    Aus dem Grund wissen die Leute hier, woher die Anti-pathie zur Union rührt.
    Daher kann ich dir nur zum kleineren Übel raten. Und das ist KEINE C-Partei.

    Und ich sage es zum 234234.mal:
    Ich kan nicht verstehen, warum gerade die Leute sich gegen eine Besserstellung (genauer genommen: Gleichberechtigung) von Minderheiten richten, die in der Vergangenheit selber mal genau darunter gelitten haben.
    Hat Frau Merkel sich mal gefargt, WARUM oder von wem es Gegenstimmen gab?
    Sciherlich von einigen Leuten, die keine FRAU als Vorsitzende oder K-Kandidatin haben wollen. Trotz aller Emanzipation.
    DAS sollte ihr mal zu denken geben!
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#9 SaschaAnonym
  • 08.12.2004, 04:59h
  • Also Leute, all eure Argumentationen in ehren, aber mir fällt immer wieder auf, dass Ihr die liebe Angie hinter den Herd und an den Spültisch stelle wollt.
    Hört sich an als währen wir hier bei einem Heteroclub und keiner traut einer Frau etwas zu.

    Aber das nur mal so am Rande.

    Ich mit meinen 20 Jahren, kann leider erst auf eine Wahl zurückblicken und das war die Bundestagswahl 2002 an der ich zum ersten Mal abstimmen durfte.
    Damals habe ich voller Enthusiasmus die CDU gewählt weil das ja in meiner Familie jeder tut.
    Mittlerweile entferne ich mich aber von Tag zu Tag von dieser christlichen Einrichtung.
    Nächstenliebe soll eigentlich eine christliche- Wohltat sein, aber da muss ich irgendwie lange bei der CDU suchen.

    Aber Leute: Was bitte sollen wir wählen.

    Ich bummel zurzeit etwas desorientiert durch die Gegend.

    Bei unseren großen alternativen (Bin ja wenigstens froh, dass wir welchen haben und nicht im unbegrenzten Land der begrenzten Möglichkeiten Leben) wie SPD, FDP und die Grünen fällt es mir schwer eine Richtige politische Gruppe zu finden.

    Die FDP scheint wohl für die Homos zu sein. Aber auch erst nach Schwesterwelles outing.
    Davor wurde auch etwas im Fluss mitgedümmpelt aber man hörte immer nur halbe Sache.

    Die grünen. Mhh ja Homofreundlich, Ausländerfreundlich, Frauenfreundlich, Umweltfreundlich, Arbeitslosenfreundlich, also immer schön freundlich.
    Aber kommt man mit viel Freundlichkeit immer weiter. Manchmal muss man auch mal einen anderen Weg gehen. Die Ausländerpolitik gefehlt mir überhaupt nicht. Atomausstieg ist wiederum auch eine gute Sache, aber meiner Meinung nach wirtschaftlich schwierig umsetzbar.

    Aber weiter weiß ich auch schon wieder nicht.

    Könnt Ihr einem arme, verwirten Homo mal einen Rat geben?
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#8 GerdAnonym
  • 08.12.2004, 04:50h
  • So habe mir auf der Seite der CDU nochmal das Video der Rede angeschaut...

    Und daher möchte ich mein Urteil abmildern: Frau Merkel hat in ihrer Grundsatzrede, zum einem ausdrücklich Ole von Beust in Zusammenhang mit der Airbusflughafenerweiterung gelobt und dies zeigt, dass sie die Leistungen von homosexuellen Menschen innerhalb ihrer Partei sieht und anerkennt.

    Zum zweiten hat sie bezüglich anderer Lebensentwürfe als der traditionellen Familie gesagt, diese müßten respektiert und anerkannt werden. Das sollte bei aller Kritik nicht ganz vergessen werden...

    Aber sie hat halt den Standpunkt vertreten, dass diese Lebensentwürfe nicht bei aller Toleranz auch noch GEFÖRDERT werden müßten und bezog sich hierbei missverständlich auf das Erbrecht (womit sie dann wohl das Erbschaftssteuerrecht meinte).

    Letzlich ist diese Haltung von Frau Merkel falsch, aber ich halte es für wichtig genau hinzuschauen, was konkret von den einzelnen CDU-Vertretern gesagt wird.

    Eines zeigt es aber deutlich, im Steuerbereich kann man genau erkennen, wo die Parteien heute stehen.
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#7 JuliaAnonym
  • 07.12.2004, 22:45h
  • @Michael,

    Das ist ein guter Idee, veilleicht können wir, alle Schulen und Lesben, sie dann vortragen als Küchenprinzessin des Jahres, nächstes Jahr. Während die verleihung des goldenen Spültisches.

    Grüße, Julia.
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#6 MichaelAnonym
  • 07.12.2004, 22:20h
  • @Julia

    dann soll sie es uns doch vormachen...

    ab in die küche , den spültisch und schön den putzlappen schwingen....

    da kann sie nur bedingten schaden anrichten :lol:
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#5 JuliaAnonym
  • 07.12.2004, 21:27h
  • In Holland heißt der Spültisch "het aanrecht"
    und es gibt ein Sprichwort,

    "Het enige recht is het aanrecht."
    Das einzige Recht ist der Spültisch.

    Das möchte Frau Merkel, für die Frauen natürlich.

    Grüße, Julia.
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#4 gerdAnonym
  • 07.12.2004, 19:05h
  • Die Rede von frau Merkel war schlecht, leider...

    Frau Merkel muss doch begreifen, dass sie auf diese Weise eher in der Mitte und am linken Rand der CDU verliert, wenn sie eine solche Rede hält und nur am rechten Rand hinzugewinnen kann, den Stoiber sowieso "besser" besetzt.

    Frau Merkel ist doch gerade deswegen mehrheitsfähirg in unserem Lande, da sie die Mitte und den linken Rand der CDU repräsentiert; und ebenso eng mit der FDP zusammenarbeiten kann (wie Ihre guten Kontakte in die FDP hinein zeigen, da hätte es Herr Stoiber viel "schwerer" in einer Koalition mit der FDP).

    Nein diese Rede von Frau Merkel war schlecht ,und ich könnte mir vorstellen, dass es auch Personen am linken Rand der CDU auf dem Parteitag waren, die Ihre Stimme nicht Frau Merkel geben mochten.

    Frau Merkel müßte doch wissen, dass das Erbrecht bereits höchstverfassungsgerichtlich bestätigt gleichgestellt wurde; und es 2005 "nur" noch um die steuerliche Beurteilung geht.
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#3 ThorstenAnonym
#2 MarinaAnonym
  • 07.12.2004, 15:25h
  • So gerne ich auch mal eine Frau als Bundeskanzlerin hätte, aber auf eine Bundeskanzlerin mit solchen Ansichten kann ich gerne vezichten.
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#1 ACopAnonym
  • 07.12.2004, 14:52h
  • Ja und wenn die Frauen dann nicht kochen können und
    einfach scheiße aussehen, dann werden sie von ihren
    Männern in die Politik geschickt. So kann man auch
    Hausputz machen! :-)
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