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T-Pain ist genervt von der homophoben Attitüde vieler seiner Kollegen (Bild: Richard Alexander Caraballo / flickr / by-nc-sa 2.0)

Der amerikanische Rapper und Produzent kritisiert die grassierende Homosexuellenfeindlichkeit im Musikgeschäft.

T-Pain hat in einem Interview mit Vlad TV erklärt, dass die Rap-Musikindustrie in den letzten Jahren trotz gegenteiliger Behauptungen nicht homofreundlicher geworden sei. Die Ablehnung zeige sich darin, dass kaum ein Rapper mit Frank Ocean zusammenarbeiten wolle, erklärte der 28-Jährige. Grund: Ocean hatte sich Mitte 2012 als erster Mainstream-Rapper geoutet (queer.de berichtete).

"Ich denke, das Radio wird homofreundlicher", sagte der Besitzer des Musiklabels "Nappy Boy Entertainment". "Aber ich denke nicht, dass urbane Musik homofreundlicher wird, sonst wäre Frank Ocean bei viel mehr Liedern dabei". Er kenne viele schwarze Musiker, die nicht mit Ocean zusammenarbeiten wollen, "weil er schwul ist".

"Wenn du nicht schwul bist, warum regen dich dann schwule Dinge so auf"

T-Pain kritisierte auch, die in der Szene verbreiteten "No homo"-Sprüche. Dabei sagen Heterosexuelle nach einem mehrdeutigen Satz "no homo", um zu zeigen, dass sie nicht schwul sind. Als Beispiel nannte er den Satz: "Ich will einen Hotdog. No Homo". Der 28-Jährige erklärte: "Merkt ihr, wie homophobe [Rapper] sich die ganze Zeit verhalten? Alter, wenn du nicht schwul bist, warum regen dich dann schwule Dinge so auf? Schwule sollten dich eigentlich nicht stören." An andere Rapper appellierte er, nicht so unsicher mit ihrer Männlichkeit zu sein. "Wir wissen ja, dass ihr Weiber vögelt".

Bereits im vergangenen Jahr sprach sich T-Pain gegen Homophobie aus. Damals twitterte er: "Aufgepasst, ihr ganzen homophoben Idioten: Wenn euch Frauen nicht attraktiv finden, werden euch schwule Männer auch nicht für attraktiv halten". In einem weiteren Tweet kritisierte er Rapper, die sich über seinen schwulen Assistenten lustig machten. "Seid keine Idioten. Ihr seid ja immer noch fugly", so T-Pain. "Fugly" ist eine Slangabkürzung für "fucking ugly" (verdammt abstoßend).

Letztes Jahr hat auch Snoop Lion (früher Snoop Dogg) Homophobie in der Welt der Rapper beklagt (queer.de berichtete).

T-Pain (geboren als Faheem Rasheed Najm) ist als Künstler und Produzent erfolgreich. Der aus Florida stammende verheiratete Rapper ist seit 2004 aktiv und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen, darunter zwei Grammy-Awards, einen People's-Choice-Award und einen Teen-Choice-Award. (dk)

Youtube | Das Interview mit T-Pain


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 sperlingAnonym
  • 11.02.2014, 16:43h
  • >"Wir wissen ja, dass ihr Weiber vögelt"

    ich weiß nicht, wie er das im original formuliert hat, aber wer homophobie kritisiert, der sollte in der lage sein, ihre grundlage, den sexismus, gleichzeitig zu kritisieren. sonst ändert sich nämlich nachhaltig überhaupt nix.
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#3 RobbyEhemaliges Profil
#4 anomeProfil
#5 RobbyEhemaliges Profil
  • 11.02.2014, 19:01h
  • Antwort auf #4 von anome
  • Die Homo-Hass-Kommentare von Eminem läßt Du natürlich wieder mal unter den Tisch fallen. Ist schon klar. - Interessiert Dich ja nicht, da Du ja wieder mal nicht verstanden hast, um WAS es in dem Artikel und den dazu gehörigen Kommentaren überhaupt geht. - Ist ja nichts neues bei Dir, Anome alias Ferrante...
    Ach ja: Viel Spaß beim üblichen negativen Bewerten von meinen Kommentaren. Du kannst ja berechtigte Kritik nicht vertragen. Ist ja hier auf der Seite bereits allseits bekannt.
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#6 VadimAnonym
  • 12.02.2014, 00:36h
  • Jaaau, keiner will mit Frank Ocean arbeiten, außer Jay Z, der Boss! Siehe aktuelles Album... Wahrscheinlich wollte Frank Ocean nicht mit T-Pain arbeiten und er is angezickt.
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