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  • 12.02.2014           4      Teilen:   |

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Aids-Hilfe NRW startet Umfrage über Sex und Drogen

Cannabis ist nach wie vor nach Alkohol und Tabak die populärste Droge in Deutschland - Quelle: Wiki Commons / Chmee2 / CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0CC-BY-SA-3.0
Cannabis ist nach wie vor nach Alkohol und Tabak die populärste Droge in Deutschland (Bild: Wiki Commons / Chmee2 / CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0CC-BY-SA-3.0)

Mit einer Online-Umfrage will die Aids-Hilfe NRW mehr über den Zusammenhang zwischen Lust und Rausch bei Schwulen und Männern, die Sex mit Männern haben, erfahren.

Die knapp 10-minütige Umfrage ist online über umfrage.ahnrw.de erreichbar. Sie wird anonym durchgeführt und soll Aufschluss geben über das sich verändernde Sexualverhalten. "Der Konsum von Rauschmitteln in der schwulen Community im Zusammenhang mit Sex scheint sich laut zahlreicher Berichte schwuler Männer derzeit deutlich zu verändern", begründet die Aids-Hilfe ihre Initiative. Vor allem der Gebrauch von Amphetaminen wie Crystal Meth oder Speed sowie das Spritzen von Rauschmitteln scheinen zugenommen zu haben, ebenso wie der Gebrauch unterschiedlicher potenzsteigender Präparate wie Viagra.

Es werden allgemeine Fragen über das Sexualverhalten und Safer Sex gestellt. Anschließend wird ermittelt, welche Rolle Drogen spielen ("Welche Rauschmittel hast du in den letzten 14 Tagen beim Sex konsumiert?" / "Spritzt du dir Rauschmittel beim Sex?").

Die Umfrage soll dabei helfen, sich in der Prävention auf die veränderten Bedingungen einzustellen. Die Aidshilfe NRW, die diese Umfrage gemeinsam mit der Aidshilfe Köln entwickelt hat, wird die Ergebnisse im April anonym auswerten. Sie sollen als Grundlage für einen landesweiten Kongress dienen, der voraussichtlich im Frühsommer stattfinden wird.

Das Thema Drogen und Sex bei Schwulen wird nicht nur in Deutschland beobachtet: So hat die britische Gesundheitsbehörde erst vor wenigen Monaten davor gewarnt, dass der Anstieg von HIV-Neudiagnosen in London bei Männern, die Sex mit Männern habe, auf Partydrogen zurückzuführen sein könnte. Insbesondere Crystal Meth, GHB/GBL und Mephedron seien für viele Schwule eine Voraussetzung für sexuelle Beziehungen (queer.de berichtete). (pm/dk)

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Tags: aids-hilfe, hiv, drogen, crsystal meth
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Reaktionen zu "Aids-Hilfe NRW startet Umfrage über Sex und Drogen"


 4 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
12.02.2014
21:37:26


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


>Wie häufig hast du in den vergangenen 12 Monaten mit einem Sexpartner oder mehreren gefickt, deren HIV-Status oder Hepatitis-C-Status Du nicht kanntest?<

Wie soll man das denn beantworten?

>Ab welchem Zeitpunkt ist ein Test sinnvoll?

Der Test weist nicht das Virus selber nach, sondern Antikörper. Der Körper braucht bis zu 90 Tage, um diese Antikörper zu bilden. Wer sicher gehen will, dass er nicht HIV-infiziert ist, sollte sich darum drei Monate nach der Risiko-Situation testen lassen. Vorher kann der Test nicht sicher ausschließen, dass eine Infektion vorliegt.<

Das entstammt den FAQ zum HIV-Test der AIDS-Hilfe. Auf Deutsch: bekannt ist immer nur der Zustand von vor neunzig Tagen. Also muß ich wohl davon ausgehen daß ich den HIV-Status meines Sexpartners gar nicht kenne, weil ich nicht erwarten kann daß er die letzten drei Monate sich in Keuschheit erging.

Es sei denn ich kann davon ausgehen daß mein - fester - Partner mir seitensprunglos treu ist.

Und ich ihm.


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#2
12.02.2014
22:05:39


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Korrektur.

>Also muß ich wohl davon ausgehen daß ich den HIV-Status meines Sexpartners gar nicht kenne, weil ich nicht erwarten kann daß er die letzten drei Monate sich in Keuschheit erging.<

Bei wechselnden Partnern. Sexparty. Promiskuität.

..

180°


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#3
13.02.2014
14:28:16


(+1, 1 Vote)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #1 von Smiley


na klar, der angebliche negativ-status ist fast immer unsicher (dann also "status unbekannt"). aber dort, wo der status als positiv bekannt ist und man das auch erfährt, da weiß man's eben. also: "status bekannt".

aber dass die leute auf diese frage oft unzutreffend antworten werden, damit hast du natürlich trotzdem recht.


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#4
13.02.2014
16:14:31


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #3 von sperling


Bei einem positiven Partner ist das Verständnis für die Aussagekraft des eigenen HIV-Status noch wichtiger: es ist dann meine Aufgabe ihn vor einer Superinfektion zu schützen.

Man sollte, finde ich, sofern man sich keiner Marmor-Stein-und-Eisen-Partnerschaft erfreut grundsätzlich immer safe praktizieren, dann braucht man sich um Statusfragen nicht zu viele Gedanken zu machen.

Was natürlich zu lesen sei "Ich werde", "ich mich keiner" und "brauche ich mir".


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