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Drei repräsentative Filme

Close-Up: Pier Paolo Pasolini

  • 13. Februar 2014, noch kein Kommentar

Die Box gibt einen repräsentativen Einblick in Pasolinis Werke

Eine neue ARTHAUS-Box vereint die drei Filme "Mamma Roma", "Das 1. Evangelium Matthäus" und "Medea" des schwulen Regisseurs.

Mit der Close-Up-Reihe widmet sich das STUDIOCANAL-Label ARTHAUS großen Filmemachern, die mit ihren Werken Geschichte schrieben und Regisseure rund um den Globus beinflusst haben.

Die anspruchsvolle Sammelreihe präsentiert jeweils drei Arbeiten in einer Edition und gibt so einen repräsentativen Einblick in das oft umfangreiche Oeuvre der Filmemacher, seien es Früh- und Spätwerk, vielfach ausgezeichnete Meisterwerke oder thematische Trilogien. Im Februar hat Arthaus die Reihe mit Pier Paolo Pasolini um einen weiteren großen Namen erweitert.

Als Provokateur in die Filmgeschichte eingegangen

Der schwule Regisseur ist als eigenwilliger Provokateur in die Filmgeschichte eingegangen. In seinem polarisierenden Werk setzte er sich radikal und schonungslos mit der Entstehung eines neuen faschistoiden Denkens und dem Verfall gesellschaftlicher Strukturen auseinander und gab Außenseitern, Rebellen und einfachen Menschen eine Stimme.

Drei Werke des außergewöhnlichen Regisseurs, Dichters und Publizisten vereint Arthaus nun innerhalb einer Close-Up Edition.

Enthalten sind das bewegende Sozialdrama "Mamma Roma" mit Schauspiel-Ikone Anna Magnani in der Rolle einer ehemaligen Hure, die vergeblich versucht ihren Sohn zu retten, das cineastische Meisterwerk "Das 1. Evangelium Matthäus", das sich eng an die Bibelvorlage hält sowie "Medea", Pasolinis packende, emotionale Inszenierung der antiken Argonautensage mit Operndiva Maria Callas. (cw/pm)