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  • 13.02.2014           65      Teilen:   |

Appell für Ehe-Verbot

USA: Katholische Kirche und Mormonen kämpfen gegen Homo-Rechte

Artikelbild
Jesus-Statue im Hauptquartier der Mormonenkirche in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah): Die christliche Glaubensgemeinschaft hat bereits 2008 „Proposition 8“ unterstützt und sich damit gegen die Ehe-Öffnung in Kalifornien ausgesprochen. Jetzt kämpft sie zusammen mit Katholiken und Lutheranern gegen Homo-Rechte (Bild: Robert Cutts / flickr / cc by 2.0)

Große christliche Kirchen appellieren an ein amerikanisches Bundesgericht, die Gleichstellung von Schwulen und Lesben doch noch zu verhindern.

Eine große Koalition christlicher Organisationen hat einen 42-seitigen Schriftsatz an ein Bundesberufungsgericht in Denver geschickt, dass sich mit den Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in Utah und Oklahoma beschäftigt. In beiden Staaten wurde in erster Instanz gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht auf Ehe mit Verweis auf den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung zugesprochen.

Dagegen wehren sich die Mormonenkirche, die katholische Bischofskonferenz, die Südstaatenbaptisten und die Missouri-Synode der Lutheraner in einer gemeinsamen Erklärung. Auch die evangelikale Dachorganisation "National Association of Evangelicals" unterstützt den Einspruch. Die Organisation wurde 2006 weltbekannt, als ihr Anführer Ted Haggard zurücktreten musste, weil er die Dienste eines Strichers in Anspruch genommen hatte (queer.de berichtete).

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Kirchen beklagen "Einschüchterungsversuche"

In der Erklärung heißt es unter anderem: "Unsere religiöse Doktrin besagt, dass eine Ehe zwischen Mann und Frau von Gott als beste Rahmenbedingung angesehen wird, um Kinder groß zu ziehen". Dem Land gehe es am besten, wenn die "Mann-Frau-Ehe" gestärkt werde. Die Kirchen werfen Befürwortern der Ehe-Öffnung vor, durch "Beleidigungen und Einschüchterungsversuche" Christen mundtot machen zu wollen.

LGBT-Aktivisten kritisierten, dass die Kirchen von einer eventuellen Ehe-Öffnung ohnehin nicht betroffen seien. Shannon Minter vom "National Center for Lesbian Rights" erklärte, dass religiöse Einrichtungen nicht gezwungen werden würden, gleichgeschlechtliche Eheschließungen zu feiern. "Das Standesamt kann aber keine Gruppe von einem Grundrecht ausschließen, weil einige Leute religiöse Einwände haben. Unsere Gesellschaft ist dann am stärksten, wenn das Gesetz alle Familien unterstützt und gleichzeitig die Gewissens- und Religionsfreiheit achtet".

Sieg in Kentucky

Unterdessen feiern LGBT-Aktivisten in Kentucky einen weiteren Sieg vor Gericht: Bundesrichter John G. Heyburn hat entschieden, dass das Verbot der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Eheschließungen in dem konservativen Staat gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung verstößt. Damit muss der Bundesstaat in anderen Staaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anerkennen. Es ist bereits die neunte derartige Entscheidung, seitdem der Supreme Court in Washington in einer historischen Entscheidung das homofeindliche Bundesgesetz DOMA für verfassungswidrig erklärte (queer.de berichtete).

Die Regionalverfassung von Kentucky verbietet seit 2004 gleichgeschlechtliche Eheschließungen und eingetragene Lebenspartnerschaften. Damals hatten in einem Volksentscheid 75 Prozent der Wähler für das Verbot gestimmt. (dk)

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Tags: katholische kirche, homo-ehe, mormonen, lutheraner, usa, ehe-öffnung, utah
Schwerpunkte:
 Homo-Ehe in den USA
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Reaktionen zu "USA: Katholische Kirche und Mormonen kämpfen gegen Homo-Rechte"


 65 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
13.02.2014
12:33:59


(+10, 16 Votes)

Von Yannick


Wie war das?

Unter dem neuen Papst ändert sich die katholische Kirche?

Wer darauf noch reinfällt ist selbst schuld. Dieser faschistische Konzern wird sich niemals ändern, weil das das Ende seines Geschäftsprinzips wäre...


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#2
13.02.2014
12:34:46


(+12, 14 Votes)

Von Sebi


Die Katholen frohlocken wieder...


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#3
13.02.2014
12:35:19


(+14, 16 Votes)

Von Peer


Muss die Kinderschänder-Sekte wieder mal von ihren Verbrechen ablenken?!


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#4
13.02.2014
12:40:26


(+8, 12 Votes)

Von Felix


Was sind das für Menschen, die Liebe verachten und Hass predigen?!


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#5
13.02.2014
12:43:40


(+11, 15 Votes)

Von m123


"Unsere religiöse Doktrin besagt, dass ..."

Die Kirche befiehlt... und ihr seid unsere Marionetten und habt euch daran zu halten. So hätte es die Kirche wohl gerne. Und üblerweise verwischt die Kirche ganz bewusst den Unterschied zwischen der gesetzlichen Ehe und der kirchlichen Ehe, um möglichst viele religiöse Menschen gegen die gesetzliche Ehe aufzubringen.

Die Kirche tut so als sei sie das Gute in der Welt, aber in Wahrheit ist die Kirche Teil des Bösen in der Welt. Und rational betrachtet überflüssig. Aber es gibt halt leider immer genug naive Menschen, die auf die Gehirnwäsche reinfallen.


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#6
13.02.2014
12:44:04


(+14, 18 Votes)

Von Alex


Gegen Hassprediger hilft nur eines:

Kirchenaustritt:

Link zu www.kirchenaustritt.de

Und Streichen alle staatlichen Zahlungen und Privilegien:

Link zu www.die-linke.de

Diese fanatischen Fundamentalisten kann man nur stoppen, wenn man ihnen den Geldhahn zudreht!!


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#7
13.02.2014
12:58:55


(+12, 14 Votes)

Von m123
Antwort zu Kommentar #6 von Alex


Auja, wir sollten wirklich verstärkt für den Kirchenaustritt werben. Es gibt vielzuviele Menschen, die einfach nur noch deswegen Kirchenmitglieder sind, weil sie entweder nicht wissen, dass man aus der Kirche austreten kann oder weil sie zu faul sind um zum Amt zu gehen und den Kirchenaustritt zu erklären oder weil sie die Kirchenaustrittsgebühr (Unverschämtheit!) nicht bezahlen können.


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#8
13.02.2014
13:13:26
Via Handy


(+7, 11 Votes)

Von Gerrit


Ich glaube, ohne Religionen gäbe es den Weltfrieden.

Aber die müssen ja ständig Menschen gegeneinander aufhetzen und Hass verbreiten um daraus Kapital zu schlagen.


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#9
13.02.2014
13:47:21


(+9, 13 Votes)

Von -hw-


US-Amerikanische "Christen" in Sotschi:

"Gott segne Putin"

Link zu www.echo.msk.ru


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#10
13.02.2014
14:08:16


(+7, 9 Votes)

Von Duck Dynasty
Antwort zu Kommentar #9 von -hw-


Nach dem Hinweis auf das für Sotschi 2014 extra eingerichtete Empörungsplätzchen:

"Offenbar wurden die ausländischen Gäste mit Verständnis und ohne Aggression behandelt."
(letzter Satz)

Link:
kazanfirst.ru/online/14147


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