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Kommentare zu:
Russland setzt Adoptionsverbot für Homo-Paare in Kraft


#11 rohmaterialAnonym
  • 13.02.2014, 15:51h
  • Antwort auf #10 von Smiley
  • "Erst im Kaukasus gelang es Moskau die Desertion der Kolonialvölker einzudämmen."

    Die Versuche, Russland zu hemmen das Olympia-Projekt war bedauerlicherweise ebenfalls davon betroffen wurden als Instrument genutzt. Dazu gehörte auch der tscherkessische Faktor, sagte Putin.

    de.ria.ru/sotschi2014/20140211/267807338.html

    Berlin hat die Entwicklung im krisengeschüttelten russischen Nordkaukasus bereits seit vielen Jahren systematisch im Blick.

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58796

    Die erstarkenden Mittelschichten gelten als möglicher Hebelpunkt für die westliche Einflussnahme in Moskau, seit sie in Massenprotesten 2011 und 2012 gegen den heutigen Präsidenten Putin auf die Straße gingen. Berlin müsse sich durch Kontakte in oppositionelle Mittelschichtmilieus neue Einflusskanäle in Russland schaffen, fordern Regierungsberater in Berlin. Dazu instrumentalisiert die Bundesregierung nicht nur liberale, sondern auch nationalistische Oppositionskreise - ganz wie in der Ukraine, wo sie sich faktisch auch auf das Protestpotenzial faschistischer Milieus stützt. Ein in Berlin beliebter russischer Oppositionsführer bezeichnet Menschen aus dem Kaukasus als "Kakerlaken" und empfiehlt für den Umgang mit ihnen eine Pistole. In deutschen Berichten über die Olympiade in Sotschi wird er als "Anti-Korruptions-Experte" hochgelobt.

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58797
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#12 FinnAnonym
  • 13.02.2014, 16:39h
  • Die sehen Kinder wohl lieber in den berüchtigten russischen Kinderheimen vergammeln als dass sie als Wunschkinder bei liebevollen Eltern aufwachsen und es ihnen emotional, psychisch und auch materiell deutlich besser geht als in Russland.

    Wie Hitler, der auch als der Krieg längst verloren war, noch als letztes Aufgebot Kinder in die Schlacht schickte. Wenn man schon untergeht, dann will man auch alle mitreißen.
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#14 RobbyEhemaliges Profil
  • 13.02.2014, 18:09h

  • Der Homohasser Zar Putin zeigt wieder mal, welches größenwahnsinnige A... er ist. Der gehört endlich in die Klappse, damit er keinen Schaden mehr anrichten kann!
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 13.02.2014, 18:26h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • Na, da schimmert dann doch das sozialdarwinistische Vorurteil vom bolschewistischen Untermenschen durch.

    Mir tun dagegen die Kinder leid, die jetzt in der Lieblosigkeit heruntergekommener Heime darben müssen, womöglich noch von primitiven Popen traktiert - ohne Chance dem Elend zu entkommen.

    Sie tun mir sogar noch mehr leid, als die Paare im Westen, die jetzt kein Kind mehr adoptieren können.

    Es ist eine triste Spirale des Hasses.
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#16 Fascho TVAnonym
  • 13.02.2014, 18:40h
  • Bestimmt auch was für "öffentlich-rechtliche" Talker und Sotschi-Bejubler:

    New legislation will be high on the agenda at the WCFs [World Congress of Families] 2014 congress in Moscow in September. The event, titled "Every Child a Gift: Large Families - the Future of Humanity", will include a special parliamentary forum organized by Mizulina, who is known as the Inquisitor and drafted both the anti-abortion and anti-gay bills. Pro-family MPs from Europe and around the world are expected to attend.

    The Moscow summit will be held at the Congress Hall of the Kremlin and the Cathedral of Christ the Savior, where the punk band Pussy Riot staged its mock prayer denouncing Vladimir Putin in February 2012. Putin, whose close ties to the church hierarchy are well-known, said shortly after he was re-elected that "conflict over cultural identity, spiritual and moral values, and moral codes will come to define Russias relations with other countries."

    www.thenation.com/article/177823/how-us-evangelicals-fueled-
    rise-russias-pro-family-right?page=0,2


    www.queer.de/detail.php?article_id=20982&antwort_zeigen=
    ja#c171
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#17 KompromissAnonym
  • 13.02.2014, 18:47h
  • Am klugsten wäre es, wenn künftig jedes neue Land das die Homoehe gerade legalisieren will, im Gesetzesentwurf eine spezielle Klausel schaffen würde, die garantiert, dass die Kinder aus Ländern wo es keine Homopartnerschaft gibt, auch im Land mit marriage equality nur von den Heteropaaren adoptiert werden dürfen. Warum sollten ausgerechnet die Waisen, die ohnehin schon genug Leid in ihrem noch kurzen Leben gesehen haben, zu den Opfern eines brisanten Kulturkampfs werden, dessen Ende nicht in Sicht ist?
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#18 porokusiAnonym
  • 13.02.2014, 19:06h
  • " In Russland leben derzeit 650.000 Kinder in schlecht ausgestatteten Waisenhäusern, "

    schlecht ausgestattet ist sehr beschönt ausgedrückt. Die ach so kinderfreundliche russische Riegierung kümmert sich ein scheiß um Waisenkinder. Es ist wirklich zynisch, dass auf dem Rücken dieser Kinder ein Kulturkampf ausgetragen wird.
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#19 rohkostAnonym
  • 13.02.2014, 20:11h
  • Antwort auf #11 von rohmaterial
  • die sozioökonomische basis für faschisierungsprojekte des putin-regimes, im verschärften globalen konkurrenzkampf um marktanteile und einflusssphären:

    Die Prognosen für 2013 fallen ebenfalls düster aus. Die Wirtschaftszeitung finmarket.ru kommentierte: Selbst wenn man annimmt, dass alle Hauptsektoren der russischen Wirtschaft im Laufe des Jahres 2013 im selben Tempo wachsen, wie in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres, so wird man im Großteil der Wirtschaft am Ende des Jahres krisenhafte Wachstumsraten beobachten.

    Die Higher School of Economics in Moskau erwartet einen deutlichen Rückgang der Industrieproduktion und Stagnation oder Produktionsrückgänge in den meisten anderen Teilen der Wirtschaft.

    Experten schätzen, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr bei 3,3 Prozent liegen wird. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte sich das russische Bruttoinlandsprodukt vor allem aufgrund boomender Öl- und Gasexporte mehr als vervierfacht. Das jährliche Wirtschaftswachstum lag dabei nie unter 4,7 Prozent.

    Wie überall auf der Welt reagiert die herrschende Klasse in Russland auf die Wirtschaftskrise mit drastischen Sparmaßnahmen, die eine ohnehin verarmte Bevölkerung ins blanke Elend stürzen. Der Haushalt für 2013 bis 2015 sieht massive Einsparungen in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit vor, während der Anteil der Militärausgaben auf rund 6,1 Prozent des BIP steigen wird.

    In den nächsten drei Jahren sollen jede fünfte Hochschule und 30 Prozent der Hochschulinstitute wegen Ineffizienz geschlossen werden. Ende letzten Jahres hat der Kreml zudem eine neue Rentenreform beschlossen, die zu weiteren Kürzungen der ohnehin mageren Renten führen wird.

    Besonders dramatisch sind die geplanten Einschnitte im Gesundheitswesen, das bereits seit der kapitalistischen Restauration in den 90er Jahren in Trümmern liegt. Zwischen 2013 und 2015 sollen die Gesundheitsausgaben von 507 auf 373 Mrd. Rubel gekürzt werden. Zahlreiche medizinische Einrichtungen, darunter Geburtenhäuser und Krankenhäuser, werden geschlossen. In vielen Fällen wird die Bevölkerung dadurch von jeglicher medizinischer Versorgung abgeschnitten.

    In St. Petersburg kam es im Januar zu Protesten gegen die Schließung des Krankenhauses Nr. 31 für die einfache Bevölkerung. Die Regierung plante, das Krankenhaus, das als eines der wenigen in der Stadt eine moderne Ausstattung besitzt, umzustrukturieren und nur noch hochrangigen Richtern und Gerichtsmitarbeitern zugänglich zu machen. Als über 1.000 Menschen dagegen demonstrierten, sah sich die Regierung gezwungen, ihre Pläne zumindest vorrübergehend auf Eis zu legen.

    In der zentralrussischen Region Jaroslawl protestierten in den vergangenen zwei Monaten Einwohner gegen die geplante Schließung von 24 Geburtshäusern. Die Schließung der Einrichtungen, die sich größtenteils in ländlichen Gebieten und Kleinstädten befinden, würde tausende Frauen zwingen, unter den entsprechenden hygienischen Bedingungen ihre Kinder zu Hause zur Welt zu bringen.

    Die Kürzungen sollen in Zukunft weiter verschärft werden. Präsident Putin kündigte Ende Januar an, das Investitionsklima in Russland müsse verbessert werden, was ein Euphemismus für weitere Sparmaßnahmen ist.

    Der Kreml hat zu diesem Zweck Anfang des Jahres die amerikanische Investitionsbank Goldman Sachs als Berater engagiert. Sie soll gemeinsam mit Vertretern aus dem Wirtschaftsministerium und den führenden russischen Banken VTB und Sberbank Projekte zum Anlocken von Investoren ausarbeiten und für eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Kreml und internationalen Ratingagenturen und Unternehmen sorgen.

    de.ria.ru/business/20130919/266906395.html
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#20 LorenProfil

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