Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?21043

Papst Franziskus ist intern offenbar viel negativer gegenüber Homosexuellen eingestellt als die öffentlichen Aussagen vermuten lassen

Nach Angaben eines polnischen Bischofs findet der Papst die Idee der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht lustig.

Der polnische Erzbischof Stanislaw Budzik hat erklärt, dass Papst Franziskus ihm seine Unterstützung in der Ablehnung der Ehe-Öffnung zugesichert habe. In einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur CNA erzählte der Erzbischof von Lublin, dass er bei einem Besuch im Vatikan auch das Thema Homosexualität angesprochen habe. Er sagte, er habe sich beim Papst beklagt, dass er wegen seiner Ablehnung der Ehe-Öffnung von Teilen der Medien verurteilt werde. Daraufhin habe "der Heilige Vater gelacht und uns versichert, dass er nicht weit von uns entfernt ist und dass er natürlich nicht will, dass sich etwas Grundlegendes in unserem Glauben ändert. Er steht entschieden hinter den Lehren der Kirche".

Der Papst habe auch erklärt, dass er eine neue Sprache finden müsse, um "die nichtveränderbare Botschaft der Bibel" in der heutigen Kultur verbreiten zu können.

Budzik war letzte Woche mit anderen polnischen Würdenträgern zu Besuch in Rom. Dort habe er den Papst insbesondere nach Rat gefragt, wie die Kirche mit kritischen Medien umgehen soll, auch bei Kindesmissbrauchsfällen. Außerdem soll die geplante Heiligsprechung von Karol Wojtyla, also von Papst Johannes Paul II. ein Thema gewesen sein.

Bereits vor wenigen Wochen hatte der maltesische Weihbischof Charles Scicluna hat in einem Interview erklärt, dass Papst Franzikus seinen Kampf gegen die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften unterstütze (queer.de berichtete). Hintergrund: Die Regierung des EU-Mitgliedslandes Maltas plant derzeit die Einführung eingetragener Partnerschaften.

In der Öffentlichkeit hatte sich der neue Papst stets offener gegenüber Homosexuellen gezeigt als seine Vorgänger. So hielt er sich mit Kritik an der rechtlichen Anerkennung von Lebenspartnerschaften stets zurück und betonte, dass auch Schwule und Lesben "unsere Brüder" seien (queer.de berichtete) und man das Thema Homosexualität nicht überbewerten sollte (queer.de berichtete). (dk)



#1 RobbyEhemaliges Profil
  • 14.02.2014, 16:59h
  • Da sieht man mal wieder, was von der ANGEBLICHEN Toleranz dieses schleimigen, doppelzüngigen Papstes zu halten ist: NICHTS! Diese Gehirnwäsche-Kirche ist HOMOPHOB DURCH UND DURCH! -
    Da nützen auch keine Leugnungsversuche dieser Tatsachen durch ach so 'tolle' User wie 'Bad Homburg' oder 'Farbe bekennen' oder 'Josef' etc. was. -
    Katholische Homohasser sind und bleiben nun mal katholische Homohasser!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 josephgraf
  • 14.02.2014, 17:01h
  • Bei diesen "Brüdern", das heißt in diesem katholischen "Verein", bin ich seit 30 Jahren nicht mehr "Mitglied". Wenn ich nicht vor 30 Jahren ausgetreten wäre, dann in diesen 30 Jahren jedes Jahr gefühlte 30 Mal ...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Daniel CoolAnonym
#4 J-eyeAnonym
  • 14.02.2014, 17:05h

  • Tja, genau aus dem Grund bin ich aus der katholischen Kirche ausgetreten. Ich konnte diese selbstgefällige, menschenverachtende Art nicht mehr ertragen. Missbrauchsskandale werden vertuscht, verharmlost oder für beendet erklärt, Homosexuelle verteufelt und Verhütung verteufelt (was angesichts der AIDS-Rate in Afrika blanker Hohn/ Bosheit ist).

    Egal was andere sagen, ich bin und bleibe Christ, auch wenn ich das offiziell nicht mehr bin. Der Vatikan ist wohl die letzte Institution, die sich als christlich bezeichnen darf. Nächstenliebe und Toleranz ist denen nämlich ein Fremdwort.

    Schon bei der Papstwahl wusste ich: der nächste wirds nicht besser machen. Auch wenn die Medien ihn als Weltverbesserer priesen und es immer noch tun. Nein, nein, nein, das ist er nicht!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 LeserAnonym
  • 14.02.2014, 17:05h
  • Reiserische Überschrift anderer Inhalt: Nach meinem Leseverständnis lacht der Papst über die Verurteilung des Erzbischofs in den Medien - nicht jedoch über die "Homo-Ehe" (ein an sich schreckliches Wort!).
  • Antworten » | Direktlink »
#6 RobinAnonym
  • 14.02.2014, 17:06h
  • Ich finde seine bescheuerten Kleidchen und seine roten Pumps auch lächerlich...

    Der Unterschied ist nur: bei mir bleibt es beim Lachen. Er will vernichten...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 GerhardAnonym
#8 anomeProfil
  • 14.02.2014, 17:08hKassel
  • Sicherlich ist der Papst kein militanter Homo-Aktivist, doch Tatsache ist, dass er um ein vielfaches offener ist als sein Vorgänger und man darf nicht vergessen, wie viele Katholiken in Ländern in Afrika etc. leben, denen man eine absolute Gleichstellung nicht vermitteln kann. Dieser Papst führt eine Pro-Homo-Politik, allerdings eine der kleinen Schritte, was in seiner Position auch das einzig Sinnvolle ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 LedErich
  • 14.02.2014, 17:10h

  • Immerhin wird die Erde als Kugel und die Evolution von einigen Gläubigen nicht mehr ganz ausgeschlossen. Die Päpste halten zu beidem seit langer Zeit einfach die Klappe.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 CarlAnonym
  • 14.02.2014, 17:10h
  • Ist bestimmt ein Hoax. CNA, ein katholischer Sender? Erst wenn das ein neutrales Medium abdruckt, Achtung: glaube, ich das.
  • Antworten » | Direktlink »