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Ex-Escort im Hochzeitsfieber

Benny Kieckhäben hat sich verlobt


Kieckhäben wurde durch seine Teilnahme als Paradiesvogel bei “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) im Jahr 2009 bekannt (Bild: Dennis Möbus)

Der DSDS-Teilnehmer bekam am Valentinstag einen Hochzeitsantrag via Skype. Sein prominenter Freund ist allerdings ungeoutet und noch verheiratet.

Da schaute Benny Kieckhäben nicht schlecht, als er am Valentinstag einen Heiratsantrag bekam – und zwar über Skype, weil sich sein Freund gerade im Ausland aufhält. "Ich war völlig aus dem Häuschen und bin durch mein Wohnzimmer gesprungen", erklärte der 24-jährige ehemalige Teilnehmer von "Deutschland sucht den Superstar", "es war wie ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk!"

Seinen Freund möchte er allerdings vorerst nicht in der Öffentlichkeit präsentieren: "Mein Verlobter ist sehr bekannt, ist nicht geoutet und außerdem noch verheiratet. Ich möchte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen", erklärte Kieckhäben.

Seit einem Jahr ein Paar

Zusammen sind die beiden bereits seit über einem Jahr. Kennen gelernt hatten sie sich kurz nach seiner Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar. Benny Kieckhäben kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: "Im vergangenen Jahr haben wir ein paar romantische Tage zu zweit im Ausland verbracht und in den nächsten Tagen darf ich mir einen Ring aussuchen – unseren Verlobungsring."

Kieckhäben wurde durch seine Teilnahme als schwuler Paradiesvogel bei "Deutschland sucht den Superstar" 2009 bekannt, wo er nach der sechsten Folge ausschied (jene sechste Staffel gewann schließlich Daniel Schumacher). Im Herbst 2013 veröffentlichte er seine zweite Single "Ein wenig Mut" und plauderte als PR-Maßnahme erstmals öffentlich über seine Drogen- und Escort-Vergangenheit (queer.de berichtete).

Die Verlobung krönt nun seine bürgerliche Karriere. Bereits seit dem vergangenen Jahr betreibt Benny Kieckhäben mit seiner besten Freundin Nadja Petzel den Friseursalon "Hairlativ" in Worms und schneidet dort Kunden selbst die Haare (queer.de berichtete). (cw)



#1 jarjarAnonym
  • 17.02.2014, 13:51h

  • Was habt ihr nur immer mit dem. Absoluter antistar der irgendwie versucht sich im gespräch zu halten. Wenn sein freund nicht in der öffentlichkeit genannt werden will und ja so berühmt ist, warum macht dieser benny dass dann in der bild publik? Alles reine pr, hat der mal wieder nen neues lied draußen?
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#2 klemmschwesternAnonym
  • 17.02.2014, 13:53h
  • "Mein Verlobter ist sehr bekannt, ist nicht geoutet und außerdem noch verheiratet. Ich möchte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen", erklärte Kieckhäben.

    merkt der eigentlich noch, wie er sich als untermensch behandeln lässt?

    was soll das für eine "liebe" sein, die auf selbstverleugnung und versteckspielen beruht?

    wenn der partner einen öffentlich so behandelt, als existiere man nicht?

    haben schwule, die sich so verhalten, eigentlich noch einen funken selbstachtung?

    und das schlimme ist ja: viele schwule paare verhalten sich im öffentlichen raum so, dass bloß niemand auf die idee kommen könnte...
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#3 mackiXAnonym
  • 17.02.2014, 14:09h
  • Antwort auf #2 von klemmschwestern
  • Meiner Meinung nach steht es hier keinem zu, persönliche Verhältnisse anderer Menschen zu (be)werten und zu kommentieren. In was für einer persönlichen Beziehung sich jemand befindet, und ob es gut ist oder nicht, ist die Sache die nur diese Menschen betrifft.

    Wenn jemand, der öffentlich bekannt ist, das schon publik macht, kann man es wahrnehmen, wenn man will, und dazu eine Meinung haben. Aber mehr gibts dazu nicht zu sagen, es geht keinen anderen was an und kein anderer soll sich anmaßen öffentlich zu urteilen, ob persönliche Beziehungen anderer Menschen gut oder schlecht sind. Jeder hat sein Recht darauf, es so zu machen, wie es ihm am besten passt. So viel Akzeptanz könnte man schon - wo sonst wenn nicht hier - erwarten. Außerdem ist es ein Grundrecht.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.02.2014, 14:16h
  • Ich wünsche den beiden alles Gute und wenn er über seinen Freund schützt, dann ist das immer noch seine Sache!
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#5 ZeitfensterAnonym
  • 17.02.2014, 14:19h
  • OMG! Jetzt feiern wir Tucken auch schon Verlobung. Das machen selbst junge Hetero-Paare nicht mehr. Schlimmer kann man Hetero-Leben nicht simulieren, wenn man Rituale pflegt, die die Heten selbst schon längst aufgegeben haben.

    Bleibt zu wünschen, dass nicht irgendwann ein "Kranzgeld" gezahlt werden muss! ;-)

    (Ja, ich weiß! Das gibt es bei einer Entlobung nicht mehr.)
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#6 Sabelmann
  • 17.02.2014, 14:24h
  • Antwort auf #3 von mackiX
  • Dann soll diese Huschn nicht selbst an die Öffentlichkeit gehen!Zumal ja sein "prominentes" Gegenüber dies noch sooo geheim halten will!
    Ich finds auch fies so ein mieses Spiel mit seiner Familie zu treiben!Entweder oder!
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#7 GrundrechtenAnonym
  • 17.02.2014, 14:38h
  • Antwort auf #3 von mackiX
  • Jeder muss auch das Recht haben, objektive Unterdrückungsverhältnisse in der Gesellschaft anzusprechen und offenzulegen. Ob diese nun von den Betroffenen subjektiv immer schon bewusst wahrgenommen werden oder nicht. Nur so kann es gesellschaftlichen Fortschritt geben.

    Kein heterosexuell sozialisierter und lebender Mann käme jemals auf die Idee, seine Heterosexualität zu verstecken, zu relativieren und z. B. seine Verlobte als nicht existent zu behandeln.

    Solche auch inneren Rechtfertigungsversuche für Selbstverleugnung und -betrug sollen ruhig aufgezeigt werden.

    Schwule müssen sich inbesondere gegen die aktuell, im Zusammenhang mit den jüngsten medialen Coming-outs, wieder vermehrt um sich greifende Behauptung und Forderung zur Wehr setzen, die Sexualität eines Menschen sei etwas, das im Verborgenen zu bleiben habe. Diese reaktionäre Forderung wird ohnehin immer nur dann erhoben, wenn die gesellschaftlich hergestellte sexuelle (Hetero-) Norm irgendwie in Frage gestellt oder an ihrer totalen Hegemonie gekratzt wird. Denn die damit verbundene Behauptung, heterosexuell lebende Menschen würden nicht andauernd ganz selbstverständlich ihre Heterosexualität artikulieren und kommunizieren, ist nun wirklich völlig absurd.
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#8 Stephen
  • 17.02.2014, 15:30h
  • Nun ob sich jemand verloben möchte oder nicht ist das seine Sache, von mir aus auch mit Aufgebot und allem pi pa po, rein rechtlich ist es nicht notwendig. Wenn es allerdings eingegangen wird, ist es ein formloser Vertrag. Aber da sein Freund noch verheiratet ist, ist eine Verlobung geschweige denn Heirat oder hier eher eine LPart nicht möglich. Das Verlöbnis ist sittenwidrig und damit nichtig, wenn ein Vertragsschließender noch verheiratet ist, auch wenn die Scheidung bereits eingeleitet sein mag.
    Scheint da wohl eher symbolischen Charakter zu haben. Sollte es jedoch während oder nach der Scheidung rauskommen, ist es ein Affront an die noch Partnerin seines Freundes was sich bei einer Scheidung vor dem Richter sehr negativ auswirkt. So oder so wird es irgendwann rauskommen! Da kann man nur hoffen, das keine Kinder in der Ehe vorhanden sind, die darunter leiden müssen. Von der Ehefrau ganz zu schweigen. Es lohnt sich einfach nicht mit einer Lüge zu leben, die Trümmer die man bei sich und anderen hinterlässt sind doch fast immer traumatisch.
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#9 Timm JohannesAnonym
  • 17.02.2014, 15:45h
  • Antwort auf #2 von klemmschwestern
  • "Mein Verlobter ist sehr bekannt, ist nicht geoutet und außerdem noch verheiratet. Ich möchte ihn nicht in Schwierigkeiten bringen", erklärte Kieckhäben."

    ---> Uihh, das kommt mir aus meiner Lebensvita sehr bekannt vor. Mein erster Freund ("damals war ich 22/23 Jahre alt") war auch mit einer Frau verheiratet und hatte drei Kinder

    Als ich ihn kennengelernt habe, lief gerade sein Scheidungsverfahren mit seiner Ehefrau und so war ich damals froh, dass nicht ich der Grund der Scheidung war, sondern das die Scheidung schon angelaufen war, als ich ihn kennengelernt hatte.

    Er war ein interessanter Mann und ein guter Vater, aber gleichwohl haben wir uns nach einem Jahr wieder getrennt, weil ich das Versteckspiel vor seinen Kollegen, Nachbarn, Freunden, usw. nicht als Student damals mitspielen mochte. Wir haben uns damals im Guten und ohne Streit getrennt und ich habe mich neu auf die Suche gemacht.

    Nach dieser Erfahrung habe ich zwar dann eine Reihe weiterer ungeouteter als auch geouteter Männer als Sexpartner in den folgenden Jahren als Single kennengelernt.

    Und dann kam mein Traummann, der geoutet lebte und den ich am Standesamt geheiratet habe und mit dem ich schon viele Jahre zusammenlebe. Nie häte ich mich wieder auf einen ungeouteten Mann für eine erneute Beziehung eingelassen.

    Ich kann jedem nur raten, sich nur einen im Privatleben geouteten Mann als Freund zu suchen.

    Als Sexpartner sind auch ungeoutete Männer durchaus interessant und das kann mitunter sehr lustig sein, wenn man Single ist; aber für eine feste Beziehung darf es nur ein geouteter Mann sein. Alles andere ist auf Dauer keine Lösung.
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#10 DavidJacobEhemaliges Profil