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Patrick Stewart wurde insbesondere durch seine Darstellung von Captain Jean-Luc Picard bekannt – er spielte den französischen Raumschiffkapitän mit britischem Akzent in 178 TV-Folgen und vier Kinofilmen

Der "Star Trek"-Schauspieler findet sein Outing in einer großen englischen Tageszeitung amüsant.

Erst im vergangenen Jahr zeichnete die amerikanische Homo-Gruppe "Eltern, Familien und Freunde von Lesben und Schwulen" (PFLAG) den britischen Schauspieler Partrick Stewart als "Straight Ally", also als heterosexuellen Verbündeten aus. Begründung: Stewart hatte nie ein Problem mit schwulen Rollen, wie er wunderbar im Film "Jeffrey" aus dem Jahr 1995 zeigte, und engagiert sich seit Jahrzehnten für Bürgerrechte.

Umso größer war die Überraschung, als die linksliberale Tageszeitung "Guardian" den 73-Jährigen am Dienstag als schwul outete – obwohl Stewart erst im September letzten Jahres seine dritte Ehefrau geheiratet hatte. In der inzwischen korrigierten Kolumne über das Coming-out von Ellen Page schrieb Autorin Jane Czyzselska:

Manche Homosexuelle, wie Sir Patrick Stewart, denken, dass Pages Rede zum Coming-out eine Nachricht wert ist, weil eine prominente und überraschenderweise politisch gebildete Schauspielerin sich entschieden hat, nicht mehr die Regeln zu beachten, nach der so viele versteckt lebende Hollywood-Schauspieler leben, um Erfolg zu haben.

Über seinen Twitter-Account @SirPatStew amüsiert sich der Darsteller des Captain Picard köstlich über das vermeintliche Outing. So bediente er sich in einem ersten Eintrag typischen Klischees: "Ich habe sogar SIEBEN Hetero-Freunde und wir trinken voll Bier miteinander und essen Hähnchenflügel". Später merkte er in einem an den "Guardian" adressierten Tweet an: "Das ist mal eine schöne Abwechslung… Immerhin hat mir das Internet nach dem Aufwachen dieses Mal nicht wieder offenbart, dass ich tot bin".

Danach sah es Sir Patrick bei allem Spaß noch an der Zeit, ein wenig Aufklärung zu betreiben. Sein letzter Eintrag zum Thema lautete: "Man kann sich Homosexualität nicht einfangen, wenn man mit LGBT-Menschen abhängt". (dk)

Als Schmankerl noch eine paar kurze Szenen aus "Jeffrey" mit dem schwulen Patrick Stewart:

Bild: Paramount Pictures



#1 der HebieAnonym
  • 20.02.2014, 16:24h
  • Dieser Mann ist einfach großartig.

    Talent, gutaussehend und humorvoll.

    Und dann als Hete noch für LGBT Rights eintreten.

    Gott was ein Verlust für die Männerwelt.

    Danke Sir Patrick!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 daVinci6667
  • 20.02.2014, 16:57h

  • Alles schön und gut mein lieber Captain, nur wann endlich fliegt die Enterprise endlich auf einen schwulen Planeten?

    Darauf warte ich seit ich 14 bin. Bitte beame meinen Mann und mich dorthin.

    Auf der Erde ist es mir viel zu unterentwickelt und primitiv. Es hat sich seit ich 14 bin soooviel leider nicht geändert.

    Man muss hier auf queer.de nur die letzten Artikel lesen...
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#4 TheDadProfil
  • 20.02.2014, 17:27hHannover
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • Faszinierend..

    Es gab die eine oder andere Andeutung über LGBT-Lebensformen, nicht zuletzt in der Folge in der sich Nr.1 in eine Androgyne Person einer Intersexuellen Spezies verliebte..

    Aber die Andeutungen könnten natürlich noch sehr viel deutlicher sein..

    Immerhin ist der "neue" Spock im realem Leben ein offen Schwuler Mann, der nicht nur Schauspieler ist, sondern für den letzten Film auch als ausführender Produzent verantwortlich zeichnet..

    Patrick Steward ist ein "tiefen-entspannter" Mensch, dafür schulden wir ihm Dank und Respekt, aber klar ist auch, von diesen Menschen brauchen wir noch viel mehr..
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#5 puschelchenProfil
  • 20.02.2014, 17:37h irgendwo in nrw

  • Der mit Abstand beste Captain der Föderation. :)

    Glorreich sein Auftritt in der letzten (?) Staffel von Frasier. Bei der Tanzszene hab ich mich scheckig gelacht. :D
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#6 BellaDonna
#7 NerdAnonym
#8 rubicon777
  • 28.02.2014, 09:44h
  • An die Red.: Die Wahl des Titels des sehr guten Beitrags "Patrick Stewart ist lieber schwul als tot" ist unglücklich, weil diese Formulierung suggeriert, dass Schwul-sein nur ein geringeres Übel als Tot-sein sei - aber offenbar eben ein Übel -, und somit in anderen Medien zu Recht als homophob gebrandmarkt würde ;-) Außerdem hat Patrick Steward das so nicht gesagt.
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