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  • 21.02.2014           38      Teilen:   |

CSU sagt Nein

Keine sexuelle Vielfalt an bayerischen Schulen

Artikelbild
Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hält bayerische Schulen bereits jetzt für perfekt

Die CSU hält bayerische Schulen schon jetzt für so tolerant, dass ein Aktionsplan gegen Homophobie überflüssig sei – die Grünen weisen aber darauf hin, dass an Schulhöfen "schwule Sau" das Lieblingsschimpfwort ist.

Die CSU hat es am Donnerstag im Bildungsausschuss des bayerischen Landtags abgelehnt, sexuelle Vielfalt zum Bildungsziel an Schulen des Freistaats zu machen. Die Grünen hatten zuvor beantragt, einen Aktionsplan für Antidiskriminierung, Gleichstellung und Akzeptanz sexueller Vielfalt in der Schule einzurichten. Dieser Forderung schloss sich lediglich die oppositionelle SPD an. Die Freien Wähler enthielten sich im Ausschuss der Stimme.

"Solange das Schimpfwort 'schwule Sau' das häufigste in der Schule ist, herrscht Handlungsbedarf", hatten die Grünen im Vorfeld argumentiert. Allerdings hatte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) im Rahmen der Debatte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärt, das Thema Homosexualität sei bereits jetzt "eingebettet in die Werteerziehung". "In diesem Zusammenhang sind Toleranz und Respekt vor der Würde des Menschen – unabhängig von der Lebensform – zentral", hieß es in einer Pressemitteilung seines Ministeriums.

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Bayern ist "Entwicklungsland"

Claudia Stamm (Grüne) fordert mehr Aufklärung an Schulen des Freistaates - Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr / cc by-sa 2.0
Claudia Stamm (Grüne) fordert mehr Aufklärung an Schulen des Freistaates (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr / cc by-sa 2.0)

Dem widersprach die queerpolitische Sprecherin der Grünen, Claudia Stamm, vehement: "Es ist nicht eine Frage von Toleranz, sondern von Gerechtigkeit, eine andere sexuelle Orientierung zu akzeptieren". Es sei Aufgabe von Schulen, "für vollständige Akzeptanz und Anti-Diskriminierung anderer Lebensformen zu sorgen". In diesem Punkt sei Bayern nach wie vor ein "Entwicklungsland", erklärte Stamm.

Der Streit um das Thema sexuelle Vielfalt in der Schule ist nach der Auseinandersetzung um den baden-württembergischen Bildungsplan ausgebrochen, der von der grün-roten Landesregierung geplant war. CDU und FDP haben sich im Südwesten dagegen ausgesprochen, Schulaufklärung über Homo- und Transsexualität zu betreiben (queer.de berichtete). FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke erklärte in der Debatte sogar, dass Homosexuelle "nicht gleichwertig" seien (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: schule, bayern, grüne, csu, ludwig spaenle, claudia stamm
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Reaktionen zu "Keine sexuelle Vielfalt an bayerischen Schulen"


 38 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
21.02.2014
16:54:15


(+5, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die CSU macht sich Bayern so, wie's ihr gefällt!


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#2
21.02.2014
16:54:37


(-9, 13 Votes)

Von Indentität


Zumindest hat die CSU als eine konservativ-christliche Partei ihre Prinzipien und hält sich daran: sonst ist es wenig sinnvoll wenn jemand die Vielfalt der ganzen großen Welt zwar akzeptiert, aber nicht weiß, wer er selbst ist. Und vor allem wer nicht.


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#3
21.02.2014
17:06:04


(-11, 15 Votes)

Von Miro


Wollen die Grünen bitte auch etwas gegen die Materphobie tun, die in "Hurensohn" und "Ich fick deine Mutter" zum Ausdruck kommt?
Oder gegen die Phobie gegenüber Dicken, die im ebenso beliebten "fette Sau" steckt?


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#4
21.02.2014
17:16:20


(+8, 12 Votes)

Von goddamn liberal


Ist doch klar: In Ratzingers Heimat ist 'schwule Sau' keine Abwertung, sondern ein Bekenntnis zu den Werten der Heiligen Kirche.

Und die werden von der CSU eins zu eins in Politik umgesetzt.

Mir tut jeder leid, der da unten leben muss. Ob Homo, ob Hetero.


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#5
21.02.2014
17:19:08


(+9, 11 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Als hätte ich etwas anderes erwartet, die armen Bayern sind doch nicht frei, wenn sie Sonntags in die Kirche gehen und stehen plötzlich entgegen der Meinung ihrer Kirche, werden sie am Ende diskriminiert.Nein, nein die müssen schon weiter die Stinkefüße ihrer Pfaffen lecken.


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#6
21.02.2014
17:23:47


(-9, 13 Votes)

Von farian


woher will man denn wissen, das schwule Sau das meistgebrauchte Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen ist ? Hat da etwa jemand eine Statistik geführt ? Ich habe gelesen, Blödmann wäre immer noch das häufigste. Mit einer solch substanzlosen Argumentation verschaffen sich die Grünen keine Glaubwürdigkeit.


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#7
21.02.2014
17:38:43


(+5, 11 Votes)

Von Mutter Gottes
Antwort zu Kommentar #3 von Miro


"Ich fick deine Mutter"

Nieder mit Ahnenschmähung!


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#8
21.02.2014
17:45:17


(+6, 10 Votes)

Von Substanz
Antwort zu Kommentar #6 von farian


Wo haben Sie das gelesen?


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#9
21.02.2014
18:00:10


(+6, 12 Votes)
 
#10
21.02.2014
18:27:13
Via Handy


(+7, 11 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #6 von farian


Dann geh mal an einer ja 'ach so toleranten' Schulklasse vorbei oder halt Dich in der Nähe eines Pausenhofs auf. Dann kapierst sogar DU, dass 'schwule Sau' noch immer das meistgebrüllte Schimpfwort ist! Und Vorsicht: Die 'tollen' Lehrer/innen sind zu feig, um solche Beschimpfungen zu kritisieren - beziehungsweise sie pöbeln teilweise noch mit.


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