Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?21110

Seminar im Waldschlösschen

Der queere Medien-Think-Tank



Vom 4. bis 6. April 2014 treffen sich lesbische und schwule Journalist_innen, Medienleute und Blogger_innen wieder in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen.

Bei diesem Seminar wird nicht nur Bier gesoffen oder in der Sauna geklüngelt. Insbesondere im vergangenen Jahr gingen vom jährlichen Treffen schwuler und lesbischer Journalist_innen wichtige Impulse aus – wie der Waldschlösschen-Appell gegen unwidersprochene Homophobie in den Medien oder die Broschüre "Schöner schreiben über Lesben und Schwule", die an rund 100 Redaktionen in ganz Deutschland verschickt wurde.

In diesem Jahr laden der Bund Lesbischer und Schwuler Journalist_innen e.V. (BLSJ), der Publizist Elmar Kraushaar und die Akademie Waldschlösschen vom 4. bis 6. April unter dem Motto "Wie lesbische und schwule Themen in die Medien kommen" in das legendäre Tagungshaus bei Göttingen ein. Diskutiert werden soll u.a. über einen "LSBT* Media Watch"-Dienst, der die aktuelle Berichterstattung über Homo- und Bisexuelle sowie Transgender nachhaltig und kritisch verfolgt.

Außerdem auf dem Programm stehen Vorträge zur Situation queerer Medien in Russland und zur Berichterstattung zu lesbischen wie zu Trans*-Themen. Ein Workshop beschäftigt sich mit "verpassten Gelegenheiten" in Facebook und sozialen Netzwerken, nicht zuletzt wird über nichts Geringeres diskutiert als die "Zukunft des lesbischen und schwulen Journalismus".

Für queer.de werden Norbert Blech und Micha Schulze im Waldschlösschen dabei sein. Wir freuen uns auf möglichst viele Kolleg_innen, neue Erkenntnisse und einen spannenden wie motivierenden Austausch!

Die Akademie Waldschlösschen war 1981 als "schwule Volkshochschule" gegründet worden und hat sich seitdem zum bundesweiten Zentrum der Begegnung und Förderung von Vernetzung selbstorganisierter, emanzipativer LGBT-Arbeit entwickelt (z.B. von Lehrern, Juristen, Medizinern, Theologen, schwulen Vätern und schwulen- und schwul-lesbischen AStA-Referaten der deutschen Hochschulen). Sie ist aus der Geschichte der deutschen Schwulenbewegung nicht wegzudenken. (mize)



#1 m123Anonym
  • 26.02.2014, 08:11h
  • "Waldschlösschen" klingt irgendwie tuntig. "Waldschloss" würde besser klingen. Schade, dass "Waldschlösschen" der Name dieses Appells ist. Das verstärkt stereotype Bilder in den Köpfen der Menschen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Harry1972Profil
#3 daVinci6667
  • 26.02.2014, 09:07h
  • Antwort auf #1 von m123

  • warum sind Verkleinerungen tuntig, sind etwa alle Kinder Tunten?

    Für mich klingt die Verkleinerungsform - chen am Wortende zwar auch irgendwie komisch, jedoch nicht tuntig.

    Wie klingt denn Waldschlössli für Dich?

    Um dich etwas aufzuheitern sage dreimal folgendes Wort: Schnäbeli, dann noch Pfifeli, Stängeli

    Auf die Bedeutung wirst du selber kommen. (Alle drei dasselbe)
  • Antworten » | Direktlink »
#4 kinnon
#5 SmileyEhemaliges Profil
#7 Harry1972Profil
  • 26.02.2014, 12:50hBad Oeynhausen
  • ...mal ganz davon abgesehen, daß der Kasten schon über 100 Jahre Waldschlösschen heisst.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 sperlingAnonym
  • 26.02.2014, 13:14h
  • Antwort auf #1 von m123
  • ich schätze deine beiträge oft sehr.

    aber es gibt einige dinge, wo ich nur staunend konstatieren kann, dass du offenbar bestimmte blinde flecken hast, die du auch dann nicht erkennst, wenn dich andere darauf hinweisen. schade, denn du scheinst mir eigentlich ein ziemlich heller kopf zu sein.

    nicht "in den köpfen der menschen" verstärken sich hier stereotype bilder, sondern in DEINEM kopf. DU hast eine irrationale angst vor tuntigkeit. projiziere sie nicht auf "die menschen", sondern bekenne dich dazu und frage dich, was bei DIR dahinter steckt, wenn du sogar da tunten siehst, wo gar keine sind.

    in den siebzigern gab es mal die hypothese, hinter aller schwulenfeindlichkeit stecke im grunde TUNTENfeindlichkeit. ich glaube, dass da etwas dran ist. (ich könnte dazu jetzt einen vortrag halten, aber da es hier ja eigentlich um das waldschlösschen und den queeren journalismus geht, mach' ich das nur auf anfrage. )
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SmileyEhemaliges Profil