Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 27.02.2014               Teilen:   |

Den Durchblick im Banken-Deutsch behalten

Sparen leicht gemacht

Artikelbild
Nicht unbedingt zu empfehlen: Das klassische Sparschwein im Wohnzimmer bringt zum einen keine Zinsen und verleitet zum anderen zu spontanen Plünderungen (Bild: hodihu / flickr / cc by 2.0)

Tagesgeldkonto, Sparbrief oder Bausparen? Ein kleiner Überblick über derzeitige Anlage-Möglichkeiten.

Sparsamkeit ist eine löbliche, unter Schwulen allerdings nicht unbedingt sehr verbreitete Tugend (queer.de berichtete). Und wer sich tatsächlich durchringt, ein paar Groschen zur Seite zu legen, und sich mit dieser Absicht an finanzielle Dienstleister, Institute und Banken wendet, wird oftmals bombadiert mit Ratschlägen, Angeboten und Sonderaktionen. Leider nur in den seltensten Fällen ist die Beratung klar genug, um nicht nur Absolventen der Betriebswirtschaftslehre und Bankkaufmännern, sondern eben auch dem Normalverbraucher einzuleuchten.

Erstaunlicherweise sind in Bezug auf den Service einer Filialbank im Vergleich zur schriftlichen oder telefonischen Beratung der Direktbank kaum Unterscheide festzustellen. Dadurch ist heutzutage die einzige "Schwäche" der Direktbank komplett ausgemerzt. Einen genauen Vergleich zwischen den beiden Formen findet man auf dieser Seite, doch das Fazit ist meist dasselbe: Dadurch, dass keine Filiale unterhalten werden muss sowie Personal eingespart werden kann, hat die Direktbank Ressourcen frei, die sie in günstigere Zinsen umwandeln kann. Diese fallen je nach Produkt unterschiedlich hoch aus, wie ein Blick auf die aktuellen Sparprodukte der Direktbank ING-Diba zeigt.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Sparprodukte und ihre Eigenschaften im Überblick

So gibt es zum einen das klassische Extra-Konto, auch Tagesgeldkonto genannt. Da es sich hierbei um ein äußerst flexibles Depot handelt (jederzeit Geld abrufbar), sind die Zinsen logischerweise sehr gering, zudem gibt es den Maximalertrag von meist 800 Euro, den man aber wohl kaum erreichen wird, außer es handelt sich um Anlagebeträge, die im fünfstelligen Bereich liegen. Daher wird hier eher das kleine, "kurzfristige" Gesparte zurückgelegt.

Ein wenig mehr Verbindlichkeit ist bei den Leistungen gefragt, die eine Laufzeit besitzen, das heißt, in die man eine gewisse Zeit einzahlt und erst nach einer bestimmten Zeit ausgezahlt wird. Grundregel ist also: Je länger und je verbindlicher die Anlage verläuft, desto stärker ist die Verzinsung und desto höher natürlich auch der Gewinn. Je nach veranschlagter Laufzeit kann man sich hier entweder für das Festgeld, den Sparbrief oder den klassischen Sparvertrag entscheiden. Alle drei sind unterschiedlich verzinst, haben aber auch unterschiedliche Mindestbeträge, die angelegt werden müssen, um einen derartigen Zinssatz zu erreichen. Während das Festgeld eine kurze Laufzeit hat, müssen hohe Beträge eingezahlt werden, meist im fünfstelligen Bereich. Hintergrund: Erst dann rentieren sich Zinserlöse mit einem Prozent.

Besonders attraktiv für diejenigen, die auf wirklich längere Zeit Rücklagen anlegen wollen, ist das Bausparen. Egal ob mit oder ohne die Absicht, Immobilien zu kaufen oder selbst zu bauen: Dadurch, dass Geld auf diese lange Zeit angelegt wird, ist der Sparvertrag meist hochverzinst, außerdem kommt noch die staatliche Zulage hinzu. Diese ist einkommensabhängig und beträgt meist 8,8 Prozent. Weitere 9 Prozent Verzinsung bekommt man, wenn man als Arbeitnehmer noch die vermögenswirksamen Leistungen in den Vertrag investiert, die einem viele Unternehmen im Arbeitsvertrag anbieten.

Somit muss man kein Börsenspekulant mit langjähriger Erfahrung sein, um Geld sicher und gewinnbringend anlegen zu können. Es reicht völlig, das Angebot der eigenen Bank zu studieren und zu vergleichen. Meist sind günstigere Zinsen jedoch mit Einschränkungen verbunden, sodass man Vertragsinhalte stets genau ansehen und keine Entscheidung überstürzen sollte. (cw)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher keine Reaktionen
Teilen:                  
Service: | pdf | mailen
Tags: sparen, geldanlage, bausparen, sparbuch, anlageberatung, direktbank, zinsen, festgeld
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Sparen leicht gemacht"


 Bisher keine User-Kommentare


 LIFE & STYLE - HOME & LIVING

Top-Links (Werbung)

 LIFE & STYLE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Fünf Gründe für einen Ausflug nach Amsterdam Hedwig von Beverfoerde tritt aus CDU aus Sachsen: Alle außer AfD begrüßen Sexualkunde-Leitlinien IS soll mutmaßlichen Schwulen in Syrien exekutiert haben
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt