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Dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz bereitet die LGBT-Verfolgung "große Sorgen" (Bild: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten)

Mit scharfen Worten hat sich der österreichische Außenminister Sebastian Kurz in einer Pressemitteilung die Verfolgung von sexuellen Minderheiten in rund 80 Ländern kritisiert.

"Die zunehmende Diskriminierung und sogar Kriminalisierung von homosexuellen, bisexuellen, trans- oder intersexuellen Personen (LGBTI) in einigen Staaten bereitet mir große Sorgen. Jeder Gesellschaft sind ihre kulturellen Werte wichtig, die universellen Menschenrechte, und einfach die Würde des Menschen sind jedoch niemals verhandelbar", so der 27-jährige Politiker der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP). Er bezieht sich dabei ausdrücklich auf die Gesetzesverschärfungen in den afrikanischen Staaten Uganda und Nigeria, aber auch auf das Gesetz gegen Homo-"Propaganda" in Russland.

"Die Achtung der universellen Menschenrechte und Toleranz ist Grundlage einer friedlichen und stabilen Gesellschaft. Dialog schafft das notwendige Bewusstsein für die Anliegen von LGBTI-Personen", erklärte der Außenminister. Er forderte ein kohärentes Vorgehen der Europäischen Union in diesem Bereich. "Leider ist auch in der EU Homophobie weiterhin stark verbreitet. Es ist unsere Verantwortung und ich appelliere daher an alle, den Schutz der Rechte von LGBTI-Personen weltweit zu gewährleisten", so Kurz.

Das österreichische Außenministerium hatte bereits am Montag angekündigt, nach Verabschiedung des Gesetzes in Uganda die Entwicklungshilfe an das ostafrikanische Land "grundsätzlich zu überdenken", weil die Menschenrechte ein "zentrales Kriterium" für die Vergabe von Geldern sein müssten.

In Deutschland hat sich dagegen das SPD-geführte Außenministerium nach der Gesetzesverschärfung in Uganda bislang nicht geäußert. Lediglich der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung kritisierte die Gesetzesverschärfung.

Sebastian Kurz ist seit Dezember 2013 österreichischer Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten in einer Großen Koalition aus SPÖ und ÖVP. (dk)



#1 Coming outAnonym
#2 goddamn liberalAnonym
#3 m123Anonym
  • 27.02.2014, 17:47h
  • Er ist gegen die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, d. h. gegen die Öffnung der Ehe und gegen das volle Adoptionsrecht.

    Noch Fragen?
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#4 MikeschAnonym
#5 Ein MünchnerAnonym
  • 27.02.2014, 19:09h
  • Ich kann die Position nur auf das Energischte UNTERSTÜTZEN! Kein Geld mehr für diese Verbrecherstaaten und konservativen Potentaten in Afrika, die mit Schwulenhatz nur von ihrer korrupten Politik ablenken wollen und damit Menschenrechte mit den Füßen treten. Pfui! Sperrt ihre Privaten Konten und lasst Sie die Konsequenzen Ihres Handlens am eigenen Leib spüren! Erst dann tut's weh. Nur so können Veränderungsprozesse unterstützt werden.
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#6 YannickAnonym
  • 27.02.2014, 22:01h
  • Danke für die deutlichen Worte, denen hoffentlich auch Taten folgen (z.B. als erstes schon mal finanzielle Sanktionen, die erfahrungsgemäß als einziges etwas bringen).

    Und glaubwürdiger wäre das natürlich auch, wenn Österreich GLBT endlich vollkommen gleichstellen würde!
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#7 BaksisProfil
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 ollinaieProfil
  • 28.02.2014, 10:13hSeligenstadt
  • Antwort auf #8 von FoXXXyness
  • "Das Jüngelchen hat doch überhaupt keine Ahnung und er muß sich schon hochgeschlafen haben, um ein solches Amt zu bekleiden!"

    1. Das überhaut von seiten der Politik ein offizielles Statement kommt, ist wenigstens mal ein Anfang. Im KönigInnenreich Merkel herscht wie so oft beschämendes Schweigen und Aussitzeritis.

    2. Mir sind im Zweifel unerfahrene Jüngelchen lieber als seniele Tattergreise, siehe Simbabwe als nur ein Beispiel unter vielen.

    3. "... muß sich schon hochgeschlafen haben", aber leider weder mit mir noch mit dir, mein Bester.

    ---
    Ich lese deine Kommentare in der Regel gerne, aber heute scheint nicht dein Tag zu sein.

    Küsschen aus Frankfurt
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#10 thorium222Profil
  • 28.02.2014, 11:52hMr
  • Wow, und das von einem ÖVP-Politiker! Einsicht at last! Da sollte sich das CDU/CSU-Trauerspiel aber echt mal ein Beispiel nehmen. Aber nein, dort machen ja peinliche Leute wie das Doofrind und Katharina Reichlich Bescheuert Karriere.
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