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Lesbische und schwule Schüler tarnen sich als der langweilige "Geography Club"

In Gary Entins Film "Geography Club" müssen Schüler lernen, zu sich selbst zu stehen.

Russell ist 16 und geht mit Mädchen aus, obwohl er heimlich eine Beziehung zu Kevin hat, dem Quarterback des Football Teams – was aber keiner wissen darf. Min und Terese erzählen allen, sie seien nur beste Freundinnen, und Ike weiß nicht, wer er ist und wer er sein möchte.

Hier sind Jugendliche, die spüren, dass sie sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, aber nicht möchten, dass ihr Umfeld das herausfindet. Deshalb gründen sie gemeinsam an ihrer Schule den "Geography Club", in der Annahme, schon der Name sei so langweilig, dass keiner mitmachen will und sie so unter sich bleiben.

Das Geheimnis des Clubs ist nicht von Dauer


Die DVD ist Ende Februar 2014 bei cmv-Laservision erschienen

Der Club soll dazu dienen, wenigstens da offen ihren Neigungen zeigen zu können, sich mit andern schwulen Schülern auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und für einander einzustehen. Aber ihr Geheimnis ist nicht von Dauer … und bald müssen sie der Realität ins Auge sehen.

"Geography Club" ist ein wunderbarer Film, in dem Heranwachsende nach und nach begreifen, wer sie sind und dass sie für ihre Überzeugung einstehen müssen. Es geht um Mut, Freundschaft, Vertrauen – und Liebe.

Entertainment Tonight schrieb: "Jedes Jahr gibt es einen Film, der so wichtig ist, dass man es zur Pflicht machen sollte, ihn zu sehen. Dieses Jahr (2013) ist es Geography Club!" (cw/pm)

Youtube | Englischer Originaltrailer zum Film
Infos zur DVD

Geography Club. Spielfilm. USA 2013. Regie: Gary Entin. Darsteller: Cameron Deane Stewart, Meaghan Martin, Justin Deeley, Ana Gasteyer, Alex Newell. Laufzeit: 80 Minuten. Sprache: Englisch. Untertitel: Deutsch (optional). Untertitel: Deutsch. FSK 12. cmv-Laservision


#1 ollinaieProfil
  • 28.02.2014, 10:24hSeligenstadt
  • Mag sein, das das ein nettes Filmchen ist, aber, vorausgeschickt es gab oder gibt reale Vorbilder:

    Schon allein die Idee eine solche "Tarnorganisation" gründen zu wollen wirkt auf mich absurd!

    Mein Vorurteilszentrum meint: "Typisch heuchlerische USA".
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#2 mmvsAnonym
  • 14.11.2014, 15:55h
  • Antwort auf #1 von ollinaie
  • der "tarneffekt" kommt zumindest im buch eigentlich zufällig zustande. eigentlich wollten nur ein paar leute einen nichtstuer-club gründen, bis sie feststellen, dass alle teilnehmer eines gemeinsam haben: sie sind alle außenseiter (aus den verschiedensten gründen), daher wollten sie ja auch alle in den club, in den sonst keiner will. es ist also kein club der explizit von/für homosexuelle schüler gegründet wurde, das ist eher zufall. das buch von brent hartinger ist überraschend erfrischend, witzig und unkitschig, und steht damit in einer reihe mit den besten vertretern dieser art von "jugendliteratur" wie "will grayson, will grayson" von david levithan und john green, oder "boy meets boy" von david levithan. wenn der film nur ansatzweise so unkitschig und erfrischend witzig ist, dann ist das schon ein erfolg.
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#3 heuchel heuchelAnonym
  • 14.11.2014, 17:34h
  • Antwort auf #1 von ollinaie
  • ohne die heterosexistische kleiderordnung geht es sowieso nirgendwo und zu keinem zeitpunkt mehr.
    sei es nun in diesem film oder kurz vor winterbeginn überall im öffentlichen raum, wo einen von werbeflächen die weiblichen (was sonst?) dauerzwangsobjekte in unterwäsche noch penetranter anspringen als sowieso schon andauernd.

    da kann man sich dann jedes "toleranz"-blabla (synonym für: an der heteronormativen/-sexistischen grundordnung wird rein gar nichts geändert) von vornherein sparen.
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