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  • 03.03.2014           3      Teilen:   |

"Philomena"

Der verlorene Sohn war schwul – und Republikaner

Artikelbild
Eine auf wahren Begebenheiten beruhende, sehr emotionale wie tragische Geschichte um ein verschollenes Kind: Der einstige Starjournalist Martin Sixsmith (Steve Coogan) hilft Philomena Lee (Judi Dench) bei der Suche nach Anthony (Bild: SquareOne Entertainment)

Jetzt im Kino: In Stephen Frears Film "Philomena" macht sich eine Mutter nach 50 Jahren auf die Suche nach ihrem zur Adoption freigegebenen, unehelichen Sohn.

Er hat auf höchster politischer Ebene mitgemischt. Menschelnde Schicksalsstorys öden ihn an. Aber als die fast 70 Jahre alte Philomena Lee (Judi Dench) dem arroganten früheren BBC-Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) ihre Lebensgeschichte anvertraut, wittert er eine Story.

Als Teenager wird Philomena im streng katholischen Irland der Fünfzigerjahre ungewollt schwanger. Zur Strafe kommt sie in ein Kloster, in dem sie ihren unehelichen Sohn Anthony zur Welt bringt und gezwungen wird, ihn zur Adoption freizugeben. 50 Jahre lang schweigt die mittlerweile pensionierte Krankenschwester Philomena aus Scham. Jetzt bittet sie Martin um Unterstützung bei der Suche nach ihrem Kind. Der Deal ist simpel: Sixsmith hilft Philomena bei der Suche und darf nachher ihre Geschichte publizieren.

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"Philomena" erzählt eine wahre Geschichte

Die Tragikomödie "Philomena" läuft seit Ende Februar 2014 bundesweit im Kino
Die Tragikomödie "Philomena" läuft seit Ende Februar 2014 bundesweit im Kino

Während ihrer gemeinsamen Reise auf den Spuren der Vergangenheit prallen zwei Welten aufeinander: Die fromme, warmherzige ältere Dame und der zynische Reporter bilden ein kurioses Team. Trotz aller Gegensätze freunden sie sich an – und stoßen im Verlauf ihrer Nachforschungen auf einige Überraschungen und einen unfassbaren Skandal.

Die Spur führt die beiden in die USA. Dort stellt sich heraus, dass Anthony – der nach der Adoption in Michael A. Hess umbenannt wurde – Mitglied der Republikanischen Partei war und Karriere als Berater unter den Präsidenten Reagan und Bush sen. gemacht hatte. Doch sie erfahren auch, dass er schwul war und bereits 1995 an den Folgen von Aids gestorben ist.

Trotz ihrer Trauer und entgegen Sixsmiths Befürchtungen – er muss ja einen Vertrag mit dem Boulevardmagazin erfüllen – fährt Philomena nicht nach Irland zurück, sondern will die Menschen treffen, die ihren Sohn persönlich kannten. Auch die Neugierde des Journalisten wird vollends geweckt, als er das Foto einer Pressekonferenz findet, auf dem nicht nur Philomenas Sohn, sondern auch er selbst als früherer US-Korrespondent zu sehen ist. Er beginnt sich an Anthony/Michael zu erinnern…

Stephen Frears Film "Philomena" erzählt eine wahre Geschichte, basierend auf dem Buch "The Lost Child of Philomena Lee" von Martin Sixsmith. Mit der glänzend aufgelegten Judi Dench und Steve Coogan ("The Look of Love") in den Hauptrollen ist dem Regisseur von "The Queen" erneut ein großer Film gelungen – mit viel Herz und einer ordentlichen Portion britischen Humors. Die Tragikomödie war als Bester Spielfilm für einen Oscar nominiert, ging bei der Verleihung am Sonntag jedoch leer aus. (cw)

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film
  Infos zum Film
Philomena. Tragikomödie. Großbritannien 2013. Nach dem Roman "The Lost Child of Philomena Lee" von Martin Sixsmith. Regie: Stephen Frears. Darsteller: Judi Dench, Steve Coogan, Sophie Kennedy Clark, Anna Maxwell Martin. Laufzeit: 94 Minuten., Sprache: deutsche Synchronfassung. FSK 6.Verleih: SquareOne Entertainment und Universum Film. Bundesweit im Kino seit 27. Februar 2014.
Links zum Thema:
» Deutsche Fanpage zum Film auf Facebook
» Offizielle Website zum Film (Englisch)
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Tags: philomena. stephen frears
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Reaktionen zu "Der verlorene Sohn war schwul – und Republikaner"


 3 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
03.03.2014
23:14:38


(+4, 6 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Hört sich spannender an als alle Gewinnerfilme zusammen!Werde ihn mir sicher ansehen!


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#2
04.03.2014
10:05:28


(0, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Schade, daß Judi Dench keinen Oscar bekommen hat, er wäre verdient gewesen! Diese Frau macht einen Superjob!


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#3
04.03.2014
11:44:32
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von LedErich
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O, den Film hatte ich gar nicht auf meiner Liste! Danke für den Tipp
Und dann läuft er auch noch im Kino in unserer Straße. Bin sehr gespannt!


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