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  • 09. Dezember 2004, noch kein Kommentar

Washington Ein Berufungsgericht der US-Militärjustiz hat erstmals eine Verurteilung eines Soldaten aufgrund privaten Geschlechtsverkehrs aufgehoben. Experten rechnen mit einem Einfluss auf die "Don't ask don't tell"-Politik der US-Regierung, obwohl im vorliegenden Fall ein heterosexueller Soldat verurteilt worden war, der oralen Geschlechtsverkehr mit einer Zivilisten auf dem Militärgelände hatte. Die Richter orientierten sich in ihrer Entscheidung an einem Urteil des Verfassungsgerichts, dass vor wenigen Monaten die Sodomiegesetze in den USA aufgehoben hatte. Einvernehmlicher, privater Sex zwischen Erwachsenen gehe den Staat demnach nichts an, folgerten die Richter. Gegen die "Don't ask don't tell"-Politik, die Homosexuelle im Militär nur erlaubt, solange sie sich nicht als solche zu erkennen geben, sind derzeit mehrere Klagen vor verschiedenen Gerichten anhängig. (nb)