Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 05.03.2014           83      Teilen:   |

Auseinandersetzung um Bildungsplan

CSD Stuttgart distanziert sich von "Pädophilenszene"

Artikelbild
Vergangenes Wochenende demonstrierten Homo-Hasser in Stuttgart - und setzten auf Plakaten Schwule und Lesben mit Pädos gleich (Bild: gk)

Homo-Gegner setzen Homosexualität immer wieder mit Kindesmissbrauch gleich, insbesondere beim Streit um den Bildungsplan in Baden-Württemberg. Jetzt haben die CSD-Veranstalter, die am Wochenende auch die "Kundgebung für Vielfalt" organisiert hatten, darauf reagiert.

In einer Pressemitteilung haben sich die Veranstalter des CSDs in Stuttgart am Mittwoch vom Pädophilen-Internetportal "Krumme 13" distanziert, das zur Teilnahme an der vom CSD mitorganisierten "Kundgebung für Vielfalt" aufgerufen hatte. Zu der Demonstration für den Bildungsplan waren am vergangenen Samstag hunderte Menschen erschienen (queer.de berichtete). Viele der christlich-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Homo-Gegner, die am gleichen Tag ebenfalls auf die Straße gegangen waren, hatten bei ihrer Demonstration den sexuellen Missbrauch von Kindern mit einvernehmlichen gleichgeschlechtlichen Beziehungen gleichgesetzt.

Die CSD-Veranstalter erklärten, sie hätten erst kürzlich Kenntnis erhalten über den Aufruf des Portals, das von einem wegen Kinderporno-Vertriebs vorbestraften Mannes betrieben wird: "Die IG CSD Stuttgart e.V. distanziert sich mit Nachdruck und in aller Deutlichkeit von dem dortigen Aufruf. Gleichzeitig verwahrt sich die IG CSD gegen die damit verbundene Vereinnahmung durch völlig sachfremde Interessen", heißt es in der Pressemitteilung. "Wir betonen ausdrücklich: die Sichtweise und die Belange von pädophilen Menschen gehören nicht in diesen Kontext. Sexueller Missbrauch an Kindern ist nicht tolerierbar und wird von der LSBTTIQ-Community uneingeschränkt verurteilt", heißt es darin. Die "Pädophilenszene" sei "nicht Teil der LSBTTIQ-Community".

Fortsetzung nach Anzeige


CSD-Veranstalter: Bildungsplan schützt vor sexuellem Missbrauch

Ferner erklärten die Veranstalter, dass der von der grün-roten Landesregierung geplante Bildungsplan "Kindern und Jugendlichen in ihrer selbstbewussten Entwicklung hin zu aufgeklärten Menschen helfen wird". Dies stärke die Persönlichkeit der Schüler und sei ein "wichtiger Schritt beim Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch".

Die Website der "Krumme 13" will nicht nur eine Gruppe für Pädophile sein, sondern wirbt offen für Kindesmissbrauch ("einvernehmliche Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen").

Mehrere homofeindliche Portale haben bereits die Unterstützung der Pädo-Seite dazu genutzt, um Homosexuelle mit Straftätern, die Kinder missbrauchen, gleichzusetzen. So fragt die katholische Seite kath.net in einer Überschrift: "Gehört auch Pädophilie zur 'sexuellen Vielfalt'?". Die "Freie Welt" wirft den Veranstaltern vor, dass sie die Unterstützung von Pädophilen nicht ausschließen könne.

Vorsichtige Schätzungen gehen von 50.000 bis 200.000 pädophilen Männern in Deutschland aus. Hilfsangebote wie "Kein Täter werden" wollen den Betroffenen dabei helfen, sich nicht strafbar zu machen.

Der grün-rote Entwurf zum Bildungsplan 2015 sieht vor, dass in Schulen künftig die "Akzeptanz sexueller Vielfalt" behandelt werden soll. Dabei sollen Themen wie Homo-, Bi- und Transsexualität im Unterricht intensiver und fächerübergreifend im Unterricht vorkommen. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 83 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 107             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: bildungsplan, baden-württemberg, schule, pädophilie
Schwerpunkte:
 Demo für alle
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "CSD Stuttgart distanziert sich von "Pädophilenszene""


 83 User-Kommentare
« zurück  12345...89  vor »

Die ersten:   
#1
05.03.2014
16:34:12


(-5, 19 Votes)

Von Divide et impera


Sehr richtig. Und genau zur richtigen Zeit.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
05.03.2014
16:41:21
Via Handy


(+11, 15 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich kenne die krumme13 nicht, fordern die Sex mit Kindern ? Wenn ja ist der Ausschluss richtig, wenn es aber nur um ein Verein geht, also ne Art Pädo Selbsthilfegruppe, dann ist der Ausschluss ein Fehler, Leute können nichts für Pädophile und so ein Ausschluss zeugt von Feigheit


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
05.03.2014
17:03:11


(+8, 22 Votes)

Von sperling


man sollte doch in der lage sein, zwischen pädophilie als anlage und pädo-sex als verhalten zu unterscheiden. dass hier diese konkrete pädo-gruppe und die interessen ALLER pädophilen in einen topf geworfen werden, zeugt nicht gerade von politischem weitblick der CSD-veranstalter_innen.

man kann doch bitte nicht eine plumpe gleichsetzung ("schwul = pädophil") mit einer anderen ("pädophil = kriminell") bekämpfen wollen.
*kopfschüttel*


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
05.03.2014
17:08:04


(-2, 18 Votes)

Von Mikesch


"Die Website der 'Krumme 13' ... wirbt offen für Kindesmissbrauch..."
Was in Deutschland nicht alles möglich ist - widerlich.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
05.03.2014
17:08:21


(+3, 9 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


""Vorsichtige Schätzungen gehen von 50.000 bis 200.000 pädophilen Männern in Deutschland aus. Hilfsangebote wie "Kein Täter werden" wollen den Betroffenen dabei helfen, sich nicht strafbar zu machen.""..

Neulich wurde hier von 250.000 Pädosexuellen geschrieben..

Ob diese Zahl sich dann allein auf Pädosexuelle Männer bezog ?

Das ist nicht unmöglich..

Gleichzeitig verschweigt das Nennen einer solchen Zahl aber die Zahl der Menschen, die sich Pädosexuell übergriffig betätigen, nämlich die Täter die durch die Jährlich in den Statistiken zu Sexuellen Missbrauch aufgezählt sind :
Jedes Jahr so um die 350.000 Fälle des Sexuellen Missbrauches an Kindern unter 14 Jahre listen die Statistiken dazu auf, und die mehr als Überwiegende Zahl der Opfer sind mit weit über 70 % Mädchen..

Setzt Mann nun die Zahlen zueinander in Relation, dann muß Mann wohl davon ausgehen das die Zahl 50. - 200.000 Pädosexuelle, allein auf Jungen fokussierte Männer so nicht stimmen kann, oder es aber mindestens eine weitere Gruppe von 700.000 auf Mädchen fokusierte pädoseuelle Männer geben muß..

Zusätzlich ein Gruppe von Frauen die jeweils auf Mädchen, und eine die auf Jungen fokussiert sind, ergibt das Summa-Summarum einen Anteil von ca. Einer Million pädosexueller Menschen..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
05.03.2014
17:15:22


(+8, 18 Votes)

Von Anti-Anbiederung
Antwort zu Kommentar #3 von sperling


Seltsam. Liegt das Problem nicht vielmehr bei denjenigen, die Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzen, um ihre Hetze zu betreiben?

Will sich der Vereinsklüngel dieser Zusammenrottung von Faschisten noch mehr anbiedern als ohnehin schon?

Link zu www.queer.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
05.03.2014
17:20:09


(+10, 18 Votes)

Von yeah widerlich
Antwort zu Kommentar #4 von Mikesch


"erziehungsberechtigte" outen sich öffentlich als rassistisch (homophob), bringen ihre kinder zu faschistischen mobilisierungen mit und dürfen sogar im öffentlich-rechtlichen fernsehen stolz dafür werben.

die meisten fälle von kindesmissbrauch gibt es weiterhin in der heiligen bürgerlichen familie und ihren abhängigkeitsverhältnissen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
05.03.2014
17:28:35


(+7, 11 Votes)

Von lentil
Antwort zu Kommentar #3 von sperling


Besser hätte ich es nicht sagen können!! :)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
05.03.2014
17:31:44


(+1, 15 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Von denjenigen, die hier schwule Organisationen missbrauchen um ihre ganz eigenen Interessen zu verfolgen sollten sich Schwule auch distanzieren!
Da kommen sonst böse Erinnerungen an die Anfangstage der Schwulenbewegung auf als Pädogruppen die Chance sahen auf dem Rücken der Schwulen ihre Ziele zu erreichen, anfangs scheinbar sogar mit Erfolg bis es in einigen Köpfen Klick gemacht hat.
In den Köpfen vieler Menschen stehen die Uhren allerdings immer noch auf vor 40 Jahren und sowas gießt Öl ins Feuer wenn nicht entschieden widersprochen wird.

Realität ist nun mal dass die allermeisten Missbrauchsfälle in der eigenen Familie und Verwandtschaft passieren, Hauptopfergruppe sind Mädchen, selbst wenn sich bei Jungs eine große Dunkelziffer vermuten lässt die zeitlebens nie die Kraft hat sich dazu zu bekennen.
Grade davor schützt der geplante Bildungsplan, wenn ein Kind weiß was da grade passiert hat es viel eher die Chance sich zu wehren.

Das kratzt dann allerdings schwer am Image der ach so heilen Familie und der Traumwelt in der viele der Demonstranten leben.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
05.03.2014
17:31:55


(-4, 6 Votes)
 
« zurück  12345...89  vor »


 SZENE - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 SZENE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt