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Die Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana schafften es mit einem Vermögen von je 1,65 Milliarden Dollar als einzige LGBT-Vertreter aus Europa in die Liste (Bild: newsonline / flickr / by 2.0)

In die Liste der Dollar-Milliardäre haben es auch sechs schwule Männer (davon drei Modedesigner) sowie eine Transfrau geschafft.

Im neuesten "Forbes"-Ranking der reichsten Menschen der Welt sind dieses Jahr sieben Personen aus der LGBT-Community aufgenommen worden, die insgesamt 16 Milliarden US-Dollar (12 Milliarden Euro) wert sind. Der LGBT-Anteil unter den 1.645 Milliardären in aller Welt beträgt damit 0,4 Prozent.

Reichster offen schwuler Mann ist damit der Medienmogul David Geffen, der es auf ein Vermögen von 6,1 Milliarden Dollar bringt. Insgesamt liegt er damit auf Platz 227 in der "Forbes"-Liste. Der 71-jährige Sohn israelischer Einwanderer rief mehrere Plattenlabel ins Leben, die unter anderem Superstars wie Guns'N'Roses oder Cher im Repertoire hatten. Außerdem war er Mitbegründer des Filmstudios DreamWorks SKG. Geffen gilt auch als Philanthrop und unterstützt unter anderem Aids-Organisationen und LGBT-Gruppen, die sich für die Öffnung der Ehe einsetzen.

Zweitreichster Schwuler ist der in Frankfurt geborene US-Investor Peter Andreas Thiel, der unter anderem Paypal mitgegründet hatte. Er ist in der Szene wegen seiner Unterstützung rechter Gruppen wie der Tea Party umstritten. So ließ er dem populistischen Senator Ted Cruz Großspenden zukommen – obwohl der Republikaner Christen dazu aufruft, gegen Homo-Rechte zu beten.

Zu den weiteren schwulen Milliardären gehören die Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana aus Italien sowie Michael Kors aus den USA. Außerdem findet sich Jon Stryker in der Liste. Der Amerikaner hatte von seinem Vater die Santitätsartikel-Firma Stryker Corporation geerbt.

Erstmals Trans-Frau in der Liste der Milliardäre


Seit ihrem Coming-out im vergangenen Jahr setzt sich Jennifer Pritzker auch für LGBT-Rechte ein

Als erste und einzige Transgender schaffte es die 63-jährige Jennifer Pritzker mit einem Vermögen von 1,8 Milliarden Dollar in die exklusive Runde. Die ehemalige US-Soldatin (Rang: Oberst) wuchs als James in einer reichen Familie auf, die unter anderem als Besitzer der Hyatt-Hotelkette viel Geld verdient hatte. Innerhalb dieser Familie gibt es insgesamt elf Milliardäre. Jennifer Pritzker hatte erst Mitte letzten Jahres bekannt gegeben, dass sie sich als Frau identifiziere.

Laut der Liste gibt es keine einzige offen lesbische Milliardärin. "Forbes" merkte jedoch an, dass es "natürlich noch mehr LGBT-Milliardäre geben könnte, deren sexuelle Orientierung noch nicht öffentlich gemacht worden ist".

Im Vergleich zu den reichsten der Welt verdienen die LGBT-Vertreter allerdings nur "Peanuts": Die Liste wird dieses Jahr nach vier Jahren Pause wieder von Microsoft-Gründer Bill Gates angeführt, der es auf ein Vermögen von 76 Milliarden Dollar bringt. Zweiter ist der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu (72 Milliarden Dollar) vor dem spanischen Unternehmer Amancio Ortega (64 Milliarden Dollar), dem unter anderem die Modekette Zara gehört. Die reichsten Deutschen sind Aldi-Gründer Karl Albrecht mit 25 Milliarden Dollar und Lidl-Chef Dieter Schwarz mit 21 Milliarden Dollar. Die Discount-Vorreiter belegen weltweit die Plätze 23 und 29. (dk)



#1 EnyyoAnonym
  • 11.03.2014, 14:13h
  • Wenn D&G auf der Liste sind, müsste "Karl der Große" aber doch auch dabei sein - schließlich ist er viel länger im Geschäft und viel breiter aufgestellt.

    Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass KL so schlecht mit Geld umgehen können soll.

    Der nächste Kandidat dürfte Tim Cook von Apple sein, der vielleicht noch nicht die Milliardengrenze überschritten hat, mit -zig Millionen Jahresgehalt und sehr wertvollen Aktienpaketen aber auch ein gut gefülltes Konto haben dürfte.

    By-the-way: will mich vielleicht einer der Herren adoptieren? Bin nicht jung und nicht hübsch aber loyal und stubenrein...
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#2 EmmettAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 sperlingAnonym
  • 11.03.2014, 17:23h
  • >"sieben Personen [...], die insgesamt [...] US-Dollar wert sind."

    komische formulierung. ich glaube nicht, dass die sich für den betrag, den sie besitzen, auf dem markt feilbieten würden, und ich glaube auch nicht, dass andere menschen weniger wert sind.
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#6 daVinci6667
#7 SmileyEhemaliges Profil
  • 11.03.2014, 21:13h
  • Ich glaube es war der Multimilliardär Warren Buffett der sich einmal erstaunt zeigte daß seine Sekretärin mehr Steuern zahlte als er. Nicht relativ, absolut.

    Ich mißgönne keinem von denen ihren Reichtum. Ich denke aber, und das gilt auch Gates Buffett & Co, wenn diese Leute zehn Prozent mehr Einkommensteuer gezahlt hätten, oder eben überhaupt mal welche, wären sie nicht wirklich ärmer, die Staaten und Gesellschaften denen sie angehören aber durchaus reicher. In vielerlei Beziehung.
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#8 FoZZZynessAnonym
#9 Dont_talk_aboutProfil
  • 11.03.2014, 23:09hFrankfurt
  • Queer.de sollte mal recherchieren wie viele schwule Selbstanzeigen es infolge der Diskussion um die Steuer-CDs schon gegeben hat
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#10 DavidJacobEhemaliges Profil