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  • 11.03.2014           10      Teilen:   |

Nummer 10

Hessen tritt der Koalition gegen Diskriminierung bei

Die Landesregierung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gibt sich seit dem Wechsel des Koalitionspartners viel homofreundlicher - Quelle: Wiki Commons / Emha / CC-BY-SA-3.0-DE
Die Landesregierung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gibt sich seit dem Wechsel des Koalitionspartners viel homofreundlicher (Bild: Wiki Commons / Emha / CC-BY-SA-3.0-DE)

Als zehntes deutsches Bundesland tritt Hessen der "Koalition gegen Diskriminierung" bei.

Das hat die schwarz-grüne Landesregierung in der Kabinettssitzung am Montag beschlossen. Nach Thüringen wird Hessen erst das zweite CDU-geführte Land sein, das die Absichtserklärung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterschreibt.

Der Hessische Landtag wird nach dem Willen der Landesregierung bereits in seiner Sitzung am Donnerstag einen derartigen Antrag beschließen. Die Regierungskoalition von CDU und Grünen setzt damit einen ersten Punkt des Koalitionsvertrages um (queer.de berichtete).

Die Sprecher von QueerNet Hessen begrüßten den Schritt: "Wir freuen uns sehr, dass sich die neue Regierung schnell unseren Anliegen annimmt und Papier nicht geduldig sein lässt", heißt es in einer Pressemitteilung der Dachorganisation der queeren Organisationen im Land. "Leider hat Hessen in den vergangenen drei Jahren versäumt, hier vorne dabei zu sein", so die Aktivisten mit Blick auf die frühere schwarz-gelbe Regierungskoalition. Sie hoffen nun, dass der neue Staatssekretär für Antidiskriminierung, Jo Dreiseitel (Grüne), aufholen und anderen Ländern zeigen könne, "wie moderne Antidiskriminierungspolitik einer Landesregierung aussehen kann".

Die Unterzeichner der "Koalition gegen Diskriminierung" machen mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie entschieden gegen Diskriminierung vorgehen wollen, Beratungsmöglichkeiten vor Ort verbessern und gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung entwickeln wollen. Bislang haben alle Länder außer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Absichtserklärung unterschrieben. (dk)

Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Koalition gegen Diskriminierung
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Tags: hessen, koalition gegen diskriminierung, antidiskriminierungsstelle
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Reaktionen zu "Hessen tritt der Koalition gegen Diskriminierung bei"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
11.03.2014
18:39:52


(-3, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Sehr gut!


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#2
11.03.2014
22:07:51


(+2, 4 Votes)

Von Sebi


Da sieht man wieder mal:
sobald die Grünen mit im Boot sind, können die sogar die Union zum Einlenken bewegen.

Man muss nur wie die Grünen drauf bestehen und nicht wie die SPD einknicken bzw. für ein paar Ministersessel sein Gewissen verkaufen...


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#3
11.03.2014
23:04:25


(-1, 5 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


In der CDU ist auch nicht alles schlecht.


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#4
12.03.2014
08:52:55


(+2, 4 Votes)

Von Pascal
Antwort zu Kommentar #3 von Dont_talk_about


Aber auch nur durch Druck der Grünen.

Bei einer Partei wie der SPD, der Homorechte egal ist und die da einfach ihrem Koalitionspartner folgt (bei den Grünen ist die SPD halt homofreundlich bei der Union nicht), kann die CDU dann weiterhin ungehindert ihre homophobe Linie durchziehen...


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#5
12.03.2014
13:26:26
Via Handy


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #3 von Dont_talk_about


Das glaubst auch nur DU ALLEIN! Dann nenn uns doch mal Beispiele, wo sich die CDU angeglich für uns eingesetzt hat OHNE vom Bundesverfassungsgericht dazu gezwungen worden zu sein!


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#6
12.03.2014
20:28:50


(+2, 2 Votes)

Von Hugo


Ob es auch so shnell gegangen währe, wenn statt der Grünen die FDP noch mit an der Macht gewesen währe.


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#7
12.03.2014
22:50:41


(+2, 2 Votes)

Von thorium222
Aus Mr (Hessen)
Mitglied seit 10.02.2011


Woran liegt's bei NRW? Sind die nicht rot-grün?


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#8
12.03.2014
23:00:22


(0, 2 Votes)

Von Homo-Heilern
Antwort zu Kommentar #2 von Sebi


Ja, genau.

Und wenn die Grünen den Ministerpräsidenten stellen, dann lädt der sogar bundesweit bekannte Homo-Auslöscher (neben Evangelikalen usw.) zum "Meinungsaustauch" über Bildungspläne ein.

Dazu herrscht allerdings weiterhin brüllendes Schweigen bei den verbürgerlichten schwulen Opportunisten von LSVD & Co. Und auch bei queer.de scheint man das nicht mehr als Problem zu sehen.

Also, ab sofort sind Homo-Auslöscher dank grüner Landesregierung ein offensichtlich legitimer politischer Akteur!

Und jeder, der im Zweifelsfall die CDU in der Regierung haben will, muss auch unbedingt Grüne wählen!


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#9
13.03.2014
09:21:16


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #7 von thorium222


Ja, leider!


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#10
13.03.2014
19:45:50


(+2, 2 Votes)

Von SchleicheR74
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Irgendwie schäm ich mich grad für mein Land M-V.
Da sollte ich wohl mal nachhaken. Echt zum Kotzen. Bei Bayern is mir das wegen der CSU ja irgendwie klar aber M-V...


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