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  • 13.03.2014           4      Teilen:   |

Love is in the air, Teil 5

Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne

Artikelbild
Man gewöhnt sich halt leider Gottes auch an Schnuckel... (Bild: See-ming Lee / flickr / cc by-sa 2.0)

Vor 50 Jahren schickte Deutschland beim Eurovision-Wettbewerb sein erstes Null-Punkte-Lied ins Rennen. Auch wenn das Lied wirklich schlecht ist, so spricht der Song ein interessantes Beziehungsthema an.

Von Carsten Weidemann

"Liebe, Liebe, welch schönes Spiel / Niemals, niemals wird's dir zu viel". Mit solchen Reimen zum Fremdschämen trat vor genau einem halben Jahrhundert Nora Nova beim Grand Prix Eurovision de la Chanson in Kopenhagen an. Mit ihrem Titel "Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne" sang sie das erste deutsche Lied, das "zero points" erzielen konnte. Als einzige weitere Sängerin schaffte das im darauf folgenden Jahr Ulla Wiesner mit dem bezeichnenden Titel "Paradies, wo bist du?".

"Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne" hat eine Botschaft: Der sehr einfache gehaltene Text handelt davon, dass die gute Nora einem fremden Mann ihr Herz schenkte ("Ich sah nur noch ihn und nicht zurück" – und ja, auf "zurück" wird "Glück" gereimt). Doch dann war ihr Angebeteter gelangweilt und suchte sich eine andere ("Treue, Treue, welch großes Wort / Tränen, Tränen, er lief mir fort").

Youtube | Nora Nova: "Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne"
Fortsetzung nach Anzeige


Wie kann man verhindern, dass es zu "Tränen, Tränen" kommt? Wir halten sechs Tipps bereit.

1. Sei ein positiver Mensch
Wer will schon mit einem Partner zusammenleben, der dauernd negative Energie verbreitet? Die meisten Menschen sind am liebsten glücklich im trauten Heim. Ganz besonders wichtig: Nicht dauernd griesgrämig dreinblicken, sondern auch mal lächeln!

2. Keine Debatten, wenn du auf 180 bist
Wenn du auf deinen Angebeteten richtig sauer bist, ist es nicht an der Zeit, ihn davon in Kenntnis zu setzen. Denn wenn du dann redest, nehmen deine Emotionen überhand – und ein sachliches Gespräch ist nicht mehr möglich und du könntest etwas sagen, das du später bereust. Darum ist es ganz gut, sich mit einem vorher ausgemachten Wort auf eine Auszeit zu einigen – etwa analog zum Safeword beim Sex. Dann könnt ihr euch unterhalten, wenn ihr wieder runtergekühlt seid.

3. Geben ist seliger denn nehmen
Verlange nicht zu viel von deinem Gegenüber. Eine Beziehung ist nicht dazu da, dir am Ende einen Handelsüberschuss zu bringen. Aber du musst deinem Liebsten auch nicht dauernd Diamantringe schenken, kleine Aufmerksamkeiten sind schon schön – zum Beispiel eine LP von Nora Nova.

Der Eurovision Song Contest machte sie bereits vor 50 Jahren unsterblich: Nora Nova, Jahrgang 1928, lebt heute in ihrer Geburtstadt Sofia
Der Eurovision Song Contest machte sie bereits vor 50 Jahren unsterblich: Nora Nova, Jahrgang 1928, lebt heute in ihrer Geburtstadt Sofia

4. Sieh deinen Partner als ganze Person an
Diese Überschrift mag sich komisch lesen, aber sie ist wahr: Du solltest deinen Partner nicht nur als den heißen Feger im Bett ansehen oder auf sein beeindruckendes Gemächt reduzieren (auch wenn das natürlich eine gute Sache ist!). Respektiere ihn auch als Sozialdemokrat, VfB-Anhänger oder Nora-Nova-Fan! Und vergiss die alberne Ansicht, dass er mysteriös bleiben muss und du deshalb nur oberflächlich an ihn rangehst. Was bei einen One-Night-Stand noch sinnvoll ist, kann dir deine Beziehung mit einem geliebten Partner verhageln, wenn er dir fremd bleibt.

5. Vergleiche ihn nicht mit anderen
Es gibt natürlich Leute in freier Wildbahn, die besser aussehen als dein Partner, mehr Geld haben oder gescheiter sind. Ja, diese Leute gibt es – aber was bringt es dir, nach ihnen zu lechzen. Und wenn du die Objekte deiner Begierde treffen würdest, würdest du fast immer rausfinden, dass sie auch nur mit Wasser kochen.

6. Der Sex muss spannend bleiben
Nichts ist langweiliger als Routine im Sex, besonders wenn du monogam leben willst. Wenn ihr zu sehr eingespielt seid, dann erscheint Sex wie die tausendste Wiederholung von "Unsere Drombuschs" im ZDF-Digitalfernsehen – unheimlich altbacken und schnarchig. Probiere daher immer Neues aus: Vielleicht mal einen Dreier, vielleicht mal Toys oder vielleicht auch Rollenspiele. Wenn du lange genug suchst, wirst du auch immer wieder neue erogene Zonen beim Partner finden.

Und wenn alles nichts hilft, hat unsere Nora Nova auch noch eine weitere Weisheit ausgesprochen – und zwar in ihrem einzigen richtigen Hit: Sie sang 1963 "Männer gibt's wie Sand am Meer", das es bis auf Platz 20 der deutschen Charts schaffte (das Lied wurde in NDW-Zeiten von Ideal gecovert). Hier hat die Chanteuse eine weniger weinerliche Attitüde drauf – und zeigt mit entzückenden Reimen, wie es nach einer Trennung weitergehen kann: "Männer gibt's wie Sand am Meer / vom Bäcker bis zum Millionär. / Es werden täglich immer mehr / drum fällt der Abschied mir nicht schwer. / Ich weine Dir nicht hinterher. / Männer gibt's wie Sand am Meer".

Youtube | Nora Nova: "Männer gibt's wie Sand am Meer"
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Links zum Thema:
» Hier gibt's Männer wie Sand am Meer
Mehr zum Thema:
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Tags: schlager, eurovision, nora nova, gayparship, partnersuche
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Reaktionen zu "Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne"


 4 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
13.03.2014
16:13:11


(-4, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und heute Abend ist Köln Schauplatz des in diesem Jahr stattfindenden ESC-Vorentscheides.

"Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne": einen längeren ESC-Titel aus Deutschland gab es danach nie wieder.


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#2
13.03.2014
18:10:14


(+2, 4 Votes)

Von mx5972
Aus Kerpen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.02.2013


Ich hätte auch 0 Punkte für dieses " Lied" gegeben!!!


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#3
19.03.2014
00:03:06


(+1, 1 Vote)

Von giliatt


Zarah Leander oder Dalida hätten damals mit diesem Titel vermutlich einen der vorderen Plätze belegt. Auch die unvergleichliche Milva könnte sich in diesem Jahr sicherlich damit zurück in`s Leben singen und uns Gays zum Dahinschmelzen bringen, obwohl er schlichtweg Schrott ist, denn beides kommt zusammen: Billige Melodie trifft Reim-Dich-Oder-Ich Fresse-Dich-Text. Es ist immer eine Frage der Person und Interpretation.

Wirklich gute Lieder hatten und haben beim Grand Prix ESC keine Chance.
Erinnert sei an die geliebte Joy Flemming oder an Rosenstolz.

Schamhaft vergessen wir mal Bewerber wie Mosi Moshammer und den Burschen aus dem Big-Brother-Container... Dazu "schweigt des Sängers Höflichkeit", wie auch zu der Erfolgsnummer unserer teutonischen Repräsentantin aus dem Stall des hämischen Metzgers. Wie hieß sie noch? Müller-Vorhaut? Ist mir entfallen. Erinnerlich ist mit jedoch, dass sie weder singen, noch tanzen konnte und nicht besonders gut aussah mit der graublassen Kiffer-Hautfarbe eines exzessiven Onanisten und dem 08/15-Gesicht. Aber "Kacke" konnte sie in Interviews sagen und sich erfreut zeigen, dass ihr Vater sich noch an sie erinnerte, an "unsere Heldin".

DerESC ist zu einer Geldmaschine verkommen und meines Erachtens kein Glanzpunkt mehr, der europäische kulturelle Gemeinsamkeiten fördert.Wer dort zum "Kampf der Wagen und Gesänge" anreist, sollte nicht dem spöttischen Krächzen des Rab`s folgen, sondern - um bei Schiller zu bleiben - bereits vorab die Ohren spitzen, um das warnende Rauschen des Gefieders der Kraniche wahrzunehmen, wie auch ihren Ruf. Und sollte bei sich denken: "Sieh da, sieh da..."

Die europaerfahrenen Kraniche haben den besseren Überblick und sind treu. Deswegen grasen die Kranichpärchen auch wieder hinter meinem Haus, und nicht gespenstige Wesen, wie beispielsweise Nora Nova, Müller-Vorhaut oder die Reinkarnation von Mosi.


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#4
22.03.2014
12:36:09


(+1, 1 Vote)

Von Sveni Maus


Ich mag die Drombuschs :-|


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