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  • 15.03.2014           189      Teilen:   |

Von Sexmuffelchen und Jägern

Wieso nicht mit dem Sex warten?

Artikelbild
Was passiert, wenn man das Körperliche aufs Zärtlich-Unverfängliche beschränkt und die Hüllen einfach nicht fallen lässt?

Beim ersten Date nicht gleich ins Bett zu springen, kann durchaus reizvoll sein. Der schwule Jagdinstinkt wird dann erst recht geweckt.

Von Kevin Junk

Die Katze im Sack kaufen will niemand. Man trifft sich zum ersten Date, das man online angeleiert hat, und, ach zugegeben, man schielt auf die Jeans, um herauszufinden, was sich da so abzeichnet. Oder man knutscht im Club herum und lenkt die Wahrnehmung kurz auf die Mitte des Körpers, um zu erfühlen, ob die Beule da unten mehr verspricht. Was jetzt nicht heißen soll, dass guter Sex von einem großen Schwanz abhängt. Was aber bleibt, ist die Festellung: Ja, die Neugierde ist groß und ob es unverbindlich bleibt oder wird, das kann man am Sex schwer festmachen – oder doch?

Wenn man auf jemanden trifft, der beim Kuscheln plötzlich wieder einen Gang zurückschaltet und man in einer Loop aus Rumfummeln, Rumknutschen und wieder Fummeln gefangen ist, dann verstört das. Verallgemeinerungen bei Seite: Mich verstört das. Mit dem Sex warten? Warum?

Zurückgeworfen auf die eigene Geilheit, die Gier nach Triebbefriedigung, liegt man dann da und fragt sich: Bin ich wirklich so rattig? "Ich bin halt ein Sexmuffelchen", kriegt man zu hören und kratzt sich selbst verlegen am Hinterkopf. Ich eigentlich nicht. Ficken, jetzt. Oder sonst? Nie?

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Das Nachdenken über ein erstmal sexloses Kennenlernen lohnt sich

Wir sind alle erwachsen, ich kann, will hier niemanden belehren und im Dr.-Sommer-Modus Tipps verteilen. Aber das Nachdenken über ein erstmal sexloses Kennenlernen lohnt sich trotzdem. Was passiert, wenn man das Körperliche aufs Zärtlich-Unverfängliche beschränkt und die Hüllen einfach nicht fallen lässt?

Vornehmlich baut sich Druck auf, baut sich Spannung auf, kommt Neugierde. Die Gier des Jägers auf Beute wird nicht befriedigt, die ist nämlich nur halb erlegt. Sie liegt da, bereit, aber noch nicht willig, hält auf Distanz und neckt. Auch wenn der Jäger das nicht gerne zugibt: Ihm gefällt das. Das reizt seinen Jagdinstinkt. Und sind wir nicht alle kleine Jägerchen, im Rausch, wenn wir die Beute vor uns haben und erlegen, nicht wissend, wie es uns geht, wenn der Rausch abebbt?

Und darin liegt der Reiz, mit dem Sex warten zu wollen. Anstatt sich einander sofort preiszugeben (was zumindest durch Normvorstellungen nicht verboten wäre, weil wir heterosexuelle Schranken wie: "Wenn wir jetzt ficken, denkt er dann, ich sei eine Schlampe?" nicht in uns haben), spielt man das Spiel ein bisschen länger. Man schafft Raum für Erfahrungen, auf die man vielleicht keine Zeit mehr verwenden würde, weil der Jäger in uns schon längst weiterziehen will. Flirten und Verführung sind dann nicht mehr nur eine Frage von Minuten oder Stunden, sondern vielleicht von Tagen und Wochen.

Ein behutsamerer Umgang miteinander kehrt ein, weil man weiß: Ficken könnten wir, aber müssen nicht. Man tänzelt umeinander, lernt sich kennen und vielleicht führt das ja zu einem tieferen Verständnis der anderen Person, vielleicht führt das ja am Ende zu besserem Sex?

"Wenn ich jemanden ernsthaft kennenlernen will, dann warte ich lieber mit dem Sex." Das ist ein Kompliment. Da bekundet jemand Interesse. Und da wirft jemand die Frage auf: Welchen Stellenwert hat Sex im Kennenlernprozess?

Wie harmonieren wir denn sonst so, außerhalb des Betts?

Eine Romanze, Affäre, titellose Zweisamkeitsaktion ist eigentlich kein Unternehmen mit Checkliste. Aber fühlt es sich nicht insgeheim besser an, wenn man "zumindest" Sex hatte? Da ist er wieder, der Jäger. Auch wenn es nicht fürs einjährige Jubiläum reichen wird: zumindest haben wir es ins Bett geschafft. Das ist innerer Leistungsdruck, zu befriedigender Narzissmus, der erst auffällt, wenn er nicht befriedigt wird. Wenn die Bestätigung fehlt, dann ist man aufeinander zurückgeworfen und muss sich die Frage stellen: Wie harmonieren wir denn sonst so, außerhalb des Betts?

Die Beziehung zwischen zwei Menschen ist komplexer als die Worte, die wir dafür finden und gerade homosexuelle Arrangements sind freier als heterosexuelle. Wir haben weniger Normen, die uns einflüstern, was wir zu tun haben – und sind damit auf uns selbst, die Kommunikation miteinander, zurückgeworfen. Wenn wir den Sex rauslassen, zumindest mit ihm warten, dann berauben wir uns selbst einem heiß geliebten Bestätigungsmechanismus. Wir müssen uns andere Fragen stellen, wir können nicht so leicht weiter ziehen. Und wenn der Sex am Ende scheiße ist, obwohl man sich so emotional und intellektuell nah gekommen ist?

Das ist vielleicht sogar fast schon unwahrscheinlich, weil der Sex dann nicht mehr frei ist von den anderen, vielen Eindrücken, die man von seinem Gegenüber hat. Der andere ist dann nicht mehr fremd, ist dann nicht mehr so einfach aus dem Bett zu kratzen. Damit es zum Sex kommt, muss ja erstmal Zeit vergehen. Sex ist dann keine obligatorische zu erfüllende Aufgabe, er ist eine bewusste Entscheidung.

Egal wann und wie (und ob) man Sex hat, wenn man jemanden kennenlernt: Wenn mir jemand sagt, er wolle warten, fühle ich mich nicht mehr zurückgestoßen. Ich fühle mich begrüßt. Und wenn die Beule noch so sehr pocht, ich habe gelernt, dass weder Warten noch Sofort-Ficken ein Garant für irgendwas sind. Alles ist im Fluss, ist Prozess und ein Glücksversprechen gibt es nicht.

Es tut allerdings gut, den Jäger zurückzupfeifen und sich auf jemanden einzulassen, frei von egoistischen Motiven.

Wochen-Umfrage: Beim ersten Date gleich ins Bett? (Ergebnis)

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Tags: sex beim ersten date, sofortsex, sexmuffel, jagdinstinkt, kevin junk
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Reaktionen zu "Wieso nicht mit dem Sex warten?"


 189 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
15.03.2014
09:09:38
Via Handy


(+12, 14 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Viel zu viel Text, über zu viel Jäger und Beute.

Wer eine Beziehung sucht hat meist, so oder so, nichts gewonnen nichts verloren, egal ob man gleich beim ersten Treffen im Bett landet.

Wir alle wissen, es braucht immer eine längere Phase bis man zu einem Paar zusammengewachsen ist. Sex kann da schon ganz am Anfang stehen oder auch nicht. Ganz egal!

Es langsam angehen, sich auf seine Gefühle, Bedürfnisse zu konzentrieren kann einem helfen herauszufinden was man selbst eigentlich will. Es schützt einem vor dem Scheisse-Gefühl nach dem Sex, wenn man feststellt dass man nicht am richtigen Ort, nicht beim richtigen Menschen liegt. Das was mir jeweils wichtig.

Vielleicht spürt man auch, dass der andere nicht zu einem passt, ist aber so erregt und geil dass man auf der Stelle Sex haben möchte. Ist man ehrlich kannst du den meist vergessen.

Ok, gebe es zu, war da nicht immer ehrlich. Ich hab die Erfahrung gemacht dass der andere das spürt, es zwar angenehm wird aber beidseitig nicht mehr wird.

Meist ist man aber enttäuscht dass es wieder nicht der richtige ist und die Lust wandelt schnell in Frust.

Es kann eben so oder so gehen. Nicht nur der Sex ist ein Abenteuer auch die Gefühle dabei können dich in ungeahnte Höhen aber auch Tiefen bringen. Lass dich überraschen! Planen kann man es nicht, auf sich achten aber schon.

Als ich meinen Mann damals kennenlernte vergingen zwei, drei Stunden und ich lag in seinem Bett aus dem ich nie mehr raus wollte. Am nächsten Tag fühlte es sich schon so vertraut an, als kannten wir uns schon seit Jahren. Gibts auch. Dann ist man beim richtigen gelandet!

Wenn man sich die Kennenlern-Geschichten langjähriger Beziehungen anhört wird klar, überall und aus allen Situationen heraus kann Liebe entstehen.

Also Hoffnung nicht aufgeben!


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#2
15.03.2014
09:29:27


(-13, 17 Votes)

Von Datedoctor


Auf jeden Fall sollte man gleich beim ersten Date folgenden Spruch NICHT bringen: Und wat is jetzt mit F***en?


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#3
15.03.2014
10:09:14


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #2 von Datedoctor


Warum nicht? Kommt darauf an, was das Ganze werden soll. Quickie oder mehr. Immerhin gibt es 2 Meinungen. Für 99 Prozent wohl eher der schwule Quickie. Auch wenn es, für einen von beiden, die "große Liebe" ist. Es ist eben nur für einen so. Für den anderen ist es wohl danach schon langweilig, wenn er zugetextet wird. Das sind so meine Erfahrungen. Ich war auf beiden Seiten.


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#4
15.03.2014
10:09:28


(+11, 15 Votes)

Von So What


Man stelle sich die Enttäuschung vor, da wartet man wochenlang und stellt dann fest, dass man sich gegenseitig nur passiv anfiept...

M.E. lässt sich diese Frage nicht generalisieren, da zu einer Beziehung wesentlich mehr gehört und ich finde, man muss auch nicht jede Verhaltensweise der Heteros mitmachen.

Allerdings darf man nicht den Fehler machen, aus einer vielleicht nicht so dollen ersten Nummer zu schließen, dass das nicht noch steigerungsfähig ist.


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#5
15.03.2014
10:20:18


(-16, 26 Votes)

Von m123


"Man trifft sich zum ersten Date, das man online angeleiert hat, und, ach zugegeben, man schielt auf die Jeans, um herauszufinden, was sich da so abzeichnet."

Oh mein Gott. Nur weil der Autor dieses Artikels schwanzgeil ist, glaubt er, dass die allermeisten Schwulen beim ersten Date sich dafür interessieren wieviel der andere in der Hose hat. Vielleicht ist es ja so in der schwulen Szene, in der sich der Autor offenbar gerne aufhält. Aber echte ernsthafte Dates laufen garantiet nicht so ab.

"Oder man knutscht im Club herum und lenkt die Wahrnehmung kurz auf die Mitte des Körpers, um zu erfühlen, ob die Beule da unten mehr verspricht."

Wie schön, dass der Autor seine persönlichen Erfahrungen aus der schwulen Szene mit uns teilt. Wer anderen Fremden im Club in den Schritt greift um zu "erfühlen, ob die Beule da unten mehr verspricht", der ist einfach nur oberflächlich hoch unendlich.

"Wenn man auf jemanden trifft, der beim Kuscheln plötzlich wieder einen Gang zurückschaltet und man in einer Loop aus Rumfummeln, Rumknutschen und wieder Fummeln gefangen ist, dann verstört das."

Den Autor verstört das vielleicht, nicht aber die meisten nicht oberflächlichen Schwulen, die nämlich bei den ersten Dates gar nicht daran denken würden rumzufummeln. Es tut mir ja wirklich leid für den Autor, dass er immer nur Sex, Sex, Sex will und es ihm offenbar nur auf die Schwanzgröße des Anderen ankommt. Jetzt verstehen wir, warum der Autor sich so gerne in der schwulen Szene aufhält und die schwule Szene sogar noch zu prüde findet.

" 'Ich bin halt ein Sexmuffelchen', kriegt man zu hören und kratzt sich selbst verlegen am Hinterkopf. Ich eigentlich nicht. Ficken, jetzt. Oder sonst? Nie?"

Vielleicht braucht der Autor des Artikels eine Psychotherapie, wenn er denkt, dass es normal sei, dass beim ersten Date gefickt werden muss und ansonsten nie. Peinlich.

"Wir sind alle erwachsen, ich kann, will hier niemanden belehren und im Dr.-Sommer-Modus Tipps verteilen. Aber das Nachdenken über ein erstmal sexloses Kennenlernen lohnt sich trotzdem. Was passiert, wenn man das Körperliche aufs Zärtlich-Unverfängliche beschränkt und die Hüllen einfach nicht fallen lässt?"

Sexloses Kennenlernen ist für mich eine Selbstverständlichkeit, da musste ich nie drüber nachdenken. Ob der Autor es glaubt oder nicht, es gibt auch Schwule, die auch nach den ersten paar Dates noch keine Zärtlichkeiten austauschen. Das scheint für den Autor aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, nicht sofort an wem anders rumzufummeln, und sagt viel über den Autor aus.

"Die Gier des Jägers auf Beute wird nicht befriedigt, die ist nämlich nur halb erlegt. Sie liegt da, bereit, aber noch nicht willig, hält auf Distanz und neckt. Auch wenn der Jäger das nicht gerne zugibt: Ihm gefällt das. Das reizt seinen Jagdinstinkt. Und sind wir nicht alle kleine Jägerchen, im Rausch, wenn wir die Beute vor uns haben und erlegen, nicht wissend, wie es uns geht, wenn der Rausch abebbt?"

Oh Gott. Wie arm so über andere Schwule zu denken als seien es nur Sexgeile und Sexobjekte. Kein Wunder, dass Teile der Gesellschaft uns immer noch für Menschen halten, die IMMER nur Sex wollen.

"Und darin liegt der Reiz, mit dem Sex warten zu wollen. Anstatt sich einander sofort preiszugeben (was zumindest durch Normvorstellungen nicht verboten wäre, weil wir heterosexuelle Schranken wie: 'Wenn wir jetzt ficken, denkt er dann, ich sei eine Schlampe?' nicht in uns haben)"

Ganz ehrlich, wenn ich den Autor so schreiben höre, dann denke ich als Schwuler, dass er eine Schlampe ist. Mir tut der Autor leid, dass er denkt kein Schwuler hätte ein Problem damit beim ersten Date Sex zu haben und er müsse nun die schwule Community belehren. Wenn ich jemanden gedatet habe, und der sofort Sex wollte, dann war ich schneller weg als der gucken konnte, weil ich nie mit einer Schlampe zusammen sein wollte.

An den Autor: Nicht jeder Schwule ist so sex- und schwanzfokussiert wie du. Aber schön, dass du dir über deine eigene Sex- und Schwanzfokussierung Gedanken machst. Dann sprich aber auch bitte über dich und nicht über Schwule allgemein. Danke.

Jede Hete, die diesen Artikel liest, muss denken, dass Schwule nur an Schwänze und Sex denken können. Vor allem weil der Autor Schwule allgemein als schwanzfokussierte, sexfokussierte Menschen beschreibt, die am liebsten alles vögeln würden was nicht bei drei auf dem Baum ist. Peinlich! Verzerrend und schädlich für unser Bild in der Öffentlichkeit.


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#6
15.03.2014
10:30:04
Via Handy


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User Robby


Ich denke, das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er beim ersten Treffen Sex haben will oder nicht. Da gibt es kein generelles 'richtig' oder 'falsch'. - Bei mir läuft eine Beziehung normalerweise zuerst über Sex. Erst später, manchmal nach 2. 3 Wochen, diskutieren wir offen darüber, ob wir mehr voneinander wollen oder eben nur Sex. Außer es kommt zu dem eher seltenen Zufall, dass sich beide Partner in den jeweils anderen sofort verlieben. Dann ist die Sache von vorn herein klar, aber für mich trotzdem kein 'Motiv', mit dem Sex zu warten. Sex ist was wunderschönes - warum ihn also nicht gleich genießen?!


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#7
15.03.2014
10:57:54
Via Handy


(+16, 22 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #5 von m123


Eine hete, die das liest, wird sich denken, dass schwule in erster linie auch nur MÄNNER sind und das unterschiedliche sexualverhalten am geschlecht und nicht an der orientierung liegt. Das verhalten ist TYPISCH MÄNNLICH! Oder glaubst du ernsthaft hetero-männer würden sich zieren und das ganze brimmborium von sich aus veranstalten, wenn frauen so locker wie kerle wären?


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#8
15.03.2014
11:12:28


(+10, 12 Votes)

Von Zeitfenster


Ich erinnere mich an eine jüngere Studie, die das Sexverhalten beim Online-Dating untersucht hat. Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann treffen sich die meisten Leute tatsächlich nicht sofort zum Poppen. Die Gleichung "daten-treffen-ficken" entspringt wohl eher der Fanatasie. Viele Männer chatten erst tage- oder wochenlang miteinander, tauschen Fotos und Sexfantasien aus, verhandeln das, was beim Treffen sexuell passieren soll, bringen sich gegenseitig auf "Betriebstemperatur". Dazwischen liegen Tage, manchmal auch Wochen.

Ich kann das nicht mehr beschwören, aber der Anteil derer, die sofort zur Sache kommen und sich noch am gleichen Tag mit dem Typen treffen, den sie gerade erst bei GR kennengelernt haben, war eher gering.

Sexualverhalten wird immer völlig übertrieben eingeschätzt. Vor allem das anderer Leute.... ;-)


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#9
15.03.2014
11:16:59
Via Handy


(+4, 8 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #7 von David77


Ganz meine Meinung.


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#10
15.03.2014
11:20:45


(+15, 19 Votes)

Von Mister_Jackpot
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von m123


Dein extrem unnötiger und viel zu langer Kommentar lässt sich eigentlich nur mit einer Feststellung begegnen: Nämlich dass der Mann ansich...egal ob Hetero oder Homo...immer zuerst an Sex denkt. Das ist biologisch so angelegt und deswegen spricht der Autor auch von "Jäger" und "Beute". Wenn du als Mann nicht so tickst dann gehörst du halt nicht zum Großteil der Männerwelt, die eben nunmal sind wie sie sind. Und grad die, die immer einen auf moralisch machen sind am Ende doch meist die schlimmsten Fremdgänger und Betrüger meiner Erfahrung nach. Das hat also nichts mit schwuler Szene zu tun, die du ja als Vorhof der Hölle siehst! LOL Und was ist "Szene" überhaupt?....ein Schwulenclub ist ersteinmal ein Treffpunkt für Schwule...nichts anderes! Gehst du nicht aus um Männer kennenzulernen? Oder fragste irgendwen auf der Strasse oder im Supermarkt ob er denn mit dir ausgehen will und riskierst damit eins auf die Fresse zu bekommen? Oder bist du einer dieser Internet Heinis, die denken man würde die große Liebe über Elitepartner.de finden? :D Na wie auch immer....wenn man direkt Sex hat zeugt das nicht von Oberflächlichkeit, da Sexbereitschaft nichts mit dem Intellekt einer Person zu tun hat. Ob ich von meinen eigenen Erfahrungen ausgehe? Vielleicht...ja ich hab auch meist Sex beim ersten Date..warum nicht? Macht den Menschen ja nicht weniger tiefgründig und ich verbitte mir auch, dass man sowas über mich schreibt, da das eigentlich dreist und unverschämt ist! Wenn du nicht direkt Sex haben willst dann ist das deine Entscheidung und ich habe das nicht zu bewerten, genauso wie du die freie Entscheidung anderer erwachsener Männer nicht auf die Art und Weise zu bewerten hast. PS: Außerdem finde ich deinen Beitrag sehr arrogant und großkotzig geschrieben. Zwei Eigenschaften, die mich beim anderen direkt abturnen würden. Ich will keinen Partner mit einem solch konservativen Moralgehabe....bin ja politisch sowieso links..das würd einfach nicht passen! :D


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