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  • 19. März 2014, Noch kein Kommentar

Neue Methoden der Behandlung von HIV-Patienten sowie Chancen der Heilung sind die zentralen Themen

Der größte und renommierteste Kongress zu HIV/Aids
und Hepatitis in Deutschland beginnt am Freitag dieser Woche in München.


Mehr als 1.500 Teilnehmer aus Forschung, Wissenschaft und sozialen Berufen treffen anlässlich der 15. Münchner Aids- und Hepatitis-Tage zusammen, um sich mit dem neuesten Wissens- und Forschungsstand vertraut zu machen. Neue Methoden der Behandlung sowie Chancen der Heilung sind die zentralen Themen.

"3.400 HIV-Neuinfektionen pro Jahr in Deutschland sind zu viele", so der Münchner Aids-Forscher und Kongressleiter Dr. Hans Jäger. "Auch angesichts weltweit steigender Infektionszahlen und Todesfälle, vor allem in Afrika, Asien und Osteuropa, müssen wir unsere Bemühungen im Kampf gegen HIV und Aids deutlich verstärken." Der Zugang zu Medikamenten in Entwicklungsländern ist deshalb ein wichtiges Thema des Kongresses, ebenso wie die sogenannte "Funktionale Heilung", die u. a. bei einem Baby aus den USA nachgewiesen ist. "Es handelt sich um Patienten, die schon im frühen Infektionsstadium Medikamente bekommen und diese später wieder absetzen können, ohne zu erkranken", erläutert Dr. Hans Jäger.

Namhafte Wissenschaftler präsentieren in Vorträgen, Workshops und Seminaren Ergebnisse zum neuesten Stand der HIV- und Hepatitisforschung. Erstmalig findet innerhalb des Kongresses das 1. Deutsche HIV-/HCV-Onkologie-Symposium statt. Neben medizinischen stehen auch sozial relevante Themen wie Intersexualität, Illegalität, Kriminalisierung und Stigmatisierung im Focus. (cw/pm)