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  • 19.03.2014           48      Teilen:   |

Berlin

Ministerin Schwesig eröffnet Fachtag "Homosexualität und Familie"

Artikelbild
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) präsentiert am Donnerstag in Berlin u.a. ein neues Handbuch für Fachpersonal der Familienbildung und Familienberatung (Bild: Bundesregierung / Denzel)

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Modellprojekt "Homosexualität und Familie – eine Herausforderung für familienbezogenes Fachpersonal" präsentiert am Donnerstag in Berlin seine Ergebnisse.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) eröffnet den Fachtag mit einem Grußwort. Das vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) durchgeführte Projekt hat seit 2011 mit Fachleuten zu den vielfältigen Herausforderungen eines Coming-out für die ganze Familie gearbeitet und zahlreiche Fortbildungen und Fachvorträge durchgeführt. Vertreter der Familiensozialarbeit, Experten der Fachstrukturen und Träger sowie engagierte Menschen aus der Familienpolitik diskutieren über Methoden, Lösungen und Fallbeispiele.

Das Projektteam hat in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ und dem wissenschaftlichen Beirat zudem ein umfangreiches Handbuch erstellt. Es fasst die Ergebnisse des Modellprojekts für Fachpersonal der Familienbildung und Familienberatung sowie die interessierte Öffentlichkeit zusammen.

Das Handbuch, so schreibt Familienministerin Schwesig, "schließt eine Lücke in der Ausbildung von Fachkräften der sozialen Arbeit, denn sie trifft es oft noch unerwartet, wenn eine Rat suchende Familie das Thema 'sexuelle Identität' anspricht. Zudem gibt es vielfach Situationen, in denen sie homophoben Äußerungen oder Verhaltensweisen etwas entgegensetzen müssen".

Im Rahmen des Projekts haben Prof. Dr. Melanie Steffens und Dr. Janine Dieckmann an der Universität Jena eine Studie zum Umgang mit spätem Coming-out in der Familie durchgeführt. Die Ergebnisse werden auf dem Fachtag erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. (cw/pm)

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  Infos zur Veranstaltung
Fachtag Homosexualität und Familie. Donnerstag, 20. März 2014, 13:00-19:00 Uhr. Ort: Park Inn-Hotel (Döblin-Saal), Alexanderplatz 7, 10178 Berlin.
Links zum Thema:
» Das Programm des Fachtags
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Tags: manuela schwesig, homosexualität und familie, fachtag, familienministerium
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Reaktionen zu "Ministerin Schwesig eröffnet Fachtag "Homosexualität und Familie""


 48 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
19.03.2014
17:20:04


(+6, 10 Votes)

Von Gerrit


Ausgerechnet diese Lügnerin.

Die hat noch bis kurz vor Ende der Koalitionsverhandlungen behauptet, sie würde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der das Wahlversprechen von "100% Gleichstellung" bricht und das auch keinem ihrer Genossen empfehlen.

Und dann hat auch sie sich mit einem Ministersessel (und den damit verbundenen Diäten und Pensionen) kaufen lassen...

Genau wie Andrea Nahles...


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#2
19.03.2014
18:00:27


(-6, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #1 von Gerrit


Küstenbarbie lügt nicht!


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#3
19.03.2014
19:01:17


(+4, 6 Votes)

Von Hugo


"Das vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) durchgeführte Projekt hat seit 2011 mit Fachleuten zu den vielfältigen Herausforderungen eines Coming-out für die ganze Familie gearbeitet und zahlreiche Fortbildungen und Fachvorträge durchgeführt."

Die heutigen Kinder müßen freiheitlich und offen für alles erzogen werden, sonst wird sich nichts ändern.


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#4
19.03.2014
19:23:41


(+5, 7 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Ach nein?! Und was ist mit ihrer 'tollen' Aussage VOR der GroKo, dass sie angeblich die Koalition platzen lassen würde, wenn es keine Gleichstellung für LGBTIs gäbe?! WER war denn die ERSTE, die sich bei Markus Lanz FÜR die GroKo stark gemacht hat?! Schwesig!

So eine beschissene Lüge von dieser Umfaller-Tussi kannst Du doch nicht allen Ernstes "vergessen" haben! Das kannst Du uns nicht weismachen!


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#5
19.03.2014
22:16:08


(+5, 9 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #1 von Gerrit


Es bleibt wie es war:

Wer hat uns verraten? -
Sozialdemokraten!


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#6
20.03.2014
04:11:24
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von Robby


Die Frau ist m.E an der Grenze zum heuchlerischen, außerdem wirkt sie unglaubwürdig, wann begreift ihr das endlich, die interessiert sich nicht für uns, sie ist uns wahrscheinlich aber auch nicht feindlich gesinnt, sie ist aber sehr egoistisch

Eigentlich ist so was besonders schlimm, weil sie so leider wie ein Fähnchen im Winde ist, das was ihr hilft, was populär ist, wird umgesetzt, andere Dinge, seien sie noch so richtig, wird diese Frau sicher kaum verfolgen.


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#7
20.03.2014
04:34:50


(+6, 8 Votes)

Von m123


Ich könnte kotzen. Die ganze Zeit reden die SPD-Politiker dass Homosexuelle nicht diskriminiert werden dürften und gleichgestellt werden müssten. Aber anstatt es endlich auch mal zu TUN, macht die SPD lieber auf "Wir sind gegen Diskriminierung und für die Gleichstellung".

Das einzige was der Gleichstellung im Weg steht ist die CDU. Doch die darf nicht im Weg stehen, denn es gibt den Gleichbehandlungsgrundsatz im Grundgesetz. Eigentlich müsste die SPD die CDU bei dem Thema komplett ignorieren und einfach für die vollständige Gleichstellung stimmen. Sollen sich die Politiker von der CDU dann aufregen. Wenn Merkel deswegen die Koalition auflösen würde, weil Homosexuelle endlich gleiche Rechte bekommen, dann wär das einfach nur ein Witz und die Medien würden über die CDU herfallen. Merkel würde sich vollends lächerlich machen. Ganz ehrlich, was soll die CDU schon dagegen tun, wenn die SPD für die Öffnung der Ehe stimmt? Ich seh da nix. Aber die CDU baut halt die Drohkulisse auf und die SPD nimmt das auch noch ernst...

Manuela Schwesig hat bei den Koalitionsverhandlungen medienwirksam zunächst auf die Gleichstellung gepocht. Doch am Ende ist NICHTS rausgekommen. Gar nichts. Ich messe Politiker an dem was sie durchsetzen und wie sie handeln, und nicht danach, was sie reden, labern und propagieren. Hauptsache Küstenbarbie hat nun ein Ministersesselchen und verdient mit 15.000 Euro pro Monat (!) soviel wie manche in einem Jahr. 15.000 Euro im Monat um Sonntagsreden zu halten und letztlich nix zu tun.

Die SPD hält den Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe von der Linken nun schon seit mehr als vier Monaten in den Ausschüssen fest und blockiert zusammen mit der Union. Darauf muss aufmerksam gemacht werden. Die SPD benutzt, missbrauch die Rechte von Homosexuellen um sich Macht zu sichern. Der SPD sind homosexuelle Menschen egal. Es wird so getan als sei es ein "kontroverses" Thema ob Homosexuelle gleiche Rechte haben sollten. Das ist in etwa so kontrovers wie darüber zu diskutieren ob Frauen gleiche Rechte haben sollten, oder Menschen mit dunkler Hautfarbe. Man könnte auch "kontrovers" darüber diskutieren ob Juden nicht doch weniger Rechte haben sollten. Aber wenn man mit dem Judenvergleich kommt, dann wird man sofort in die Ecke eines solchen gestellt, der unangemessene Vergleiche macht. Doch es ist ein adäquater Vergleich, denn schließlich sind auch viele Homosexuelle in der Nazizeit und sogar danach umgekommen. Paragraf 175 war ja auch etwas, was Deutschland nach der Nazizeit noch ein paar Jahrzehnte übernehmen musste, weil es ja soviel Spaß machte Homosexuelle zu verfolgen und ins Gefängnis zu werfen. Jaja, und heute, im Jahr 2014, diskutieren wir unglaublicherweise immer noch darüber ob Homosexuelle gleiche Rechte haben sollten.

Es ist einfach unsäglich wie die SPD uns verraten hat. Dafür muss die SPD bei der Europawahl bluten. Ich rate Grüne oder Linke zu wählen. Die würden wohl kaum unsere Rechte wegverhandeln, wie es die SPD unglaublicherweise gemacht hat. Die SPD leckt der Merkel die Füße und macht alles mit was Merkel will. Das wird die SPD noch zu spüren kriegen.


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#8
20.03.2014
08:34:11


(-5, 9 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #7 von m123


"Ich rate Grüne oder Linke zu wählen. Die würden wohl kaum unsere Rechte wegverhandeln, wie es die SPD unglaublicherweise gemacht hat."

Wohl kaum?

Die Grünen haben Al-Wazir, die Linke hat die fanatische Putin-Versteherin Wagenknecht, die immer noch nicht verstanden hat, dass der homophobe Kerzenanzünder sein ideologisches Rüstzeug heute nicht mehr von Lenin, sondern von Solschenizyn bezieht.

Die Grünen haben aber auch Frau Lunacek. Aber die kommt nun mal aus Österreich.


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#9
20.03.2014
08:49:52


(-5, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #4 von Robby


Warst Du bei den Koalitionsverhandlungen dabei? NEIN und bevor Ihr hier Lügen verbreitet, fordert die Gesprächsprotokolle an und beweist es!


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#10
20.03.2014
08:58:43


(+7, 9 Votes)

Von Pascal
Antwort zu Kommentar #7 von m123


"Das einzige was der Gleichstellung im Weg steht ist die CDU."

Und die Parteien, die das der CDU/CSU erst ermöglichen, weil sie mit denen Koalitionen eingehen, wo Homorechte missachtet werden. Also SPD und FDP.

Dass es auch anders geht, zeigen die Grünen in Hessen: dort haben die ganz klar, unmissverständlich und ohne zu zögern klar gemacht, dass sie keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, der nicht im Landesrecht die Gleichstellung vorsieht. Und dann hat die CDU sich auch darauf eingelassen.

Wenn man die Union wirklich vor die Wahl stellt, dann lassen die sich auch auf Homorechte ein. Dafür sind die viel zu machtgeil. Aber das Problem ist halt, dass SPD und FDP zwar immer viel von Homorechten reden, es ihnen aber gar nicht so wichtig ist, dass sie das dann mit Nachdruck fordern.


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