Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 21.03.2014           46      Teilen:   |

"Familienschützer" machen mobil

Stuttgart: Bereits dritte Demo gegen Bildungsplan

Artikelbild
Bei der letzten Protestaktion der Homo-Gegner in Stuttgart argumentierte man gerne biblisch (Bild: gk)

In Stuttgart wollen Fundamentalisten und Rechtspopulisten zum dritten Mal gegen Homo-Akzeptanz auf die Straße gehen. Unterdessen wurde für Samstag eine Gegendemonstration gegen eine ähnliche Protestaktion in Köln angekündigt.

Gegner von Homosexuellenrechten haben für den 5. April erneut zu einer Demonstration am Stuttgarter Marktplatz gegen den von der baden-württembergischen Landesregierung beratenen Bildungsplan aufgerufen. Zu den bisherigen Veranstaltern hat sich die "Initiative Familienschutz" der katholischen Aktivistin Hedwig von Beverfoerde gesellt, die durch die Gleichbehandlung von Homosexuellen die heterosexuelle Familie "existenziell bedroht" sieht. Die Initiative ist Teil des AfD-nahen Thinktanks "Freie Welt" rund um die Familie von Storch.

Die Veranstaltung des "Aktionsbündnisses Elternrecht wahren" steht unter dem Motto: "Gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan". Dem Protestaufruf angeschlossen haben sich unter anderem auch Gabriele Kuby und DVCK – Aktion Kinder in Gefahr.

Bereits Anfang Februar und Anfang März hatten sich jeweils rund 800 Homo-Gegner an den Protesten beteiligt. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie "Christliches Land – Christliche Werte", "Keine Gehirnwäsche an Kindern" und "Pädos? Nein danke". Mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Karl-Christian Hausmann protestierte selbst ein prominentes CDU-Mitglied unter anderem unter AfD-Plakaten mit. Es fanden jeweils Gegendemonstrationen von Befürwortern des Bildungsplans statt.

Fortsetzung nach Anzeige


Unterstützung der Familienministeriun

Die Veranstalter orientieren sich beim Motto an den französischen Massenprotesten gegen die Homo-Ehe
Die Veranstalter orientieren sich beim Motto an den französischen Massenprotesten gegen die Homo-Ehe

Scharfe Kritik an den Gegnern des Bildungsplans kommt unterdessen von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD). Sie nannte am Donnerstag bei einem LSVD-Familienfachtag in Berlin das Argument der Homo-Hasser "abenteuerlich", dass die Aufnahme des Themas "Sexuelle Vielfalt" dazu führen könnte, "dass Kinder zu Homosexuellen erzogen werden".

Sie ergänzte: "Als ob schon jemals ein Lehrer Einfluss hatte, mit wem Schüler später Sex haben." In der Gesellschaft gebe es immer noch einen Bodensatz an Vorurteilen" sowie eine "Diskriminierung" beim Thema Homosexualität. Als Beispiele nannte sie, dass an Schulhöfen nach wie vor "schwule Sau" eines der beliebtesten Schimpfwörter sei, aber auch abfällige Bemerkungen auf das Coming-out des VfB-Stuttgart-Stars Thomas Hitzlsperger.

Streit über Schulaufklärung auch in Köln

Derweil findet bereits an diesem Samstag in Köln eine Demonstration von Gegnern einer Schulaufklärung über Sexualität und Homosexualität statt – in einem Flugblatt nutzten die Initiatoren, die bereits im Januar Hunderte in die Domstadt lockten, auch homophobe Argumentationsmuster (queer.de berichtete).

Die recht neue Organisation Freie Vereinigung gegen Homophobie hat inzwischen einen Gegenprotest organisiert, Start ist um 14 Uhr am Wallraffplatz, von dort geht es zu einer Kundgebung am Neumarkt. Bereits zuvor, um 13.30 Uhr, startet ein Protest am Hauptbahnhof.

Der Kölner CSD ruft zur Teilnahme an den Protesten auf. "Wir werden vor Ort sein und bunt und vielfältig für Toleranz und Aufklärung demonstrieren, denn der Christphopher Street Day findet in jeden Moment von Diskriminierung statt!", so der Cologne Pride auf Facebook. (nb/dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 46 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 510             4     
Service: | pdf | mailen
Tags: bildungsplan, schule, stuttgart, köln
Schwerpunkte:
 Demo für alle
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Stuttgart: Bereits dritte Demo gegen Bildungsplan"


 46 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
21.03.2014
16:52:11


(+11, 15 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und wieder wird es Zeit, eine Gegendemo auf die Beine zu stellen um dem gehirnamputiertem Mob zu zeigen, wie lächerlich er sich macht!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
21.03.2014
16:56:22


(+13, 17 Votes)

Von David77


"Die Initiative ist Teil des AfD-nahen Thinktanks "Freie Welt" rund um die Familie von Storch."

Gleich kommt wieder ein Kommentar, die Storch sei ja nur eine harmlose Figur, hätte in der AfD nichts zu sagen, und die Plakate seien auch nur geklaut... Das gleiche Spiel wie früher mit ProKöln.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
21.03.2014
17:04:19


(+9, 13 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


"Christliches Land Christliche Werte", "Keine Gehirnwäsche an Kindern

das ist ja wohl der Treppenwitz des Jahrhunderts, aber lasst mich raten, die katholischen Kinderficker bestimmt mitten drin.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
21.03.2014
17:13:56


(-14, 18 Votes)

Von David78


Wie Beatrix von Stroch hier verteufelt wird!! Sie ist bloß eine harmlose Figur, mal abgesehen davon, dass die in der AfD eh nichts zu sagen hat!!

Außerdem glaub ich, dass viele der Plakate nur geklaut waren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
21.03.2014
17:45:35


(+6, 10 Votes)

Von ehemaligem User paren57


Nein, Gott liebt keine Sünder. Und deshalb kommen diejenigen, die unter dem Deckmantel der Religion mit solchen Plakaten durch die Gegend laufen, auch in die Hölle und werden dort ewig schmoren. Denn die menschenverachtende Haltung, die diese Leute an den Tag legen, widerspricht allen christlichen Geboten. Die größte Unmoral liegt in deren verwerflichen Verhalten, das entweder eine höchst pathologische Gestörtheit anzeigt oder einen abgrundtief bösartigen Charakter. Vor solchen negativen Vorbildern sollten Kinder dringend geschützt werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
21.03.2014
18:21:11
Via Handy


(+9, 11 Votes)

Von manu83


Es gibt eine gegendemo am samstag den 22.03.2014

Ort: köln
Wo: wallrafplatz
Zeit: 14 uhr

Thema: gegendemo gegen die besorgen eltern.

Infos auf der website von uns

Http://freie-vereinigung-gegen-homophobie.de.tl

Grund der demo von uns,

Also es ist eine demo gegen die "besorgen eltern".

Die wollen es verhindern, das sexualkunde in kindergärten und schulen angesprochen werden.

Zusätzlich habe ich heute erfahren, das die auch gerne CSD's abschaffen wollen. Allgemeine schwul-lesbische tage und auch vereine wie aidshilfe und andere organisationen.

Ich persönlich finde es geht zu weit. Wir haben schon so wenige anlaufstellen und dann wollen die das einen nehmen. Einige deren teilnehmer sind: npd mitglieder, evangikalen christen, katholiken, pro köln, CDU/CSU und paar FDP leute und noch viele weitere.

Ich finde das sollte gestopp werden, das die uns fertig machen dürfen und wir selbst keine rechte sondern nur pflichten haben.

Auch die rede von steuerlich gleich gestellt. Stimmt auch nur so halb. Noch liegen unbearbeitete unterlagen von leuten rum die nicht bearbeitet werden können, grund weil die regierung noch nix gemacht hat weiter. Genauso die stiefkind adoption. Hetrosexuelle brauchen nur ein 4 seitiges dokument unterschreiben. Wir hingegen fast 50 seiten mit genauren unterlagen wer wo was macht und seid wann man schwul ist und ob man mit den gegengeschlecht schon mal was hatte. Ich find es übertrieben und ehrlich es ist eine diskremenierung die nicht sein muss.

Danke!!

Dennoch sind wir am 22. Dafür da um uns zu zeigen und denen gegenzu wirken.

Hoffe auf viele die uns anschliessen und das wir gemeinsam unser ziel ergreifen das wir uns sowas nicht bieten lassen wollen

Deswegen kommt zur demo!!!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
21.03.2014
18:30:54


(+10, 12 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung
Antwort zu Kommentar #5 von paren57


Religion ist per se pathologisch.
Darüber hinaus gibt es so etwas wie "christliche Gebote" oder "Gott" nicht. Weder im soziologischen noch im kulturellen und erst recht nicht im historischen Kontext.
Dies zu relativieren spielt nur den Tätern in die Hände.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
21.03.2014
18:33:23


(+7, 9 Votes)

Von Religion
Antwort zu Kommentar #3 von timpa354


ist generell mit ihrem pathologisierenden, Angst und Hass verbreitenden, Selbstbestimmung als wesentliches Persönlichkeitsrecht unterdrückenden Charakter nichts anderes als psychische (und nicht selten auch physische) Vergewaltigung an Kindern!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
21.03.2014
18:34:00


(+10, 10 Votes)

Von Jadughar
Aus Hamburg
Mitglied seit 19.04.2011


Biblische Argumente sind doch so toll. Geben sie doch einen Freibrief zur Tötung von Heiden, Zauberinnen, unartigen Kindern und Homosexuellen laut 3. Buch Moses (Leviticus)! So etwas nennen sie christlich und Gott liebt das!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
21.03.2014
18:51:14


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #4 von David78


HARMLOSE FIGUR???? Sag mal, BIST Du so naiv - oder TUST Du nur so?! Wie kann man eine derartig gewaltbereite, ultrakonservative HOMO-HASSERIN auch noch als 'harmlos' bezeichnen! Liest Du keine News über das, was dieses Subjekt veranstaltet und wie sie gegen uns hetzt? -
Das nehm ich Dir nicht ab!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt